Obergröningen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Obergröningen
Obergröningen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Obergröningen hervorgehoben
48.8944444444449.9091666666667500Koordinaten: 48° 54′ N, 9° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 500 m ü. NHN
Fläche: 5,86 km²
Einwohner: 458 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 73569,
73453 (Algishofen, Brandhof, Fach, Rötenbach, Schlauchhof, Suhhaus, Wahlenhalden)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 07975
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 049
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Seestraße 12
73569 Obergröningen
Bürgermeister: Reinhold Daiss
Lage der Gemeinde Obergröningen im Ostalbkreis
Schwäbisch Gmünd Landkreis Heidenheim Landkreis Schwäbisch Hall Rems-Murr-Kreis Landkreis Göppingen Aalen Abtsgmünd Adelmannsfelden Bartholomä Böbingen an der Rems Bopfingen Durlangen Ellenberg (Württemberg) Ellwangen (Jagst) Eschach (bei Schwäbisch Gmünd) Essingen (Württemberg) Göggingen (Württemberg) Gschwend Heubach Heuchlingen Hüttlingen (Württemberg) Hüttlingen (Württemberg) Iggingen Jagstzell Kirchheim am Ries Lauchheim Leinzell Lorch (Württemberg) Mögglingen Mutlangen Neresheim Neuler Obergröningen Oberkochen Rainau Riesbürg Riesbürg Rosenberg (Württemberg) Ruppertshofen (Ostalbkreis) Schechingen Schwäbisch Gmünd Spraitbach Stödtlen Täferrot Tannhausen Tannhausen Unterschneidheim Waldstetten (Ostalbkreis) Waldstetten (Ostalbkreis) Westhausen (Württemberg) Wört BayernKarte
Über dieses Bild

Obergröningen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Obergröningen hat Anteil an den Naturräumen Östliches Albvorland und Schwäbisch-Fränkische Waldberge, die beide zum Schwäbischen Keuper-Lias-Land zählen.[2] Es liegt nördlich von Schwäbisch Gmünd auf der Frickenhofer Höhe, einem Höhenrücken, der sich südlich des Kochers entlangzieht. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Kochertal in 355 Meter über NN bis zum Galgenberg im 515 Meter Höhe und greift bei Algishofen auch etwas auf die rechte Kocherseite über.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden und Osten an Abtsgmünd, im Süden an Schechingen und im Westen an Eschach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Obergröningen gehören das Dorf Obergröningen, die Weiler Algishofen, Buchhof, Fach und Rötenbach, die Höfe Bräunlesrain, Brandhof, Schlauchhof und Wahlenhalden und die Häuser Reute und Suhhaus sowie eine abgegangene Burg auf dem »Schloßburren«.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Obergröningen gehörte zunächst zum Oberamt Gaildorf. Als dieses 1938 aufgelöst wurde kam der Ort zum Landkreis Schwäbisch Gmünd, mit dem er durch die Kreisreform 1973 im Ostalbkreis aufging.

Religionen[Bearbeiten]

Nach Einführung der Reformation wurde Obergröningen protestantisch. So gehörten 1852 410 der 430 Einwohner der Evangelischen Kirche an. Die evangelische Kirchengemeinde Obergröningen umfasst auch Hohenstadt und Schechingen. Seit den 1980er Jahren leben auch mehrere Mitglieder der Zeugen Jehovas in der Gemeinde. Im Februar 2014 waren es 21.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Leintal-Frickenhofer Höhe mit Sitz in Leinzell an.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Reinhold Daiss (ehemaliger Bürgermeister der Nachbargemeinde Eschach) versieht das Amt in Obergröningen ehrenamtlich.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Nikolauskirche wurde im 14. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut. Die Schießscharten im quadratischen Turm weisen sie als eine Wehrkirche aus. Über dem Langhaus befindet sich ein großer Raum, in dem die Dorfbewohnern in kriegerischen Zeiten Schutz suchen konnten.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Obergröningen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Naturräume Baden-Württembergs. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009.
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 745–746.