Niigata

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Niigata, der Artikel über die gleichnamige Präfektur befindet sich unter Präfektur Niigata.
Niigata-shi
新潟市
Niigata
Geographische Lage in Japan
Niigata (Japan)
Red pog.svg
Region: Chūbu
Präfektur: Niigata
Koordinaten: 37° 55′ N, 139° 2′ O37.916188888889139.03641111111Koordinaten: 37° 54′ 58″ N, 139° 2′ 11″ O
Basisdaten
Fläche: 726,09 km²
Einwohner: 809.708
(1. Februar 2014)
Bevölkerungsdichte: 1115 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 15201-3
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Niigata
Baum: Weide
Blume: Tulpe
Lied: Sunahama de (Am Sandstrand)
Rathaus
Adresse: Niigata City Hall
602-1, Gakkōchōdōri Ichiban-chō
Niigata-shi
Niigata 951-8550
Webadresse: http://www.city.niigata.jp/
Lage Niigatas in der Präfektur Niigata
Lage Niigatas in der Präfektur

Niigata (jap. 新潟市, -shi) ist eine Großstadt und Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur Niigata auf Honshū, der Hauptinsel von Japan. Niigata liegt an der Mündung des Shinano-Flusses und ist eine der größten Hafenstädte an der Küste zum Japanischen Meer.

Niigata hat 809.708 Einwohner und liegt 300 km nördlich von Tōkyō.

Die Region ist ein Erdöl- und Erdgas-Fördergebiet, daher gibt es hier auch Erdölraffinerien. Daneben spielen die Papier- und Nahrungsmittelindustrie sowie der Maschinen- und Schiffbau eine bedeutende wirtschaftliche Rolle.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach einer langen Geschichte als Hafenstadt wurde Niigata ein Freihafen nach der Meiji-Restauration. Die Stadtregierung wurde 1889 eingerichtet.

Niigata stand 1945 neben Kokura und natürlich Hiroshima und Nagasaki auf der Liste möglicher Atombombenziele, blieb aber verschont.

1949 wurde die Universität Niigata gegründet. Am 16. Juni 1964 wurde Niigata durch ein Erdbeben der Stärke 7,3 in großen Teilen zerstört. Teile der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 wurden in Niigata ausgetragen.

Zum 1. Januar 2001 wurde die kreisangehörige Stadt Kurosaki (黒埼町) aus dem Landkreis Nishikanbara nach Niigata eingemeindet. Zum 21. März 2005 folgten 12 weitere Gemeinden: die kreisfreien Städte (shi) Niitsu (新津市), Shirone (白根市), Toyosaka (豊栄市), sowie die Städte (machi) Kosudo (小須戸町), Yokogoshi (横越町) und Kameda (亀田町) je aus dem nach Landkreis Nakakanbara, die Stadt Nishikawa, die Dörfer (mura) Iwamuro (岩室村), Ajikata (味方村), Katahigashi (潟東村), Tsukigata (月潟村) und Nakanokuchi je aus dem Landkreis Nishikanbara, sowie am 10. Oktober die Stadt Maki (巻町) aus Letzterem Landkreis.

Politik und Verwaltung[Bearbeiten]

In dritter Amtszeit Bürgermeister von Niigata ist der zuletzt 2010 mit Unterstützung der drei größten Parteien (LDP, DPJ und Kōmeitō) wiedergewählte Akira Shinoda. Im 56-köpfigen Stadtrat waren bei der letzten Wahl im April 2011 26 Abgeordnete parteilos, stärkste Partei wurde die LDP mit elf Mandaten. Unabhängige und parteigebundene Abgeordnete verteilen sich auf verschiedene Fraktionen, von denen die stärksten mit jeweils zehn Mitgliedern der Niigata Club und der Shin Shimin Club („Neuer Bürgerklub“) sind (Stand: 2011)[1].

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Stadtbezirke

Als seirei shitei toshi („Großstadt per Regierungserlass“) ist Niigata in acht Stadtbezirke (ku) untergliedert:

  • Akiha-ku (grün)
  • Chūō-ku (dunkelblau)
  • Higashi-ku (hellblau)
  • Kita-ku (blaugrün)
  • Kōnan-ku (gelbgrün)
  • Minami-ku (zyan)
  • Nishi-ku (orange)
  • Nishikan-ku (ocker)

Verkehr[Bearbeiten]

Klimadiagramm von Niigata

Der Bahnhof Niigata ist Endstation des Jōetsu-Shinkansen von Ueno und stellt daher für den von Tokyo anreisenden Besucher den bequemsten Zugang zur Küste des Japanischen Meeres dar. Die 1982 eingeweihte Strecke verdankt ihre Existenz dem persönlichen Einsatz des früheren Premierministers Tanaka Kakuei, dessen Wahlkreis in der Präfektur Niigata lag.

Etwa 8 Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums liegt der Flughafen Niigata. Unter anderem besteht eine Flugverbindung zur russischen Stadt Wladiwostok.

Die Hafenanlagen bestehend aus dem alten Osthafen und dem neueren Westhafen zählen zu den 23 „bedeutenden Häfen“ Japans.

Sport[Bearbeiten]

Niigata ist die Heimat des Fußballvereins Albirex Niigata aus der J. League, dessen Spiele im Tōhoku-Denryoku-Stadion ausgetragen werden.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stadt Niigata: Abgeordnete nach Fraktion