Wigger (Fluss)

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Wigger
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Die Wigger zwischen Zofingen und Strengelbach

Die Wigger zwischen Zofingen und Strengelbach

Daten
Gewässerkennzahl CH: 507
Lage Schweiz
Flusssystem Rhein
Abfluss über Aare → Rhein → Nordsee
Quelle Napf
47° 0′ 28″ N, 7° 56′ 41″ O47.0077777777787.94472222222221300
Quellhöhe 1'300 m ü. M.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Aare47.3152777777787.8925395Koordinaten: 47° 18′ 55″ N, 7° 53′ 33″ O; CH1903: 634317 / 240588
47° 18′ 55″ N, 7° 53′ 33″ O47.3152777777787.8925395
Mündungshöhe 395 m ü. M.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 905 m
Länge 41 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Zofingen[1]
AEo: 368 km²
Lage: 5,3 km oberhalb der Mündung
NNQ (2003)
MQ 1980−2008
Mq 1980−2008
HHQ (2007)
800 l/s
5,87 m³/s
16 l/(s km²)
168 m³/s
Linke Nebenflüsse Luthern
Rechte Nebenflüsse Seewag, Wanger-Rot, Ron, Hürnbach

Die Wigger (früher auch Wiggeren[2], mundartlich Wiggere oder Wegere) ist ein 41 Kilometer langer Fluss in den Schweizer Kantonen Luzern und Aargau. Sie ist ein wichtiger Nebenfluss der Aare und fliesst auf fast ihrer gesamten Länge in Süd-Nord-Richtung. Die bedeutendste Ortschaft im Wiggertal ist Zofingen.

Der im obersten Teil Enziwigger genannte Fluss entspringt am Nordhang des Napfs, unweit der Grenze zum Kanton Bern, auf einer Höhe von rund 1300 Metern. Durch ein enges Tal fliesst er steil abfallend nach Hergiswil, wo das Tal breiter und wesentlich flacher wird. Kurz unterhalb des Städtchens Willisau vereinigt er sich mit der Buchwigger und heisst fortan Wigger. Das Tal weitet sich zu einer flachen und breiten Ebene. Nördlich von Dagmersellen ist die Wigger grösstenteils kanalisiert und verläuft teilweise parallel zur Autobahn A2. Zwischen Reiden und Brittnau wird die Aargauer Kantonsgrenze überquert. Zwischen Rothrist und Aarburg mündet die Wigger auf einer Höhe von 395 Metern in die Aare.

Nebenflüsse der Wigger sind die Seewag, die Wanger-Rot, der Ron, die Luthern und der Hürnbach.

Die Wigger wurde 1821 von der Regierung des Kantons Aargau einer Gewässerkorrektion unterzogen. Bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bestanden an der Mündung der Wigger Goldwäschereien, die dann wegen Ertragsmangel aufgegeben wurden.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wigger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hydrologisches Jahrbuch der Schweiz 2008, S. 256
  2. a b Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Herausgeber): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 6: Tavetsch Val – Zybachsplatte, Supplement – letzte Ergaenzungen – Anhang. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1910, S. 632, Stichwort Wigger, auch Wiggeren. (Scan der Seite)