Haselbachtal

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in Sachsen; zum Bachtal bei Bad Orb im Spessart siehe Haselbachtal (Bad Orb)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Haselbachtal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Haselbachtal hervorgehoben
51.24027777777814.033333333333234Koordinaten: 51° 14′ N, 14° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Bautzen
Höhe: 234 m ü. NN
Fläche: 37,47 km²
Einwohner:

4221 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 113 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01920
Vorwahl: 03578
Kfz-Kennzeichen: BZ, BIW, HY, KMVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Leerzeichen
Gemeindeschlüssel: 14 6 25 220
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 7a
OT Bischheim
01920 Haselbachtal
Webpräsenz: www.haselbachtal.de
Bürgermeisterin: Margit Boden (parteilos)
Lage der Gemeinde Haselbachtal im Landkreis Bautzen
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Über dieses Bild
Kommunalwahl 2009[2]
Wahlbeteiligung: 51,6 %
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54,8 %
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20,8 %

Haselbachtal ist eine Gemeinde im sächsischen Landkreis Bautzen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie und Verkehr [Bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich rund sieben Kilometer südwestlich der Stadt Kamenz und rund 35 Kilometer nordöstlich der Landeshauptstadt Dresden. Die Gemeinde liegt in der westlichen Oberlausitz im Westlausitzer Hügelland und erstreckt über eine Länge von etwa 13 Kilometern zumeist in den Tälern von Haselbach und Pulsnitz.

Vom innerhalb der Gemeinde liegenden Bahnhof Bischheim-Gersdorf ist Dresden in rund 45 Minuten mit der Regionalbahn zu erreichen.

Die A 4 verläuft südlich der Gemeinde und ist über die rund zehn Kilometer entfernte Anschlussstelle Pulsnitz zu erreichen.

Geschichte [Bearbeiten]

Der Ortsteil Reichenbach wurde im Jahr 1248 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort entstand als typisches Waldhufendorf während der deutschen Ostkolonisation. Während des Dreißigjährigen Krieges starben durch die Pest 248 Bewohner, was fast die Gesamtbevölkerung ausmachte.

Der Ortsteil Reichenau wurde erstmals im Jahr 1436 urkundlich erwähnt. In den Jahren 1429 bis 1431 plünderten Hussiten den Ort und zerstörten die Kirche. Ein weiterer Schicksalsschlag ereilte den Ort im Jahr 1680, als die Pest wütete und fast 80 Leben forderte. Auch in den Befreiungskriegen hatte der Ort zu leiden. Es wurden preußische und danach russische Truppen in Reichenau einquartiert.

Die Freilichtbühne wurde in den 1930er Jahren errichtet.

Die Ortsteile Gersdorf und Möhrsdorf sind ebenfalls klassische Waldhufendörfer und werden im Jahr 1225 (Gersdorf) und 1264 (Möhrsdorf) erstmals urkundlich erwähnt.

Der Ortsteil Bischheim wird im Jahr 1225 erstmals urkundlich erwähnt.

Am 1. Januar 2001 schlossen sich die Gemeinden Reichenbach-Reichenau (am 1. Januar 1994 aus Reichenau und Reichenbach gebildet)[3], Gersdorf-Möhrsdorf (am 1. April 1959 aus Gersdorf und Möhrsdorf gebildet)[3] und Bischheim-Häslich (am 1. Januar 1969 aus Bischheim und Häslich gebildet)[3] zur Gemeinde Haselbachtal zusammen.[4]

Ortsgliederung [Bearbeiten]

Die Ortsteile sind Bischheim, Häslich, Gersdorf, Möhrsdorf, Reichenau und Reichenbach.

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

  • Park in Bischheim
  • Bischheimer Freibad mit Sportstätten (hier wird z. B. der Lessing-Cup ausgetragen)
  • Schauanlage und Museum des Granitabbaues
  • Geflutete Steinbrüche als Badestationen für Touristen und Heimische
  • Naturbühne Reichenau
  • Kirche in Reichenbach
  • Kirche und Dorfplatz Gersdorf
  • Kulturmühle in Bischheim
  • Gersdorf; Geburtshaus von Karoline Salome Rietschel (1770–1834), Mutter von Ernst Rietschel, in der Nähe: Ein Hinweis auf das Geburtshaus der Mutter von Gotthold Ephraim Lessing

Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]

  • Sportfest Reichenbach
  • Parkfest Bischheim
  • Schaf- und Wollmarkt
  • Lessing Cup Bischheim
  • Oktoberfest Reichenau

Bildung [Bearbeiten]

Die Gemeinde Haselbachtal verfügt über eine Grundschule im Ortsteil Gersdorf.

Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Haselbachtal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen – Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Hilfe dazu)
  2. http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_w04_erg.prc_erg_gr?p_bz_bzid=GR09&p_ebene=GE&p_ort=14625220
  3. a b c Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001