Rettenbach (Landkreis Günzburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rettenbach
Rettenbach (Landkreis Günzburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rettenbach hervorgehoben
48.45833333333310.3525495Koordinaten: 48° 27′ N, 10° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Offingen
Höhe: 495 m ü. NHN
Fläche: 12,75 km²
Einwohner: 1621 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 127 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89364
Vorwahl: 08224
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 174
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktstraße 19
89362 Offingen
Webpräsenz: www.gemeinde-rettenbach.de
Bürgermeisterin: Sandra Dietrich-Kast (CSU)
Lage der Gemeinde Rettenbach im Landkreis Günzburg
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Über dieses Bild

Rettenbach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Offingen.

Geographie[Bearbeiten]

Rettenbach liegt in der Region Donau-Iller, im Norden des Landkreises Günzburg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Harthausen, Remshart, Rettenbach.

Rettenbach grenzt an die Gemeinden: Günzburg, Offingen, Dürrlauingen und Burgau. Auf dem Gemeindegebiet mündet die Kammel in die Mindel, bevor diese bei Offingen in die Donau mündet.

Geschichte[Bearbeiten]

Rettenbach war zu einem Teil Lehen des Hochstifts Augsburg, zum anderen der Markgrafschaft Burgau. Die Herren von Riedheim konnten 1446 das hochstiftische Lehen und 1517 die beiden Anteile des burgauischen Lehens und somit die Ortsherrschaft erwerben. Die Riedheimsche Herrschaft Harthausen kam mit der Rheinbundakte 1806 zum Königreich Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Die davor selbständigen Gemeinden Harthausen und Remshart wurden am 1. Juli 1970 nach Rettenbach eingemeindet.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.180, 1987 dann 1.275, 2000 1.573 und im Jahre 2009 1708 Einwohner gezählt, die sich wie folgt verteilen: Rettenbach 1060, Harthausen 355 und Remshart 293 (Stand November 2009).

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2014 entfielen auf die CSU drei, auf die Unabhängigen Wähler Rettenbach (UWR) vier Sitze und auf die Bürgerliste Rettenbach (BL) fünf Sitze.

Bürgermeisterin ist seit 2008 Sandra Dietrich-Kast.


Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss Harthausen
Katholische Pfarrkirche St. Ulrich

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Rettenbach (Landkreis Günzburg)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 238 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 29 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 571. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 29 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 661 ha, davon waren 525 ha Ackerfläche und 136 ha Dauergrünfläche.

Größter Arbeitgeber in Rettenbach ist die Reflexa-Werke Albrecht GmbH mit 280 Mitarbeitern, die Sonnenschutzprodukte, Rollladen und Insektenschutzsysteme fertigt.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2003):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 50 Kindern
  • Grundschule Rettenbach

Tourismus[Bearbeiten]

Der auf der Gemarkung Remshart gelegene Silbersee, entstanden durch den Kiesabbau, ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und im Winter Quartier für Zugvögel aus dem Norden. Rettenbach liegt an der Via Julia, einer ehemaligen römischen Heerstrasse, die von Günzburg über Augsburg nach Salzburg führt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rettenbach (Swabia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 476