KNVB-Pokal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
KNVB-Beker (dt.: KNVB-Pokal)
Der KNVB-PokalVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Abkürzung Pokal
Verband KNVB
Erstaustragung 1898/99
Mannschaften 92 (Saison 2012/13)
Spielmodus K.-o.-System
Titelträger AZ Alkmaar
Rekordsieger Ajax Amsterdam (18 Siege)
Website www.knvb.nlVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Qualifikation zu UEFA Europa League

Der KNVB-Pokal, (kurz für: Pokal des Königlich-Niederländischen Fußball-Bundes, ndl.: KNVB beker), ist der nationale Pokalwettbewerb für niederländische Fußball-Vereinsmannschaften. Ausgelobt wird er durch den KNVB (Koninklijke Nederlandse Voetbal Bond). Zur Saison 2012/13 nahmen 92 Amateur- und Profimannschaften, am Wettbewerb teil. Aktueller Titelträger (2013) ist der AZ Alkmaar. Der Gewinner qualifiziert sich für die Folgesaison für die UEFA Europa League. Zudem nimmt er am Spiel um die Johan-Cruyff-Schaal teil, bei dem sich Pokalsieger und niederländischer Meister gegenüberstehen.

Modus[Bearbeiten]

Der Sieger des KNVB-Pokals wird nach dem K.-o.-System ermittelt. Die Paarungen werden vor jeder Runde ausgelost. In der ersten Hauptrunde treten zurzeit 56 Amateurteams (die 32 Klubs der Topklasse sowie 24 unterklassige über Qualifikationswettbewerbe ermittelte Mannschaften) gegeneinander an. In der zweiten Runde steigen die 36 Profivereine in den Pokalwettbewerb ein. Wenn eine Mannschaft aus den beiden Profiligen und ein Nicht-Profiligist zusammengelost werden, erhalten die Amateure automatisch Heimrecht. Endet ein Spiel nach regulärer Spielzeit unentschieden, kommt es zu einer Verlängerung. Ist das Spiel auch nach der Verlängerung nicht entschieden, wird der Sieger durch Elfmeterschießen ermittelt. Alle Partien werden in einem Spiel entschieden. Lediglich in den Jahren 1982, 1983, und 2010 wurde das Finale in Hin- und Rückspiel ausgetragen.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach dem Vorbild des englischen FA Cup wurde 1899 erstmals auch im niederländischen Fußball ein landesweiter Pokalwettbewerb ausgetragen. Der ursprünglich Holdertbeker ("Holdert-Pokal" nach dem Stifter) genannte Wettbewerb wurde später nach dem ausrichtendem Fußball-Bund in KNVB-Beker umbenannt. 1995 bekam er dann wieder den Namen des Sponsors (einer Biermarke) und hieß seither Amstel Cup. 2005 wechselte der Sponsor und der Wettbewerb wurde in Gatorade Cup umbenannt. Ein Jahr später erhielt der Pokalrunde wieder den Namen KNVB Beker, den er bis heute trägt.

1898 bis 1920: Erster nationaler Pokalwettbewerb und dessen Entwicklung[Bearbeiten]

Auf einer Versammlung des Niederländischen Fußballbundes (NVB) am 19. Januar 1898 in Den Haag wurde die Einführung eines niederländischen Pokalwettbewerbs beschlossen, der erstmals in der Saison 1898/99 ausgespielt wurde. Der Pokal wurde durch den niederländischen Verleger Hak Holdert gestiftet. Am 9. Mai 1899 kam es zwischen RAP Amsterdam und HVV Den Haag zum ersten Endspiel des Turniers. Die Partie entschied der Amsterdamer Klub mit 1:0 für sich. Im gleichen Jahr gewannen die Amsterdamer auch die niederländische Meisterschaft und sorgten so für den ersten Double-Gewinn im niederländischen Fußball. Bis 1907 schaffte es kein Team den Titel das zweite Mal für seinen Klub zu sichern, erst VOC Rotterdam gelang dieses Kunststück, als man nach 1905 auch 1907 das Endspiel für sich entschied. Die besten Möglichkeiten dafür hatte bis 1907 aber HBS Den Haag, die nach ihrem Finalsieg 1901 in den folgenden sechs Jahren noch dreimal im Finale standen. Zwischen 1908 und 1916 war es dann Quick Den Haag die den Pokal-Wettbewerb prägte. 1910 gingen sie als erster Titelverteidiger der Wettbewerbsgeschichte ein. Nachdem 1909 und 1910 die Reservemannschaft des Klubs den Cup holte, war es 1911 dann das erste Team, das den Dreifacherfolg sicherte. 1916 gelang dann schließlich der vierte Erfolg. 1916/17 gewann dann ein Klub dieses Turnier, der fortan bedeutend für diesen Wettbewerb werden sollte. Im Endspiel 1917 schlug Ajax Amsterdam den VSV Velsen mit 5:0 und feierte damit den ersten national bedeutenden Vereinserfolg. Mit fünf Treffern Unterschied (wie auch 1903 zwischen HVV Den Haag und HBS Den Haag (Endresultat: 6:1) war dies zudem der größte Toreabstand zwischen zwei Mannschaften in den ersten zwanzig Jahren seit Einführung. 1901, 1903 und 1907 fielen je sieben Tore im Finale. Erst 1932 (nach Verlängerung) bzw. 1944 (reguläre Spielzeit) sollte diese Marke durchbrochen werden. Siebzehn Mal standen Vereine aus Den Haag zwischen 1899 und 1920 im Finale des Wettbewerbs, drei Mal gab es sogar stadtinterne Endspiele. Nur sieben Mal entschieden die Den-Haager Klubs die Endbegegnungen auch für sich.

1921 bis 1960: Viele unterschiedliche Gewinner[Bearbeiten]

In den Jahren zwischen 1921 und 1960 gab es 21 unterschiedliche Cup-Gewinner, wobei der Wettbewerb in 19 Spielzeiten nicht ausgetragen wurde. Einzig Feijenoord Rotterdam (1930 und 1935) schafften zwei Pokalerfolge in diesem Zeitraum. Im Finalspiel von 1944 gab es den bisher höchsten Torerfolg einer Mannschaft. Damals schlug Willem II Tilburg den RKSV Groene Ster mit 9:2. Es war der erste Pokalerfolg der Tilburger.

1961 bis 1999: Der Wettbewerb im Profifußball[Bearbeiten]

1954 wurde durch den nationalen Verband der Profifußball in den Niederlanden eingefügt. Dadurch ergaben sich auch Veränderungen im Wettbewerb. Ajax Amsterdam sollte in den folgenden Jahrzehnten regelmäßiger Gast im Endspiel des Turniers sein. Zwischen 1970 und 1972 gelang es ihnen dreimal in Folge den Cup zu gewinnen. In den Jahren 1978 bis 1983 stand das Team fünf Mal im Endspiel. Jedoch ging Ajax dabei nur zwei Mal als Gewinner vom Felde, 1979 gegen Twente Enschede und 1983 gegen NEC Nijmegen. Zwischen 1988 und 1990 gelangen auch dem PSV Eindhoven drei Finalsiege in Folge. 1981 konnte auch AZ Alkmaar mit Pokal und Meisterschaft das Double gewinnen.

2000 bis heute: Gegenwärtige Entwicklung[Bearbeiten]

Klaas-Jan Huntelaar mit dem KNVB-Pokal (2006)

Letzter Gewinner des alten Jahrhunderts wurde 1999/00 Roda JC Kerkrade, für die es der zweite Pokalerfolg war. Im Endspiel standen die Schwarz-Gelben der Mannschaft von NEC Nijmegen gegenüber. Mit 2:0 setzte sich das Team von Roda-Trainer Sef Vergoossen durch. Die großen Favoriten (Feyenoord Rotterdam, PSV Eindhoven, Ajax Amsterdam) schieden allesamt bereits im Achtelfinale aus.

Zur Folgesaison konnte es Twente Enschede den Kerkradern gleich tun und sich zum zweiten Mal den nationalen Cup sichern. Zum ersten Mal seit 1964 und zum vierten Mal überhaupt, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Nach 90 Minuten und der Verlängerung hatte es 0:0 gegen den PSV Eindhoven gestanden. Dennis Hulshoff war es dann schließlich der seinen Elfmeter versenkte und den Erfolg perfekt machte. Zuvor hatten die PSV-Spieler John de Jong, Ronald Waterreus und Joonas Kolkka verschossen. Auf Enscheder Seite trafen Jan Vennegoor of Hesselink und Jeroen Heubach nicht.

Ab 2001/02 sollten wieder die Favoriten mehrfach den Titel gewinnen. Bis 2010 konnte Ajax Amsterdam vier Erfolge und Feyenoord Rotterdam und PSV Eindhoven je einen Titel verbuchen. Überraschend waren die Finalsiege 2003 und 2004 des FC Utrecht. Bis dahin hatten es nämlich seit 1910 nur Teams des PSV Eindhoven, Feyenoord Rotterdam und Ajax Amsterdam geschafft ihren Titel zu verteidigen. Genauso überraschend war der Erfolg des SC Heerenveen, die 2008/09 erstmals in der Vereinsgeschichte den Pokal gegen den FC Twente Enschede sicherten. Nachdem Goran Popov für den SCH traf, konnte Eljero Elia für Twente ausgleichen. In der Verlängerung erzielten Bonaventure Kalou und Youssouf Hersi nochmal je ein Tor für Ihr Team, ehe es ins Elfmeterschießen ging. Dort verwandelte Heerenveen-Akteur Gerald Sibon den entscheidenden Strafstoß, bevor Hersi für Twente verschoss. Den Pokalwettbewerb 2009/10 konnte mit dem 18. Titel erneut Ajax Amsterdam erfolgreich abschließen. Im Jahr 2011 standen die Amsterdamer erneut im Finale, doch die Titelverteidigung vereitelte der amtierende Meister FC Twente, der nach einem Rückstand von 0:2 das Match durch einen Treffer des in der Schlussviertelstunde der Verlängerung eingewechselten Marc Janko noch mit 3:2 für sich entschied.

Namensgebung[Bearbeiten]

Seit der Einführung 1899 wurde der Pokalname mehrfach geändert. Zunächst wurde er nach seinem Stifter Holdertbeker ("Holdertpokal") genannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Wettbewerb nach dem ausrichtenden Fußballverband in KNVB-Beker umbenannt. Aus finanziellen Erwägungen wurde ab 1995 der Name des Wettbewerbs durch einen Hauptsponsor bestimmt. Erster war die Brauerei Amstel, die neun Jahre Namensgeber des Turniers war. 2004/05 folgte die Umbenennung in Gatorade Cup. Seit 2006 heißt der nationale Cup-Wettbewerb wieder KNVB Beker.

Zeitraum Name des Pokals
01899–1945
01921–1929
0Holdertbeker
0NVB Beker
01946–1994 0KNVB Beker
01995–2004 0Amstel Cup
02005 0Gatorade Cup
02006–heute 0KNVB Beker

Die Endspiele im Überblick[Bearbeiten]

Saison Datum Sieger Ergebnis Finalist
1898/99
07. Mai  1899
0RAP Amsterdam *
1:0 n.V.
0HVV Den Haag
1899/00
01. Apr. 1900
0CVV Velocitas Breda
3:1
0Ajax Sportman Combinatie
1900/01
28. Apr. 1901
0HBS Den Haag
4:3
0RAP Amsterdam
1901/02
08. Mai  1902
0HFC Haarlem
2:1
0HBS Den Haag
1902/03
29. Mär. 1903
0HVV Den Haag *
6:1
0HBS Den Haag
1903/04
12. Mai  1904
0Koninklijke HFC
3:1
0HVV Den Haag
1904/05
30. Apr. 1905
0VOC Rotterdam
3:0
0HBS Den Haag II
1905/06
06. Mai  1906
0DSV Concordia Delft
3:2
0Volharding Amsterdam
1906/07
15. Mai  1907
0VOC Rotterdam
4:3 n.V.
0VUC Den Haag
1907/08
17. Mai  1908
0HBS Den Haag II
3:1
0VOC Rotterdam II
1908/09
 
0Quick Den Haag II
2:0
0VOC Rotterdam
1909/10
 
0Quick Den Haag II
2:0
0HVV Den Haag II
1910/11
 
0Quick Den Haag
1:0
0HFC Haarlem
1911/12
 
0HFC Haarlem
4:1
0Vitesse Arnheim
1912/13
 
0Koninklijke HFC
4:1
0FC Dordrecht
1913/14
 
0FC Dordrecht
3:2
0HFC Haarlem
1914/15
 
0Koninklijke HFC
1:0
0HBS Den Haag
1915/16
 
0Quick Den Haag
2:1 n.V.
0HBS Den Haag
1916/17
 
0Ajax Amsterdam
5:0
0VSV Velsen
1917/18
 
0RC Heemstede
2:1
0VVA Amsterdam
1918/19 nicht ausgetragen
1919/20
 
0CVV Rotterdam
2:1
0VUC Den Haag
1920/21
 
0VV Schoten
2:1
0RFC Rotterdam
1921/22 bis 1923/24 nicht ausgetragen
1924/25
 
0ZFC Zaandam
5:1
0Xerxes Rotterdam
1925/26
 
0TSV LONGA Tilburg
5:2
0De Spartaan Amsterdam
1926/27
19. Juni 1927
0VUC Den Haag
3:1
0Vitesse Arnheim
1927/28
17. Juni 1928
0RC Heemstede
2:0
0PEC Zwolle
1928/29 nicht ausgetragen
1929/30
15. Juni 1930
0Feyenoord Rotterdam
1:0
0Excelsior Rotterdam
1930/31 nicht ausgetragen
1931/32
 
0FC Dordrecht
5:4 n.V.
0PSV Eindhoven
1932/33 nicht ausgetragen
1933/34
23. Juni 1934
0Velocitas Groningen
3:2
0Feyenoord Rotterdam
1934/35
23. Juni 1935
0Feyenoord Rotterdam
5:2
0VV Helmond
1935/36
21. Juni 1936
0RFC Roermond
4:2
0KFC Koog aan de Zaan
1936/37
12. Juni 1937
0FC Eindhoven
1:0
0De Spartaan Amsterdam
1937/38
12. Juni 1938
0VSV Velsen
4:1
0AGOVV Apeldoorn
1938/39
18. Juni 1939
0WVV Wageningen
2:1 n.V.
0PSV Eindhoven
1939/40 bis 1941/42 nicht ausgetragen
1942/43
27. Juni 1943
0Ajax Amsterdam
3:2
0FC Dordrecht
1943/44
11. Juni 1944
0Willem II Tilburg
9:2
0Groene Ster Heerlerheide
1944/45 bis 1946/47 nicht ausgetragen
1947/48
19. Juni 1948
0WVV Wageningen
2:1 i.E. (0:0)
0DWV Amsterdam
1948/49
11. Juni 1949
0Quick Nijmegen
2:1 i.E. (1:1)
0Helmondia Helmond
1949/50
24. Juni 1950
0PSV Eindhoven
4:3 n.V.
0HFC Haarlem
1950/51 bis 1955/56 nicht ausgetragen
1956/57
16. Juni 1957
0Fortuna ’54 Geleen
4:2
0Feyenoord Rotterdam
1957/58
25. Juni 1958
0Sparta Rotterdam
4:3
0FC Volendam
1958/59
14. Juni 1959
0VVV-Venlo
4:1
0ADO Den Haag
1959/60 nicht ausgetragen
1960/61
 
0Ajax Amsterdam
3:0
0NAC Breda
1961/62
20. Juni 1962
0Sparta Rotterdam
1:0 n.V.
0DHC Delft
1962/63
23. Juni 1963
0Willem II Tilburg
3:0
0ADO Den Haag
1963/64
14. Mai  1964
0Fortuna ’54 Geleen
4:3 i.E. (0:0 n.V.)
0ADO Den Haag
1964/65
29. Mai  1965
0Feyenoord Rotterdam *
1:0
0Go Ahead Eagles Deventer
1965/66
25. Mai  1966
0Sparta Rotterdam
1:0
0ADO Den Haag
1966/67
07. Juni 1967
0Ajax Amsterdam *
2:1 n.V.
0NAC Breda
1967/68
03. Juni 1968
0ADO Den Haag
2:1
0Ajax Amsterdam
1968/69
11. Juni 1969
14. Juni 1969
0Feyenoord Rotterdam *
1:1 / 2:0 (WS)
0PSV Eindhoven
1969/70
27. Mai  1970
0Ajax Amsterdam *[1]
2:0
0PSV Eindhoven
1970/71
20. Mai  1971
0Ajax Amsterdam
2:1
0Sparta Rotterdam
1971/72
11. Mai  1972
0Ajax Amsterdam *
3:2
0FC Den Haag
1972/73
31. Mai  1973
0NAC Breda
2:0
0NEC Nijmegen
1973/74
01. Mai  1974
0PSV Eindhoven
6:0
0NAC Breda
1974/75
15. Mai  1975
0FC Den Haag
1:0
0FC Twente Enschede
1975/76
07. Apr. 1976
0PSV Eindhoven *
1:0 n.V.
0Roda JC Kerkrade
1976/77
19. Mai  1977
0FC Twente Enschede
3:0 n.V.
0PEC Zwolle
1977/78
05. Mai  1978
0AZ’67
1:0
0Ajax Amsterdam
1978/79
15. Mai  1979
29. Mai  1979
0Ajax Amsterdam *
1:1 n.V. / 3:0 (WS)
0FC Twente Enschede
1979/80
17. Mai  1980
0Feyenoord Rotterdam
3:1
0Ajax Amsterdam
1980/81
28. Mai  1981
0AZ’67 *
3:1
0Ajax Amsterdam
1981/82
12. Mai  1982
18. Mai  1982
0AZ’67
0:1 (H) / 5:1 (R)
0FC Utrecht
1982/83
10. Mai  1983
17. Mai  1983
0Ajax Amsterdam *
3:1 (H) / 3:1 (R)
0NEC Nijmegen
1983/84
02. Mai  1984
0Feyenoord Rotterdam *
1:0
0Fortuna Sittard
1984/85
06. Juni 1985
0FC Utrecht
1:0
0Helmond Sport
1985/86
28. Mai  1986
0Ajax Amsterdam
3:0
0RBC Roosendaal
1986/87
05. Juni 1987
0Ajax Amsterdam
4:2 n.V.
0FC Den Haag
1987/88
12. Mai  1988
0PSV Eindhoven *
3:2 n.V.
0Roda JC Kerkrade
1988/89
25. Mai  1989
0PSV Eindhoven *
4:1
0FC Groningen
1989/90
25. Apr. 1990
0PSV Eindhoven
1:0
0Vitesse Arnheim
1990/91
02. Juni 1991
0Feyenoord Rotterdam
1:0[2]
0FC Den Bosch
1991/92
10. Mai  1992
0Feyenoord Rotterdam
3:0
0Roda JC Kerkrade
1992/93
20. Mai  1993
0Ajax Amsterdam
6:2
0SC Heerenveen
1993/94
12. Apr. 1994
0Feyenoord Rotterdam
2:1
0NEC Nijmegen
1994/95
25. Mai  1995
0Feyenoord Rotterdam
2:1
0FC Volendam
1995/96
01. Juni 1996
0PSV Eindhoven
5:2
0Sparta Rotterdam
1996/97
08. Mai  1997
0Roda JC Kerkrade
4:2
0SC Heerenveen
1997/98
17. Mai  1998
0Ajax Amsterdam *
5:0
0PSV Eindhoven
1998/99
13. Mai  1999
0Ajax Amsterdam
2:0
0Fortuna Sittard
1999/00
21. Mai  2000
0Roda JC Kerkrade
2:0
0NEC Nijmegen
2000/01
24. Mai  2001
0FC Twente Enschede
4:3 i.E. (0:0 n.V.)
0PSV Eindhoven
2001/02
12. Mai  2002
0Ajax Amsterdam *
3:2 n.V.
0FC Utrecht
2002/03
01. Juni 2003
0FC Utrecht
4:1
0Feyenoord Rotterdam
2003/04
23. Apr. 2004
0FC Utrecht
1:0
0FC Twente Enschede
2004/05
29. Mai  2005
0PSV Eindhoven *
4:0
0Willem II Tilburg
2005/06
07. Mai  2006
0Ajax Amsterdam
2:1
0PSV Eindhoven
2006/07
06. Mai  2007
0Ajax Amsterdam
8:7 i.E. (1:1 n.V.)
0AZ Alkmaar
2007/08
27. Apr. 2008
0Feyenoord Rotterdam
2:0
0Roda JC Kerkrade
2008/09
17. Mai  2009
0SC Heerenveen
5:4 i.E. (2:2 n.V.)
0FC Twente Enschede
2009/10
06. Apr. 2010
25. Apr. 2010
0Ajax Amsterdam *
2:0 (H)[3][4] / 4:1 (R)
0Feyenoord Rotterdam
2010/11
08. Mai  2011
0FC Twente Enschede
3:2 n.V.
0Ajax Amsterdam
2011/12
08. Apr. 2012
0PSV Eindhoven
3:0
0Heracles Almelo
2012/13
09. Mai  2013
0AZ Alkmaar
2:1
0PSV Eindhoven
2013/14
20. Apr. 2014
0 0

* Gewinner des nationalen Doubles aus Meisterschaft und Pokalsieg.

Rangliste der Sieger[Bearbeiten]

Verein Siege Jahr(e)
0Ajax Amsterdam
18
1917, 1943, 1961, 1967, 1970, 1971, 1972, 1979, 1983, 1986, 1987, 1993, 1998, 1999, 2002, 2006, 2007, 2010
0Feyenoord Rotterdam
11
1930, 1935, 1965, 1969, 1980, 1984, 1991, 1992, 1994, 1995, 2008
0PSV Eindhoven
9
1950, 1974, 1976, 1988, 1989, 1990, 1996, 2005, 2012
0AZ Alkmaar
4
1978, 1981, 1982,[5] 2013
0Quick Den Haag
4
1909, 1910[6], 1911, 1916
0Koninklijke HFC
3
1904, 1913, 1915
0Sparta Rotterdam
3
1958, 1962, 1966
0FC Twente Enschede
3
1977, 2001, 2011
0FC Utrecht
3
1985, 2003, 2004
0VOC Rotterdam
2
1905, 1907
0HBS Den Haag
2
1901, 1908[7]
0HFC Haarlem
2
1902, 1912
0RC Heemstede
2
1918, 1928
0FC Dordrecht
2
1914, 1932
0WVV Wageningen
2
1939, 1948
0Willem II Tilburg
2
1944, 1963
0Fortuna ’54
2
1957, 1964
0ADO Den Haag
2
1968, 1975
0Roda JC Kerkrade
2
1997, 2000
0RAP Amsterdam
1
1899
0CCV Velocitas Breda
1
1900
0HVV Den Haag
1
1903
0DSV Concordia Delft
1
1906
0CVV Rotterdam
1
1920
0VV Schoten
1
1921
0ZFC Zaandam
1
1925
0TSV LONGA Tilburg
1
1926
0VUC Den Haag
1
1927
0Velocitas Groningen
1
1934
0RFC Roermond
1
1936
0EVV Eindhoven
1
1937
0VSV Velsen
1
1938
0Quick Nijmegen
1
1949
0VVV-Venlo
1
1959
0NAC Breda
1
1973
0SC Heerenveen
1
2009

Torschützenkönige[Bearbeiten]

(unvollständig)

Saison Spieler Tore Verein
01994/95 0NiederlandeNiederlande Jack de Gier
0SerbienSerbien Miroslav Stefanovic
7
0Go Ahead Eagles Deventer
0FC Volendam
01995/96 0NiederlandeNiederlande Virgil Breetveld
8
0VBV De Graafschap Doetinchem
01996/97 0NiederlandeNiederlande Michel van Oostrum
0DanemarkDänemark Jon Dahl Tomasson
6
0FC Emmen
0SC Heerenveen
01997/98 0NiederlandeNiederlande Dean Gorré
7
0Ajax Amsterdam
01998/99 0BrasilienBrasilien Wamberto
3
0Ajax Amsterdam
01999/00 0NiederlandeNiederlande Jack de Gier
10
0NEC Nijmegen
02000/01 0NiederlandeNiederlande Jan Vennegoor of Hesselink
8
0FC Twente Enschede
02001/02 0NiederlandeNiederlande Jan Bruin
0NiederlandeNiederlande Niki Leferink
0NiederlandeNiederlande Peter van Vossen
6
0SC Cambuur-Leeuwarden
0Go Ahead Eagles Deventer
0VBV De Graafschap Doetinchem
02002/03 0NiederlandeNiederlande Rick Hoogendorp
8
0RKC Waalwijk
02003/04 0NiederlandeNiederlande Yuri Rose
6
0Heracles Almelo
02004/05 0NiederlandeNiederlande Dennis de Nooijer
9
0FC Dordrecht
02005/06 0NiederlandeNiederlande Klaas-Jan Huntelaar
6
0SC Heerenveen / Ajax Amsterdam
02006/07 0DeutschlandDeutschland Simon Cziommer
7
0AZ Alkmaar
02007/08 0NiederlandeNiederlande Roy Makaay
7
0Feyenoord Rotterdam
02008/09 0NiederlandeNiederlande Paul Weerman
5
0WKE Emmen
02009/10 0UruguayUruguay Luis Suárez
8
0Ajax Amsterdam
02010/11 0NiederlandeNiederlande Albert van Nijhuis
5
0VV Sparta Nijkerk
02011/12 0NiederlandeNiederlande Bas Dost
6
0SC Heerenveen
02012/13 0Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jozy Altidore
8
0AZ Alkmaar

Internationale Qualifikation[Bearbeiten]

Seit 1960 qualifizierte sich der Gewinner des KNVB-Pokals für den zur Saison 1960/61 eingeführten Europapokal der Pokalsieger. Konnte sich ein nationaler Pokalsieger für den Europapokal der Landesmeister (ab 1992 UEFA Champions League) qualifizieren, nahm der unterlegene Pokalfinalist den Platz im Europapokal der Pokalsieger ein. 1987 konnte Ajax Amsterdam als erster niederländischer Verein den Europapokal der Pokalsieger gewinnen. Im Folgejahr erreichten sie erneut das Finale, verloren aber mit 0:1 gegen den belgischen Klub KV Mechelen. Dies waren die beiden einzigen Endspielteilnahmen niederländischer Klubs im Pokal der Pokalsieger.

Seit der Abschaffung des Pokalsieger-Wettbewerbs auf europäischer Ebene aufgrund der nachlassenden Attraktivität für Publikum und Vereine nach der Saison 1998/99 tritt der Sieger des KNVB-Pokals in der folgenden Saison in der UEFA Europa League (bis 2009 UEFA-Pokal) an. Wenn der Sieger sich über die Eredivisie für die Champions League qualifiziert hat oder an der Champions-League-Qualifikation teilnimmt, geht das Recht der Teilnahme an der Europa League automatisch auf den Verlierer des Endspiels über. Sind beide Endspielteilnehmer bereits über die Eredivisie für die Champions League oder die Europa League qualifiziert, zieht der bestplatzierte Verein der Eredivisie, der für keinen der beiden Europapokale qualifiziert ist, in die Europa League ein.

Rekorde[Bearbeiten]

  • Rekordpokalsieger ist Ajax Amsterdam mit 18 Endspielsiegen. Zudem standen sie vier weitere Male im Finale um den Wettbewerb, womit sie auch Rekordhalter in Finalteilnahmen sind. Die Mannschaft mit den zweitmeisten Pokalsiegen ist Feyenoord Rotterdam, die elf Erfolge verbuchen können.
  • Das torreichste Pokalendspiel gab es am 11. Juni 1944 zwischen Willem II Tilburg und RKSV Groene Ster. Damals setzten sich die Tilburger mit 9:2 gegen ihren Gegner durch.
  • Drei Vereine schafften es, den Pokal dreimal in Folge zu gewinnen. Dies waren Quick Den Haag zwischen 1909 und 1911, Ajax Amsterdam von 1970 bis 1972 und zwischen 1988 und 1990 der PSV Eindhoven.
  • Die torreichste Partie im gesamten Turnierverlauf gab es 1903/04, als der HFC Haarlem mit 25:0 gegen A.C. & H.C. V.V.V. gewinnen konnte. Stürmer Eddy Holdert gelangen damals dreizehn Treffer.
  • Schnellster Torschütze in einem KNVB-Pokalendspiel war der Brasilianer Romário, der am 25. Mai 1989 bereits in der zweiten Minute zum 1:0 gegen den FC Groningen traf. Luis Suárez brauchte 2010 drei Minuten und 2007 schaffte es AZ-Kicker Mousa Dembélé in der vierten Minute.

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen & Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ajax verlor im Sechzehntelfinale gegen AZ’67 mit 1:2. Da im Wettbewerb aber nur noch 14 Mannschaften vertreten waren und im Viertelfinale dann noch sieben Teams gewesen wären, loste man eine ausgeschiedene Mannschaft hinzu. Ajax Amsterdam war der Lucky Loser und gewann letztendlich sogar den KNVB-Pokal 1970.
  2. Am Ende der zweiten Halbzeit stürmten Fans von Feyenoord wiederholt den Rasen. Ein Gericht entschied daraufhin die zweite Halbzeit müsse wiederholt werden. Dieses Urteil wurde aber in der Berufung widerrufen.
  3. Das Endspiel war ursprünglich im Feijenoord-Stadion angesetzt worden. Da es in den zwei vorangegangen Spielen der beiden Mannschaften zu Ausschreitungen kam, entschied der KNVB das Endspiel in Hin- und Rückspiel auszutragen. Das erste Spiel fand in Amsterdam und das Rückspiel in Rotterdam statt.
  4. vi.nl: Pokalfinale wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen Artikel vom 15. April 2010 (niederländisch)
  5. Die Pokalsiege errang der Verein unter seinen alten Namen AZ’67
  6. Die Pokalsiege 1909 und 1910 wurden von der zweiten Mannschaft von Quick Den Haag errungen.
  7. Der Pokalsieg 1908 wurden von der zweiten Mannschaft vom HBS Den Haag errungen.