Limmat
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| Limmat | |
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Die Limmat nach dem Verlassen des Sees unterhalb der Quaibrücke |
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| Daten | |
| Lage | Schweiz |
| Länge | 36.3 km |
| Ursprung | Abfluss aus Zürichsee 47° 21′ 58,83″ N, 8° 32′ 36,06″ O47.3663428.543351406 |
| Quellhöhe | 406 m ü. M. |
| Mündung | Aare47.5017948.236313328Koordinaten: 47° 30′ 6,5″ N, 8° 14′ 10,7″ O; CH1903: (660101 / 261532) 47° 30′ 6,5″ N, 8° 14′ 10,7″ O47.5017948.236313328 |
| Mündungshöhe | 328 m ü. M. |
| Höhenunterschied | 78 m |
| Flusssystem | Rhein |
| Einzugsgebiet | 2416 km² (inkl. Linth) |
| Abflussmenge | MQ: 96.8 m³/s (Jahresmittel 2006) |
| Rechte Nebenflüsse | Müligiesse, Länggenbach, Furtbach, Lugibach |
| Linke Nebenflüsse | Sihl, Schäflibach, Reppisch |
| Großstädte | Zürich |
| Kleinstädte | Schlieren, Dietikon, Baden, Wettingen |
| Gemeinden | Zürich, Schlieren, Oberengstringen, Unterengstringen, Dietikon, Weiningen, Geroldswil, Oetwil an der Limmat, Spreitenbach, Würenlos, Killwangen, Neuenhof, Wettingen, Baden, Ennetbaden, Obersiggenthal, Turgi, Untersiggenthal, Gebenstorf, Brugg |
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Nebenflüsse und Wasserbauwerke
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Die Limmat (ursprünglich Lindemagus und Aa) ist ein Fluss in der Schweiz, ein Nebenfluss der Aare. Ihren Namen trägt sie ab Zürich, also auf einer Länge von 36 km. Sie ist der letzte Flussabschnitt des ca. 140 km langen Flusssystems Linth/Limmat.
Der Name entstand aus den beiden Flüssen Linth und Maag, die vor der Linthkorrektur in der Ebene zwischen Glarus und Weesen nahe Niederurnen zusammenflossen. Sie entspringt im Kanton Glarus als Linth, verlässt in Zürich den Zürichsee als Limmat, fliesst entlang des Limmatquais sowie durch das Limmattal und mündet im Wasserschloss bei Brugg im Kanton Aargau in die Aare.
Bis zum Platzspitz und dem ersten Wehr, mit dem die Menge des Ausflusses aus dem Zürichsee reguliert wird, ist die Limmat für kleine Personenschiffe befahrbar. Früher war sie noch auf der ganzen Strecke von Zürich abwärts schiffbar. Vor allem Händler begannen ihre Fahrten in der Biäsche – kleinen Booten – an der Linth und verkauften ihre Ware im Mündungsgebiet des Rheins. Seit dem Bau der Kraftwerke ist das nicht mehr möglich: in Zürich – am Letten, sowie in Höngg – Dietikon, Wettingen, Baden und Turgi wird der Fluss zur Regulierung und Energiegewinnung gestaut.
Die Gemeinden am Ufer der Limmat sind im Kanton Zürich:
Zürich, Oberengstringen, Unterengstringen, Schlieren, Dietikon, Weiningen, Geroldswil, Oetwil an der Limmat
Im Kanton Aargau liegen folgende Gemeinden am Ufer der Limmat:
Spreitenbach, Killwangen, Würenlos, Neuenhof, Wettingen, Baden, Ennetbaden, Obersiggenthal, Untersiggenthal, Turgi.
Vom Zürichsee bis zur Brücke Stilli unterhalb der Limmatmündung in die Aare führt ein durchgehender Wanderweg entlang dem Limmatufer. Die gesamte Wanderzeit beträgt etwa 9,5 Stunden. Im Raum Wettingen-Baden fällt der Wanderweg mit dem Kulturweg zusammen, von Baden flussabwärts mit dem Industriepfad Limmat-Wasserschloss.
Nebenflüsse sind die Sihl und die Reppisch.
[Bearbeiten] Namensträger
Limmat war auch der Name der ersten in der Schweiz dampfenden Lokomotive, welche ab 1847 für die Schweizerische Nordbahn/Spanisch-Brötli-Bahn zwischen Zürich und Baden verkehrte. Limmat ist auch der Name eines grossen Motorschiffes der Zürichseeflotte.
[Bearbeiten] Galerie
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Limmatwehr Zürich-Höngg |
[Bearbeiten] Weblinks
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Commons: Limmat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Artikel Limmat im Historischen Lexikon der Schweiz
Flüsse mit einer Gesamtlänge über 30 km:
Aare | Albula | Alter Rhein | Arbogne | Areuse | Birs | Brenno | Broye | Bünz | Calancasca | Doubs | Drance de Bagnes | Dünnern | Emme | Engelberger Aa | Glâne | Glatt | Glenner (Glogn) | Hinterrhein | Inn (En) | Julia (Gelgia) | Kander | Kleine Emme | Landquart | Landwasser | Langete | Limmat | Linth | Lorze | Maggia | Mentue | Moësa | Murg | Necker | Orbe | Petite Glâne | Plessur | Rabiusa | Reuss | Rhein | Rhône | Saane | Schüss (Suze) | Seez | Sense | Sihl | Simme | Sitter | Suhre | Talent | Tessin (Ticino) | Thur | Töss | Venoge | Verzasca | Vispa | Wigger | Wyna
Quelle: www.bafu.admin.ch

