Neukirch/Lausitz

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Neukirch/Lausitz führt kein Wappen
Neukirch/Lausitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neukirch/Lausitz hervorgehoben
51.09916666666714.298611111111317Koordinaten: 51° 6′ N, 14° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Bautzen
Höhe: 317 m ü. NN
Fläche: 21,32 km²
Einwohner:

5099 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerungsdichte: 239 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01904
Vorwahl: 035951
Kfz-Kennzeichen: BZ, BIW, HY, KMVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Leerzeichen
Gemeindeschlüssel: 14 6 25 380
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 20
01904 Neukirch/Lausitz
Webpräsenz: www.neukirch-lausitz.de
Bürgermeister: Gottfried Krause (CDU)
Lage der Gemeinde Neukirch/Lausitz im Landkreis Bautzen
Tschechien Dresden Landkreis Görlitz Landkreis Meißen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Arnsdorf Bautzen Bernsdorf Bischofswerda Bretnig-Hauswalde Burkau Crostwitz Cunewalde Demitz-Thumitz Doberschau-Gaußig Elsterheide Elstra Frankenthal (Sachsen) Göda Großdubrau Großharthau Großnaundorf Großpostwitz Großröhrsdorf Malschwitz Haselbachtal Hochkirch Hoyerswerda Kamenz Königsbrück Königswartha Kubschütz Laußnitz Lauta Lichtenberg (Lausitz) Lohsa Malschwitz Nebelschütz Neschwitz Neukirch (bei Königsbrück) Neukirch/Lausitz Obergurig Ohorn Oßling Ottendorf-Okrilla Panschwitz-Kuckau Pulsnitz Puschwitz Radeberg Radibor Räckelwitz Ralbitz-Rosenthal Rammenau Schirgiswalde-Kirschau Schmölln-Putzkau Schönteichen Schwepnitz Sohland an der Spree Spreetal Steina (Sachsen) Steinigtwolmsdorf Wachau (Sachsen) Weißenberg Wilthen Wittichenau Brandenburg PolenKarte
Über dieses Bild
Blick auf Neukirch vom Valtenberg gesehen

Neukirch/Lausitz (sorbisch Wjazońca) ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und die zugehörige Gemeinde im Südosten des Bundeslandes Sachsen. Es gehört zum Landkreis Bautzen und liegt eingebettet zwischen zwei Bergzügen des Oberlausitzer Berglandes am Fuße des reich bewaldeten 587 m hohen Valtenberges.

Neukirch ist neben der brandenburgischen Kreisstadt Forst (Lausitz) der einzige Ort mit dem Namenszusatz Lausitz, andere Orte benennen in ihren Namenszusätzen den Teil der Lausitz explizit, beispielsweise Weißwasser/Oberlausitz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Valtenberg ist der Neukircher "Hausberg". An ihm entspringt die durch Neukirch fließende Wesenitz. Größere Städte in der Umgebung sind Bautzen (15 km) und Bischofswerda (12 km).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind (im Uhrzeigersinn) Doberschau-Gaußig, Wilthen und Steinigtwolmsdorf mit den Ortsteilen Ringenhain und Weifa im Landkreis Bautzen, Neustadt in Sachsen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie Schmölln-Putzkau im Landkreis Bautzen.

Geschichte[Bearbeiten]

Um 1200 legten herbeigerufene fränkische Siedler ein Waldhufendorf an und errichteten eine neue Kirche. 1222 wurde Neukirch als „Neinkirgen“ erstmals urkundlich erwähnt. Während sich der deutsche Name auf die damals neu erbaute Kirche im Ortsteil Niederneukirch bezieht, weist die sorbische Bezeichnung auf die geographische Lage an der Wesenitz hin.[2]

In der Nähe der Ortschaft fanden im Mai 1813 im Zusammenhang mit der Schlacht bei Bautzen Gefechte zwischen französischen und russischen Truppen statt.

In den 1850er Jahren gründeten Auswanderer in Victoria in Australien eine wendische Gemeinde, die sich auch Neukirch nannte und heute Byaduk heißt. Der erste Siedler war Johann Rentsch, der bis zu seinem Tod im Jahr 1915 dafür sorgte, dass dort Wendisch gesprochen wurde.[3]

Der Ort bestand bis 1923 aus vier selbständigen Gemeinden[4]

  • Niederneukirch,
  • Oberneukirch, Steinigtwolmsdorfer Anteil (Oberneukirch St. A.),
  • Oberneukirch, Oberlausitzer Seite (Oberneukirch L. S.) und
  • Oberneukirch, Amtsanteil (Stolpener Anteil; Oberneukirch A. A.).

Am 13. August 1924 wurde die Bezeichnung Neukirch/Lausitz gestattet. Der Zusammenschluss von Oberneukirch Steinigtwolmsdorfer Anteil und Oberneukirch Amtsanteil zu „Oberneukirch“ erfolgte am 1. Februar 1925. Am 1. Juli 1928 wurde dann die Gemeinde Oberneukirch in die Gemeinde Neukirch/Lausitz eingemeindet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl:[5] (ab 2002 Stichtag: 31. Dezember, Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen)

Jahr Einwohner
1925 5382
1939 6778
1946 7563
1950 7648
Jahr Einwohner
1964 7368
1990 6294
2000 5844
2002 5680
Jahr Einwohner
2004 5540
2006 5434
2007 5425
2008 5323
Jahr Einwohner
2009 5287


Politik[Bearbeiten]

Ortssignet[Bearbeiten]

Das wappenähnliche Ortssignet Neukirchs

Neukirch führt kein Wappen, sondern ein Ortssignet, das auf das Siegelbild Oberneukirchs (Amtsanteil Stolpen) zurückgeht. Das Siegel zeigt ein auf einem Felsen stehendes Schaf oder Lamm, das von einem rechts unterhalb des Felsens befindlichen Löwen bedroht wird. Ihm wurde später ein Wappenschild hinzugefügt. Das Ortssignet, dessen Gestaltung den Regeln der Heraldik widerspricht, ist nicht als Wappen verwendbar.[6]

Bereits 1801 und 1837 führte Oberneukirch A. A. zwei in dieser Art gestaltete Stempel. Zu dessen Bedeutung schrieb Walter Hoffmann: „Oberneukirch A. A. gehörte früher zum Stolpener Gerichtsamte. Stolpen auf dem Basaltfelsen war Festung. Das Schaf oder Kalb auf den aufgeschichteten Basaltblöcken stellt den Schützling dar, welcher durch die Festung vor seinem Verfolger, einem Löwen, einen gesicherten Platz einnimmt.“[7] Der Löwe könnte Sinnbild für die Familie Nostitz sein, die ihren Besitz durch Ankäufe zu jener Zeit erheblich mehrte und auch am Kauf des Gutes von Neukirch A. A. interessiert gewesen sein soll. Dessen Käufer, die freien Obereck-Bauern, wandten sich Schutz suchend an das Amt Stolpen, dem sie fortan unterstellt waren und welches ihnen das Recht brachte, ein eigenes Dienstsiegel zu führen.[6]

Das Siegelbild Oberneukirchs L. S. zeigte „einen großen Laubbaum (wohl Linde), neben dem rechts und links je ein kleinerer Nadelbaum stand.“ Oberneukirch St. A. hatte nur einen Namensstempel und führte kein Siegelbild. Das Siegel Niederneukirchs zeigte einen Anker mit der Umschrift „Gemeinderat zu Niederneukirch“.[6][8]

Am 15. November 1923 schlossen sich die Gemeinden Niederneukirch und Oberneukirch Oberlausitzer Seite unter dem Namen „Neukirch am Hohwald“ zusammen.[4] Oberneukirch führte zu dieser Zeit auf Empfehlung des Königlich-Sächsischen Ministeriums des Innern vom Juni 1913 „der Gleichförmigkeit wegen“ das Siegelbild von Oberneukirch Amtsanteil. Eine entsprechende Siegelumschrift diente der Unterscheidung. Auf der Suche nach einem gemeinsamen Siegel konnte für den Anker Niederneukirchs weder eine geschichtliche, geografische noch wirtschaftliche Bedeutung gefunden werden. Das Ministerium des Innern in Dresden empfahl die Beibehaltung des bisherigen Siegelbildes mit dem Lamm auf dem Felsen aus dem Jahr 1801 mit dem Hinweis, dass ein kombiniertes Siegel zu überladen wirke. Im Mai 1926 wurde einstimmig beschlossen, das Siegelbild mit dem Lamm und der Umschrift Gemeinde Neukirch (Lausitz), Amtsh. Bautzen, 1926 zu führen.[7] Die Bezeichnung Neukirch/Lausitz wurde der Gemeinde am 13. August 1924 gestattet. Zuvor führte der Ort Neukirch bei Kamenz diesen Namen.

Auch nach der Vereinigung von Oberneukirch A. A. und Oberneukirch St. S. zu Oberneukirch im Jahr 1925 und der Eingemeindung nach Neukirch/Lausitz im Jahr 1928 führte man das bewährte Siegelbild in einfacherer Form und mit anderer Umschrift weiter.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Amtierender Bürgermeister ist seit August 2001 Gottfried Krause (seit 2009 CDU, vorher parteilos).

Gemeinderat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009[9]
Wahlbeteiligung: 55,3 %
 %
30
20
10
0
29,0 %
27,9 %
13,0 %
11,7 %
9,8 %
4,6 %
4,0 %

Der Gemeinderat von Neukirch/Lausitz wurde zum letzten Mal am 7. Juni 2009 gewählt. Sitzverteilung (insgesamt 18 Sitze)

  • Gemeinschaft der Bürger Neukirchs (GBN): 6 Sitze
  • CDU: 6 Sitze
  • Freie Wähler Neukirch: 2 Sitze
  • Neukirch braucht Zukunft: 2 Sitze
  • FDP: 2 Sitze

Zweckverband Wasserversorgung[Bearbeiten]

Die Gemeinden Neukirch/Lausitz und Steinigtwolmsdorf haben den Zweckverband Wasserversorgung "Obere Wesenitz" gebildet, jede Gemeinde stellt 4 Mitglieder in der der Verbandsversammlung (Bürgermeister + 3 Gemeinderäte).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1992 ist Bönnigheim im Landkreis Ludwigsburg Partnerstadt von Neukirch/Lausitz.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Gemeinde Neukirch hat ein für die Oberlausitz relativ hohes Wirtschaftswachstum. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistet der Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf, der in der Region viele Arbeitsplätze schafft.

Neukirch ist zudem bekannt für seine Töpfereien. Seit 1989 findet hier jährlich das Töpferfest statt. Anfang Oktober versammeln sich auf Einladung der Töpferfamilie Lehmann um die 85 Aussteller und über 15.000 Besucher (Stand 7. Oktober 2008, Sächsische Zeitung). Höhepunkte sind das Gesellenschlagen und der „Töppellauf“, ein Wettlauf bei dem Geschicklichkeit und Schnelligkeit der Töpfer auf die Probe gestellt werden.[10] Auch die Textilindustrie, die in der Oberlausitz vor allem zu DDR-Zeiten beheimatet war, spielte eine Rolle. So gab es Händlerfamilien, etwa Thräne oder Wendler, die auch über Neukirch hinaus Handel trieben.

Wichtige Firmen in Neukirch[Bearbeiten]

  • TRUMPF Sachsen GmbH
  • Käppler und Pausch GmbH
  • Magnetech GmbH (Magnesium-Druckgussteile für eine Vielzahl von Industriezweigen)
  • Zwiebackfabrik
  • EAN Elektroanlagenbau Neukirch GmbH

Infrastruktur[Bearbeiten]

Von Neukirch bis Zittau führt eine gut ausgeschilderte Radroute - der Oberlausitzer Umgebindehaus-Radweg. Es gibt eine Rettungswache, ein Rettungswagen ist in der Ortsmitte beim Kaufhaus Erbgericht gegenüber einer ehemaligen Autowerkstatt in der Hauptstraße stationiert.

Verkehr[Bearbeiten]

Die ca. 13 km nördlich vorbeiführende Autobahn A 4 ist am schnellsten über den Autobahnzubringer zur Anschlussstelle Salzenforst erreichbar. Der Flughafen Dresden ist 40 Autominuten entfernt. Neukirch liegt direkt an der B 98, die an der A 4-Anschlussstelle Burkau beginnt und in Oppach in die nach Zittau führende B 96 einmündet.

Für Bahnreisende stehen in Neukirch zwei Bahnhöfe (Neukirch (Lausitz) Ost und Neukirch (Lausitz) West) an der Bahnstrecke Bischofswerda–Zittau mit durchgehenden Verbindungen nach Dresden und Tanvald zur Verfügung. Hier verkehren die Regionalverkehrslinien RE 2 und RB 61. Das baufällige Bahnhofsgebäude am (Neukirch (Lausitz) Ost steht leer und ist abgesperrt, der Zugverkehr wird über ein Gleis abgewickelt. Fahrkarten werden über einen Automaten verkauft.

Über regionale Buslinien sind Bischofswerda, Bautzen, Oppach und Neustadt in Sachsen (mit Anschluss nach Bad Schandau und Pirna) erreichbar.

Bildung und Kultur[Bearbeiten]

Neukirch hat eine Grundschule, die Lessingschule, und eine Mittelschule. Die frühere Pestalozzi-Grundschule wurde im Sommer 2010 aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses vom 10. März 2010 geschlossen. Im Ort gibt es ein Heimatmuseum sowie eine Gemeindebibliothek.

Vereine[Bearbeiten]

Zu den in Neukirch ansässigen Vereinen gehören:

  • SV Valtenberg, Volleyballverein
  • TSV 90 Neukirch e.V.
  • Motorsportfreunde „Valtental“ e.V.
  • Jugendverein Valtenbergwichtel e.V.
  • Naturschutzzentrum „Oberlausitzer Bergland“ e.V.
  • Kulturförderverein Neukircher Heimat e.V.
  • Glockenförderverein Neukirch Lausitz e.V.
  • Reit- und Fahrverein am Valtenberg e.V
  • Infokanal 12 Neukirch e. V.

Personen[Bearbeiten]

Es wurden in Neukirch/Lausitz geboren:

Im Ort wirkten:

  • Georg Pilk, (1858 - 1926), sorbischer Historiker, Komponist, Pädagoge, Heimatforscher und Musiker

Literatur[Bearbeiten]

Der Heimatforscher Georg Pilk (sorbisch Jurij Pilk) hat drei Bücher über die Geschichte von Neukirch geschrieben. Die ersten beiden Bände „Neukirch am Hohwald in den Befreiungskriegen“ und „Neukirch im 18. Jahrhunderte“ wurden noch zu seinen Lebzeiten veröffentlicht. Den dritten Band „Kulturbilder und Annalen von Neukirch am Hohwald“ konnte er nur noch als Manuskript fertigstellen. Alle drei Bücher erschienen nach über 80 Jahren als Sammelband im Oberlausitzer Verlag unter dem Namen „Die Geschichte Neukirchs“:


Siegfried Heinrich hat drei Bände „Neukirch (Lausitz) in alten Ansichten“ veröffentlicht. Darin sind alte Fotografien und Postkarten aus der Zeit um 1900 enthalten. Zu jeder Abbildung gibt es interessante Informationen. Viele Fotos stammen von dem Neukircher Fotograf Julius Grunewald (1875–1922), in dessen Villa auch der Heimatforscher Georg Pilk einige Zeit gewohnt hat.

  • Siegfried Heinrich: Neukirch (Lausitz) in alten Ansichten – Band 1, Europäische Bibliothek Zaltbommel/Niederlande, ISBN 90-288-5625-0
  • Siegfried Heinrich: Neukirch (Lausitz) in alten Ansichten – Band 2, Europäische Bibliothek Zaltbommel/Niederlande, ISBN 90-288-5897-0
  • Siegfried Heinrich: Neukirch (Lausitz) in alten Ansichten – Band 3, Europäische Bibliothek Zaltbommel/Niederlande, ISBN 90-288-6247-1

Quellen[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2012 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Jan Meschgang: Die Ortsnamen der Oberlausitz. Domowina Verlag, Bautzen 1973; S. 97
  3. web.archive.org: Early Byaduk Settlers, in englischer Sprache, abgerufen am 5. Oktober 2011
  4. a b Heimatmuseum (Hrsg.): Die Entwicklung der Schreibweise des Ortsnamens Neukirch, im September 2002
  5. Neukirch/Lausitz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  6. a b c Daniel Pfletscher: Das Neukircher Ortssignet, mit einer Anmerkung von Marcel Richter, 2003, in: heimatmuseum.neukirch-lausitz.de
  7. a b Walter Hoffmann: Grenzland Oberlausitz Nr. 8
  8. Wappen. In: http://www.neukirch-lausitz.info-4you.de. RooW, abgerufen am 16. April 2012.
  9. http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_w04_erg.prc_erg_gr?p_bz_bzid=GR09&p_ebene=GE&p_ort=14625380
  10. Töpferfest Töpferei Lehmann Neukirch/Lausitz. In: toepferfest.de. Karl Louis Lehmann GmbH, abgerufen am 16. April 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neukirch/Lausitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Neukirch/Lausitz – Quellen und Volltexte