Isa Genzken
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Isa Genzken (* 27. November 1948 in Bad Oldesloe) ist eine deutsche Künstlerin mit internationalem Renommée; sie lebt und arbeitet in Berlin.
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[Bearbeiten] Leben und Werk
Von 1969 bis 1971 studierte Genzken zuerst Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Almir Mavignier, dann bis 1973 Fotografie und Grafik an der Hochschule der Künste in Berlin, und schließlich bis 1977 an der Kunstakademie in Düsseldorf. 1982 heiratete sie den Maler Gerhard Richter, dessen Studentin sie in seiner Meisterklasse in Düsseldorf gewesen war. Die Ehe wurde 2003 geschieden.
Seit mehr als 30 Jahren schafft Isa Genzken ein vielseitiges und komplexes Oeuvre, welches Skulpturen, Installationen, Film, Video, Gemälde, Arbeiten auf Papier, Fotografie und Künstlerbücher umfasst. Signifikant ist ihre Wahl und Kombination unterschiedlicher, verschieden besetzter Materialien wie Holz, Gips, Epoxydharze, Beton, vor allem aber auch Plastik, und Kunststoffe, sowie alltägliche Gebrauchsgegenstände und Konsumgüter. Mit ihren Arbeiten versucht die Künstlerin, Zeit und Realität subtil und gesellschaftskritisch zu dokumentieren.
[Bearbeiten] Ausstellungen und Preise
Isa Genzken war dreimal auf der Kasseler documenta vertreten, das erste Mal im Jahre 1982 auf der documenta 7, dann auf der documenta IX und wiederum im Jahre 2002 auf der documenta11 mit ihren Arbeiten New Buildings for Berlin und Spiegel. Gezeigt wurden ihre Werke unter anderem auch in Einzelausstellungen in der Kunsthalle Zürich 2003, bei Hauser & Wirth in London (2005), im Camden Arts Centre in London (2005), in der Kunsthalle Kiel (2006), in der Wiener Secession (2006) sowie im Taxispalais in Innsbruck (2006). Im Jahre 2007 vertrat sie Deutschland auf der Biennale Venedig mit ihrer Arbeit „Oil“, für das der Pavillon mit einem Baugerüst und roten Planen verhängt wurde und sie im Inneren eine Installation aus Koffern und Fotografien arrangierte. Ebenfalls 2007 war Genzken bei skulptur projekte münster 07 vertreten.
2002 wurde ihr der Wolfgang-Hahn-Preis verliehen. 2004 erhielt sie den mit 50.000 EUR dotierten Internationalen Kunstpreis Kulturstiftung Stadtsparkasse München.
2007 wurde Isa Genzken im alljährlichen „Künstler-Ranking“ des Kunstmagazins Monopol als bedeutendste lebende Künstlerin bezeichnet.
- Museum Ludwig "Sesam, öffne Dich!", vom 15. August bis 15. November 2009
[Bearbeiten] Literatur
- Benjamin H. D. Buchloh/Manfred Hermes/Sylvia Eiblmayr: Isa Genzken. Köln: König 2006 ISBN 978-3-86560-134-6
- Isa Genzken/Nicolaus Schafhausen: Isa Genzken. Oil. Köln: Dumont Buchverlag 2007 (engl./ital.) ISBN 978-3832177973
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Isa Genzken im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Isa Genzken in der Sammlung Frieder Burda
- Isa Genzken bei Hauser & Wirth Zürich London
- Eintrag über Isa Genzken im Lexikon des Niederösterreichischen Landesmuseums (Für ausführlichere Informationen Registrierung notwendig)
- Künstler-Ranking: Isa Genzken (Platz 1) (SPIEGEL online am 25. Juli 2007)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Genzken, Isa |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Künstlerin |
| GEBURTSDATUM | 27. November 1948 |
| GEBURTSORT | Bad Oldesloe |

