Simme

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Simme
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Simmenfälle bei Lenk

Simmenfälle bei Lenk

Daten
Gewässerkennzahl CH: 439
Lage Berner Oberland, Schweiz
Flusssystem Rhein
Abfluss über Kander → Aare → Rhein → Nordsee
Quelle SiebenbrünnenVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 1'405 m ü. M.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Wimmis in die Kander46.6906347.633566600Koordinaten: 46° 41′ 26″ N, 7° 38′ 1″ O; CH1903: 614911 / 171065
46° 41′ 26″ N, 7° 38′ 1″ O46.6906347.633566600
Mündungshöhe 600 m ü. M.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 805 m
Länge 55,4 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 594 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Latterbach[1]
AEo: 564 km²
Lage: 5,6 km oberhalb der Mündung
NNQ (1997)
MQ 1986–2008
Mq 1986–2008
HHQ (2005)
2,15 m³/s
20,4 m³/s
36,2 l/s km²
316 m³/s
Abfluss[2] an der Mündung
AEo: 594 km²
MQ
Mq
21,1 m³/s
35,5 l/s km²
Linke Nebenflüsse Trüebbach, Iffigbach, Kleine Simme
Rechte Nebenflüsse Chirel

Die Simme ist ein 55 km langer Fluss im Berner Oberland mit einem Einzugsgebiet von 594 km², in der Schweiz. Mit einem mittleren Abfluss von rund 21 m³/s ist sie der bedeutendste Nebenfluss der am Mündungspunkt nur geringfügig grösseren Kander.

Name[Bearbeiten]

Der Flussname Simme geht vermutlich auf die Form sumina zurück, was eine Ableitung des indoeuropäischen Wasserwortes sei, so, si (tröpfeln, rinnen, feucht) ist.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Simme entspringt im Siebenbrunnen, einer Felsspalte mit sieben Quellen, auf der Rezlialp am Westfuss des Wildstrubels in den Berner Alpen. Noch auf der Rezlialp nimmt die Simme von links den Trüebbach auf, der vom Glacier de la Plaine Morte gespeist wird, einem Gletscher auf dem Gebirgskamm zwischen dem Simmental und dem Rhonetal.

Unterhalb der Rezlialp bildet der Fluss die Simmenfälle und überwindet dabei kaskadenartig eine Höhe von etwa 200 m. Südlich von Lenk erreicht die Simme den flachen Talgrund und fliesst nun in nordnordwestlicher Richtung meist begradigt durch das Obersimmental. Bei Sankt Stephan wendet sich der Fluss nach Norden. Im weiten Talkessel von Zweisimmen mündet von Westen die Kleine Simme, ein etwa 10 km langer Bach, der sein Quellgebiet beim Pass Saanenmöser hat. Danach rücken die beidseitigen Hänge wieder zusammen, und mit einer Talstufe wird südlich von Boltigen das Niedersimmental erreicht. Hier wendet sich die Simme allmählich in Richtung Osten; im Norden wird sie jetzt von der Gantrisch- und der Stockhornkette begleitet. Die Ortschaften liegen hier nicht im engen Talgrund sondern auf einer sonnenreichen Terrasse am nördlichen Talhang. Bei Latterbach mündet von Süden das Diemtigtal. Den unteren (östlichen) Abschluss des Niedersimmentals bildet die "Port", ein enger Felsdurchbruch zwischen der Stockhornkette und dem Niesen. Unterhalb von Wimmis mündet die Simme in die Kander, und diese fliesst wenige Kilometer weiter zwischen Thun und Spiez in den Thunersee.

Simme-Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Simme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hydrologisches Jahrbuch der Schweiz 2008, S. 220
  2. Abflussdaten des Pegels Latterbach, vermehrt um den Abfluss des Resteinzugsgebiets unterhalb (30 km²), für das nach Kartendarstellung des Hydrologischen Atlasses der Schweiz ein Gebietsabfluss von rund 25 l/s.km² unterstellt ist.