Neuler
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Ostalbkreis | |
| Höhe: | 518 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,27 km² | |
| Einwohner: |
3143 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 87 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73491 | |
| Vorwahlen: | 07961, 07963 (Gaishardt) | |
| Kfz-Kennzeichen: | AA, GD | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 36 046 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 15 73491 Neuler |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Manfred Fischer | |
| Lage der Gemeinde Neuler im Ostalbkreis | ||
Neuler ist eine Gemeinde im Ostalbkreis in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Neuler liegt auf einem Höhenrücken zwischen Kocher und Jagst, etwa sieben Kilometer südwestlich von Ellwangen. Es hat Anteil an den Naturräumen Östliches Albvorland und Schwäbisch-Fränkische Waldberge, die beide zum Schwäbischen Keuper-Lias-Land zählen.[2]
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Die Gemeinde grenzt im Norden an Rosenberg, im Nordosten an die Stadt Ellwangen, im Osten an Rainau, im Süden an Hüttlingen, im Südwesten an Abtsgmünd und im Westen an Adelmannsfelden.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Zur Gemeinde Neuler gehören das Dorf Neuler, die Weiler Bronnen, Ebnat, Gaishardt, Leinenfirst, Ramsenstrut und Schwenningen, das Gehöft Haldenhof und die Häuser Adlersteige, Binderhof, Burghardsmühle, Burgstall, Himmelreich, Kohlwasen, Pfaffenhölzle und Schönberger Hof sowie die abgegangenen Ortschaften Burgstall, Gern, Oberbrandhof, Schlierhof, Schliermühle, Schöffelhöfe und Schönenberg.[3]
Geschichte [Bearbeiten]
Neuler wurde im Jahre 1113 erstmals urkundlich erwähnt. 1746 wurde die barocke Pfarrkirche auf den Grundmauern einer gotischen Kirche erbaut. Der Ort gehörte zunächst zur Fürstpropstei Ellwangen. Als diese mit der Säkularisation aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses 1803 an das Königreich Württemberg fiel, wurde Neuler dort dem Oberamt Ellwangen zugeordnet. Im Rahmen der Kreisreform 1938 kam Neuler dann zum Landkreis Aalen, der durch die Kreisreform 1973 im neugeschaffenen Ostalbkreis aufging.
Religionen [Bearbeiten]
Auch nach Einführung der Reformation in anderen Teilen Deutschlands blieb Neuler weiter katholisch. Auch heute noch ist die Mehrzahl der Bewohner zur römisch-katholischen Kirche St. Benedikt eingepfarrt. Die wenigen evangelischen Gläubigen gehören zur Kirchengemeinde Ellwangen.
Politik [Bearbeiten]
Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ellwangen (Jagst).
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Sport [Bearbeiten]
Der bekannteste Sportverein in Neuler ist der Turnverein Neuler.
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
Neuler ist für seinen Faschingsumzug bekannt. Jedes Jahr säumen am Faschingssonntag zahlreiche Menschen, nach Angaben des Vereins Neulermer Narren 1906 bis zu 25.000, die Straßen, um sich den Faschingsumzug mit den vielen Themenwagen und Fußgruppen anzusehen.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Bildung [Bearbeiten]
In Neuler gibt es mit der Brühlschule eine Grund- und Hauptschule. Weiterführende Schulen befinden sich in Ellwangen. Zudem gibt es zwei römisch-katholische Kindergärten im Ort.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Johann Leonhard Bayrhammer (1828–1881), Reichstags- und Landtagsabgeordneter, Schultheiß von Ellwangen
- Helmut Dietterle (* 1951), deutscher Fußballspieler (VfB Stuttgart)
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Naturräume Baden-Württembergs. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009.
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 711–713.
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