Júlio César da Silva
| Júlio César | ||
Júlio César im Trikot von Juventus Turin |
||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Júlio César da Silva | |
| Geburtstag | 8. März 1963 | |
| Geburtsort | Bauru, Brasilien | |
| Größe | 190 cm | |
| Position | Abwehr | |
| Vereine in der Jugend | ||
| –1978 | Noroeste Bauru | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1979–1986 1986–1987 1987–1990 1990–1994 1994–1999 1998 1999 1999–2000 2001 |
Guarani FC Stade Brest HSC Montpellier Juventus Turin Borussia Dortmund → Botafogo FR (Leihe) → Panathinaikos (Leihe) Werder Bremen Rio Branco EC |
54 (3) 32 (1) 93 (10) 89 (3) 80 (7) 16 (1) 3 (0) 12 (0) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1986–1993 | Brasilien | 14 (0)[1] |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Júlio César da Silva (* 8. März 1963 in Bauru, São Paulo), zumeist kurz Júlio César, ist ein ehemaliger brasilianischer Fußballspieler.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere [Bearbeiten]
Im Verein [Bearbeiten]
Júlio César begann seine Profikarriere beim Guarani FC in seiner brasilianischen Heimat. 1986 wechselte er nach Frankreich, wo er zuerst bei Stade Brest und später beim HSC Montpellier unter Vertrag stand. Zur Saison 1989/90 wechselte der zweikampfstarker Verteidiger zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin, mit dem er 1992/93 unter Giovanni Trapattoni gegen Borussia Dortmund den UEFA-Pokal gewann.
Im Sommer 1994 wurde Júlio César zu Borussia Dortmund transferiert. In 92 Einsätzen in der Fußball-Bundesliga erzielte er sieben Tore. Insbesondere der als „Hackentrick“ ausgeführte Freistoß im Europapokal gegen Juventus Turin, den Júlio César dann verwandelte, ist eine in Erinnerung bleibende Szene. César bestritt am 13. November 2005 sein Abschiedsspiel in Dortmund.
Während seiner aktiven Zeit galt Júlio César als zweikampfstark, technisch beschlagen und sehr schnell, dazu als guter Freistoßschütze, gelegentlich aber auch zu Leichtsinn neigend.
In der Nationalmannschaft [Bearbeiten]
Júlio César bestritt 1986 – unter der Leitung von Telê Santana – im Freundschaftsspiel gegen die DDR sein Debüt in der Seleção. Ohne weitere Auswahlspiele folgte direkt die Berufung in den Kader für die WM 1986 in Mexiko. Als Stammspieler wurde mit den Brasilianern Gruppensieger und spielte somit im Achtelfinale gegen Polen. Die Osteuropäer wurden mit 4:0 besiegt und es folgte das Viertelfinale gegen Frankreich. In diesem Spiel stand es nach regulärer Spielzeit und abgelaufener Nachspielzeit 1:1. Somit kam zum Elfmeterschießen, in welchem César zum tragischen Helden wurden, da er den letzten Elfmeter der Brasilianer verschoss. Ein Jahr und zwei Freundschaftsspiele später folgte die Copa América in Argentinien. Die Kontinentalmeisterschaft war für die Brasilianer schnell beendet, denn sie schieden bereits in der Gruppenphase aus. César absolvierte dabei lediglich das letzte Gruppenspiel gegen Chile (0:4). Nach diesem Debakel absolvierte er noch drei Länderspiele, ehe er beim U.S. Cup 1993 gegen die USA und Deutschland seine letzten beiden Auswahlspiele bestritt.
Titel und Erfolge [Bearbeiten]
HSC Montpellier
Juventus Turin
- UEFA-Pokalsieger (1): 1992/93
Borussia Dortmund
- Deutscher Meister (2): 1995, 1995/96
- Champions League (1): 1996/97
- Weltpokal (1): 1997
Verweise [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- Dietrich Schulze-Marmeling: Das Borussia Dortmund Lexikon. Die Werkstatt. Göttingen 2007. ISBN 978-3-89533-584-6
Weblinks [Bearbeiten]
- Júlio César da Silva in der Datenbank von fussballdaten.de
- Júlio César da Silva in der Datenbank von kicker.de
- Júlio César da Silva in der Datenbank von playerhistory.com
- Júlio César da Silva in der Datenbank von Weltfussball.de
Einzelnachweise [Bearbeiten]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | César da Silva, Júlio |
| KURZBESCHREIBUNG | brasilianischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 8. März 1963 |
| GEBURTSORT | Bauru, São Paulo |