Münsterhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Münsterhausen
Münsterhausen
Deutschlandkarte, Position des Marktes Münsterhausen hervorgehoben
48.31166666666710.4525492Koordinaten: 48° 19′ N, 10° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Thannhausen
Höhe: 492 m ü. NHN
Fläche: 18,48 km²
Einwohner: 1958 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86505
Vorwahl: 08281
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 160
Marktgliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Christoph-v.-Schmid-Str. 7
86470 Thannhausen
Bürgermeister: Robert Hartinger (CSU / FWG)
Lage des Marktes Münsterhausen im Landkreis Günzburg
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Münsterhausen ist ein Markt im schwäbischen, zu der Planungsregion Donau-Iller gehörenden Landkreis Günzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Thannhausen.

Geografie[Bearbeiten]

Münsterhausen liegt im Mindeltal am östlichen Rand des Naturraums der Unteren Iller-Lech-Schotterplatten. Genauso, wie Münsterhausen, das eher am östlichen Rand des Mindeltals liegt, liegen die beiden Ortsteile Hagenried und Oberhagenried am westlichen Rand des breiten Tals. Östlich des Mindeltals beginnt der Naturraum der "Staudenplatte", bzw. der "Zusamplatten und Stauffenberggebiet", die den Naturpark Augsburg-Westliche Wälder bilden. Die beiden Ortsteile Reichertsried und Häuserhof liegen schon in diesem Naturraum.

Es existieren folgende Gemarkungen: Münsterhausen, Hagenried, Oberhagenried, Reichertsried, Häuserhof.

Klima[Bearbeiten]

Niederschläge
Der Jahresniederschlag beträgt 862 mm. Der Niederschlag liegt eher im oberen Drittel der Messstellen des Deutschen Wetterdienstes. Der trockenste Monat ist der Februar; am meisten regnet es im Juni. Im niederschlagreichsten Monat fällt ca. 2,3mal mehr Regen, als im trockensten Monat.

(siehe auch: Liste der Wetterstationen im Landkreis Günzburg)

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung des heutigen Münsterhausens datiert aus dem Jahr 1384. Es wird der Besitz des Reichsstifts Ursberg urkundlich bestätigt. Die Herrschaft in den ehemals selbstständigen Orten Münster und Hausen gehörte damals zur Markgrafschaft Burgau. Ab dem Jahr 1433 befanden sich die Ortschaften in oftmals wechselnden Lehensverhältnissen. Münsterhausen wurde 1580 zum Markt erhoben und wurde Sitz eines Pflegamts des Hochstifts Augsburg. Von 1660 an hatten die Freiherren von Heidenheim bis zu ihrem Aussterben 1789 die Ortsherrschaft inne. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kamen die Orte zu Bayern. Die heutige Gemeinde entstand 1818 aus den ehemals selbstständigen Orten Münster und Hausen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hagenried und Oberhagenried eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kamen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Edelstetten mit damals weniger als 25 Einwohnern hinzu.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1512 Einwohner[2]
  • 1970: 1622 Einwohner[2]
  • 1987: 1709 Einwohner
  • 2000: 2084 Einwohner
  • 2005: 2072 Einwohner
  • 2006: 2016 Einwohner
  • 2007: 1997 Einwohner
  • 2010: 1989 Einwohner
  • 2011: 1942 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Der Marktgemeinderat hat 14 Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2008 entfielen auf die Liste CSU/FWG acht Sitze und NBB sechs Sitze. Bürgermeister ist seit 2008 Robert Hartinger CSU/FWG.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Panoramabild Münsterhausen

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Münsterhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 774 und 775.