Vöhl

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in Hessen. Zum deutschen Schriftsteller und Herausgeber siehe Uwe Voehl.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Vöhl
Vöhl
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Vöhl hervorgehoben
51.2068.945302Koordinaten: 51° 12′ N, 8° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Höhe: 302 m ü. NHN
Fläche: 98,81 km²
Einwohner: 5701 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34516
Vorwahlen: 05635, 05631 (Dorfitter, Obernburg), 06454 (Ederbringhausen, Niederorke, Oberorke)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: KB, FKB, WA
Gemeindeschlüssel: 06 6 35 019
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schlossstraße 1
34516 Vöhl
Webpräsenz: www.voehl.de
Bürgermeister: Matthias Stappert (parteilos)
Lage der Gemeinde Vöhl im Landkreis Waldeck-Frankenberg
Hatzfeld (Eder) Battenberg (Eder) Bromskirchen Allendorf (Eder) Burgwald (Gemeinde) Rosenthal (Hessen) Gemünden (Wohra) Haina (Kloster) Frankenberg (Eder) Frankenau Bad Wildungen Lichtenfels (Hessen) Korbach Willingen (Upland) Diemelsee (Gemeinde) Diemelstadt Vöhl Volkmarsen Bad Arolsen Twistetal Waldeck (Stadt) Edertal Nordrhein-Westfalen Landkreis Kassel Schwalm-Eder-Kreis Landkreis Marburg-BiedenkopfKarte
Über dieses Bild
Ortsteile von Vöhl
Beginn des Edersees beim Vöhler Ortsteil Herzhausen

Vöhl ist eine Gemeinde im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen (Deutschland).

Überregional bekannt ist Vöhl durch seine Lage an Edersee, Naturpark Kellerwald-Edersee und Nationalpark Kellerwald-Edersee. Der Ortsteil Oberorke ist ein anerkannter Luftkurort, die Kerngemeinde Vöhl sowie die Ortsteile Asel und Marienhagen sind als Erholungsort anerkannt.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Vöhl liegt mit ihrem Kernort etwa 40 km (Luftlinie) west-südwestlich von Kassel im Nordteil des Naturparks Kellerwald-Edersee auf den nördlich des Edersees gelegenen Anhöhen; südlich des Stausees erstreckt sich der Nationalpark Kellerwald-Edersee. Sie befindet sich im hoch gelegenen Talkessel der Aselbach, der sich in Richtung Süden entlang des Bachlaufs zum Edersee hin öffnet. Insbesondere westlich, südlich und östlich ist Vöhl von Wald umgeben, in nördlichen Richtungen erstrecken sich landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Vöhl grenzt im Norden an die Stadt Korbach, im Osten an die Stadt Waldeck und die Gemeinde Edertal, im Süden an die Städte Frankenau und Frankenberg, sowie im Westen an die Stadt Lichtenfels (alle im Landkreis Waldeck-Frankenberg).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Vöhler Ortsteile, die zumeist nur sehr klein sind, breiten sich – nordwestlich und südöstlich  – am westlichen Ende des Edersees aus (alphabetisch sortiert):

Gewässer[Bearbeiten]

Zu den Gewässern im Gemeindegebiet von Vöhl gehören (alphabetisch sortiert):

Fließgewässer[Bearbeiten]

Zu den Fließgewässern des Vöhler Gemeindegebiets gehören:

  • Aselbach (Zufluss von Eder/Edersee; zwischen Asel und Asel-Süd)
  • Eder (Zufluss von Edersee/Fulda; bei Herzhausen)
  • Itter (Zufluss von Eder/Edersee; bei Herzhausen)
  • Lorfe (Lorfebach; Zufluss der Eder; bei Schmittlotheim)
  • Orke (Zufluss der Eder; bei Ederbringhausen)
  • Sasselbach (Zufluss der Orke; bei Ederbringhausen)

Stillgewässer[Bearbeiten]

Stillgewässer des Vöhler Gemeindegebiets sind:

  • Edersee
    (Stausee an der Eder)
  • See bei Kirchlotheim
    (ehem. Kiesbaggersee; heutiger Badesee)

Geschichte[Bearbeiten]

Rathaus der Gemeinde Vöhl

Überblick[Bearbeiten]

Bodenfunde belegen eine kontinuierliche Besiedelung der Gegend seit der Steinzeit.

Im Frühmittelalter verlief hier die Grenze zwischen sächsischem und fränkischem Stammesgebiet, was sich noch heute an der Sprachgrenze zwischen Mitteldeutsch und Niederdeutsch erkennen lässt, die das Gemeindegebiet in West-Ost-Richtung durchquert.

Das Gebiet der Gemeinde Vöhl deckt sich im Wesentlichen mit dem der ehemaligen Herrschaft Itter, die sich im Hochmittelalter im vormaligen Ittergau ausbildete. Nach dem Tod des letzten Herrn zu Itter im Jahre 1356 wurde die Herrschaft zwischen der Landgrafschaft Hessen und Kurmainz geteilt. Nach zwischenzeitlicher Verpfändung an die Grafen von Waldeck und die Herren Wolff von Gudenberg gelangte die Herrschaft Itter 1589 an Hessen. Zwischen den Landgrafen von Hessen-Kassel und ihren Vettern von Hessen-Darmstadt umstritten, fiel sie 1650 endgültig als Exklave an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt. 1821 wurde im Zuge einer hessen-darmstädtischen Verwaltungsreform aus der Herrschaft Itter der Kreis Vöhl, bis das Gebiet 1866 von Preußen annektiert wurde und dann 1886 in den Kreis Frankenberg eingegliedert wurde.

Vöhl wurde erstmals im Jahre 1144 als „Vohulen“ urkundlich erwähnt, doch bestand der Ort vermutlich schon viel früher. Er gehörte zur Herrschaft Itter.

1381/83 wurde Thile I. Wolff von Gudenberg Besitzer der Herrschaft Itter, da Waldeck und Hessen ihm ihre jeweiligen Anteile verpfändeten. Er verlegte seine Residenz nach Vöhl, wo er südlich des Dorfes eine Burg errichten ließ. 1542 lösten die Waldecker, 1562 schließlich auch die Landgrafen von Hessen ihr Pfand ein.

Während der nächsten Jahrzehnte wechselte die Herrschaft Itter mehrmals den Besitzer, insbesondere auch während des Dreißigjährigen Krieges. Am 14. Mai 1639 – die Herrschaft gehörte gerade zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt – übertrug Landgraf Ludwig V. die Herrschaft Itter mit Schloss und zugehörigen Dörfern als Paragium an seinen Bruder Philipp, der allerdings weiter in seinem Schloss in Butzbach residierte. Allerdings kam Philipp noch im Mai für kurze Zeit nach Vöhl, um sich von seinen neuen Untertanen huldigen zu lassen. Nach seinem Tod 1643 wurde die Herrschaft Itter wieder direkt dem Darmstädter Landgrafen unterstellt. 1650, infolge der Friedensschlüsse zum Dreißigjährigen Krieg, wurde die Herrschaft Itter endgültig Hessen-Darmstadt zugesprochen, bei dem sie über 200 Jahre verblieb.

Nach dem Tod des Landgrafen Georg II. wurde die Herrschaft Itter 1661 als Paragium seinem zweiten Sohn Georg übertragen. Dieser ließ 1663 das alte Schloss der Wolff von Gudenberg in Vöhl renovieren und zur barocken Residenz ausbauen. Auf Georgs Bitten hatte sein Bruder, der regierende Landgraf Ludwig VI., schon am 12. September 1661 Vöhl zu einem Marktflecken erhoben und ihm das Recht verliehen, jährlich drei Märkte abzuhalten: am Mittwoch nach Judika (2. Sonntag vor Ostern), am Laurentiustag (10. August) und am Martinstag (11. November). 1852 wurden diese drei Krammärkte auf den 7. Mai, den 4. August und den 8. Oktober verlegt und mit Viehmärkten verbunden. Nur der Martinsmarkt behielt mit Zwischenpausen eine längere Tradition und wurde am 28. Oktober 1978 neu belebt und wieder alljährlich mit einer Gewerbeschau abgehalten. Landgraf Georg III. von Hessen-Itter starb am 19. Juli 1676 in Hof Lauterbach ohne männliche Nachkommen, und sein Paragium fiel an die Hauptlinie des Geschlechts in Darmstadt zurück. 1691, unter Landgraf Ernst Ludwig wurde die Herrschaft Itter für 80.000 Gulden an Johann Matthäus Koch von Gailenbach verpfändet.[3] Bereits 1695 löste Ernst Ludwig das Pfand wieder ein.

Nach dem preußisch-österreichischen Krieg von 1866 musste Hessen-Darmstadt die Kreise Biedenkopf und Vöhl an Preußen abtreten; der Kreis Vöhl blieb als eigener Verwaltungsbezirk in der von Kassel aus verwalteten Provinz Hessen-Nassau erhalten, aber der Amtmann wurde dem Landrat in Frankenberg unterstellt. 20 Jahre lang behielt der frühere Kreis Vöhl noch besondere Rechte, doch am 1. April 1886 wurde der Verwaltungsbezirk aufgehoben und dem Kreis Frankenberg eingegliedert. Lediglich das Amtsgericht Vöhl blieb bestehen (dieses bestand noch bis 1932).

Gemeindezusammenlegungen[Bearbeiten]

Am 1. Februar 1971 schlossen sich die Gemeinden Dorfitter, Herzhausen und Thalitter zur Gemeinde Ittertal zusammen und Vöhl bildete mit Asel und Basdorf eine neue Gemeinde. Am 31. Dezember 1971 bildete sich die Gemeinde Hessenstein aus den Orten Buchenberg, Ederbringhausen, Harbshausen, Kirchlotheim, Niederorke, Oberorke und Schmittlotheim. Die Gemeinden Marienhagen und Obernburg blieben vorerst selbständig.[4]

Am 1. Januar 1974 wurden die Gemeinden Hessenstein, Ittertal, Marienhagen, Obernburg und Vöhl zur Großgemeinde Vöhl zusammengeschlossen.[4] Verwaltungssitz ist der Ortsteil Vöhl.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[5]

Kommunalwahl 2011
 %
40
30
20
10
0
38,3 %
21,2 %
20,7 %
12,1 %
7,0 %
0,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+1,1 %p
-5,7 %p
-0,5 %p
+6,0 %p
-1,6 %p
+0,6 %p
Parteien und Wählergemeinschaften  %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 38,3 12 37,2 11 35,1 11
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 21,2 7 26,9 8 26,7 8
FWG Freie Wählergemeinschaft 20,7 6 21,2 7 22,3 7
BI-Grüne Liste Bürgerinitiative für Natur- und Umweltschutz Grüne Liste 12,1 4 6,1 2 6,1 2
FDP Freie Demokratische Partei 7,0 2 8,6 3 9,7 3
LINKE Die Linke 0,6 - - - - -
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 60,1 60,1 66,5

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Vöhl
Beschreibung:

Das Wappen der Gemeinde Vöhl zeigt im silbernen Schild auf grünem Grund eine rote, blaubedachte Burg mit heraldisch rechtsgestelltem Turm, davor im blauen Schild einen goldengekrönten und rotgezungten, von Silber und Rot geteilten Löwen. Es wurde der Gemeinde am 17. August 1977 durch den hessischen Innenminister genehmigt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Radfernwege[Bearbeiten]

Entlang der Eder führen folgende Radwanderwege:

Oranier-Fahrrad-Route
  • Ein Fahrradweg auf der Oranier-Route verbindet die Städte Diez, Nassau, Braunfels, Dillenburg, Siegen und Bad Arolsen, die seit vielen Jahrhunderten eng mit dem Königshaus der Niederlande verbunden sind, über rund 400 Kilometer.
  • Der Hessischer Radfernweg R6 (Vom Waldecker Land ins Rheintal) beginnt in Diemelstadt im Norden Hessens und verläuft mit einer Gesamtlänge von ca. 380 km bis nach Lampertheim in Südhessen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Forstamt Vöhl
Martinskirche Vöhl
ehem. Synagoge
  • Rathaus: Das Gebäude wurde in den 1840er Jahren aus Steinen des alten Schlosses errichtet, es diente zunächst als Amtsgericht.
  • Steinhaus mit Trauzimmer: Auch das Steinhaus wurde aus Steinen des früheren Schlosses erbaut, allerdings zunächst als Stall. Die Gemeinde erwarb das Haus im Zusammenhang mit der Dorferneuerung um 1990 und baute es um.
  • Hessisches Forstamt: Es wurde ca. 1386 erbaut als Wirtschaftsgebäude für das erste Vöhler Schloss. Nach der Aufgabe der Hofhaltung durch Georg III. Hessen-Darmstadt-Itter wurde es herrschaftliches Meiereigut. Es diente ab 1808 als Dienstsitz des Steuerbeamten (Rezeptur), nach der Annektierung des Kreises Vöhl durch Preußen im Jahre 1866 als Dienstwohnung des preußischen Oberförsters, und ab 1930 auch als Büro der Oberförsterei Vöhl, bzw. des Preußischen Forstamts. Das Gebäude wurde zur 850-Jahr-Feier der Gemeinde Vöhl im Jahre 1994 renoviert. Das Forstamt Vöhl ist heute Teilbetrieb des Landesbetriebes Hessen-Forst.
  • Bauhof: Der heutige gemeindliche Bauhof war in früheren Jahrhunderten Bestandteil des Meiereihofes; im 19. Jahrhundert war er wohl Sitz des Kreisrats.
  • Henkelhaus: Die Henkelhalle wurde 1926 im Hand- und Spanndienst von Vöhler Bauern und Handwerkern mit Hilfe einer Spende des in Vöhl geborenen Unternehmers Fritz Henkel, dem Gründer des Henkel-Konzerns, errichtet. Es war zunächst Turnhalle und Jugendherberge. Während des Zweiten Weltkrieges wurden dort Zwangsarbeiter verköstigt. 1989/90 wurde das Gebäude grundlegend renoviert. Es wird heute für Veranstaltungen, Sitzungen und Konferenzen genutzt.
  • Martinskirche: Die lutherische Martinskirche auf der Kuppe des Schulbergs bildet das Zentrum des alten Ortskerns. Sie geht auf Vorgängerbauten aus romanischer Zeit zurück.
  • Gemeindehaus: Das Gemeindehaus der evangelischen Kirche wurde Mitte der 1840er Jahre aus Steinen des alten Schlosses errichtet und diente bis nach dem Zweiten Weltkrieg als Schule und Lehrerwohnung. Hier wurde der Unternehmer Fritz Henkel geboren, dessen Vater in Vöhl Lehrer, Küster und Rechner der Sparkasse war.
  • Katholische Kirche: Eine katholische Kirchengemeinde entstand erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Zuwanderung von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen. Mitte der 1950er Jahre kaufte das Bistum Fulda in der Lindenallee, die damals bebaut wurde, ein Wohnhaus mit LKW-Garage. Aus der Garage wurde dann das heutige Kirchengebäude.
  • Grundschule: Schulen gibt es in Vöhl mindestens seit der Reformationszeit. Die heute zur Mittelpunktschule (Henkelschule) gehörenden Gebäude entstanden 1955/56 im Schlosspark und 1965-68 im benachbarten Gründchen.
  • Synagoge: Die Synagoge, die am 17. Juli 1827 fertiggestellt wurde, war zuerst nur Schule. Am Freitag, dem 28. August 1829, fand die Weihe zur Synagoge statt. Das Gebäude, in der Mittelgasse 9, überstand die Jahre des Nationalsozialismus, wurde ab 2002 von einem örtlichen Förderverein renoviert, und wird heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt.[6]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg Dehio, Ernst Gall, Magnus Backes: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Hessen. 2. Auflage. Sonderausgabe, Darmstadt 1982, S. 868–869
  • Wilhelm Bing: 850 Jahre Vöhl 1144–1994, Hrsg. Gemeindevorstand Vöhl aus Anlass der 850-Jahr-Feier. Verlag Korbach, 1994

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  79. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 21.&nbp;November 2012. In: Staatszeiger für das Land Hessen. Nr. 9, 2014, ISSN 0724-7885, S. 187.
  3. Matthäus Koch d.J. (1610–1680) und Johann Koch (1614–1693), Söhne des Augsburger Kaufmanns Matthäus Koch (1581–1633), der 1622 u.a. das Gut Gailenbach bei Augsburg gekauft hatte, wurden 1653 von Kaiser Ferdinand III. nobilitiert („Koch von Gailenbach“) und 1654 ins Augsburger Patriziat aufgenommen. Johann studierte in Leipzig, machte sich am Wiener Kaiserhof als Mathematiker einen Namen und übernahm 1669 das Rittergut. Sein Sohn Johann Matthäus (1646–1713) war 1701–1710 Mitglied des Geheimen Rates in Augsburg. (Augsburger Stadtlexikon)
  4. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 389 und 390.
  5. Wahlergebnis auf hsl.de
  6. ehem. Synagoge in Vöhl

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vöhl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien