Wiesenbach (Schwaben)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wiesenbach
Wiesenbach (Schwaben)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wiesenbach hervorgehoben
48.29833333333310.307222222222500Koordinaten: 48° 18′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Krumbach
Höhe: 500 m ü. NHN
Fläche: 11,47 km²
Einwohner: 962 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86519
Vorwahl: 08283
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 189
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Wiesenbach
Rittlen 6
86381 Krumbach (Schwaben)
Webpräsenz: www.wiesenbach.de
Bürgermeisterin: Ilse Thanopoulos
Lage der Gemeinde Wiesenbach im Landkreis Günzburg
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Wiesenbach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach.

Geografie[Bearbeiten]

Wiesenbach liegt in der Region Donau-Iller. Es existieren folgende Gemarkungen: Oberegg, Oberwiesenbach, Unterwiesenbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsadel der Wiesenbacher verkaufte seinen Besitz 1398 an die Grafen von Kirchberg. Im Jahr 1447 kam Wiesenbach zum Reichsstift Kloster Roggenburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Oberwiesenbach und Unterwiesenbach. Am 31. Oktober 1978, ein halbes Jahr nach der durchgeführten Gemeindegebietsreform, wurde der Name der Gemeinde Unterwiesenbach amtlich in Wiesenbach geändert.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bisher selbständigen Gemeinden Oberegg und Oberwiesenbach in die Gemeinde Unterwiesenbach eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 870 Einwohner[2]
  • 1970: 841 Einwohner[2]
  • 1987: 845 Einwohner
  • 2000: 907 Einwohner
  • 2011: 984 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat acht Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2008 entfielen auf die Freie Wählergruppe fünf und die Unabhängigen Wähler drei Sitze.

Bürgermeisterin ist Ilse Thanopoulos (Freie Wählergruppen). Sie wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Fritz Birle sen. (Freie Wählergruppe).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 411 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 50 T€.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 79 und im Bereich Handel und Verkehr neun sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 330. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe ebenfalls einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 41 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 814 ha, davon waren 410 ha Ackerfläche und 404 ha Dauergrünfläche.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Josef Spies (1906–1985), geboren in Oberwiesenbach, Politiker (CSU), Bundestagsabgeordneter
  • Hans Peter von Susenthal, meist auch Peter Sausenthaler genannt, Hauptmann einer Abteilung aufständischer Bauern aus dem Gebiet des Reichsstifts Roggenburg, die sich während des Bauernkriegs 1525 dem Leipheimer Haufen angeschlossen haben.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c d  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 775.