Ursberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ursberg
Ursberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ursberg hervorgehoben
48.26597222222210.44375508Koordinaten: 48° 16′ N, 10° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Höhe: 508 m ü. NN
Fläche: 25,42 km²
Einwohner:

3.346 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86513
Vorwahl: 08281
Kfz-Kennzeichen: GZ
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 116
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Ursberg
Prämonstratenserstr. 20
86513 Ursberg
Webpräsenz: www.ursberg.de
Bürgermeister: Peter Walburger (CSU/Freie)
Lage der Gemeinde Ursberg im Landkreis Günzburg
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Neu-Ulm Landkreis Unterallgäu Winzerwald Ebershauser-Nattenhauser Wald Aichen Aletshausen Balzhausen Bibertal Breitenthal (Schwaben) Bubesheim Burgau Burtenbach Deisenhausen Dürrlauingen Ebershausen Ebershausen Ellzee Günzburg Gundremmingen Haldenwang (Schwaben) Ichenhausen Jettingen-Scheppach Kammeltal Kötz Krumbach (Schwaben) Landensberg Leipheim Münsterhausen Neuburg an der Kammel Offingen Rettenbach (Landkreis Günzburg) Röfingen Thannhausen (Schwaben) Ursberg Waldstetten (Günz) Waltenhausen Wiesenbach (Schwaben) Winterbach (Schwaben) ZiemetshausenKarte
Über dieses Bild

Ursberg ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Ursberg liegt in der Region Donau-Iller.

Es existieren folgende Gemarkungen: Bayersried, Mindelzell, Oberrohr, Premach, Ursberg.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen der Gemeinde Ursberg:

1970 : 3.503 Einwohner
1990 : 3.545 Einwohner
2000 : 3.539 Einwohner
2005 : 3.457 Einwohner
2006 : 3.433 Einwohner
2007 : 3.410 Einwohner
2008 : 3.342 Einwohner
2009 : 3.346 Einwohner

[Bearbeiten] Politik

Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2008 entfielen auf die CSU/Freie Wähler zehn und auf die Unabhängige Wählervereinigung sechs Sitze.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 866.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 49.000 Euro.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Kloster Ursberg
  • Klosterkirche St. Johannes Ev., barock mit spätromanischer Kreuzigungsgruppe
  • Wallfahrtskirche Heilig Kreuz in Mindelzell
  • Kirche St. Pankratius in Oberrohr, in der eine Reihe bemerkenswerter spätgotischer Bildwerke zu sehen sind.
  • Kirche Maria Heimsuchung in Premach

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Ursberg

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 49 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 1707 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 911. Im verarbeitenden Gewerbe gab es acht, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 44 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 906 ha, davon waren 457 ha Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 74 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 5 Lehrern und 105 Schülern
  • Behinderteneinrichtung Dominikus-Ringeisen-Werk
  • Ringeisen-Gymnasium der St. Josefskongregation mit 57 Lehrern und 859 Schülern (aktualisiert am 29. Januar 2007)

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Berühmter Einwohner des Ursberger Ortsteils Oberrohr ist der langjährige Bundesfinanzminister und CSU-Vorsitzende Theo Waigel. Er wurde dort auch 1939 geboren.
  • Geburtsort von Kilian Erdle, der bei der Entstehung des Reinheitsgebots von 1516 bedeutend mitwirkte. Er war damals einer der wenigen Mönche des Ursberger Klosters, der eine Gemeindebrauerei (heute Klosterbräuhaus Ursberg) befürwortete.
  • Joseph Bernhart (1881–1969) war katholischer Theologe, Religionswissenschaftler und Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Denker katholischer Provenienz im 20. Jahrhundert.
  • Konrad von Lichtenau (von Ursberg), Prämonstratenser, Domherr in Konstanz, ab 1226 Abt im Prämonstratenserkloster Ursberg; † 10. Dez. 1240. Er schenkte seiner Heimatpfarrei Mindelzell den Kreuzpartikel, der bis heute durch die „Bruderschaft vom Hl. Kreuz“ verehrt wird.[2]

[Bearbeiten] Literatur

  • Gert Tröger: Dominikus Ringeisen und sein Werk zur Hundertjahrfeier der Ursberger Behinderteneinrichtungen, ISBN ?, Selbstverlag der St. Josefskongregation Ursberg 1984

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Ursberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. Ökumenisches Heiligenlexikon
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