Sanok

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Sanok (Begriffsklärung) aufgeführt.
Sanok
Wappen von Sanok
Sanok (Polen)
Sanok
Sanok
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Karpatenvorland
Landkreis: Sanok
Fläche: 38,15 km²
Geographische Lage: 49° 35′ N, 22° 12′ O49.58333333333322.2Koordinaten: 49° 35′ 0″ N, 22° 12′ 0″ O
Einwohner: 39.027
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 38-500 bis 38-512
Telefonvorwahl: (+48) 13
Kfz-Kennzeichen: RSA
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK28 MedykaPrzemyśl-JasłoNowy Sącz-Wadowice-Zator
Nächster int. Flughafen: Rzeszów-Jasionka
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Einwohner: 39.027
(31. Dez. 2013)[1]
Gemeindenummer (GUS): 1817011
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Wojciech Blecharczyk
Adresse: Rynek 1
38-500 Sanok
Webpräsenz: www.sanok.pl
Sanok, von Adlerfels (517 m) im Salzgebirge aus gesehen. Den Blick nach Westen (2014)
Sanok, von Kosciuszkistraße aus gesehen
im Hintergrund das Salzgebirge (Jun. 2014)
Rathaus-Sitz des Bürgermeisters am Marktplatz (Rynek) von Sanok (Jun. 2014)

Die Freie Königsstadt Sanok (ukrainisch: Сянік; jiddisch: Sonik; latein: Sanocum) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Karpatenvorland.

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im äußersten Südosten Polens, am San in den Waldkarpaten. Die Grenze zur Slowakei im Süden ist 30 km entfernt (Radoszyce-Palota), die zur Ukraine im Osten ist 60 km entfernt (Krościenko). Die nächstgelegenen Großstädte sind Rzeszów (ca. 68 Kilometer nordwestlich), Jasło (ca. 70 Kilometer westlich), Biecz (ca. 100 Kilometer westlich), Lesko (ca. 18 Kilometer südöstlich) und Medzilaborce (ca. 45 Kilometer südlich).

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Derzeit verlaufen die Landesstraße 28 und die 84 durch die Innenstadt. Die Landerstraße 28 führt Richtung Westen nach Krosno und Richtung Osten nach Przemyśl und Lemberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Frühzeit[Bearbeiten]

Bereits 1600 bis 1400 v. Chr. gab es an der Stelle des heutigen Sanok eine Siedlung der frühen Bronzezeit (Alföld-Linearkeramik). Später, etwa vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 2. Jahrhundert nach Christus während der Latènezeit siedelten die Kelten (Púchov-Kultur) auf dem Gelände der heutigen Stadt.[2] Etwa vom 2. bis 4. Jahrhundert nach Christus reichte die Zeit der Lugier. Ab dem 10. Jahrhundert ließen sich die Lendizen (Lendizi) dauerhaft dort nieder.

Mittelalter[Bearbeiten]

Bereits im 9. Jahrhundert gibt es eine Burg an der Stelle des heutigen Sanok, im 12. Jahrhundert bildet „das Tor zu Ungarn[3]. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg findet sich 1150, zur damaligen Zeit ist das Gebiet Teil der Kiewer Rus. Darin ist die Eroberung von Burg und Umgebung durch den ungarischen König Géza II. vermerkt.

In der Mitte des 12. Jahrhunderts wird an der Stelle des heutigen Sanok erneut eine Burg errichtet, sie dient auch als Verwaltungszentrum für das Umland. 1205 trifft sich hier der ungarische König Andreas II. mit Anna, einer Prinzessin der Rus. 1231 wird das Gebiet der Stadt mit einem Fürstentum der Rus zum Fürstentum Sanok-Wolhynien vereint.

Spätmittelalter und Frühe Neuzeit[Bearbeiten]

Am 20. Januar 1339 bekommt die Stadt das Stadtrecht nach Magdeburger Recht[4] von dem Halitscher Fürsten Bolesław Jerzy II Trojdenowicz verliehen. Ein Jahr später wird die Stadt Teil des Herzogtums Przemyśl.

Im 14. Jahrhundert beginnt die Blütezeit der Stadt, die bis ins 16. Jahrhundert andauert. 1344, während der Expansion Polens unter Kasimir dem Großen, wird auch Sanok Teil des polnischen Königreiches. Am 25. April 1366 bestätigt Kasimir die Stadtrechte. Zu dieser Zeit wird die Stadt Hauptstadt des Sanoker Landes, das sich von den Quellen des San bis zu den Städten Błażowa und Krosno erstreckt. Dieses Gebiet ist seinerseits Teil der Woiwodschaft Ruthenien. Die Burg ist Sitz des Land- und Kreisgerichtes und weiterer Verwaltungsbehörden.

1368 erhält die Stadt das Recht, jährlich ab dem Freitag vor Pfingsten einen achttägigen Jahrmarkt zu abzuhalten. 1377 lädt Wladislaus II. von Oppeln Franziskaner nach Sanok ein, die schließlich 1384 in ein Kloster innerhalb der Stadtmauern gründen. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts erhält der Ort das Recht auf einen weiteren Jahrmarkt am Tag Mariä Geburt am 8. September. Am 2. Mai 1417 heiratet der polnische König Władysław II. Jagiełło in der Pfarrkirche von Sanok Elisabeth von Pilitza. Nach dem Tod Wladyslaws 1434 zieht sich seine letzte Frau Sophie Holszanska auf die Burg Sanok zurück.

1470 wütet der erste große Brand. 1487 wird ein Krankenhaus gestiftet, das die Gebäude der Franziskaner nutzt. 1498 wütet erneut ein Feuer in der Stadt und zerstört große Teile. Auch 1514 brennt es wieder. Im selben Jahr befreit Sigismund der Alte die Stadt von einigen Abgaben und genehmigt einen weiteren Jahrmarkt.

1523–1548 erfolgt der Umbau der gotischen Burg im Stil der Renaissance. 1549 sucht erneut ein Brand die Stadt heim. 1566 bricht ein großer Brand aus und legt schließlich fast die gesamte Stadt in Schutt und Asche. Nur die Burg, das Franziskanerkloster, fünf Häuser und der obere Teil der Stadt bleiben verschont.

1624 wird die Stadt von Tataren angegriffen. 1640 wird ein Franziskanerkloster im Barockstil errichtet. Während des Schwedisch-Polnischen Kriegs wird auch Sanok von den Schweden angegriffen. Kurz darauf erreicht 1657 die Armee unter Georg II. Rákóczi aus Siebenbürgen die Stadt.

Galizische Zeit[Bearbeiten]

Infolge der Ersten Teilung Polens 1772 fällt die Stadt an Österreich. Erst 1798 wird Sanok Sitz eines Landkreises in der Provinz Galizien.

1782 vernichtet ein Brand das Rathaus, die Pfarrkirche und rund 70 andere Häuser. Zwei Jahre später wird der Bau einer Kirche im Stil des Klassizismus begonnen und 1789 abgeschlossen.

Um 1845 gründen Walenty Lipiński und Mateusz Beksiński in Sanok eine Kesselschmiede, die 1886 zu einer Fabrik erweitert wird. 1894 bis 1895 wird im Stadtteil Posada Olchowska eine Fabrik für Kessel- und Maschinenbau errichtet.

Karol Pollak gründet 1848 eine Druckerei, hier wird 1855 unter der Redaktion von Kazimierz Józef Turowski das erste Heft der Biblioteka Polska (Polnische Bibliothek) gedruckt. Karol Pollak richtet 1861 auch die erste Bibliothek des Ortes ein.

Der Anschluss an das Schienennetz erfolgt 1872, damit hat die Stadt Anbindung nach Chyrów und bis nach Ungarn. 1874–1878 wird eine neue Pfarrkirche erbaut.

Sanok, von Parkberg aus gesehen (1920).
2. Podhale-Schützen-Regiment
von Sanok (Mai 1936)

Im 20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges, in dem Sanok stark zerstört wird, war die Stadt eine Garnison der k.u.k. Armee. Stationiert waren hier das III. Bataillon des k.u.k. Inf.Rgmt. Nr. 45 und das III. Bataillon des k.k. Landwehr Inf.Rgmt. Nr. 18.

1918 fällt die Stadt an das neu erstandene Polen. Die Wirtschaft belebt sich, so werden etwa ein Gummi- und ein Akkumulatorenwerk errichtet. 1934 wird das Heimatmuseum eröffnet.

Im Zuge des deutschen Überfalls auf Polen zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wird Sanok am 9. September 1939 besetzt. Die Stadt ist zunächst Grenzstadt zwischen dem sowjetisch besetzten Teil Polens und dem Generalgouvernement. 1940 beginnt die polnische Untergrundbewegung sich zu formieren. Bis 1942 verlaufen hier Kurierwege nach Ungarn, die Polnische Heimatarmee (Armia Krajowa) führt vor Ort einige Störmanöver durch.

Die in der Region um Sanok und innerhalb der Stadt ansässigen großen Minderheiten der Boyken, Lemken und Ukrainer werden teilweise zur Kollaboration mit den deutschen Besatzern gezwungen. Im Jahre 1943 wird von der deutschen Besatzungsmacht und den SS-Behörden die Aufstellung der Waffen-SS-Division Galizien befohlen. Ukrainer, Lemken und Volksdeutsche treten bei. Am 3. August 1944 wurde die Stadt von der Roten Armee erobert. Im Bieszczady südlich von Sanok kämpft die ukrainische Untergrundarmee (UPA) noch bis 1948. 1947 führt die Aktion Weichsel zur Zwangsumsiedlung der Boyken und Lemken nach Westpolen.

Durch eine Verwaltungsreform fällt Sanok am 2. Juni 1975 unter die Hoheit der Woiwodschaft Krosno.

Am 29. September 1980 wird in der Busfabrik Autosan eine unabhängige Gewerkschaft gegründet, was den Anfang der Solidarność-Bewegung in Sanok bedeutet.

Am 6. September 1983 wird die Stadt Sitz eines neuen orthodoxen Bistums. Im Rahmen einer erneuten Verwaltungsreform 1999 wird Sanok Teil der Wojewodschaft Karpatenvorland.

Heute zählt Sanok ca. 40.000 Einwohner, deren Zahl von Jahr zu Jahr wächst. Erholungsmöglichkeiten bietet ihnen ein Park mit ca. 12 ha Fläche, die landschaftlich reizvollen Bergregionen des Słonne-Gebirge sowie zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Touristen, die sich für Ikonen und hölzerne griechisch-orthodoxe Kirchen begeistern, können von Sanok aus zur sogenannten "Ikonenroute" aufbrechen. Eine weitere Attraktion ist das größte Museum der Volksbauweise im Lande, das Objekte der Holzarchitektur zeigt. Hier befinden sich 120 Sakral- und weltliche Bauten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Ihr Weg gabelt sich an zwei Flüssen und führt an diesen entlang – nördlicher Teil am Fluss San, südlicher Teil am Fluss Osława, bis an die slowakische Grenze. Von hier aus kann mit dem Zug Medzilaborce, Prešov und Budapest erreicht werden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1589 1883 1939 2000
Einwohnerzahl 1.700 5.181 15.600 41.401

Industrie[Bearbeiten]

Auto-, Chemie- und Maschinenindustrie weisen die längste Tradition in der Sanok auf. Der Bushersteller-Autosan führt die 182 Jahre alte Tradition der Maschinenindustrie in Sanok fort und produziert derzeit die Spezialfahrzeuge. Er war die erste Firma in der Maschinenindustrie, im Jahre 1832 durch Mateusz Beksiński und Walenty Lipiński als Kesselschmiede- und Behälterbau gegründet. In der Zeit bis Juli 1944 wurden auch 5000 Stücke ganz neuer Güterwagen und 180.000 Tragbahren für die Wehrmachtsoldaten hergestellt[5]. Da wurden Panzerkampfwagen und Panzerhaubitze repariert, wo auch die Reparatur von Panzer IV eingesetzt[6]. In der Automobilindustrie er seit 1970 mit 7000 Beschäftigten war. Die Privatisierung und die Krise in der Industrie, so die Verwaltung hat die Fabrik in den Bankrott getrieben. Derzeit zählt der Autosan in Konkurs rund 380 Beschäftigt.

Die Vorbereitungen für den Ballonstart 1936 auf der Blonie-Ebene/Santal durch Dr. Oskar Schmidt (mitte) in Sanok

Der Ort mit der Umgebung von Lesko nach Gorlice gehört zu den ältesten Orten im Sanoker Flachland, wo die Wurzeln der Weltölindustrie gelegt. In den Wäldern nordwestlich des Vorberges in der Nähe von Sanok wurde das erste Ölfeld der Welt in Galizien von dem Galizischer Chemiker Ignacy Łukasiewicz geschaffen und 1854 eröffnet, mit einem regelmäßigen Öl-Ausgang. Warschauer Energiekonzern PGNiG im Sanok-Kreis führt derzeit die Geschäfte.

Die längste Tradition in der verschiedenen, technischen und industriellen Gummisorten in Polen hat das Unternehmen Stomil, welches sich mit der Gummiproduktion in diesem Bereich seit 1932 beschäftigt. Das Stomil-Gummiwerke wurde 1932 von Dr. Oskar Schmidt (1902-1976) - österreichischer Chemiker und Unternehmer als Polnische Gesellschaft für Gummiindustrie - Sanok gegründet und befasste sich als Kunststoff- und Vulkanisierte Gummi mit der Herstellung unterschiedlichster Industrieartikel weit verbreitet in der Automobilindustrie und Konsumgüter. In der Chemieindustrie war es seit 1938 mit 2000 Beschäftigten war. Stomil produziert weiterhin die Profildichtungen für Stahl- und Kunststoff-Rohrleitungen, Gummiriemen und Dichtungen für Fenster und Türen. Das Unternehmen wurde 1991 umfirmiert in die Stomil Sanok S.A. Im Jahr 1994 wurde das Unternehmen (SNK) an der Warschauer Wertpapierbörse ausgewiesen. Derzeit beschäftigt das Gummiwerke mehr als 1750 Mitarbeiter.

Wichtige Arbeitgeber[Bearbeiten]

Die bekanntesten Unternehmen am Ort sind wohl der Autosan, Stomil Sanok mit Pass Gummiwerke und das Erdgasunternehmen PGNiG von Sanok. Die wichtigsten Industrieunternehmen im Jahr 2013 der Stadt waren:

Gewerkschaften, Nationalparteien und Arbeiter protestieren gegen die Schliessung des Autosanwerks zu Sanok (Okt. 2013)
Rang
Name
Hauptsitz
Mitarbeiter
in Sanok
Mitarbeiter
Gesamt
01. Stomil Sanok AG Sanok 1.750
02. Pass-Pol GmbH Sanok, Schwelm 1.700 [7]
03. Ciarko-Wrasenabzüge Sanok 400
04. Autosan in Konkurs Sanok 380
05. SPGK-KDL Sanok 388
06. Genossenschaft-Społem Sanok 250
07. Karosseriebau-Automet Sanok 230
08. OSM-Sennerei Sanok 200
09. PGNiG-Sanok Sanok, Warszawa 33.071
010. Centurion-Tischlerei Sanok 220
011. Justyna-Glashütte Sanok 60
012. BUKSAN-Textilhersteller Sanok 55
013. HERB-Autoteile Sanok 50
014 Kreisamt-Starostwo Sanok 51

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die ehemalige Dorfkirche von Bączal Dolny,
heute im Museum der Volksbauweise in Sanok (Feb. 2013)

Museen[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Burg im Stil der Renaissance, grundlegend umgebaut im 16. Jahrhundert.
  • Gasthof, (Ende des 18. Jahrhunderts), Sitz des Heimatmuseums
  • orthodoxer Dom der Dreifaltigkeit, errichtet 1784 mit zahlreichen Ikonen
  • Franziskanerkloster erbaut Anfang des 17. Jahrhunderts
  • Rathaus errichtet im 18. Jahrhundert
  • Pfarrkirche, 1874–1887 an der Stelle eines Vorgängerbaus errichtet
  • Ulica 3 Maja, Flaniermeile- und Geschäftsstraße

Sport[Bearbeiten]

Der bekannteste Hockeyverein der Stadt ist der KH Sanok[8] , der mehrmals die polnische Meisterschaft gewinnen konnte. Der frühere Autosanklub KH Sanok trägt seine Spiele in der Sanok-Arena aus, die über 3.000 Zuschauern Platz bietet. In der Stadt gibt es ein Eisstadion. An der Eisbahn vor dem Sanok-Arena im Jahr 2013 fanden auch Finalläufe zur Eisspeedway-Weltmeisterschaft statt.

Tourismus[Bearbeiten]

Durch die Region führt :

Flag of the Habsburg Monarchy.svg Der Radweg- und Fernwanderweg "Auf den Spuren von Schwejk" beginnt in Tschechien und weiter nach Österreich, Ungarn, Slowakei, Polen/Sanok nach Ukraine.
POL Szlak niebieski.svg Der Erdöl- und Erdgasmuseum Wanderweg. Die Pfadstrecke beginnt in Jasło und führt über Bóbrka, Krosno, Sanok, Lesko, und Ustrzyki Dolne nach Ukraine[9].
POL Szlak czerwony.svg Sanok – Biała Góra - Orli Kamień/Adlerfels 517 m – Słonna/Salzig 639 m – Przysłup – Rakowa – Chwaniów nach Przemyśl[10]
POL Szlak żółty.svg Sanok – Orli Kamień/Aldlerfels 517 m zurück nach Sanok[11]
POL Szlak niebieski.svg Wanderweg im beskidischen Karpatenvorland von Holzkirchen über Sanok zur Dorfkirche von Bączal Dolny und weiter nach Międzybrodzie - Mrzygłód - Ulucz - Dobra - Hołuczków zurück nach Sanok.[12]
POL Szlak zielony.svg Sanok - Załuż – Przysłup 658 m zurück nach Sanok[13]
POL ścieżka czerwona.svg Sanok - Der Lehrpfad im Naturschutzgebiet von Polanki (Salzgebirge)[14]

Bildung und Forschung[Bearbeiten]

Die Schulen von Sanok:

  • Die Staatliche Fachhochschule
  • I. Allgemeinbildende Oberschule
  • II. Allgemeinbildende Oberschule
  • Berufskolleg für technische Fachschulen
  • Berufskolleg für mechanische Fachschulen
  • Berufskolleg für Bauschulen
  • Mittelschulen (polnisch gimnazjum) Nr. 1 bis 5
  • Fremdsprachenlehrkolleg
  • Anstalt für praktische Bildung

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Bürgermeister Karl Hartmann (Reinheim) und Wojciech Blecharczyk auf dem Markt zu Sanok - "20 Jahre Partnerschaft Sanok - Reinheim" (2014)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die mit der Stadt verbunden sind[Bearbeiten]

  • Wincenty Pol (* 1807, † 1877), polnischer Dichter, lebte ab 1832 in der Umgebung von Sanok
  • Sebastian von Felsztyn (* ca. 1480-1490; † 1552), Komponist und Musiktheoretiker

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Akta Grodzkie i Ziemskie, Lwów, 1868
  • Adam Fastnacht: Osadnictwo Ziemi Sanockiej, 1946
  • Jerzy Kwiatek, Teofil Lijewski: Leksykon Miast Polskich, Warschau, 1998, ISBN 83-7079-926-4
  • Kurt Lück: Deutsche Aufbaukräfte in der Entwicklung Polens. Forschungen zur deutsch-polnischen Nachbarschaft im ostmitteleuropäischen Raum, Posen 1934, S. 584–606 (Vorsicht: nationalsozialistisches Machwerk!)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sanok – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Sanok – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikivoyage: Sanok – Reiseführer

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 19. Juni 2014.
  2. „Es ist möglich, eine Gruppe der Latènekultur (keltische Besiedlung im Oberen Theißbecken) abzusondern. Bisher wurden ca. 160 Fundstellen registriert. Sie sind in unterschiedliche Kategorien zu unterteilen, die folgende umfassen: Siedlungen, Produktionsstätten, Bestattungen, wie Gräberfelder und einzelne Gräber, und Horte (Niederlegungen von Münzen und Werkzeugen). Hinzu kommen drei Oppida: Zemplin, Bückszentlászló und Galish-Lovacka. Die chronologische Einordnung dieser Gruppe erfolgt in LT B1-LT D1/D2. Von besonderem Interesse ist das Problem, welcher Bezug zwischen dieser Gruppe und der Fundstellengruppe in Südostpolen besteht. Materielle Verbindungen sind auch in alten Schriftquellen dokumentiert. Diese erlauben es, die Gruppe der Oberen Theiß als Stamm der Anarti und die von Südostpolen als Anartophracti zu bestimmen, wobei letztere Teil des ersteren Stammes waren.“ Marek Olędzki: La Tine culture in the Upper Tisza Basin = La Culture de la Tene dans le Bassin de la Haute Tisza. In: Ethnographisch-archäologische Zeitschrift, ISSN 0012-7477
  3. porta Galiciae que vocatur Ungarica in: Polish agricultural annual. Monografie, Bande 94-95, PWN 1961 S. 16
  4. Stadtprivileg in Latein – Quellentexte [in:] Digitalbibliothek von AGAD, Nr 7226.
  5. Autosan. Praca zbiorowa. Adam Orłowicz. Edit. LSW, Warszawa 1982, S.19.
  6. "Panzer-Instandsetzungs-Kraftfahr-Werken, Instandsetzungsgruppe „Süd” (kurz K-Werk)" In: Lukas Friedli, Die Panzer Instandsetzung der Wehrmacht. Verlag Wolfgang Schneider, Uelzen 2005, S. 207. ISBN 3-935107-08-0.
  7. Die Firma wurde im Jahre 1990 als „Pass-Stomil“ GmbH. gegründet
  8. KH Sanok (pl)
  9. Erdöl- und Erdgasmuseum Wanderweg durch Sanoker Flachland
  10. "czerwony"
  11. "żółty"
  12. "niebieski"
  13. "zielony"
  14. Ścieżka dydaktyczno-przyrodnicza "POLANKI"