Lichtenfels (Hessen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Lichtenfels
Lichtenfels (Hessen)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Lichtenfels hervorgehoben
51.1658333333338.7908333333333419Koordinaten: 51° 10′ N, 8° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Höhe: 419 m ü. NHN
Fläche: 96,73 km²
Einwohner: 4124 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35104
Vorwahlen: 05636, 06454 (Dalwigksthal, Münden, Neukirchen, Sachsenberg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: KB, FKB, WA
Gemeindeschlüssel: 06 6 35 016
Stadtgliederung: 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Aarweg 10
35104 Lichtenfels
Webpräsenz: www.stadt-lichtenfels.de
Bürgermeister: Uwe Steuber (parteilos)
Lage der Stadt Lichtenfels im Landkreis Waldeck-Frankenberg
Hatzfeld (Eder) Battenberg (Eder) Bromskirchen Allendorf (Eder) Burgwald (Gemeinde) Rosenthal (Hessen) Gemünden (Wohra) Haina (Kloster) Frankenberg (Eder) Frankenau Bad Wildungen Lichtenfels (Hessen) Korbach Willingen (Upland) Diemelsee (Gemeinde) Diemelstadt Vöhl Volkmarsen Bad Arolsen Twistetal Waldeck (Stadt) Edertal Nordrhein-Westfalen Landkreis Kassel Schwalm-Eder-Kreis Landkreis Marburg-BiedenkopfKarte
Über dieses Bild

Lichtenfels ist eine Landstadt im Nordwesten von Nordhessen (Deutschland).

Geographische Lage[Bearbeiten]

Lichtenfels liegt am Nordostfuß des Rothaargebirges etwa 53 km (Luftlinie) südwestlich von Kassel, unweit des westlichen Endes des Edersees im Südwesten des Waldecker Lands. Westlich grenzt die Medebacher Bucht an, südlich die Breite Struth. Im Nordosten grenzt es an das Ittertal, im Osten an das Edertal, hinter dem sich der Kellerwald erhebt, und im Süden an das Nuhnetal.

Das Gemeindegebiet, in dem die Ortsteile weit zerstreut sind, wird von der Orke und der Wilden Aa („Aar“) durchflossen. Mit seiner Fläche von annähernd 100 km² und einem Waldanteil von nahezu 40 % gehört Lichtenfels zu den ausgedehntesten und waldreichsten Gemeinden des Landkreises.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Lichtenfels grenzt im Norden an die Stadt Korbach, im Osten an die Gemeinde Vöhl, im Süden an die Stadt Frankenberg (alle im Landkreis Waldeck-Frankenberg); sowie im Westen an die Städte Hallenberg und Medebach (beide im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen).

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. Oktober 1971 schlossen sich im Zuge der hessischen Verwaltungsreform acht bis dahin selbstständige Gemeinden, darunter zwei Städte, zur neuen Stadt Lichtenfels zusammen. Dies waren Dalwigksthal, Fürstenberg, Goddelsheim, Immighausen, Münden, Neukirchen, Rhadern und Sachsenberg.[2]

Historische Überlieferung[Bearbeiten]

Das Stadtarchiv Lichtenfels wird im Hessischen Staatsarchiv Marburg aufbewahrt (Bestand 330 Lichtenfels). Der Bestand ist nahezu vollständig erschlossen und ist online recherchierbar. [3]

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis: [4]

Kommunalwahl 2011
 %
30
20
10
0
29,2 %
23,3 %
19,4 %
16,6 %
10,5 %
1,0 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-4,2 %p
-7,0 %p
+3,6 %p
-0,6 %p
+10,5 %p
+1,0 %p
-3,3 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 29,2 7 33,4 8
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 23,3 5 30,3 7
WGL Wählergemeinschaft Lichtenfels 19,4 5 15,8 3
FDP Freie Demokratische Partei 16,6 4 17,2 4
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 10,5 2
LINKE Die Linke 1,0
UPL UNABHÄNGIG PRO LICHTENFELS 3,3 1
Gesamt 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 60,8 59,9

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

Im Ortsteil Fürstenberg findet jährlich das Igelfest statt. Es wurde ins Leben gerufen, als im Mittelalter ein Igel dem Landgrafen Heinrich dem Eisernen das Leben rettete, als er ihm auf der Jagd den Weg kreuzte. Der Graf und sein Ross mussten abrupt stoppen und wären sonst einen steilen Abhang hinuntergestürzt.[5][6] Darüber hinaus ist und war die Burg Lichtenfels Sitz der Biodata und derer Folgeunternehmen.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 408.
  3. Übersicht über den Bestand "Stadtarchiv Lichtenfels" Hessisches Archiv-Dokumentations- und Informations-System. Abgerufen am 18. Juli 2011
  4. Wahlergebnis auf hsl.de
  5. hr-online: 51 Kandidaten wollen „dolles Dorf 2007“ werden
  6. Genial daneben, Sat.1 am 28. Dezember 2007

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lichtenfels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien