Röfingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Röfingen
Röfingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Röfingen hervorgehoben
48.42416666666710.441388888889474Koordinaten: 48° 25′ N, 10° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Haldenwang
Höhe: 474 m ü. NN
Fläche: 6,62 km²
Einwohner:

1070 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 162 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89365
Vorwahl: 08222
Kfz-Kennzeichen: GZ
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 178
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 28
89356 Haldenwang
Bürgermeister: Michael Mayer (CSU/Freie Wählervereinigung)
Lage der Gemeinde Röfingen im Landkreis Günzburg
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Neu-Ulm Landkreis Unterallgäu Winzerwald Ebershauser-Nattenhauser Wald Aichen Aletshausen Balzhausen Bibertal Breitenthal (Schwaben) Bubesheim Burgau Burtenbach Deisenhausen Dürrlauingen Ebershausen Ebershausen Ellzee Günzburg Gundremmingen Haldenwang (Schwaben) Ichenhausen Jettingen-Scheppach Kammeltal Kötz Krumbach (Schwaben) Landensberg Leipheim Münsterhausen Neuburg an der Kammel Offingen Rettenbach (Landkreis Günzburg) Röfingen Thannhausen (Schwaben) Ursberg Waldstetten (Günz) Waltenhausen Wiesenbach (Schwaben) Winterbach (Schwaben) ZiemetshausenKarte
Über dieses Bild

Röfingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang.

Inhaltsverzeichnis

Geografie[Bearbeiten]

Röfingen liegt in der Region Donau-Iller.

Es existieren folgende Gemarkungen: Roßhaupten, Röfingen.

Geschichte[Bearbeiten]

Röfingen gehörte seit dem Mittelalter zur zu Österreich gehörenden Markgrafschaft Burgau. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Röfingen. Die heutige Gemeinde besteht seit der Gebietsreform, die am 1. Juli 1972 in Kraft trat, aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Röfingen und Roßhaupten.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.135, 1987 dann 1.099 und im Jahr 2000 1.181 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2002 entfielen auf die Unabhängigen Wähler sieben und auf die CSU/Freie Wählervereinigung fünf Sitze. Bürgermeister ist seit 1987 Michael Mayer (CSU/FWG).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 556 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 104 T€.

Pfarrkirche St. Margareth in Röfingen

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Röfingen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 92 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 15 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 404. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 1 Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 20 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 444 ha, davon waren 268 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 33 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 12 Lehrern und 199 Schülern

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Röfingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 475