Burtenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Burtenbach
Burtenbach
Deutschlandkarte, Position des Marktes Burtenbach hervorgehoben
48.33944444444410.448055555556485Koordinaten: 48° 20′ N, 10° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Höhe: 485 m ü. NHN
Fläche: 37,64 km²
Einwohner: 3384 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89349
Vorwahl: 08285
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 122
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathausgäßchen 1
89349 Burtenbach
Webpräsenz: www.burtenbach.de
Bürgermeister: Roland Kempfle (Bürger reden mit/Fr.Wgem.Kemnat)
Lage des Marktes Burtenbach im Landkreis Günzburg
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Burtenbach ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Günzburg.

Geografie[Bearbeiten]

Burtenbach liegt im Mindeltal zwischen Augsburg und Ulm

Es existieren folgende Gemarkungen: Burtenbach, Kemnat, Oberwaldbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Der 1471 zum Markt erhobene Ort Burtenbach war Sitz einer Herrschaft und gehörte seit 1532 den Freiherrn Schertlin von Burtenbach. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständige Gemeinde Kemnat und Teile der aufgelösten Gemeinde Oberwaldbach eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 2595 Einwohner, davon 1555 in Burtenbach, 538 in Kemnat und 502 in Oberwaldbach[2]
  • 1970: 2721 Einwohner, davon 1698 in Burtenbach, 553 in Kemnat und 470 in Oberwaldbach[2]
  • 1987: 2990 Einwohner
  • 2000: 3344 Einwohner
  • 2005: 3307 Einwohner
  • 2006: 3262 Einwohner
  • 2007: 3247 Einwohner
  • 2011: 3157 Einwohner
  • 2013: 3421 Einwohner

mit Zweitwohnsitzen nach Gemeindeangaben:

  • 2. Januar 2008: 3490 Einwohner, davon 2359 in Burtenbach, 623 in Kemnat und 508 in Oberwaldbach

Politik[Bearbeiten]

Der Marktgemeinderat hat 16 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2008 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:

  • Bürger reden mit: 6 Sitze
  • Freie Wählervereinigung: 4 Sitze
  • Freie Wählergemeinschaft Kemnat: 2 Sitze
  • Bürgerliste: 4 Sitze
  • Bürgerblock Oberwaldbach: nicht mehr angetreten

Bürgermeister ist Roland Kempfle (Bürger reden mit/FWG Kemnat). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Hans Rößner (Freie Wählervereinigung).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.225.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1.057.000 €.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 33, im produzierenden Gewerbe 696 und im Bereich Handel und Verkehr 14 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 215 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.145. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier, im Bauhauptgewerbe zehn Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 95 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.624 ha, davon waren 858 ha Ackerfläche und 756 ha Dauergrünfläche.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Heute gibt es folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 124 Kindergartenplätze mit 129 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 14 Lehrern und 233 Schülern
  • Außenstelle Volkshochschule Günzburg

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Hier geboren[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Burtenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 774 und 775.