Polnische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der polnischen Fußballnationalmannschaft der Herren. Für das Team der Frauen, siehe polnische Fußballnationalmannschaft der Frauen.
Polen
Polska
Logo des polnischen Fußballverbandes
Spitzname(n) Biało-Czerwoni
(die Weiß-Roten)
Verband PZPN
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Nike
Trainer Adam Nawałka
Co-Trainer Marek Wleciałowski
Kapitän Robert Lewandowski
Rekordtorschütze Włodzimierz Lubański (48)
Rekordspieler Michał Żewłakow (102)
Heimstadion Nationalstadion Warschau
FIFA-Code POL
FIFA-Rang 70. (18. September 2014)
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
Ungarn 1918Ungarn Ungarn 1:0 Polen PolenPolen
(Budapest, Ungarn; 18. Dezember 1921)
Höchster Sieg
PolenPolen Polen 10:0 San Marino San MarinoSan Marino
(Kielce, Polen; 1. April 2009)
Höchste Niederlage
DanemarkDänemark Dänemark 8:0 Polen PolenPolen
(Kopenhagen, Dänemark; 26. Juni 1948)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 7 (Erste: 1938)
Beste Ergebnisse Dritter Platz 1974, 1982
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 2008)
Beste Ergebnisse Vorrunde 2008, 2012
Olympische Spiele
Gold 1972
Silber 1976
Silber 1992
(Stand: 29. August 2014)

Die polnische Fußballnationalmannschaft ist die Fußballauswahl des mitteleuropäischen Landes Polen und repräsentiert offiziell den polnischen Fußballverband. Ihre bisher größten Erfolge sind unter anderem der Olympiasieg 1972 sowie zwei Drittplatzierungen bei den Fußball-Weltmeisterschaften 1974 und 1982.

Geschichte[Bearbeiten]

Die polnische Fußballnationalmannschaft (1921)
Polen 5:6 Brasilien (1938)

Der polnische Fußballverband (poln. Polski Związek Piłki Nożnej, kurz PZPN) wurde 1919 gegründet. 1923 trat der Verband der FIFA bei und trägt seitdem offiziell Länderspiele aus. Polen nahm bisher siebenmal an Fußball-Weltmeisterschaften teil, wobei die erfolgreichste Zeit des polnischen Fußballs in den 1970er Jahren war. 1972 erreichte sie ihren bisher größten Erfolg, als die damalige Mannschaft Fußball-Olympiasieger bei den Sommerspielen in München wurde. Zwei Jahre später erreichte die Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland den dritten Platz, ein Ergebnis, das sie 1982 in Spanien wiederholen konnte. Zwei weitere olympische Silbermedaillen kamen 1976 in Montreal und 1992 in Barcelona hinzu.

Hingegen liefen die Qualifikationen zu Fußball-Europameisterschaften für lange Zeit wenig erfolgreich. Auch während der goldenen Ära der 1970er Jahre konnte sich keine polnische Auswahl qualifizieren. Erst die Qualifikationsrunde zur Fußball-Europameisterschaft 2008 brachte die erstmalige Qualifikation. Beim Turnier 2012 war die Mannschaft als Gastgeber neben der Ukraine automatisch qualifiziert.

Die 13 Spieler die im Kader für das allererste Länderspiel gegen Ungarn am 18. Dezember 1921 standen:

Spieler Verein Spiele Tore
Jan Loth PolenPolen Polonia Warschau 5 0
Abwehr
Ludwik Gintel PolenPolen Cracovia Krakau 12 0
Artur Marczewski PolenPolen Polonia Warschau 1 0
Mittelfeld
Stanisław Cikowski PolenPolen Cracovia Krakau 9 0
Stefan Loth PolenPolen Polonia Warschau 1 0
Zdzisław Styczeń PolenPolen Cracovia Krakau 5 0
Tadeusz Synowiec PolenPolen Cracovia Krakau 8 0
Angriff
Mieczysław Batsch PolenPolen Pogoń Lwów 12 9
Marian Einbacher PolenPolen Warta Posen 1 0
Józef Kałuża PolenPolen Cracovia Krakau 16 7
Wacław Kuchar PolenPolen Pogoń Lwów 23 5
Stanisław Mielech PolenPolen Cracovia Krakau 2 0
Leon Sperling PolenPolen Cracovia Krakau 16 2

Teilnahmen Polens an der Fußballweltmeisterschaft[Bearbeiten]

1930 in Uruguay nicht teilgenommen
1934 in Italien während der Qualifikation zurückgezogen
1938 in Frankreich Achtelfinale
1950 in Brasilien nicht teilgenommen
1954 in der Schweiz zurückgezogen
1958 in Schweden nicht qualifiziert
1962 in Chile nicht qualifiziert
1966 in England nicht qualifiziert
1970 in Mexiko nicht qualifiziert
1974 in Deutschland 3. Platz
1978 in Argentinien Zwischenrunde
1982 in Spanien 3. Platz
1986 in Mexiko Achtelfinale
1990 in Italien nicht qualifiziert
1994 in den USA nicht qualifiziert
1998 in Frankreich nicht qualifiziert
2002 in Südkorea/Japan Vorrunde
2006 in Deutschland Vorrunde
2010 in Südafrika nicht qualifiziert
2014 in Brasilien nicht qualifiziert

Fußball-Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich[Bearbeiten]

Die polnische Mannschaft scheiterte in der ersten Runde mit 5:6 nach Verlängerung an Brasilien. Das Spiel gilt als eines der besten und dramatischsten in der Turniergeschichte. Ernst Willimowski erzielte als erster Spieler in der Geschichte der Weltmeisterschaftsendrunde in diesem Spiel vier Tore.

Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland[Bearbeiten]

Polen feiert den Sieg gegen Brasilien

Polen qualifizierte sich für das Turnier mit einem Spiel gegen den Weltmeister von 1966 England. Ein bis heute in Polen gefeierter Nationalheld ist der damalige Torschütze von Wembley, Jan Domarski. Die Auslosung brachte allerdings nicht minder hochkarätige Gegner: Den Vize-Weltmeister von 1970 Italien, den Geheimfavoriten Argentinien und den Außenseiter Haiti. Das erste Spiel der Polen sorgte gleich dafür, dass die polnische Mannschaft mit kraftvollem Offensivfußball zu einer der beliebtesten Mannschaften des Turniers wurde. Argentinien wurde mit 3:2 besiegt. Nach einem ungefährdeten 7:0-Erfolg über Haiti warfen sie mit 2:1 den großen Favoriten Italien aus dem Turnier. In der Zweiten Finalrunde, die erstmals in Gruppen ausgetragen wurde, trafen die Polen auf den Gastgeber Deutschland, auf Schweden und Jugoslawien. Nach zwei knappen Siegen mit 1:0 über Schweden und 2:1 über Jugoslawien kam es zu einem echten Halbfinale gegen die ebenfalls bisher siegreiche deutsche Mannschaft. In der legendären Wasserschlacht von Frankfurt verlor die technisch bessere Mannschaft gegen Deutschland mit 0:1. Sie scheiterte nach 90-minütigen Anrennen auf das deutsche Tor vor allem an einem Weltklasse-Torhüter namens Sepp Maier. Es half auch nichts, dass Polen einen ebenbürtigen Torhüter aufweisen konnte. Jan Tomaszewski hielt in der 53. Spielminute einen Foulelfmeter von Uli Hoeneß.

Im Spiel um den dritten Platz gegen den Titelverteidiger Brasilien gewann Polen mit 1:0 durch ein Tor von Grzegorz Lato, der mit sieben Treffern auch Torschützenkönig des Turniers wurde.

Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien[Bearbeiten]

Nach den Erfolgen der letzten Weltmeisterschaft und den letzten beiden Olympischen Spielen war der Erfolgsdruck aus der Heimat für die polnische Mannschaft enorm. Man erwartete eine Steigerung des dritten Platzes von 1974. Dies war in Argentinien jedoch wesentlich schwieriger. Außerdem war die goldene Mannschaft auch einige Jahre älter geworden. Im Eröffnungsspiel gegen Weltmeister Deutschland war man zwar die bessere Mannschaft, kam aber über ein 0:0 nicht hinaus. Mit Siegen über Tunesien und Mexiko erreichte man als Gruppenerster die zweite Runde. Jedoch verlor man gegen Brasilien und Argentinien mit sehr viel Pech. Lediglich Peru konnte mit 1:0 besiegt werden.

Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in Spanien[Bearbeiten]

Polen steckte 1982 daheim in einer schweren politischen Krise. Im Dezember 1981 war der Kriegszustand durch General Wojciech Jaruzelski ausgerufen worden und in der Heimat hegte man keine großen Hoffnungen als die Mannschaft nach Spanien aufbrach. Die ersten Gruppenspiele entsprachen dann auch dem Gemütszustand der gesamten Nation. Gegen Italien schien ein 0:0 zwar noch als Erfolg, doch das 0:0 gegen WM-Neuling Kamerun war eine Enttäuschung. Durch einen fulminanten 5:1-Sieg gegen Peru wurde man letztendlich Gruppensieger. Dieser Sieg wirkte wie ein Befreiungsschlag und in der zweiten Runde drehte die Mannschaft um ihren neuen Star Zbigniew Boniek dann erst richtig auf. Belgien wurde durch Boniek fast im Alleingang mit 3:0 geschlagen und gegen den Erzfeind Sowjetunion reichte ein 0:0 zum Einzug ins Halbfinale. Hier traf man erneut auf Italien, die jedoch ebenso wie Polen inzwischen aufgewacht waren und nach Siegen über Brasilien und Argentinien Polen nicht mehr als Hürde empfanden. So ging das Halbfinale mit 0:2 verloren. Im Spiel um den dritten Platz bezwangen sie dann Frankreich, das mit Michel Platini am Anfang einer großen Ära stand, mit 3:2. Platini und Boniek wurden später Klubkameraden bei Juventus Turin.

Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko[Bearbeiten]

1986 war man in Polen überzeugt davon, dass mit Boniek, einem der europäischen Superstars, eine weitaus schlagkräftigere Truppe beisammen war als noch 1982. Die Ernüchterung erfolgte im ersten Gruppenspiel gegen Marokko. Mehr als ein 0:0 sprang nicht heraus. Ein neuer Modus, der auch Drittplatzierten erlaubte in die nächste Runde zu kommen, sorgte für die Entscheidung im zweiten Spiel. Durch einen 1:0-Sieg über Portugal war eine Vorentscheidung für die Qualifikation zum Achtelfinale gefallen. Die 0:3-Niederlage gegen England fiel nicht mehr ins Gewicht. Jedoch war die Reise im Achtelfinale durch eine deutliche 0:4-Niederlage gegen den Top-Favoriten Brasilien bereits beendet. Es sollte 16 Jahre dauern, bis wieder eine polnische Nationalmannschaft zu einer Fußball-WM reisen durfte.

Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan[Bearbeiten]

Nach souveräner Qualifikation war die Euphorie bei den polnischen Fans riesig, doch erste Probleme tauchten bereits im Vorfeld der WM auf, als die Mannschaft Diskussionen über Werbegelder und Prämien führte. Ein außersportlicher Skandal war der Auftritt des polnischen Popstars Edyta Górniak. Sie sang vor dem ersten Spiel die polnische Nationalhymne in eigentümlichem Popstil, was große Diskussionen in Polen hervorrief. Das Spiel gegen den Co-Gastgeber Südkorea ging mit einem Paukenschlag 0:2 (0:1) verloren. Nach der deutlichen 0:4 (0:1)-Niederlage gegen Portugal war Polen dann bereits vorzeitig ausgeschieden. Der 3:1 (2:0)-Sieg über die USA war hochverdient und hätte sogar höher ausfallen können, hatte aber nur noch statistischen Wert. In der Abschlusstabelle der Gruppe D belegte Polen mit 3 Punkten und 3:7 Toren aus 3 Spielen den vierten und letzten Platz.

Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland[Bearbeiten]

Polen war für die Weltmeisterschaft als einer der beiden besten Gruppenzweiten der acht europäischen Qualifikationsgruppen qualifiziert. Von den zehn Gruppenspielen gingen nur zwei verloren, beide gegen den späteren Gruppensieger England. Dies schürte große Hoffnungen bei den polnischen Fußballfans, nach der Enttäuschung der letzten WM endlich wieder an große Zeiten anzuknüpfen. Jedoch zerstörte die überraschende Auftaktniederlage gegen Ecuador sämtliche Hoffnungen auf eine erfolgreiche WM. Gereist war nach Deutschland eine fast vollständig andere Mannschaft im Vergleich zu den Spielern der Qualifikationsrunde. Das Spiel gegen Ecuador wurde mit 0:2 (0:1) verloren, nachdem Polen in der Defensive nicht immer sattelfest war und in der Offensive teilweise rat- und ideenlos agierte und am Ende mit zwei Lattentreffern auch noch das Pech hinzukam. Das zweite Spiel gegen den Gastgeber Deutschland ging mit 0:1 (0:0) verloren. Polen konnte zwar bis in die Nachspielzeit mit Glück und dank ihres Torwarts Artur Boruc das 0:0 halten, nachdem allerdings Sobolewski zu Beginn der Schlussphase nach einem taktischen Foul die zweite Gelbe Karte sah und somit des Feldes verwiesen wurde, nahm der Druck auf das polnische Tor massiv zu. Nachdem in der 90. Minute Klose und Ballack jeweils nur die Latte trafen, war es Neuville, dem in der 90. +1 Minute das Tor gelang, was durch den Sieg Ecuadors am folgenden Tag das WM-Aus für Polen bedeutete.

Im dritten Spiel gegen das zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ausgeschiedene Costa Rica bemühte sich Polen zwar um Wiedergutmachung für das vorzeitige WM-Aus, das Spiel der polnischen Mannschaft erinnerte jedoch stark an die beiden vorangegangenen Spiele. Am Ende konnte die polnische Mannschaft ein eher schwaches Spiel durch die Tore von Bartosz Bosacki mit 2:1 (1:1) gewinnen und schied in der Gruppe A als Dritter (3 Spiele, 1 Sieg und 2 Niederlagen, 2:4 Tore (-2), 3 Punkte) vor Costa Rica mit drei Punkten Rückstand auf den für das Achtelfinale qualifizierenden zweiten Platz aus.

Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien[Bearbeiten]

In der Qualifikation scheiterte Polen an England, Moldawien, Montenegro, San Marino und der Ukraine.

Teilnahmen Polens an der Fußball-Europameisterschaft[Bearbeiten]

1960 in Frankreich Achtelfinale
1964 in Spanien nicht qualifiziert
1968 in Italien nicht qualifiziert
1972 in Belgien nicht qualifiziert
1976 in Jugoslawien nicht qualifiziert
1980 in Italien nicht qualifiziert
1984 in Frankreich nicht qualifiziert
1988 in der BR Deutschland nicht qualifiziert
1992 in Schweden nicht qualifiziert
1996 in England nicht qualifiziert
2000 in Belgien und den Niederlanden nicht qualifiziert
2004 in Portugal nicht qualifiziert
2008 in Österreich und der Schweiz Vorrunde
2012 in Polen und der Ukraine Vorrunde

Fußball-Europameisterschaft 1960 in Frankreich[Bearbeiten]

Erstmals nahm Polen 1960 an einer Europameisterschaft teil. In den ersten beiden Spielen im Achtelfinale verlor man gegen Spanien und konnte sich daher nicht für die Endrunde in Frankreich qualifizieren. Allerdings ist nicht ganz klar ob die Spiele bis einschließlich des Vierfinalspiels als Qualifikation gegolten haben.

Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz[Bearbeiten]

Polen qualifizierte sich zum ersten Mal überhaupt für eine Europameisterschaft. In der einzigen Gruppe mit acht Teams – in allen anderen Gruppen waren nur sieben Teams vertreten – wurde Polen Gruppensieger noch vor dem amtierenden WM-Vierten und Vizeeuropameister Portugal. Polen reiste mit dem Slogan …bo liczy się sport i dobra zabawa! zur EM. Übersetzt heißt der Slogan …weil Sport und echter Spaß zählen!. Polen spielte im Verlauf der Vorrunde in der Gruppe B gegen den WM-Dritten Deutschland, den Co-Gastgeber Österreich und Kroatien. Nach einer 0:2-Niederlage gegen die deutsche Elf, für die Lukas Podolski beide Tore erzielte, erreichte man gegen Österreich ein 1:1 durch ein Tor von Roger Guerreiro. Den österreichischen Ausgleich musste die Mannschaft durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit hinnehmen, den Ivica Vastić verwandelte. Nach der 0:1-Niederlage im letzten Spiel gegen die schon als Gruppensieger feststehenden Kroaten, die mit einer B-Elf antraten, beendete Polen die Gruppenphase an vierter und letzter Stelle und schied somit aus.

Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine[1][Bearbeiten]

Als Co-Gastgeber musste sich Polen nicht für die EM 2012 qualifizieren.[2][3][4] In der Vorrunde trafen die Polen im Eröffnungsspiel auf Griechenland,[5] danach auf Russland[6] und Tschechien.[7] Zwar gelang Robert Lewandowski im Eröffnungsspiel das erste Tor der EM, doch nachdem dieses Spiel ebenso wie das zweite gegen Russland 1:1 endete und Polen das dritte Spiel gegen Tschechien mit 0:1 verlor, schied die Mannschaft bereits nach der Gruppenphase aus.

Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich[Bearbeiten]

In der Qualifikation trifft Polen auf Deutschland, Irland, Schottland, Georgien und das erstmals teilnehmende Gibraltar. Am 11.10.2014 besiegte Polens Auswahl in Warschau die ersatzgeschwächte DFB-Elf mit 2:0(0:0) durch Tore von Mila und Milik. Es war der erste Sieg einer polnischen Nationalelf gegen Deutschland überhaupt.

Erfolge bei den Olympischen Sommerspielen[Bearbeiten]

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1919 gegründet
1912 in Stockholm nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1919 gegründet
1920 in Antwerpen nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1924 in Paris Qualifikation
1928 in Amsterdam nicht teilgenommen
1936 in Berlin 4. Platz
1948 in London nicht angetreten, vom poln. Verband zurückgezogen
1952 in Helsinki Achtelfinale
1956 in Melbourne nicht teilgenommen
1960 in Rom Vorrunde
1964 in Tokio nicht qualifiziert
1968 in Mexiko-Stadt nicht qualifiziert
1972 in München Olympiasieger
1976 in Montreal Zweiter
1980 in Moskau nicht qualifiziert
1984 in Los Angeles Boykott
1988 in Seoul nicht qualifiziert
1992 in Barcelona Zweiter

Olympische Sommerspiele 1972 in München[Bearbeiten]

Das Olympische Fußballturnier von 1972 fand vom 26. August bis zum 10. September statt. Die Auslosung der Vorrunde ergab, dass die polnische Mannschaft gegen einen der Mitfavoriten gleich in der Vorrunde antreten musste. Die ersten Gegner Kolumbien und Ghana wurden locker mit 5:1 und 4:0 bezwungen. Das entscheidende Spiel um den Einzug in die zweite Gruppenphase folgte am letzten Spieltag gegen die DDR. Polen gewann mit 2:1 durch zwei Tore von Innenverteidiger Jerzy Gorgoń bei einem Gegentreffer von Joachim Streich. Die zweite Finalrunde brachte dann eine Enttäuschung im ersten Spiel. Polen kam über ein 1:1 gegen Dänemark nicht hinaus, konnte dann jedoch im zweiten Spiel den großen Favoriten Sowjetunion mit 2:1 bezwingen. Im letzten Spiel gewann Polen dann mit 5:0 gegen Marokko und zog ins Finale ein. Im Finale bezwang Polen das Team der Ungarn mit 2:1. Kurz vor der Halbzeit waren die Ungarn durch Varadi mit 1:0 in Führung gegangen. Kazimierz Deyna brachte dann bereits in der 47. Minute mit dem Ausgleich die Wende und besorgte selbst den Siegtreffer in der 68. Minute. Der Olympiasieg von München 1972 war der erste große Erfolg in der Geschichte des polnischen Fußballs.

Olympische Sommerspiele 1976 in Montréal[Bearbeiten]

Der legendäre Trainer Kazimierz Górski saß bei diesem Turnier zum letzten Mal auf der polnischen Trainerbank. Als Olympiasieger von 1972 und WM-Dritter von 1974 war die polnische Mannschaft der Topfavorit auf den erneuten Gewinn der Goldmedaille. So war es natürlich keine Überraschung, dass die Mannschaft sich erneut bis ins Finale vorspielte. Doch diesmal war die DDR-Mannschaft von Trainer Georg Buschner die Stärkere. Die polnische Mannschaft trat wieder mit großer Spielkultur auf, doch hatte die Stürmer die Durchschlagskraft der letzten Jahre verlassen und die DDR gewann mit 3:1. Der Gewinn der Silbermedaille gehört dennoch zu den historischen großen Erfolgen des polnischen Fußballs.

Olympische Sommerspiele 1992 in Barcelona[Bearbeiten]

Die ersten Olympischen Spiele nach der politischen Wende in Europa brachten für die polnischen Fußballfans eine nie erwartete Überraschung. Jetzt traten nicht mehr die Staatsamateure an, sondern eine Juniorenmannschaft, die Hoffnung für die Zukunft machte. Der spätere Nationaltrainer Janusz Wójcik hatte junge talentierte Spieler zur Verfügung, die in den ersten Runden viel stärker eingeschätzte Gegner wie Italien und Australien ausschaltete. Star dieser Mannschaft war der junge Mittelstürmer Andrzej Juskowiak, der Torschützenkönig des Turniers wurde und die Mannschaft ins Finale schoss. Gegen Gastgeber Spanien verloren sie dann äußerst unglücklich in einem dramatischen Finale mit 2:3. Dennoch ist der Gewinn der Silbermedaille der größte Erfolg seit den legendären Siegen der 1970er Jahre.

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Spieler die für die EM-Qualifikationsspiele gegen Deutschland am 11. Oktober 2014 und gegen Schottland am 14. Oktober 2014 berufen wurden (Stand: 6. Oktober 2014)

Spieler Verein Spiele Tore
Artur Boruc EnglandEngland AFC Bournemouth 58 0
Łukasz Fabiański WalesWales Swansea City 21 0
Wojciech Szczęsny EnglandEngland FC Arsenal 21 0
Abwehr
Sebastian Boenisch DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen 14 0
Thiago Rangel Cionek ItalienItalien FC Modena 1 0
Kamil Glik ItalienItalien FC Turin 27 2
Artur Jędrzejczyk RusslandRussland FK Krasnodar 13 1
Tomasz Jodłowiec PolenPolen KP Legia Warschau 33 0
Paweł Olkowski DeutschlandDeutschland 1. FC Köln 7 0
Łukasz Piszczek DeutschlandDeutschland Borussia Dortmund 38 2
Łukasz Szukała RumänienRumänien Steaua Bukarest 9 1
Jakub Wawrzyniak RusslandRussland Amkar Perm 43 1
Grzegorz Wojtkowiak DeutschlandDeutschland TSV 1860 München 23 0
Mittelfeld
Kamil Grosicki FrankreichFrankreich Stade Rennes 26 2
Grzegorz Krychowiak SpanienSpanien FC Sevilla 22 0
Krzysztof Mączyński China VolksrepublikChina Guizhou Renhe F.C. 5 1
Sebastian Mila PolenPolen Śląsk Wrocław 32 7
Maciej Rybus RusslandRussland Terek Grosny 30 2
Waldemar Sobota BelgienBelgien FC Brügge 17 4
Filip Starzyński PolenPolen Ruch Chorzów 1 0
Michał Żyro PolenPolen KP Legia Warschau 3 0
Angriff
Michał Kucharczyk PolenPolen KP Legia Warschau 7 1
Robert Lewandowski DeutschlandDeutschland FC Bayern München 64 23
Arkadiusz Milik NiederlandeNiederlande Ajax Amsterdam 12 4
Łukasz Teodorczyk UkraineUkraine Dynamo Kiew 6 3

Erweiterter Kader[Bearbeiten]

Spieler die in den letzten 12 Monaten eingesetzt wurden aber aktuell nicht im Kader stehen. (Stand: 22. Mai 2014).[8]

Spieler Verein Spiele Tore
Rafał Leszczyński PolenPolen Dolcan Ząbki 1 0
Michał Miśkiewicz vereinslos 1 0
Łukasz Skorupski ItalienItalien AS Rom 1 0
Abwehr
Bartosz Bereszyński PolenPolen KP Legia Warschau 2 0
Tomasz Brzyski PolenPolen KP Legia Warschau 7 1
Piotr Celeban PolenPolen Śląsk Wrocław 10 0
Wojciech Golla PolenPolen Pogoń Stettin 1 0
Marcin Kamiński PolenPolen Lech Posen 4 0
Adam Kokoszka RusslandRussland Torpedo Moskau 11 2
Marcin Komorowski RusslandRussland Terek Grosny 11 1
Rafał Kosznik PolenPolen Górnik Zabrze 1 0
Marcin Kowalczyk RusslandRussland Wolga Nischni Nowgorod 8 0
Igor Lewczuk PolenPolen KP Legia Warschau 2 0
Adam Marciniak PolenPolen Cracovia Krakau 2 0
Michał Pazdan PolenPolen Jagiellonia Białystok 9 0
Jakub Rzeźniczak PolenPolen KP Legia Warschau 9 0
Maciej Sadlok PolenPolen Wisła Krakau 15 0
Bartosz Salamon ItalienItalien Delfino Pescara 1936 5 0
Marcin Wasilewski EnglandEngland Leicester City 60 2
Maciej Wilusz PolenPolen Lech Posen 4 0
Mittelfeld
Jakub Błaszczykowski DeutschlandDeutschland Borussia Dortmund 68 14
Piotr Ćwielong DeutschlandDeutschland VfL Bochum 1 0
Paweł Dawidowicz PortugalPortugal Benfica Lissabon 0 0
Przemysław Kaźmierczak PolenPolen Górnik Łęczna 12 1
Mateusz Klich DeutschlandDeutschland VfL Wolfsburg 10 1
Karol Linetty PolenPolen Lech Posen 4 1
Łukasz Madej PolenPolen Górnik Zabrze 5 0
Michał Masłowski PolenPolen Zawisza Bydgoszcz 3 0
Radosław Majewski EnglandEngland Huddersfield Town 9 0
Adrian Mierzejewski Saudi-ArabienSaudi-Arabien al-Nasr 41 3
Ludovic Obraniak DeutschlandDeutschland Werder Bremen 34 6
Szymon Pawłowski PolenPolen Lech Posen 17 2
Sławomir Peszko DeutschlandDeutschland 1. FC Köln 29 1
Dawid Plizga PolenPolen Górnik Zabrze 3 1
Eugen Polanski DeutschlandDeutschland TSG 1899 Hoffenheim 19 0
Rafał Wolski ItalienItalien AS Bari 4 0
Paweł Wszołek ItalienItalien Sampdoria Genua 7 0
Piotr Zieliński ItalienItalien FC Empoli 7 3
Angriff
Paweł Brożek PolenPolen Wisła Krakau 38 9
Marcin Robak PolenPolen Pogoń Stettin 9 1
Artur Sobiech DeutschlandDeutschland Hannover 96 11 2
Mateusz Zachara PolenPolen Górnik Zabrze 2 0

Aktuelle Länderspiele[Bearbeiten]

Datum Spielort Gegner Ergebnis[9] Art des Spiels Torschützen für Polen
11. Okt. 2013 Charkiw, Ukraine UkraineUkraine Ukraine 0:1 (0:0) WM-2014-Qualifikation
15. Okt. 2013 London, England EnglandEngland England 0:2 (0:1) WM-2014-Qualifikation
15. Nov. 2013 Breslau, Polen SlowakeiSlowakei Slowakei 0:2 (0:2) Freundschaftsspiel
19. Nov. 2013 Posen, Polen IrlandIrland Irland 0:0 (0:0) Freundschaftsspiel
18. Jan. 2014 Abu Dhabi, VAE NorwegenNorwegen Norwegen 3:0 (0:0) Freundschaftsspiel Brzyski (21.), Kucharczyk (47.), Linetty (56.)
20. Jan. 2014 Abu Dhabi, VAE MoldawienMoldawien Moldawien 1:0 (1:0) Freundschaftsspiel Brożek (9.)
05. Mär. 2014 Warschau, Polen SchottlandSchottland Schottland 0:1 (0:0) Freundschaftsspiel
13. Mai  2014 Hamburg, Deutschland DeutschlandDeutschland Deutschland 0:0 (0:0) Freundschaftsspiel
06. Juni 2014 Danzig, Polen LitauenLitauen Litauen 2:1 (0:1) Freundschaftsspiel Arkadiusz Milik (59.), Robert Lewandowski (79.)
07. Sep. 2014 Faro, Portugal GibraltarGibraltar Gibraltar 7:0 (1:0) EM-2016-Qualifikation Kamil Grosicki (11., 48.), Robert Lewandowski (50., 53., 86., 90), Łukasz Szukała (58.)
11. Okt. 2014 Warschau, Polen DeutschlandDeutschland Deutschland 2:0 (0:0) EM-2016-Qualifikation Milik (51.), Mila (88.)
14. Okt. 2014 Warschau, Polen SchottlandSchottland Schottland 2:2 (1:1) EM-2016-Qualifikation Mączyński (11.), Milik (76.)
14. Nov. 2014 Tiflis, Georgien GeorgienGeorgien Georgien EM-2016-Qualifikation
29. Mär. 2015 Dublin, Irland IrlandIrland Irland EM-2016-Qualifikation
13. Juni 2015 GeorgienGeorgien Georgien EM-2016-Qualifikation
04. Sep. 2015 Frankfurt am Main, Deutschland DeutschlandDeutschland Deutschland EM-2016-Qualifikation
07. Sep. 2015 GibraltarGibraltar Gibraltar EM-2016-Qualifikation
08. Okt. 2015 (SCO) SchottlandSchottland Schottland EM-2016-Qualifikation
11. Okt. 2015 IrlandIrland Irland EM-2016-Qualifikation

Länderspielbilanzen[Bearbeiten]

Polen hat folgende Bilanzen gegen andere Nationalmannschaften (mindestens zehn Spiele; Stand: 18. Januar 2014).

Land Sp. S U N Torverhältnis Tordifferenz Wichtige Begegnungen
AlbanienAlbanien Albanien 11 7 3 1
14:8
+6
EM-Qualifikation 1972, WM-Qualifikation 1986, 1990
ArgentinienArgentinien Argentinien 11 3 2 6
12:18
–6
WM-Vorrunde 1974, WM-Zwischenrunde 1978
BelgienBelgien Belgien 18 7 6 5
25:18
+7
EM-Qualifikation 1968, 2008, WM-Zwischenrunde 1982, WM-Qualifikation 1986
BrasilienBrasilien Brasilien 12 1 2 9
19:37
–18
WM-Achtelfinale 1938, 1986, WM-Spiel um Platz 3 1974, WM-Zwischenrunde 1978
BulgarienBulgarien Bulgarien 26 12 8 6
48:32
+16
WM-Qualifikation 1970, Qualifikation für die Olympischen Spiele 1972, EM-Qualifikation 2000
DanemarkDänemark Dänemark 21 7 2 12
35:43
–8
Höchste Niederlage, Achtelfinale der Olympischen Sommerspiele 1952, Vorrunde der Olympischen Sommerspiele 1960, Zwischenrunde der Olympischen Sommerspiele 1972, WM-Qualifikation 1978
DeutschlandDeutschland Deutschland 19 1 6 12
13:33
–20
EM-Qualifikation 1972, 2016, WM-Zwischenrunde 1974, WM-Vorrunde 1978, 2006, EM-Vorrunde 2008
Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 19 10 4 5
27:26
+1
Vorrunde der Olympischen Sommerspiele 1972, Finale der Olympischen Sommerspiele 1976, EM-Qualifikation 1980, WM-Qualifikation 1982
EnglandEngland England 19 1 7 11
11:30
–19
WM-Qualifikation 1974, 1990, 1994, 1998, 2006, 2014 WM-Vorrunde 1986, EM-Qualifikation 1992, 2000
FinnlandFinnland Finnland 31 19 8 4
71:29
+42
WM-Qualifikation 1958, 1966, Qualifikation zu den Olympischen Sommerspielen 1960, EM-Qualifikation 1976, 1984, 2008
FrankreichFrankreich Frankreich 17 3 5 9
16:28
–11
EM-Qualifikation 1968, 1996, WM-Spiel um Platz 3 1982
GriechenlandGriechenland Griechenland 16 10 3 3
30:12
+18
WM-Qualifikation 1986, EM-Qualifikation 1988, EM-Vorrunde 2012
IrlandIrland Irland 25 10 9 6
40:27
+13
EM-Qualifikation 1992
IsraelIsrael Israel 11 5 4 2
22:14
+8
EM-Qualifikation 1996
ItalienItalien Italien 14 3 6 5
9:20
–11
WM-Qualifikation 1966, 1998, WM-Vorrunde 1974, 1982, EM-Qualifikation 1976, WM-Halbfinale 1982
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 19 6 4 9
39:46
–7
WM-Qualifikation 1938, 1962, WM-Vorrunde 1974
LettlandLettland Lettland 13 9 2 2
35:15
+20
EM-Qualifikation 2004
NiederlandeNiederlande Niederlande 14 3 6 5
15:19
–4
WM-Qualifikation 1970, 1994, EM-Qualifikation 1976, 1980, 1988
NorwegenNorwegen Norwegen 19 12 3 4
58:26
+32
Spiel um Platz 3 bei den Olympischen Sommerspielen 1936, WM-Qualifikation 1994, 2002
RumänienRumänien Rumänien 34 6 15 13
52:54
–2
EM-Qualifikation 1996
SchwedenSchweden Schweden 26 8 4 14
37:56
–19
WM-Zwischenrunde 1974, WM-Qualifikation 1990, EM-Qualifikation 2000, 2004
SpanienSpanien Spanien 10 1 1 8
8:27
–19
EM-Achtelfinale 1960
TschechoslowakeiTschechoslowakei CSSR 19 4 5 10
27:43
–16
TurkeiTürkei Türkei 17 11 3 3
39:12
+27
EM-Qualifikation 1972, 1992, WM-Qualifikation 1994
UngarnUngarn Ungarn 32 8 4 20
39:87
–48
Finale der Olympischen Sommerspiele 1972, EM-Qualifikation 1988, 2004
SowjetunionSowjetunion Sowjetunion 14 3 3 8
11:27
–16
WM-Qualifikation 1958, Qualifikation für die Olympischen Spiele 1968, Zwischenrunde der Olympischen Sommerspiele 1972, WM-Zwischenrunde 1982, EM-Qualifikation 1984
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 17 7 3 7
36:22
+14
WM-Vorrunde 2002
  • grüner Hintergrund = Bilanz positiv (Anzahl der Siege höher als die der Niederlagen)
  • gelber Hintergrund = Bilanz ausgeglichen
  • roter Hintergrund = Bilanz negativ (Anzahl der Niederlagen höher als die der Siege)

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Rekordhalter[Bearbeiten]

Die meisten Einsätze im Nationalteam
Name Aktive Jahre Länderspiele
Michał Żewłakow 1999–2011 102[10]
Grzegorz Lato 1971–1984 100*
Kazimierz Deyna 1968–1978 97
Jacek Bąk 1993–2008 96
Jacek Krzynówek 1998–2009 96
Władysław Żmuda 1973–1986 91
Antoni Szymanowski 1970–1980 82
Zbigniew Boniek 1976–1988 80
Włodzimierz Lubański 1963–1980 75
Tomasz Wałdoch 1991–2002 74
Maciej Żurawski 1998–2008 72
Piotr Świerczewski 1992–2003 70
Roman Kosecki 1988–1995 69
Tomasz Kłos 1998–2006 69

Anmerkung: * Die FIFA erkennt 5 Spiele im Olympiateam nicht als A-Länderspiele an.

Die meisten Tore im Nationalteam
Name Aktive Jahre Länderspiele (Tore)
Włodzimierz Lubański 1963–1980 75 (48)
Grzegorz Lato 1971–1984 100 (45)
Kazimierz Deyna 1968–1978 97 (41)
Ernst Pohl 1955–1964 46 (39)
Andrzej Szarmach 1972–1982 62 (32)
Gerard Cieślik 1947–1958 45 (27)
Zbigniew Boniek 1976–1988 80 (24)
Robert Lewandowski 2008– 62 (23)
Ernst Willimowski 1934–1939 22 (21)
Euzebiusz Smolarek 2002-2010 47 (20)
Dariusz Dziekanowski 1981–1990 62 (20)
Roman Kosecki 1988–1995 69 (19)

Nationaltrainer seit 1971[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Polnische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine, in: transfermarkt.de
  2. Polen zeigt sich von bester Seite: Vier EM-Arenen für 15 Spiele, in: transfermarkt.de, vom 31. Mai 2012
  3. Die Stadien der Europameisterschaft 2012 im Überblick, in: transfermarkt.de, vom 7. Juni 2012
  4. Euro 2012 Topfeinteilung für die Auslosung, in: transfermarkt.de, vom 16. November 2011
  5. Spielbericht: Polen - Griechenland auf transfermarkt.de
  6. Spielbericht: Polen - Russland auf transfermarkt.de
  7. Spielbericht: Tschechien - Polen auf transfermarkt.de
  8. Der erweiterte Kader auf transfermarkt.de
  9. Ergebnisse aus polnischer Sicht
  10. UEFA.com: Poland pegged back by Ecuador