Müglitztal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Müglitztal
Müglitztal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Müglitztal hervorgehoben
50.92888888888913.832777777778278Koordinaten: 50° 56′ N, 13° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Dohna-Müglitztal
Höhe: 278 m ü. NHN
Fläche: 21 km²
Einwohner: 1940 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01809
Vorwahlen: 035027, 035206 (Maxen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: PIR, DW, FTL, SEB
Gemeindeschlüssel: 14 6 28 250
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 11
01809 Dohna
Webpräsenz: www.gemeinde-mueglitztal.de
Bürgermeister: Jörg Glöckner (CDU)
Lage der Gemeinde Müglitztal im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Altenberg (Erzgebirge) Bad Gottleuba-Berggießhübel Bad Schandau Bahretal Bannewitz Dippoldiswalde Dohma Dohna Dorfhain Dürrröhrsdorf-Dittersbach Freital Glashütte Gohrisch Hartmannsdorf-Reichenau Heidenau Hermsdorf Klingenberg Hohnstein Sebnitz Königstein (Sächsische Schweiz) Kreischa Liebstadt Lohmen Müglitztal Neustadt in Sachsen Pirna Klingenberg Rabenau Rathen Rathmannsdorf Reinhardtsdorf-Schöna Rosenthal-Bielatal Dippoldiswalde Sebnitz Sebnitz Stadt Wehlen Struppen Stolpen Tharandt Wilsdruff Sachsen Tschechien Landkreis Bautzen Dresden Landkreis Meißen Landkreis MittelsachsenKarte
Über dieses Bild
Blick auf Schloss Weesenstein, die bekannteste Sehenswürdigkeit der Gemeinde Müglitztal

Müglitztal ist eine Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, liegt aber geografisch gesehen im Erzgebirgsvorland. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Dohna-Müglitztal. Verwaltungssitz ist Weesenstein. Das Zentrum der Landeshauptstadt Dresden liegt 22 Kilometer nordwestlich von Müglitztal.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Müglitztal, die an der Müglitz liegt, befindet sich bis auf den Ortsteil Maxen im gleichnamigen tief eingeschnittenen Tal im hügeligen Vorland des Osterzgebirges. Der Gemeindeteil Maxen liegt auf einer Hochfläche westlich des Tales oberhalb von Mühlbach.

Der höchste Punkt des Gemeindegebietes befindet sich mit 396 m ü. NN an den Drei Linden oberhalb von Mühlbach. Der tiefste Punkt befindet sich im Müglitztal auf einer Höhe von 153 m ü. NN.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Burkhardswalde, Crotta, Falkenhain (mit Ploschwitz), Maxen, Mühlbach (mit Häselich), Schmorsdorf und Weesenstein.

Geschichte[Bearbeiten]

Zu DDR-Zeiten erholten sich Kinder in einem Ferienlager, das in der Hartmannmühle eingerichtet wurde.

Im Zuge einer Gemeindegebietsreform schlossen sich am 1. März 1994 die Gemeinden Burkhardswalde, Maxen, Mühlbach und Weesenstein zur neuen Gemeinde Müglitztal zusammen.

Das Gemeindegebiet, insbesondere Weesenstein, wurde durch Hochwasser der Müglitz in der Vergangenheit wiederholt schwer in Mitleidenschaft gezogen. Schwere Schäden traten vor allem 1927 und 2002 auf. Dabei wurde die Bahnlinie für längere Zeit unterbrochen, Wohnhäuser und Brücken zerstört und der Park von Schloss Weesenstein verwüstet.

Verkehr[Bearbeiten]

Im Tal verläuft die Staatsstraße 178 und die Müglitztalbahn (HeidenauAltenberg).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Schloss Weesenstein mit Park Weesenstein
  • Heimatmuseum Maxen am Dorfplatz
  • Naturbühne Maxen: Freilichttheater in ehemaligen Marmorbruch
  • Kalkofen an der Naturbühne: Technisches Denkmal von 1856 mit Aussichtsplattform und Ausstellung von Mineralien im Sommer
  • Kalkofen an der Winterleite: Technisches Denkmal zwischen Maxen und dem Bahnhof Burkhardswalde-Maxen
  • Blaues Häusel, ein Pavillon in Form einer Moschee, einziges Gebäude im javanischen Stil in Europa, erbaut für den Maler Raden Saleh
  • Friedensdenkmal an den Drei Schmorsdorfer Friedenslinden, Aussichtspunkt zwischen Maxen und Schmorsdorf
  • Lindenmuseum Clara Schumann, kleinstes freistehendes Museum Deutschlands (6,85 m²) in Schmorsdorf
  • Maxener Schloss

Naturdenkmal[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

  • SV Sachsen Müglitztal
  • Heimat- und Feuerwehrverein Mühlbach

Literatur[Bearbeiten]

  • Sagenhaftes Müglitztal. Alte und neue Geschichten von Zinnwald bis Heidenau. Verlag Niggemann & Simon Maxen 2003. ISBN 3-9808477-1-3

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

siehe auch: Persönlichkeiten Weesensteins

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Müglitztal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Müglitztal im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2013 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)