Kirchbichl

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Kirchbichl (Begriffsklärung) aufgeführt.
Kirchbichl
Wappen von Kirchbichl
Kirchbichl (Österreich)
Kirchbichl
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Kufstein
Kfz-Kennzeichen: KU
Fläche: 14,97 km²
Koordinaten: 47° 31′ N, 12° 5′ O47.51111111111112.086388888889515Koordinaten: 47° 30′ 40″ N, 12° 5′ 11″ O
Höhe: 515 m ü. A.
Einwohner: 5.494 (1. Jän. 2014)
Postleitzahl: 6322
Vorwahl: 05332
Gemeindekennziffer: 7 05 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Oberndorferstraße 1
6322 Kirchbichl
Website: www.kirchbichl.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Rieder (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(17 Mitglieder)
9 SPÖ

5 Kirchbichler Liste (KL)
2 gemeinsam-miteinander-aktiv (gemma)
1 Kirchbichler-Umwelt-Liste-Franz Hörmann

Lage der Gemeinde Kirchbichl im Bezirk Kufstein
Alpbach Angath Angerberg Bad Häring Brandenberg Breitenbach am Inn Brixlegg Ebbs Ellmau Erl Kirchbichl Kramsach Kufstein Kundl Langkampfen Mariastein Münster Niederndorf Niederndorferberg Radfeld Rattenberg Reith im Alpbachtal Rettenschöss Scheffau am Wilden Kaiser Schwoich Söll Thiersee Walchsee Wildschönau Wörgl Tirol (Bundesland)Lage der Gemeinde Kirchbichl im Bezirk Kufstein (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Kirchbichl ist eine Gemeinde mit 5494 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Kufstein, Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Kufstein.

Pfarrkirche in Kirchbichl
Das Grattenbergl am Westrand von Kirchbichl

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Kirchbichl liegt im Unterinntal bei Wörgl. Ortsteile sind Ort, Oberndorf, Bichlwang, Kastengstatt, Winkelheim sowie Boden und Bruckhäusl an der Mündung des Brixentals in das Unterinntal.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus einer einzigen, gleichnamigen Katastralgemeinde.

Ortschaften (und Ortsteile) sind: Bichlwang (mit Glaurach u. a.), Kastengstatt (mit Gratten und Moosegg), Kirchbichl (mit Winkelheim), Kirchbichler Boden (mit Bruckhäusl, Luech, Mühltal, Paisslberg u. a.) und Oberndorf (mit Brugger Mühle und Gasteig).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden von Kirchbichl sind (alphabetisch): Angath, Bad Häring, Itter, Langkampfen, Schwoich, Söll und Wörgl

Geschichte[Bearbeiten]

Das Grattenbergl, wo sich die größte Siedlung Nordtirols in der Hallstattzeit befand war unter anderem ein Schauplatz des Tiroler Freiheitskampfes gegen die bayrischen und französischen Truppen. Kastengstatt war bekannt wegen der Eisenverarbeitung aus dem Schmelzwerk Jenbach. Der Weiler war auch Stapelplatz und Schiffbauplatz der Innschifffahrt.

Die Gemeinde ist 1999 dem Klimabündnis Tirol beigetreten.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1869 bis 1910

  • 1869: 1259
  • 1880: 1330
  • 1890: 1892
  • 1900: 2510
  • 1910: 3028

1923 bis 1961

  • 1923: 3126
  • 1934: 3456
  • 1939: 3549
  • 1951: 3914
  • 1961: 4064

1971 bis 2013

  • 1971: 4689
  • 1981: 4784
  • 1991: 4960
  • 2001: 5060
  • 2013: 5359[1]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen sind unter anderem:

  • Die Mainzer Gewürzmühle Moguntia produziert seit 2001 in Kirchbichl.
  • Kirchbichl hat seit der Schließung der Vollproduktion eine Zementindustrie in Form einer Zementmahl- und Versandanlage, welche die Firma Schretter & Cie, Portlandzement- und Kalkwerk mit Firmensitz in Vils betreibt. Das Halbfabrikat Portlandzementklinker wird aus Vils mit der Bahn (von Vils bis Garmisch mit der Außerfernbahn) angeliefert.
  • Das Moorstrandbad hat eine Fläche von etwa einem Hektar und eine größte Tiefe von über drei Metern.

Verkehr[Bearbeiten]

Kirchbichl liegt an der Tiroler Straße B 171 Kufstein - Wörgl - Innsbruck - Landeck und an der Loferer Straße B 178 Kirchbichl - St. Johann in Tirol - Lofer, an der Inntalautobahn A 12 (Ausfahrten Kirchbichl und Wörgl-Ost) und an zwei Eisenbahnstrecken: der Unterinntalbahn (Kufstein - Wörgl - Innsbruck) sowie der Giselabahn (Salzburg - Bischofshofen - Zell am See - Kitzbühel - Bruckhäusl - Wörgl; einer Teilstrecke der österreichischen Westbahn Wien - Linz - Salzburg - Bischofshofen - Wörgl - Innsbruck - Feldkirch - Bregenz). Beide Bahnstrecken treffen im benachbarten Hauptbahnhof von Wörgl zusammen.

Der Bahnhof Kirchbichl liegt an der Unterinntalbahn, die Haltestelle „Wörgl Süd - Bruckhäusl“ an der Giselabahn; letztere liegt auf dem Stadtgebiet der Nachbargemeinde Wörgl, nahe der Gemeindegrenze im Stadtteil „Wörgl Boden“, der zusammen mit dem Ortsteil „Kirchbichl Boden“ den gemeinsamen Flurnamen „Bruckhäusl“ trägt. Beide Stationen werden von Wörgl Hauptbahnhof aus ferngesteuert; an beiden halten Schnellbahnzüge der Tiroler S-Bahn: (Linie S1 im Bahnhof Kirchbichl, S6 in Wörgl Süd - Bruckhäusl), Regional- und einige Regionalexpreßzüge. Nächstgelegener Schnellzughalt ist der Großbahnhof und Eisenbahnknotenpunkt Wörgl Hbf. Im Bahnhof Kirchbichl befinden sich neben drei Bahnsteiggleisen für den Personenverkehr auch umfangreiche Güterverladeanlagen, insbesondere für den obengenannten Klinker; werktags enden und beginnen dort mehrere Güterzüge.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kirchbichl

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Jährlich im Sommer findet der Kirchbichl-Triathlon statt und 2010 wurde diese Sportveranstaltung bereits das 25. Mal ausgetragen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, abgerufen am 21. Dezember 2013

Weblinks[Bearbeiten]