Bischofswerda

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bischofswerda
Bischofswerda
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bischofswerda hervorgehoben
51.127514.179722222222304Koordinaten: 51° 8′ N, 14° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Bautzen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Bischofswerda
Höhe: 304 m ü. NHN
Fläche: 46,26 km²
Einwohner: 11.605 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 251 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01877
Vorwahl: 03594
Kfz-Kennzeichen: BZ, BIW, HY, KM
Gemeindeschlüssel: 14 6 25 040
Adresse der Verbandsverwaltung: Altmarkt 1
01877 Bischofswerda
Webpräsenz: www.bischofswerda.de
Oberbürgermeister: Andreas Erler (CDU)
Lage der Stadt Bischofswerda im Landkreis Bautzen
Tschechien Dresden Landkreis Görlitz Landkreis Meißen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Arnsdorf Bautzen Bernsdorf Bischofswerda Bretnig-Hauswalde Burkau Crostwitz Cunewalde Demitz-Thumitz Doberschau-Gaußig Elsterheide Elstra Frankenthal (Sachsen) Göda Großdubrau Großharthau Großnaundorf Großpostwitz Großröhrsdorf Malschwitz Haselbachtal Hochkirch Hoyerswerda Kamenz Königsbrück Königswartha Kubschütz Laußnitz Lauta Lichtenberg (Lausitz) Lohsa Malschwitz Nebelschütz Neschwitz Neukirch (bei Königsbrück) Neukirch/Lausitz Obergurig Ohorn Oßling Ottendorf-Okrilla Panschwitz-Kuckau Pulsnitz Puschwitz Radeberg Radibor Räckelwitz Ralbitz-Rosenthal Rammenau Schirgiswalde-Kirschau Schmölln-Putzkau Schönteichen Schwepnitz Sohland an der Spree Spreetal Steina (Sachsen) Steinigtwolmsdorf Wachau (Sachsen) Weißenberg Wilthen Wittichenau Brandenburg PolenKarte
Über dieses Bild

Bischofswerda (obersorbisch Biskopicy) ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Bautzen am westlichen Rand der sächsischen Oberlausitz. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Bischofswerda.

Unter Einheimischen und Umwohnenden ist auch der inoffizielle Name Schiebock für die Stadt gebräuchlich. In der Volksetymologie wird dies auf den Begriff Schiebbock, einer speziellen Art Schubkarren, mit der früher Waren auf den städtischen Markt transportiert wurden, zurückgeführt. Tatsächlich leitet sich der Name aber vom alten sorbischen Ortsnamen Přibok (gesprochen Prschiebock) ab, der „an der Seite (der Alten Straße)“[2] bedeutet.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Blick auf Bischofswerda vom Belmsdorfer Berg aus

Die Kleinstadt liegt etwa 30 km östlich von Dresden im Landkreis Bautzen. Die Stadt bezeichnet sich selbst als „Tor zur Oberlausitz“, da hier das erst im Mittelalter gerodete Waldland mit dem seit urgeschichtlicher Zeit besiedelten offenen Sorbengau Milska zusammentraf. Dessen Nahtstelle, ein breiter niedriger Geländesattel zwischen Kloster- und Butterbergmassiv, trennt mehrere Naturräume und ist Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten der Schwarzen Elster im Osten und der Wesenitz im Westen. Bischofswerda liegt im Nordwestlausitzer Hügelland und stößt im Nordosten an das Oberlausitzer Gefilde und im Südosten an das Lausitzer Bergland. Die Wesenitz ändert hier zunächst ihren bisher nordwestwärts gerichteten Lauf bis zu den Horkaer Teichen östlich der Stadt auf eine nördliche Richtung und verläuft von dort nach Südwesten. Die Ursache für den markanten Richtungswechsel, in dessen Folge der Wasserlauf eine breite sumpfige Niederung schuf, in der später mehrere Teiche angestaut wurden, liegt im Pleistozän begründet. Die Wesenitzschleife mit ihrem sumpfigen Umland bildete eine natürliche Verteidigungslinie im Süden der Stadt, weswegen die Stadtmauer in diesem Gebiet weniger aufwändig gebaut werden musste.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet wird begrenzt von Burkau im Norden, Demitz-Thumitz und Schmölln-Putzkau im Osten, Neustadt und Stolpen im Süden sowie Großharthau, Frankenthal und Rammenau im Westen.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zu Bischofswerda gehören die folgenden Ortsteile[3] (sorbische Namen in Klammern; Einwohnerzahlen vom 16. Juni 2010[4]):

  • Belmsdorf (Baldrijanecy), seit 1950, 355 Ew.
  • Bischofswerda (Biskopicy), 9.480 Einwohner
    • Pickau (Špikawy)
  • Geißmannsdorf (Dźibrachćicy), seit 1974, 326 Ew.
  • Goldbach, seit 1996, 439 Ew.
  • Großdrebnitz (Drjewnica), seit 1996, 883 Ew.
    • Kleindrebnitz (Mała Drjewnica)
    • Neudrebnitz (Nowa Drjewnica)
  • Schönbrunn (Šumborn), seit 1994, 422 Ew.
    • Kynitzsch (Kinič), seit 1994, 40 Ew.
    • Neu-Schönbrunn (Nowy Šumborn), seit 1994, 24 Ew.
  • Weickersdorf, seit 1996, 285 Ew.

Geschichte[Bearbeiten]

Bischofswerda um 1793
Ehem. Dresdner Tor mit Turm der Fronfeste von 1286
Der Brand von Bischofswerda im Mai 1813

Ortsgeschichte[Bearbeiten]

Die mögliche Gründung Bischofswerdas erfolgte bereits zwischen 970 und 1076. Der Bischof Benno von Meißen soll den Flecken Werda im Jahr 1076 zur Stadt erhoben haben.[5] Im Jahr 1227 wird Bischofswerda zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1229 wird bereits eine Pfarrkirche genannt. Zwischen 1218 und 1227 wurde der Platz des Marktes vermessen und somit die Häuserfluchten festgelegt. 1286 erfolgt der Bau des Stadtturms (Fronfeste). Bis 1852 diente dieser Turm als Gefängnis. 1286 ist auch das Ursprungsjahr des ersten Rathauses. Im Jahr 1288 erhielt Bischofswerda seine erste Stadtmauer, aber erst 1361 wird es in einer Urkunde als Stadt bezeichnet. 1429 brannten die Hussiten die Stadt nieder. 1469 ereignete sich der zweite Stadtbrand. 1494 wird durch Anstauen der Wesenitz ein Bischofsteich zum Betreiben von Fischzucht angelegt, 1503 auf Geheiß des Bischofs eine Brauerei gegründet. An den beiden Ausläufen des Bischofsteiches zur Wesenitz wurden Mühlen errichtet.

1544 kaufte der Stadtrat das Rittergut Pücke (Pickau) mit Gärtnern und Häuslern, das schriftsässig zugehörige Dorf Geißmannsdorf, zwei Bauern von Schönbrunn samt der Wüstung Teupitz und den Scherfling mit Ober- und Untergerichten von denen von Bolderitz für 5200 Meißener Gulden.[6] Kynitzsch, „ein aus einer Mühle und 4 Gärtnern bestehendes Dörfchen,“ kam 1546 in den Grundbesitz der Stadt.[7]

Die Stadtherren waren bis zum 16. Jahrhundert die Bischöfe von Meißen. 1559 musste der letzte Bischof von Meißen, Johann von Haugwitz, die Stadt zusammen mit Stolpen an den Kurfürsten von Sachsen abtreten. 1596 brannte die Stadt erneut nieder. Bis auf sechs kleine Häuser und einen Gasthof wurden alle Gebäude zerstört.[6]

Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden im Rathaus politische Gegner des NS-Regimes inhaftiert und misshandelt. Vom ehemaligen Amtsgericht aus wurden Häftlinge in das „Schutzhaftlager“ Bautzen überstellt.

Von 1952 bis 1994 war Bischofswerda Kreisstadt des neugebildeten Kreises Bischofswerda.

Bei Bischofswerda befand sich eines der vier zentralen Atomwaffendepots der sowjetischen Truppen in der DDR.

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

(ab 1960 Stichtag: 31. Dezember):

Jahr Einwohner
1834 02.434
1880 04.778
1960 11.350
1975 11.651
1981 13.319
2004 13.104
Jahr Einwohner
2005 12.962
2006 12.732
2007 12.545
2008 12.395
Jahr Einwohner
2009 12.235


Datenquelle 1975, 1981: Statistisches Jahrbuch 1976, 1988, Datenquelle ab 2000: Statistisches Landesamt Sachsen

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat Bischofswerda hat 22 Sitze. Der Oberbürgermeister ist Vorsitzender des Stadtrates. Der Stadtrat tagt im Rathaus. Keine Fraktion besitzt ohne Votum des Stadtratsvorsitzenden die Stimmenmehrheit.

Außerdem gibt es zwei Ortschaftsräte, deren ehrenamtliche Mitglieder für 5 Jahre gewählt werden. Die Ortschaft Großdrebnitz mit den Ortsteilen Goldbach, Großdrebnitz und Weickersdorf besteht aus neun Ortschaftsräten. Der Rat der Ortschaft Schönbrunn, die die Ortsteile Schönbrunn, Neu-Schönbrunn und Kynitzsch umfasst, hingegen stellt nur vier Ortschaftsräte.

Bei der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 erhielt die CDU die meisten Stimmen. Es waren 10.594 Bürger wahlberechtigt. 4.963 von ihnen gingen zur Wahlurne. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 46,8 %. Von den abgegebenen Stimmzetteln waren 165 ungültig.

Sitzverteilung seit der Kommunalwahl am 7. Juni 2009[8]
Fraktion CDU Die Linke SPD FDP BfB
Stimmenanteil 34,2 % 16,6 % 14,9 % 12,9 % 21,4 %
Sitze 8 Sitze 3 Sitze 3 Sitze 3 Sitze 5 Sitze

Ober-/Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit der politischen Wende 1990 ist Andreas Erler (CDU, *1961) Bürgermeister der Stadt, seit deren Ernennung zur Großen Kreisstadt 1998 Oberbürgermeister.[3] Bei den Oberbürgermeisterwahlen vom 28. Februar 2010 wurde er 52,0 % der Wählerstimmen im Amt bestätigt,[9] nachdem das Verwaltungsgericht Dresden die Abstimmung vom Juni 2008 wegen unerlaubter Beeinflussung der Wähler für ungültig erklärt hatte. Im Dezember 2011 erklärte das Sächsische Oberverwaltungsgericht auch diese Oberbürgermeisterwahl – wiederum wegen gesetzeswidriger Wahlbeeinflussung – für ungültig.[10]

Bürgermeister von Bischofswerda (seit 1945)[11]
Bürgermeister Amtszeit
Otto Barthel 1945–1948
Josef Schmachtel 1948
Curt Jäckel 1948–1953
Alfred Zeidler 1953–1961
Gerhard Klengel 1961–1962
Horst Emmrich 1963–1968
Hans Lucas 1968–1972
Günter Illing 1972–1987
Horst Rößner 1987–1990
Andreas Erler seit 1990

Stadtverwaltung[Bearbeiten]

Die Stadtverwaltung hat ihren Sitz im Bischofswerdaer Rathaus. Dem Oberbürgermeister der Stadt sind das städtische Ordnungsamt, die Kämmerei, das Bauamt, das Schul- und Sportamt sowie das Kulturamt unterstellt.

Neben einer Trauung im Trauzimmer des Rathauses bietet das Standesamt auch die Möglichkeit im Barockschloss Rammenau zu heiraten.

Wappen[Bearbeiten]

Darstellung des Stadtwappens an der Wesenitzbrücke der Hermannstraße

Das Wappen der Stadt Bischofswerda basiert auf einem Siegel von 1392 mit Bischofsstab und zwei Sternen. Seit 1559 führt die Stadt das neue, bis heute gültige Stadtwappen mit den sich kreuzenden Bischofsstäben und vier sechsstrahligen Sternen. Die genaue Entstehung des Stadtwappens ist heute nicht mehr belegbar, da wichtige Unterlagen fehlen.

Zwei von drei Stadtchronisten führen Namen und Siegel der Stadt auf Bischof Benno zurück, der die Stadt Bischofswerda gegründet haben soll, als er das Meißnische Land missionierte. Die „Insel des Bischofs“, -werda stammt von Werder und bezeichnet eine Insel oder von stehenden Gewässern umgebenes Land, war damals ein von 17 Teichen umgebener Flecken an der Handelsstraße von Pirna über Stolpen nach Bautzen und Görlitz.

Kaiser Maximilian habe dem Siegel den zweiten Krumm(Bischofs-)stab und zwei weitere Sterne hinzugefügt. Möglicherweise wollte man den bischöflichen Besitz besonders herausheben. Andere deuten das Stäbekreuz als Symbol für „Gesetz“ und „Evangelium“. Obwohl die genaue Bedeutung der vier Sterne heute unbekannt ist, werden sie verschiedentlich als „Wissende”, „Unwissende”, „Besitzende” und „Besitzlose” oder auch als „Lehrer in Kirche und Schule”, „Zuhörer”, „Regenten” und „Untertanen” gedeutet. Ihre Sechsstrahligkeit soll die sechs Schöpfungstage symbolisieren.[12][13]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Altmarkt mit Stahlskulptur (Uwe Hempel, 2007)
Rathaus
Christuskirche, ehem. Marienkirche
St. Benno
Kreuzkirche, ehem. Begräbniskirche
Bischofssitz

Obwohl am 12. Mai 1813 ein ausgebrochenes Feuer die gesamte Stadt innerhalb der Ringmauer (außer 3 Gebäuden) einäscherte, ist in Bischofswerda der mittelalterliche Stadtgrundriss außergewöhnlich gut ablesbar. Vom ehem. Dresdner Tor blieb zumindest der Turm der Fronfeste erhalten. Die geschlossene Innenstadtbebauung aus den Jahren nach 1813 ist fast vollständig erhalten.

Besonders sehenswert sind der Altmarkt, der für kleinstädtische Verhältnisse recht groß ist, mit seinem klassizistischen Rathaus von 1818, mit dem Paradiesbrunnen (im Volksmund: Evabrunnen) und verschiedenen Bürgerhäusern. 2007 wurde der Altmarkt völlig neu gestaltet, mit einem Mediaturm, der ständig wechselnde Botschaften zeigt. In diesem Turm wurde ein Prisma aus Metall angebracht, welches durch eine Lichtschranke gesteuert wird. Wird diese durch Besucher ausgelöst, bewegt sich das Prisma im Mediaturm und ändert seine Form. Die bei der Neugestaltung des Altmarktes ausgegrabenen Grundmauern des alten Rathauses wurden offengelegt und mit einer Glaswand umgeben, auf der verschiedene Informationen zur Stadtgeschichte angebracht sind. Drei Schieböcke weisen auf den Spitznamen der Stadt hin.

Rathaus[Bearbeiten]

Bischofswerda besaß ein altes Rathaus, welches seinen Ursprung im Jahr 1286 an anderer Stelle hat. Im Jahr 1549 erfolgte der Bau des zweiten Rathauses, welches zur Ausübung der Amtsgeschäfte des Rates diente. Dieses Rathaus stand an der Stelle des heutigen, seine zwei Giebel zeigten nach dem Markt.

1763 wurde das alte Rathaus abgebrochen. Teile seiner Grundmauern konnten 2007 bei Ausbesserungsarbeiten auf dem Altmarkt wieder aufgefunden und in die neue Marktplatzgestaltung einbezogen werden.

1818 erfolgte der Neubau des jetzigen Rathauses. Der Entwurf stammte von Gottlob Friedrich Thormeyer, der nachweislich Teile des zweiten Rathauses einbezog. So zeigt ein Türstock im Keller das Chronogramm „1770“ und beweist zum einen die Übernahme von Bauteilen aus dem Vorgängerbau von 1549, zum anderen, dass auch dort bauzeitliche Veränderungen stattfanden. Thormeyer baute das Rathaus mit drei Geschossen und einer Freitreppe zum ersten Obergeschoss. Überfangen wird es von einem Walmdach mit Glockentürmchen. 1851 bis 1852 erfolgte ein nutzungsbedingter Umbau des Rathauses, welcher aber nicht in die Außenfassade eingriff.

Seit 2007 konnten restauratorische Untersuchungen im Rathaus immer wieder originale Wanddekorationen freilegen, die in die Sanierung 2009 einfließen werden.

Teile der zeitweise im Rathaus vermauerten Kursächsischen Postdistanzsäule vom ehemaligen Bautzner Tor, errichtet 1724, sind im Rathaus ausgestellt, während eine Nachbildung von 1934/2009 am ehemaligen Badtor in den Mühlteichanlagen steht.

Kirchen[Bearbeiten]

Christuskirche[Bearbeiten]

Sehenswert ist die Christuskirche, die nach dem Stadtbrand von 1813 von Gottlob Friedrich Thormeyer unter Einbeziehung der alten Mauern bis 1818[14] wiederaufgebaut wurde. Darauf verweisen vor allem die erhaltenen gotischen Stützpfeiler auf der Südseite, die statisch nicht mehr nötig wären. Die erste Kirchenorgel von 1571 ging bei dem Brand ebenfalls verloren, eine neue Orgel wurde 1825 in Betrieb genommen.[15] Den Namen Christuskirche verdankt die Kirche Kanzel- und Altarbild von 1889 sowie dem Mosaik vom Portal (1907) von Josef Goller, welches von der Fa. Villeroy & Boch hergestellt wurde. 1926 erneuerten Lossow & Kühne den Innenraum. Osmar Schindler schuf 1927 das Sakristeigemälde Christus, das Licht der Welt, konnte es jedoch nicht mehr vollenden. 1941 wurden die Glocken eingezogen, aber in Hamburg wiederentdeckt (Rückkehr 1948).[16][17] Die letzte Innensanierung wurde 1990 bis 1991 durchgeführt. 2004[18] bis 2005[19] erfolgte eine Außensanierung, bei der auch die klassizistische Graufarbigkeit der Fassade – auf original erhaltenen Zeichnungen von Thormeyer nachweisbar – nach kontroversen Diskussionen rekonstruiert wurde.

Kirche St. Benno[Bearbeiten]

Die katholische Kirche St. Benno wurde von 1923 bis 1924 im Art-Déco-Stil vom Architekten Rudolf Zacek gebaut. Sie bildet mit dem Pfarrhaus ein stilistisches Ensemble. Der Turm ist kubistisch gegliedert. Im Jahr 2008 erfolgte die Innenrestaurierung in der originalen Raumfarbigkeit. Die Fassade war ehemals grün gefasst.[20][21][22][23]

Kreuzkirche[Bearbeiten]

Die Kreuzkirche am alten Friedhof der Stadt nördlich des alten Bautzener Tores wurde 1574[24] als erste Begräbniskirche der Stadt[25] erbaut. 1650 ersetzt ein Neubau das 1631 durch die Kroaten niedergebrannte Gebäude,[26] der als Hospitalkirche für das neben dem Friedhof gelegene Hospital der Stadt genutzt wird.[27] Die Kirche hat ein abgewalmtes Dach mit aufgesetztem Kreuz. Der rechteckige Saal wird durch eine flache Decke abgeschlossen.[25] Sie wurde 1814 erneuert.[28]

Nach dem Brand im Jahr 1813 übernahm man Sandsteinarbeiten aus der Kapelle der Burg Stolpen als Geschenk des sächsischen Königs: das Kruzifix, die Kanzel und die beiden Figuren „Maria mit dem Jesuskind auf dem Halbmond“ und „die heilige Barbara“. Das Kruzifix wird Christoph Walther II zugeschrieben. Bei der Kanzel handelt es sich wahrscheinlich um die 1556 von Hans Walther II geschaffene Kanzel des gotischen Vorgängerbaues der Dresdner Frauenkirche. Der Taufstein von 1561 stammt vermutlich aus der 1813 zerstörten Hauptkirche und nicht aus Stolpen.[29]

→ Beschreibung der Kanzel im Artikel zum gotischen Vorgängerbau der Frauenkirche in Dresden

Bischofssitz[Bearbeiten]

Der sogenannte Bischofssitz an der Dresdener Straße wurde im klassizistischen Stil mit rundem Treppenturm und Welscher Haube errichtet. Er beherbergt das Amt für Kultur, Marketing und Tourismus, das Amt für Bildung, Jugend und Sport, die Stadtbibliothek und die Carl-Lohse-Galerie.

Parks[Bearbeiten]

In der Innenstadt befinden sich vier Parkanlagen, namentlich Lutherpark, Schillerpark, Goethepark und Käthe-Kollwitz-Park. Die Parks wurden im sumpfigen Umland des früheren Wesenitzlaufes angelegt. Der Lutherpark befindet sich auf der Fläche eines Ausläufers des ehemaligen Goldbacher Teiches.

Tierpark[Bearbeiten]

Der Tierpark wurde 1957 anlässlich der 730-Jahr-Feier der Stadt als Kleintierpark eröffnet. Im nur einen Hektar großen „kleinsten Zoo Sachsens“ werden sechzig verschiedene Arten rund um das Leitthema „Der Bär“ und die Schwerpunktthemen „Tiere mit uns“ (Heim- und Nutztiere) sowie „Tiere um uns herum“ (heimische Wildtiere) gezeigt.[30]

Gedenkstätten[Bearbeiten]

  • Gedenktafel aus dem Jahre 1958 an der unteren Tür des Rathauses am Altmarkt zur Erinnerung an die dort 1933 misshandelten Gegner des Naziregimes
  • Gedenktafel am Altmarkt 17 zur Erinnerung an die KZ-Häftlinge eines Todesmarsches aus dem KZ-Außenlager Schwarzheide, die im April 1945 von SS-Mannschaften durch den Ort getrieben wurden
  • Gedenkstein vor der Oberschule an der Kirchstraße für die Häftlinge, die von hier aus in das "Schutzhaftlager" Kupferhammer nach Bautzen ausgeliefert wurden.

Sport[Bearbeiten]

Sportbegeisterte können sich im Wesenitzsportpark betätigen, dieser verfügt über eine große Turnhalle und ein Stadion. Über die Stadt verteilt finden sich noch weitere Turnhallen und Sportplätze, die sowohl von Vereinen als auch von den Schulen der Stadt genutzt werden. Bischofswerda hat auch eine Bowlingbahn (Süßmilchstraße) und Möglichkeiten zum Kegeln (Gaststätte Bürgergarten) sowie ein Freibad. Auch gibt es in der Nähe des Kulturhauses einen Skatepark.

Der bekannteste Sportverein der Stadt ist der Bischofswerdaer FV 08, der zweimal den Aufstieg in die DDR-Oberliga schaffte. Ein Hundesportverein findet sich am Ortsausgang in Richtung Schmölln. Des Weiteren gibt es in Bischofswerda einen Handballverein, den VfB 1999 Bischofswerda, in dem die 1. Frauenmannschaft bereits Oberliga spielte.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Karl-May-Spiele

Bischofswerda heißt umgangssprachlich auch Schiebock, was die Volksetymologie irrtümlich von dem schubkarrenähnlichen einrädrigen Gefährt ableitet, mit dem die Bauern der Region früher ihre Waren auf den Markt fuhren. Regelmäßig finden in der Stadt die sogenannten Schiebocker Tage statt. Höhepunkt sind dabei die Weltmeisterschaften im Schiebockrennen, bei dem die Wettkämpfer beladene Schiebocke um die Wette über grobes Kopfsteinpflaster durch die Stadt karren. Ebenso zählen die jährlich auf der kleinen Waldbühne im Stadtwald von Bischofswerda stattfindenden Veranstaltungen zu den kulturellen Höhepunkten der Stadt. Die Spielgemeinschaft Gojko Mitic Bischofswerda e. V. veranstaltet seit 1993 auf der Waldbühne Bischofswerda Deutschlands kleinste Karl-May-Spiele mit den jüngsten Darstellern. In jedem Jahr besuchen bis zu 6000 Zuschauer die zehn bis 16 Vorstellungen auf der kleinen Freilichtbühne mit 400 Sitzplätzen im Stadtwald von Bischofswerda. In den jährlichen Neuinszenierungen wirken 30 bis 50 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 18 Jahren und zahlreiche Tiere mit. Neben bis zu sechs Pferden spielten in den vergangenen Jahren schon Esel, Bärenkinder, Ziegen, Hunde, Tauben, eine Riesenschlange und ein Greifvogel mit. Seit 2002 gibt es auch eine Erwachsenenbesetzung. In ihr spielen ehemalige Kinderdarsteller und Eltern.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhofsgebäude nach dem Rückbau, 2010
Bahnhofsvorplatz mit Busbahnhof, Taxistand und Parkplätzen

Bischofswerda ist Haltepunkt in den Netzen der Deutschen Bahn und der Ostdeutschen Eisenbahn. Es bestehen direkte Bahnverbindungen auf den Bahnstrecken Dresden–Görlitz und Bischofswerda–Zittau auf denen täglich 80 Züge der Regionalbahn und des Regional-Express verkehren. In überregionalen Fernverbindungen verkehren diese auch über Görlitz nach Zgorzelec und über Zittau nach Liberec.

Der Bahnhof wurde 1845 mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Dresden-Görlitz errichtet. Die Verbindung nach Zittau besteht seit 1879. 1902 wurde eine Verbindung nach Kamenz eingerichtet, auf der der Personenverkehr nach Bischofswerda bereits 1967 eingestellt wurde. Das Bahnhofsgebäude selbst wurde mehrmals umgebaut. In den Jahren 1883/84 wurden mehrere Wartesäle und das Bahnhofsrestaurant errichtet. 1934 erfolgten Umbauten für das Stellwerk. 1994 verlor der Bischofswerdaer Bahnhof nach und nach mehrere Funktionen. Im Jahr 2001 wurde das gesamte Bahnhofsgebäude ohne eigenen Fahrdienstleiter vor Ort für die Deutsche Bahn entbehrlich. Nach dem Erwerb durch die Stadt Bischofswerda erfolgte der Teilabriss des Gebäudes zu seiner ursprünglichen Gestalt. Dem im Jahr 2009 beendeten Rückbau war die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes vorausgegangen, die im Mai 2005 abgeschlossen wurde. In die Gestaltung der Übergangsstelle zwischen Bus, Bahn und Individualverkehr (P+R) flossen 3,6 Millionen Euro (davon 75 Prozent vom Freistaat Sachsen und 25 Prozent vom ZVON).[31]

Der Bischofswerdaer Stadtbusverkehr wird unter Federführung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) durch den Omnibusbetrieb Beck betrieben. Die erste Stadtbuslinie wurde am 15. Oktober 1990 eingerichtet und verbesserte die Anbindung der Stadtteile Geißmannsdorf, Pickau, Belmsdorf und Bischofswerda-Süd. Weitere Linien wurden mit der Eingemeindung von Schönbrunn eingerichtet. Die Ortsteile Großdrebnitz, Goldbach und Weickersdorf werden durch die Regionalbuslinie 183 mit dem Stadtzentrum verbunden. Vierzehn weitere Regionalbuslinien, meist betrieben durch die Regionalbus Oberlausitz GmbH, verbinden Bischofswerda mit seinem Umland. Die Linien 305 und 306 des Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) verbinden Bischofswerda mit Radeberg/Dresden und Bretnig/Pulsnitz.[32]

„Haselmausbrücke“ über die südwestliche Ortsumfahrung

Wichtigste Straßenverbindungen sind die Bundesstraße 6 nach Dresden sowie in östliche Richtung die Staatsstraße 111 nach Bautzen und weiter in Richtung Görlitz zur polnischen Grenze. Ende 2011 wurde eine Ortsumgehung fertiggestellt, die die südliche B 98 mit der B 6 verbindet, dieselbe westlich der Stadt kreuzt und in Verlängerung der S 94 mit der Anschlussstelle Burkau zur A 4, etwa 6 Kilometer nordwestlich der Stadt, verbindet. Insgesamt mussten mehrere Brücken errichtet werden, darunter eine 208 Meter lange Brücke über die Wesenitzaue und die sogenannte „Haselmausbrücke“ auf dem Hunger, über die Fußgänger und Radfahrer das Rüdenberggebiet im Süden der Stadt erreichen können und die der seltenen Haselmaus als Straßenübergang dienen soll.

Der nächste Verkehrsflughafen ist der Flughafen Dresden.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Schon länger etabliert haben sich die Branchen Stahl- und Metallbau, Werkzeug- und Formenbau sowie die Metallverarbeitung. Die Firma Roth Umwelttechnik fertigt hier seit 1991 Regenwasser-Flachspeicher nebst der dazugehörigen Pump- und Nachspeisemodule. Ebenfalls im Programm sind Kleinkläranlagen. Noch länger ansässig ist die Firma SchoPlast im Bereich Duroplast- und Thermoplastverarbeitung. Etwas kleiner dimensioniert sind in Bischofswerda die traditionellen Industrie- und Handwerkszweige Fleischverarbeitung und Wurstkonservierung. Daneben spielt auch noch die Herstellung von Holzspielzeug und künstlerischer Töpferwaren eine größere Rolle, zudem der Schornstein-, Ofen- und Kaminbau, die Natursteingewinnung und -verarbeitung als auch die Maßanfertigung orthopädischer Schuhe.

Für das kanadische Unternehmen ARISE Technologies, das am 17. April 2008 in Bischofswerda seine erste Produktionslinie für Solarzellen in Betrieb nahm, wurde am 1. Januar 2012 das Insolvenzverfahren eröffnet.[33]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Polizeirevier in Bischofswerda

In Bischofswerda befindet sich die Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD). Zudem befinden sich in Bischofswerda jeweils eine Außenstelle der Bundesagentur für Arbeit und des Amtes für Arbeit und Soziales. Das Polizeirevier Bischofswerda ist dem Polizeirevier Bautzen unterstellt.

Medien[Bearbeiten]

Über das Lokalgeschehen in und um Bischofswerda berichten die Sächsische Zeitung, das Mitteilungsblatt, der WochenKurier sowie der Oberlausitzer Kurier.

Bildung[Bearbeiten]

Grund- und Oberschule an der Kirchstraße

Die Stadt Bischofswerda hat zahlreiche soziale, vorschulische und schulische Einrichtungen. Mehrere Kindergärten, Kindertagesstätten sowie Tagesmütter und eine Kinderkrippe nehmen Vorschulkinder auf. Die weitere Ausbildung erfolgt in den Grundschulen an der Kirchstraße, der Ernst-Thälmann-Straße („Grundschule Süd“) und in der Grundschule „Geschwister Scholl” im Ortsteil Goldbach.[34] In den Gebäuden der alten Volksschule an der Kirchstraße aus dem Jahr 1901 befindet sich neben der Grundschule Kirchstraße auch die Oberschule Bischofswerda.[35] Das 1912 als Lehrerseminar errichtete Gebäude an der August-König-Straße beherbergt das Goethe-Gymnasium Bischofswerda.[36] An der Kamenzer Straße befindet sich die Schule zur Lernförderung Bischofswerda.[34] Neben den Ganztagsangeboten der Schulen können Schüler vor und nach den Schulzeiten im „8-Sterne-Hort“[37] in der Südvorstadt oder dem „Hort Goldbach“[38] betreut werden.[34] Weitere Bildungsangebote machen die Kreismusikschule[39] und die Kreisvolkshochschule[40] im Kulturhaus Bischofswerda. Die am 28. November 1990 gegründete Fortbildungswerk Sachsen gGmbH bietet berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildungen an.[41]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 1891: Otto von Bismarck
  • 1911: Heinrich Gräfe (1857–1917), Weingroßhändler, Stadtverordnetenvorsteher und antisemitischer Reichstagsabgeordneter 1893–1917
  • Ernst Richard Huste (1856–1926), Kaufmann und Stadtrat

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heidrun Schäfer; Wolfgang Schmidt: Bischofswerda – als die Schornsteine noch rauchten. Fotodokumente zwischen 1945 und 1989, Edition Damals in unserer Stadt, Verlag für Kulturgeschichte Leipzig, 2005, ISBN 3-910143-81-4.
  • Heidrun Schäfer: Geschichte der Stadt Bischofswerda 1227–1997. Erarbeitet und herausgegeben anlässlich der 770 Jahrfeier der Stadt Bischofswerda, Bischofswerda 1997, DNB 950964980
  • Karin Barber; Marina Wuttke: Bischofswerda, Tor zur Oberlausitz – ein Blick in die Vergangenheit, Geiger Verlag Horb am Neckar, 1992, ISBN 3-89264-644-9.
  • Lausitzer Bergland um Pulsnitz und Bischofswerda (= Werte unserer Heimat. Band 40). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1983.
  • Martin Hommel: Bischofswerda – Aus Vergangenheit und Gegenwart der Stadt. Nowa Doba, Bautzen 1977
  • Cornelius Gurlitt: Bischofswerda. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 31. Heft: Amtshauptmannschaft Bautzen (I. Teil). C. C. Meinhold, Dresden 1908, S. 20.
Chroniken der Stadt

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2013 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Heinz Schuster-Šewc: Die Ortsnamen der Lausitz in: Lětopis 55 (2008) Heft 2, Ludowe Nakładnistwo Domowina, Budyšin 2008, Seite 100.
  3. a b www.bischofswerda.de, Zahlen und Fakten
  4. Nichtamtliche Zahlen laut Stadtverwaltung Bischofswerda
  5. Martin Hommel u.a.: Bischofswerda – Aus Vergangenheit und Gegenwart der Stadt. Nowa Doba, Bautzen 1977, S. 4
  6. a b  Friedrich Bernhard Störzner: Was die Heimat erzählt.. Sagen, geschichtliche Bilder und denkwürdige Begebenheiten aus Sachsen. [Beiträge zur Sächs. Volks- und Heimatkunde.]. I. Ostsachsen, Verlag von Arwed Strauch, Leipzig 1904, 215. Die wüste Mark Teupitz., S. 499 (Mit Zeichnungen von Professor O. Seyffert und Maler F. Rowland).
  7. Pickau in:  Friedrich Gottlob Leonhardi: Erdbeschreibung der Churfürstlich- und Herzoglich-Sächsischen Lande. 2 Auflage. 1, Johann Ambr. Barth, Leipzig 1790, III. Der Meißnische Kreis, S. 603 (Digitalisat in der Google-Buchsuche).
  8. Gemeinderatswahl 2009 – Wahlberechtigte, Wähler, Stimmzettel, Stimmen- und Sitzverteilung bei der Wahl am 7. Juni 2009 in der kreisangehörigen Stadt Bischofswerda; Landkreis Bautzen
  9. Oberbürgermeisterwahl 2010 – Gemeinde Bischofswerda, Stadt
  10. Freie Presse Online vom 6. Dezember 2011: Oberbürgermeisterwahl in Bischofswerda für ungültig erklärt: Gericht stellt Beeinflussung fest – SPD-Kandidat als Lügner bezeichnet.
  11. Eigenbetrieb Kultur beim Rat der Stadt Bischofswerda (Hrsg.): Stadtgeschichte Bischofswerda 1227–1997, Bischofswerda 1997, Seite 134.
  12. Ralf Hartemink: Wappen von Bischofswerda. In: Heraldry of the World. 1996, abgerufen am 14. Juni 2010 (englisch).
  13. Uwe Menschner: Von Engeln, Sternen und Krummstäben. In: alles-lausitz.de. Lokalnachrichten Verlagsgesellschaft mbH, 9. Juni 2010, abgerufen am 9. Februar 2014 (über die Belegarbeit von Laura Hain zur Darstellung des Stadtwappens).
  14. Christuskirche (ehemals Hauptkirche). In: Christusbote. Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Bischofswerda der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Bischofswerda, Großdrebnitz, Goldbach/Weickersdorf, abgerufen am 28. September 2011: „1816–1818 Neubau der Kirche durch Hofbaumeister Thormeyer (Dresden) unter Einbeziehung der alten Umfassungsmauern […] 1818 – 30. Oktober: Weihe der neu erbauten Kirche
  15. Wolfram Hackel: Die Orgeln in der Stadtkirche Bischofswerda – eine Chronik. In: Christusbote. Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Bischofswerda der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Bischofswerda, Großdrebnitz, Goldbach/Weickersdorf, abgerufen am 28. September 2011 (PDF; 80 kB, Längere Fassung in: „Dulce melos organorum“ – Festschrift Alfred Reichlin. Mettlach 2006, S. 217–242): „Am 22. Mai 1825, Pfingsten, fand die Weihe der neuen Orgel statt. Damit verfügte die Stadtkirche in Bischofswerda zwölf Jahre nach dem Stadtbrand wieder über eine dem großen Raum angemessene, stattliche Orgel.“
  16. ev.-luth. Christuskirche (vorm. St. Marien) (1818). In: kirchbau.de. Abgerufen am 28. September 2011 (Datenblatt): „1941 Glocken eingezogen, aber in Hamburg wiederentdeckt (Rückkehr 1948)“
  17. Die Glocken der Christuskirche (Zeitleiste). Zur Geschichte des 4. Geläuts. In: Christusbote. Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Bischofswerda der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Bischofswerda, Großdrebnitz, Goldbach/Weickersdorf, abgerufen am 28. September 2011: „1941 von der Reichsregierung beschlagnahmt für Kriegszwecke und abgeliefert; 1948 Heimkehr der beschlagnahmten, aber noch unversehrten Glocken vom „Glockenfriedhof“ in Hamburg“
  18. Christuskirche (ehemals Hauptkirche). In: Christusbote. Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Bischofswerda der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Bischofswerda, Großdrebnitz, Goldbach/Weickersdorf, abgerufen am 28. September 2011: „2004 Sanierung der Kirche an Dach und Fassade; Lösung des Resonanzproblems im Glockenturm durch Drehung des Glockenstuhles um 90 Grad“
  19. 2005 Bischofswerda, Christuskirche, Farbkonzept Fassade. In: restaurierung-freund.de. Jörg Freund, abgerufen am 28. September 2011.
  20. Stadtarchiv Bischofswerda
  21. Archiv Christuskirche
  22. Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Sachsen, Deutscher Kunstverlag München Berlin, 1965
  23. Projekte. In: restaurierung-freund.de. Jörg Freund, abgerufen am 28. September 2011 (Farbgutachten): „2008 Bischofswerda, Kath. Kirche St. Benno, Konzept zur Art-Déco-Innenraumfassung“
  24. Kreuzkirche in Bischofswerda (Zeitleiste). In: christusbote.de. Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Bischofswerda, Großdrebnitz, Goldbach/Weickersdorf, abgerufen am 28. September 2011: „1574 kleine Gottesackerkirche erbaut“
  25. a b Lausitzer Bergland um Pulsnitz und Bischofswerda (= Werte unserer Heimat. Band 40). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1983, S. 159.
  26. Kreuzkirche in Bischofswerda (Zeitleiste). In: christusbote.de. Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Bischofswerda, Großdrebnitz, Goldbach/Weickersdorf, abgerufen am 28. September 2011: „1631 durch die Kroaten weggebrannt; 1650 Weihe der neuerbauten Gottesackerkirche“
  27. Informationstafel an der Kreuzkirche, s. Foto
  28. Bischofswerda. Begräbnis-K. In: Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mitteldeutschland. 2. Auflage, Berlin 1914, S. 57 (E-Text bei Gutenberg.org)
  29. Kreuzkirche in Bischofswerda (Zeitleiste). In: christusbote.de. Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Bischofswerda, Großdrebnitz, Goldbach/Weickersdorf, abgerufen am 28. September 2011.
  30. tierpark.bischofswerda.de – Offizielle Homepage des Tierparks Bischofswerda
  31. Uwe Menschner: Großer Bahnhof für einen kleinen Bahnhof. In: alles-lausitz.de. Lokalnachrichten Verlagsgesellschaft mbH, 18. Dezember 2009, archiviert vom Original am 12. Februar 2010, abgerufen am 14. Juni 2010.
  32. Verkehrsanbindung. In: bischofswerda.de. Stadtverwaltung Bischofswerda, abgerufen am 9. Februar 2014.
  33. Alle Mitarbeiter des Solarwerkes Arise entlassen. In: Sächsische Zeitung – Lokalteil Bischofswerda, 4. Januar 2012.
  34. a b c Kinder und Familie: Familienfreundlichkeit. In: Bischofswerda.de. Abgerufen am 9. Februar 2014.
  35. Oberschule Bischofswerda
  36. Goethe-Gymnasium Bischofswerda
  37. Webpräsenz des 8-Sterne-Hort bei der Stadtverwaltung Bischofswerda
  38. Webpräsenz des Hort Goldbach bei der Stadtverwaltung Bischofswerda
  39. http://www.kreismusikschule-bautzen.de/
  40. http://www.kvhsbautzen.de/
  41. http://www.fortbildungswerk.de
  42. Arthur Biram im Biographischen Lexikon der Oberlausitz
  43. Lebensdaten von Georg Fesser nach dem Eintrag in der Sächsischen Biografie
  44. Lebensdaten von Christian Heckel nach dem Eintrag in der Sächsischen Biografie
  45. a b Lausitzer Bergland um Pulsnitz und Bischofswerda (= Werte unserer Heimat. Band 40). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1983, S. 158.
  46. a b Friedrich Hesse im Biographischen Lexikon der Oberlausitz
  47. Wilhelm Gottlob Hermann im Biographischen Lexikon der Oberlausitz
  48. Karl Gottfried Herrmann im Biographischen Lexikon der Oberlausitz
  49. Gottfried Kretschmar im Biographischen Lexikon der Oberlausitz
  50. Johannes Fürchtegott Pache im Biographischen Lexikon der Oberlausitz
  51. Frank Fiedler, Uwe Fiedler: Bruno Steglich. In: Sächsische Biografie. Herausgegeben vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, bearb. von Martina Schattkowsky.
  52. Friedrich August Süssemilch im Biographischen Lexikon der Oberlausitz;
    Friedrich August Süßmilch, geb. am 19. August 1770, gest. am 3. Mai 1854., S. 121–138, in: Neues Lausitzisches Magazin. Band 32. Herausgegeben von C. G. Th. Neumann. Görlitz 1855: im Selbstverlage der Gesellschaft und in Kommission der Buchhandlung von G. Heinze & Comp. (Nekrolog in der Google-Buchsuche)
  53. René Raschke: Hermann Vetter. In: Sächsische Biografie. Herausgegeben vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, bearb. von Martina Schattkowsky.;
    Hermann Vetter im Biographischen Lexikon der Oberlausitz
  54. Hans Volkmann im Biographischen Lexikon der Oberlausitz;
    Lausitzer Bergland um Pulsnitz und Bischofswerda (= Werte unserer Heimat. Band 40). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1983, S. 158.
  55. Lebensdaten von Georg Winckler nach dem Eintrag in der Sächsischen Biografie
  56. Wikisource: Michael Pusch; GND 10421936X; Druckschriften von und über Michael Pusch im VD 17
  57. Karl Hermann Steudtner im Biographischen Lexikon der Oberlausitz

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bischofswerda – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Bischofswerda – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Bischofswerda – Reiseführer