WhatsApp

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WhatsApp
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Entwickler WhatsApp Inc.
Erscheinungsjahr 2009
Aktuelle Version 2.12.15 (Android
Google Play Store)
(Version variiert je nach Gerät.)
14. März 2015[1]

2.12.71 (Android – Herstellerwebsite)
April 2015[2]

2.12.2 (iOS)
30. April 2015[3]

2.12.31 (Blackberry)
8. April 2015[4]

2.11.955 (Symbian)
18. März 2015[5]

2.12.68 (Nokia Series 40)
6. März 2015[6]

2.11.688 (Windows Phone)
1. April 2015[7]

Betriebssystem Android, iOS, Blackberry OS, Blackberry 10, Symbian, Nokia Series 40, Windows Phone
Programmier­sprache Erlang (Backend[8])
Kategorie Instant Messaging
Lizenz proprietär
Deutschsprachig ja
www.whatsapp.com

WhatsApp ist ein Telekommunikations-Dienst zum Austausch von Textnachrichten, Bild-, Video- und Ton-Dateien sowie Standortinformationen zwischen Benutzern von Mobilgeräten. Kernfunktion ist ein internetbasierter Instant Messaging-Dienst. Das kalifornische Unternehmen Whatsapp Inc. bietet dabei das eigentliche mobile Anwendungsprogramm (App) namens WhatsApp-Messenger für verschiedene Smartphone-Betriebssysteme an und betreibt die dazugehörigen Server. Im Frühjahr 2015 wurde den Nutzern auch das internetbasierte Telefonieren über die App möglich gemacht. Dem lange Zeit völlig kostenlosen, mittlerweile teilweise kostenpflichtigen Dienst wird die weitgehende Ablösung der SMS zugeschrieben.

Geschichte

Das Unternehmen WhatsApp Inc. wurde 2009 in Santa Clara, Kalifornien von Jan Koum[9] und Brian Acton gegründet.[10] Der Name ist ein Wortspiel: What’s app klingt nach englisch „What’s up?“ („Was ist los?“, „Was geht?“) und enthält das Kürzel App („Anwendung“).

WhatsApp hatte im Februar 2014 mehr als 450 Millionen Nutzer,[11] die mindestens einmal pro Monat aktiv waren.[12] Am 19. Februar 2014 kaufte das US-Unternehmen Facebook Inc. WhatsApp Inc. für insgesamt 19 Milliarden US-Dollar (13,81 Milliarden Euro), gestückelt in 4 Milliarden bar sowie Facebook-Aktien im Restwert.[11][13] Im Zuge des Verkaufs wechselte WhatsApp-Mitgründer Jan Koum in den Facebook-Verwaltungsrat. Im Rahmen der Berichterstattung über die Facebook-Übernahme im Februar 2014 wurden in den Medien vielfach Datenschützer und Datenschutzbeauftragte mit der Empfehlung zitiert, das Angebot von WhatsApp nicht mehr zu verwenden und stattdessen verschlüsselte Dienste wie Threema, TextSecure, surespot, ChatSecure oder den Telegram Messenger zu benutzen.

Am 18. November 2014 gab WhatsApp bekannt, eine Partnerschaft mit Open WhisperSystems eingegangen zu sein und diese in Kooperation eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den Messenger zu entwickeln (basierend auf dem Protokoll des TextSecure-Messengers). Seit Android-Version 2.11.448[14] werden Nachrichten zwischen Android-Nutzern verschlüsselt. Die Verschlüsselung von Medien, Standorten und zu anderen Betriebssystemen soll folgen.[15]

Anfang April 2015 verzeichnete WhatsApp 800 Millionen aktive Nutzer[16] und galt als der am schnellsten wachsende Internetdienst der Geschichte. Die Bewertung des Dienstes ist seit Anfang 2014 umstritten, nachdem das Unternehmen Facebook Whatsapp Inc. für die als extrem hoch angesehene Summe von 19 Milliarden US-Dollar (umgerechnet damals ca. 15 Milliarden Euro) gekauft hatte. Angeführt wurden hauptsächlich Bedenken bezüglich einer möglichen kommerziellen Weiternutzung der privaten Nutzerdaten, der Sicherung der Privatsphäre und der informationellen Selbstbestimmung der Nutzer, und in Bezug auf das entstehende Quasi-Monopol von Facebook im Bereich Social Networking und bei der mobilen textbasierten Kommunikation (Messaging).[17] Einige Datenschutzbeauftragte und Datenschutzexperten riefen dazu auf, die mobilen Anwendungen beider Unternehmen nicht mehr zu verwenden und möglichst auf europäische Anbieter umzusteigen.[18][19] So übermittelt WhatsApp standardmäßig alle Namen und Nummern aus den Telefon-Adressbüchern seiner Nutzer an Server in den USA. Weil dabei zwangsläufig alle, auch den Dienst selbst gar nicht nutzende Kontaktpersonen des Nutzers mitgespeichert werden, ermittelten 2014 niederländische und kanadische Behörden wegen Datenschutz-Verletzung gegen WhatsApp.[20]

Funktion

Zur Nutzung von WhatsApp ist nach der Installation eine Registrierung unter Angabe der eigenen Telefonnummer erforderlich. Dabei kennt WhatsApp durch gespeicherte, standardmäßig ausgelesene Telefon-Adressbucheinträge von anderen Nutzern in den meisten Fällen bereits den vollen Namen des Neubenutzers, und die App zeigt diesen kurz nach dem Eintippen der eigenen Telefonnummer auch an.[20]

WhatsApp ist im Gegensatz zu SMS kein eigener Dienst des Mobilfunkanbieters, sondern nutzt den Internetzugang. Die Anwendung gehört zur Gruppe der Instant-Messaging-Programme. Sie verwendet das Extensible Messaging and Presence Protocol (XMPP).[21] WhatsApp ist für die Betriebssysteme Android, Apple iOS, Blackberry, Symbian, Nokia Series 40, Windows Phone und MeeGo erhältlich.[22] Unter Windows, Linux und OS X lässt sich WhatsApp in der Web-Variante der Anwendung mit unterstützten Webbrowsern (Google Chrome, Mozilla Firefox sowie Opera) nutzen (WhatsApp Web).[23] Alternativ lässt sich ein Android Emulator nutzen, um WhatsApp in der mobilen Oberfläche zu nutzen. Hiermit ist jedoch kein paralleler Betrieb mit einem Smartphone und einem PC möglich, da die Nummer erneut registriert werden muss.[24][25] Außerdem ist eine Telefonnummer für die Registrierungs-SMS notwendig. Ebenfalls ist WhatsApp auf dem Handy-Betriebssystem Firefox OS nur mit einer speziellen, nicht offiziell von WhatsApp unterstützten Webapp nutzbar. Hierbei muss der Nutzer jedoch einige Nachteile in Kauf nehmen.[26]

Zusätzlich zum Senden von Text- und Sprachnachrichten ist es möglich, Foto-, Kontakt-, Video- und Audiodateien auszutauschen sowie den eigenen Standort mitzuteilen, der beispielsweise per GPS ermittelt wurde. Seit Ende März 2015 kann über WhatsApp mittels eines Android-Smartphones auch telefoniert (Voice over IP) werden.[27] Am 21. April 2015 wurde auch die App für Apple iOS um die Telefon-Funktion erweitert.[28]

WhatsApp Web

Am 21. Januar 2015 wurde die browsergestützte Version WhatsApp Web offiziell vorgestellt.[29] Diese Website ermöglicht es, über den Browser auf bestehende Nachrichten zuzugreifen und neue zu verfassen. Hierzu muss ein QR-Code gescannt werden, wodurch eine Verbindung über die WhatsApp-Server mit dem Smartphone über ein WebSocket hergestellt wird. Für die Nutzung von WhatsApp Web muss das Smartphone eingeschaltet und mit dem Internet verbunden sein. Während anfangs offiziell nur der Browser Google Chrome unterstützt wurde,[30] wurde die Kompatibilität Ende Februar 2015 um die Browser Opera und Firefox erweitert.[31] Für iOS-Geräte ist der Dienst bislang nicht verfügbar.[32]

Sicherheit/Kritik

WhatsApp wird unter anderem für das Fehlen einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und für seine allgemeinen Geschäftsbedingungen kritisiert, die dem Unternehmen erlauben, Medien der Nutzer zu kommerziellen Zwecken zu verwenden.[18][19]

Bereits im Mai 2011 wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, die es Unbefugten ermöglichte, Benutzerkonten zu übernehmen.[33] In WhatsApp getätigte Konversationen wurden unverschlüsselt in Klartext gesendet und empfangen, weshalb diese für Unbefugte mitlesbar waren.[34] Seit August 2012 wurden die Konversationen der Nutzer verschlüsselt versendet.[35]

Am 6. Januar 2012 veröffentlichte ein Unbekannter eine Website, die es ermöglichte, den Status eines beliebigen WhatsApp-Benutzers unter der Voraussetzung zu ändern, dass dessen Telefonnummer bekannt war.[36] Nach Angaben des Hackers wurde hierbei nur eine von vielen Sicherheitslücken ausgenutzt. Am 9. Januar 2012 berichtete die WhatsApp Inc., dass die betroffene Website endgültig gelöscht werden würde, jedoch war das Blockieren der IP-Adresse der Website die einzige Maßnahme, die getroffen worden war. Als Reaktion darauf wurde vom Hacker eine Windows-Anwendung zum Herunterladen bereitgestellt, mit welcher diese Blockade umgangen werden konnte.

Einige Tage später, am 13. Januar 2012, verschwand WhatsApp ohne Angabe von Gründen aus dem App Store von Apple.[37] Das Entwicklungsunternehmen von WhatsApp reichte daraufhin eine neue Version der App bei Apple ein, die in den App Store aufgenommen wurde.[38]

Im Mai 2012 kritisierte die Stiftung Warentest das Datensendungsverhalten der App, da diese alle gespeicherten Telefonnummern (die bei WhatsApp als Nutzerkennungen dienen) unverschlüsselt an den WhatsApp-Server überträgt, und vergab das Urteil „sehr kritisch“.[39] Auch in einem Schnelltest im Februar 2014 erhielt die App das Urteil „sehr kritisch“ im Bereich Datenschutz.[40]

Im September 2012 wurde bekannt, dass sich fremde Konten mit leicht zugänglichen Informationen kapern lassen.[41] Dazu genügen unter Android die Telefonnummer des Nutzers und die Seriennummer (IMEI) seines Smartphones und bei iOS die MAC-Adresse der WLAN-Schnittstelle. Aus beiden Daten lässt sich mit einem einfachen Skript das Passwort zu dem WhatsApp-Konto errechnen. Ein Hacker hat eine Website[42] erstellt, über die sich so Nachrichten von fremden Konten versenden lassen. Die zwischenzeitlich geschlossene Sicherheitslücke trat im November 2012 erneut auf.[43]

Am 24. Juli 2013 veröffentlichte die Berliner Sicherheitsfirma Curesec eine Sicherheitslücke, die es ermöglicht, im Zahlungsprozess der Chat-Applikation in den Besitz von Zahlungsdaten für Google Wallet und PayPal zu kommen.[44][45][46]

Am 8. Oktober 2013 gelang es einer Hackergruppe, die sich Palestinian Hackers nennt, einen DNS-Server so zu manipulieren, dass er eine falsche IP-Adresse für die WhatsApp-Domain zurücklieferte (DNS-Spoofing).[47]

Thijs Alkemade, der Chefentwickler des Instant-Messaging-Clients Adium, ist der Ansicht, dass die Verschlüsselung der Nachrichten als zu schwach und als kompromittiert betrachtet werden müsse, da der schwache Algorithmus RC4 und in beiden Kommunikationsrichtungen der gleiche Schlüssel, Initialisierungsvektor und HMAC-Schlüssel verwendet worden sei.[48]

Niederländische und kanadische Behörden ermitteln gegen das Unternehmen wegen Verletzung von Datenschutzbestimmungen.[49] WhatsApp greift auch auf Informationen über Nichtnutzer des Dienstes zu und speichert diese. Zudem ist die Sicherheit der Nachrichten weiterhin ungewiss.[50]

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat 2014 vor dem Landgericht Berlin erfolgreich gegen WhatsApp geklagt, da die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Messaging-Dienstes nur auf Englisch zur Verfügung stehen. Außerdem wurde das unzureichende Impressum beklagt, das weder eine Anschrift noch eine Telefonnummer aufweist. Wenn WhatsApp nicht innerhalb von zwei Wochen nach Entgegennahme der Klageschrift Einspruch einlegt, müssen die AGB auch auf Deutsch angeboten werden.[51]

Im November 2014 wurde die „Gelesen“-Funktion eingeführt. So kann man anhand blauer Häkchen sehen, dass der Empfänger die Nachricht gelesen hat.[52] Außerdem wurde im selben Monat bekanntgegeben, dass die App mit den nächsten Updates eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erhalten soll, wodurch ein Mitlesen der Nachrichten praktisch unmöglich sei. Zum Einsatz kommt dabei dasselbe quelloffene Protokoll, das bereits im Messenger TextSecure implementiert wurde. Allerdings werden zukünftige WhatsApp-Versionen weiterhin proprietär bleiben, wodurch unabhängige Quellcodeanalysen nicht möglich sind.[53][54] Eine Untersuchung von Heise online im April 2015 deutet darauf hin, dass Nachrichten zwischen Android-Endgeräten zumindest in den untersuchten Fällen tatsächlich Ende-zu-Ende-verschlüsselt übertragen werden, Nachrichten von oder an iPhones hingegen nicht.[55]

Die gesamten WhatsApp-Nachrichtenverläufe werden auf dem Smartphone in einer mit Crypt verschlüsselten Datenbank gespeichert. Dadurch sind die Nachrichten mittlerweile durch einem temporären AES-Schlüssel vor Fremdzugriffen geschützt. Bis Mitte 2014 war dies noch ein allgemeiner, von WhatsApp vergebener und regelmäßig wechselnder AES-Schlüssel. Nachdem dieser öffentlich bekannt wurde,[56] hat WhatsApp auch diese Lücke geschlossen und weist jedem Gerät einen eigenen Schlüssel zu. Theoretisch könnten dadurch andere Apps auch auf die Inhalte der WhatsApp-Datenbank zugreifen.[57]

Im April 2015 wurde bekannt, dass WhatsApp in der Version 2.12.45 alle über die App geführten Anrufe ungefragt mitschneidet und im lokalen Speicher aufhebt.[58] Der Hersteller erklärte daraufhin, es handle sich dabei um eine rein interne Version, die in keinem offiziellen App-Store zum Herunterladen bereitgestellt wurde. Eine Gesprächsaufzeichnung finde mit den offiziellen Versionen nicht statt.[59]

Verfügbarkeit

WhatsApp lässt sich durch den offiziellen Vertriebskanal der jeweiligen Plattformen beziehen. Für Benutzer mit Apple iOS ist WhatsApp seit dem 17. Juni 2013 kostenlos herunterladbar; das Abomodell tritt, wie bei Android, nach einem Jahr in Kraft. Nutzer, die WhatsApp vor dem 17. Juni 2013 gekauft haben, erhalten eine lebenslange Lizenz.

Benutzern der Android-Plattform wird für ein Jahr eine kostenlose Nutzung offeriert, danach soll eine Gebühr von 0,99 US-Dollar (0,89 €/Jahr) entrichtet werden. Allerdings hat WhatsApp zu Beginn von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht, d. h. das Programm war dauerhaft kostenlos nutzbar. Bei vielen Android-Nutzern vor allem in Europa ist das bis heute der Fall. Die Nutzung auf Windows Phones ist bis 2021 frei.[60] WhatsApp rechtfertigte die komplizierte Preisstruktur mehrfach durch die unterschiedlichen Provisions- und Zahlungsrichtlinien der Vertriebsplattformen.[61]

WhatsApp wurde gleich mehrfach von Mobilfunkgesellschaften blockiert. Unter Umständen ist die Buchung einer speziellen Tarifoption notwendig, um Dienste wie diesen nutzen zu können, womit die Netzbetreiber ihre Ausfälle bei den Einnahmen durch SMS-Versand kompensieren wollen. Im September 2012 wurde der bislang größte Ausfall bekannt, bei dem ein großer Teil der Kunden von Telekom Deutschland keine Nachrichten über WhatsApp senden und empfangen konnte.[62]

Bedeutung

Entwicklung der Nutzerzahlen in Deutschland

Mittlerweile (Stand: April 2014) werden über WhatsApp täglich mehr als 20 Milliarden Nachrichten verschickt und 44 Milliarden Nachrichten empfangen. Der Unterschied zwischen Zahl der versandten Nachrichten und der Anzahl der empfangenen Nachrichten ergibt sich durch Nachrichten, die über die Gruppenfunktion an mehrere Empfänger ausgeliefert werden.[63] Laut App Monitor Deutschland des Magazins Focus nutzten im September 2012 rund 42,9 Prozent der befragten Android-Smartphone-Nutzer den WhatsApp-Messenger. WhatsApp hat in Deutschland nach eigenen Angaben vom 16. Januar 2014 mehr als 30 Millionen aktive Nutzer.[64] Weltweit beträgt die Zahl der Nutzer mit Stand von August 2014 insgesamt 600 Millionen Nutzer. [65]

Mit Stand von April 2015 gab das Unternehmen bekannt, dass es 800 Millionen aktive Nutzer habe. Zur letzten Steigerung um 100 Millionen Nutzer habe es vier Monate gebraucht.[66]

Der Schweizer Mobilfunkanbieter Swisscom verzeichnete während der Festtage 2012 im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der versendeten SMS um 10 auf 65 Millionen. Die Swisscom erklärt dies durch die vermehrte Nutzung von WhatsApp und anderen Diensten dieser Art.[67]

Open WhatsApp Project

Das Open WhatsApp Project[68] ist eine quelloffene Neuimplementierung der WhatsApp-Client-Software durch eine von WhatsApp unabhängige Gruppe. Ursprünglich vorgesehen für das Nokia N9, das offiziell nicht WhatsApp unterstützt, wurde diese Software auch auf Blackberry 10 portiert. Es handelt sich dabei um eine Client-Software für das jeweilige Mobilgerät, die den Dienst von WhatsApp lediglich zur Verfügung stellt. Somit bleiben alle Datenschutz- und Sicherheitsrisiken auch bei dieser Lösung bestehen.

WhatsApp Plus

WhatsApp Plus war ein unabhängiger Messenger, der Benutzern zusätzliche Optionen bot. Besitzer der Anwendung war Mounib Al Rifai. Einen ersten Rechtsstreit gab es 2013.[69] Die Verbreitung wurde von WhatsApp im Januar 2015 gerichtlich untersagt.[70] Die Benutzer von WhatsApp Plus wurden zunächst temporär, später dauerhaft vom Dienst ausgesperrt.[71]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Downloadseite für Android bei play.google.com, abgerufen am 25. März 2015.
  2. Downloadseite für Android bei whatsapp.com, abgerufen am 30. April 2015 (englisch).
  3. Vorschauseite für iOS bei itunes.apple.com, abgerufen am 1. Mai 2015.
  4. Downloadseite für Blackberry bei appworld.blackberry.com, abgerufen am 9. April 2015.
  5. Downloadseite für Symbian bei whatsapp.com, abgerufen am 31. März 2015 (englisch).
  6. Downloadseite für Nokia Series 40 bei whatsapp.com, abgerufen am 31. März 2015 (englisch).
  7. Downloadseite für Windows Phone bei windowsphone.com, abgerufen am 6. April 2015.
  8. Erlang- powered WhatsApp exceeds 200 million monthly users. Abgerufen am 6. Januar 2015.
  9. Biographie Jan Koum
  10. SMS-Ersatz: Die mysteriöse Story von WhatsAppVorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_ParameterVorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter, ftd vom 19. Dezember 2012 (abgerufen am 21. November 2012)
  11. a b Milliarden-Übernahme: Facebook kauft Konkurrenten WhatsApp, spiegel.de
  12. All Things D vom 19. Dezember 2013
  13. Facebook übernimmt WhatsApp. Tagesschau.
  14. http://www.cnet.de/88140826/whatsapp-fuer-android-nach-update-mit-verschluesselung/
  15. WhisperSystems: Open Whisper Systems partners with WhatsApp to provide end-to-end encryption. Blogeintrag, 18. November 2014.
  16. WhatsApp mit 800 Millionen aktiven Nutzern. Heise online, 18. April 2015, abgerufen am 19. April 2015.
  17. Benedikt Fuest, Thomas Jüngling und Tina Kaiser: „WhatsApp-Nutzer fürchten Analyse ihrer Daten“, Die Welt vom 23. Februar 2014, gesichtet am 23. Februar 2014
  18. a b nck/AFP: "Übernahme durch Facebook: Datenschützer ruft zu Boykott von WhatsApp auf" auf spiegel.de vom 21. Februar 2014, gesichtet am 21. Februar 2014
  19. a b Die Zeit: Weg von WhatsApp – aber wohin?, vom 20. Februar 2014
  20. a b Melanie Ulrich: WhatsApp darf gar nicht jeder benutzen. t-online, 7. August 2014, Zitat: Nach dem ersten Start von WhatsApp ist eine Registrierung unter Angabe der eigenen Telefonnummer nötig. Viele Nutzer stellen dabei verwundert fest: Bevor sie ihren Namen angeben, zeigt die App ihn bereits an. Das liegt daran, dass WhatsApp standardmäßig die Telefonbuch-Einträge der Nutzer ausliest. Name und Nummer sind dann zuvor von einem anderen Nutzer übermittelt worden.
  21. WhatsApp? Nicht ohne Risiken. In: Gedankenfreiheit. 22. März 2011, abgerufen am 25. Februar 2012.
  22. Download. Whatsapp Inc., abgerufen am 25. Februar 2012.
  23. [www.chip.de/news/WhatsApp-Web-am-PC-nutzen-Browser-Version-fuer-Chrome-Firefox-Opera_75803995.html WhatsApp Web am PC nutzen: Browser-Version für Chrome, Firefox & Opera.] In: OnSoftware. Abgerufen am 15. März 2015.
  24. WhatsApp auf dem PC nutzen mit BlueStacks Player. In: OnSoftware. Abgerufen am 12. Mai 2013.
  25. WhatsApp im Browser: Ein Android-Emulator macht es möglich. In: OnSoftware. Abgerufen am 12. Mai 2013.
  26. WhatsApp jetzt auch auf dem Firefox OS Handy nutzen mit Wassap. In: OnSoftware. Abgerufen am 25. Februar 2014.
  27. Rainer Schuldt: WhatsApp: Anruf-Funktion in der neuen Beta aufgetaucht. Computerbild.de, 12. Mai 2014, abgerufen am 13. Juni 2014.
  28. Andreas Donath: WhatsApp telefoniert nun auch auf dem iPhone. In: Golem.de. 22. April 2015, abgerufen am 22. April 2015 (deutsch).
  29. WhatsApp Web. Mitteilung im offiziellen WhatsApp-Blog. 21. Januar 2015, abgerufen am 21. Januar 2015.
  30. Whatsapp bekommt Webclient. Heise online, 21. Januar 2015, abgerufen am 21. Januar 2015.
  31. WhatsApp Web jetzt auch für Firefox und Opera. computerbase.de, 26. Februar 2015, abgerufen am 26. Februar 2015.
  32. Messenger-App: WhatsApp gibt es jetzt auch für den Browser. Spiegel.de, 22. Januar 2015, abgerufen am 28. Januar 2015.
  33. Signup goof leaves WhatsApp users open to account hijacking. In: The Next Web. 23. Mai 2011, abgerufen am 26. Februar 2012 (englisch).
  34. WhatsApp leaks usernames, telephone numbers and messages. Your Daily Mac, abgerufen am 26. Februar 2012.
  35. Whatsapp versendet keinen Klartext mehr. In: Heise Online. 24. August 2012, abgerufen am 13. September 2012.
  36. WhatsApp: Sicherheitslücke erlaubt Status-Änderungen fremder Nummern – Entwickler ignorieren Hinweise. In: iFun. Abgerufen am 26. Februar 2012.
  37. WhatsApp für iPhone aktuell nicht verfügbar, Entwickler geben keine konkrete Stellungnahme (Update). In: Macerkopf. 13. Januar 2012, abgerufen am 26. Februar 2012.
  38. WhatsApp Messenger für iPhone zurück im App Store, Update bringt kleine Verbesserungen. In: Macerkopf. 17. Januar 2012, abgerufen am 26. Februar 2012.
  39. Datenschutz bei Apps: Welche Apps Ihre Daten ausspähen. In: test.de. 31. Mai 2012, abgerufen am 19. Februar 2014.
  40. Messenger-Schnelltest der Stiftung Warentest test.de vom 26. Februar 2014.
  41. Ronald Eikenberg: WhatsApp-Accounts fast ungeschützt. In: Heise Online. 14. September 2012, abgerufen am 20. November 2012.
  42. http://whatsapp.filshmedia.net/
  43. Erneut Account-Klau bei WhatsApp möglich. In: Heise. 29. November 2013, abgerufen am 29. November 2012.
  44. WhatsApp-Zahlungen manipulierbar. In: Heise. 26. Juli 2013, abgerufen am 25. November 2013.
  45. Sicherheitsfirma: Über WhatsApp lassen sich Paypal- und Google-Konten ausspionieren/. In: ZDNet. 25. Juli 2013, abgerufen am 25. November 2013.
  46. WhatsApp Weakness ‘Could Expose PayPal, Google Accounts’. In: TechWeekEurope. 25. Juli 2013, abgerufen am 25. November 2013.
  47. Hackerangriff auf WhatsApp. In: Heise. 8. Oktober 2013, abgerufen am 8. Oktober 2013.
  48. WhatsApp-Verschlüsselung ruft Zweifel hervor. In: Heise. 8. Oktober 2013, abgerufen am 30. Oktober 2013.
  49. WhatsApp-Prüfung: Datenschützer kritisieren Adressbuch-Upload. Spiegel Online, 9. Januar 2013, abgerufen am 12. Dezember 2013.
  50. Datensicherheit: WhatsApp. In: WDR. 3. Dezember 2013, abgerufen am 3. Dezember 2013.
  51. AGB von WhatsApp für ungültig erklärt. In: inside-handy.de. 28. Mai 2014, abgerufen am 28. Mai 2014.
  52. WhatsApp.com: Was sind diese Häkchen neben meinen Nachrichten?
  53. WhatsApp bekommt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. heise.de, 18. November 2014, abgerufen am 18. November 2014.
  54. Hanno Böck: WhatsApp übernimmt Verschlüsselung von Textsecure. In: Golem.de. 18. November 2014, abgerufen am 19. November 2014.
  55. WhatsApp durchleuchtet: Vorbildliche Verschlüsselung weitgehend nutzlos. Heise.de, 30. April 2015, abgerufen am 30. April 2015.
  56. WhatsApp-Verschlüsselungskey im Internet aufgetaucht. mimikama.at, 20. März 2014, abgerufen am 9. März 2015.
  57. WhatsApp-Nachrichten auslesen. 8. März 2015, abgerufen am 9. März 2015.
  58. Telefoniefunktion: WhatsApp speichert Anrufe. Golem.de, 28. April 2015, abgerufen am 29. April 2015.
  59. Entwarnung bei WhatsApp: Telefonate werden nicht gespeichert. Heise online, 29. April 2015, abgerufen am 29. April 2015.
  60. WhatsApp for Android. WhatsApp Inc., abgerufen am 25. September 2012: „… after free trial period you can purchase service for $0.99 USD/year.“
  61. Lars Budde: WhatsApp fordert jetzt jährliche Gebühr von Android-Nutzern. In: t3n Magazin. 20. November 2012, abgerufen am 20. November 2012.
  62. Alexander Zollondz: WhatsApp-Ausfall: Telekom arbeitet an Fehlerbehebung. In: Netzwelt. 6. September 2012, abgerufen am 6. September 2012.
  63. Anzahl der täglich über WhatsApp empfangenen und gesendeten Nachrichten weltweit von April 2013 bis April 2014 (in Milliarden). 2015, abgerufen am 2. Januar 2015.
  64. Christof Kerkmann: Nutzerrekord: WhatsApp rückt Facebook auf die Pelle. Handelsblatt, 17. Januar 2014, abgerufen am 18. Januar 2014.
  65. Anzahl der aktiven Nutzer von WhatsApp weltweit von April 2013 bis August 2014 (in Millionen). Statista, 2015, abgerufen am 2. Januar 2015.
  66. WhatsApp mit mehr als 800 Millionen aktiven Nutzern. Neue Zürcher Zeitung, 18. April 2015, abgerufen am 22. April 2015 (deutsch).
  67. Mark Schröder: Festtagsgrüsse per Whatsapp statt per SMS. PCtipp, 27. Dezember 2012, abgerufen am 29. Dezember 2012.
  68. Projektseite von OpenWhatsApp. Abgerufen am 2. September 2014.
  69. IPLA Notice. Schreiben der von WhatsApp beauftragten Anwälte an den Entwickler von WhatsApp Plus. 22. Juli 2013, abgerufen am 9. März 2015 (englisch).
  70. WhatsApp Plus: Rechtliche Schritte von WhatsApp besiegeln Ende des alternativen Clients. giga.de, 21. Januar 2015, abgerufen am 9. März 2015.
  71. WhatsApp-Plus-Nutzer werden im großen Stil temporär gesperrt. giga.de, 21. Januar 2015, abgerufen am 9. März 2015.