4 (Beyoncé-Album)

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4
Studioalbum von Beyoncé
Cover

Veröffent-
lichung(en)

24. Juni 2011

Aufnahme

2009–2011

Label(s) Columbia

Format(e)

CD

Genre(s)

Contemporary R&B, Pop

Titel (Anzahl)

12 13 bzw. 12/6 mit Bonusstücken

Laufzeit

46:33

Produktion

Antonio Dixon, Babyface, Brent Kutzle, Beyoncé Knowles (Executive Producer), Caleb, Jeff Bhasker, Julian Napolitano, Jens Bergmark, Kuk Harrell, Kanye West, Kaskade, Luke Steele, Los Da Mystro, Ryan Tedder, Shea Taylor, Switch, Symbolyc One, The-Dream

Chronologie
I Am … Sasha Fierce
(2008)
4 Beyoncé
(2013)
Singleauskopplungen
21. April 2011 Run the World (Girls)
1. Juni 2011 Best Thing I Never Had
4. Oktober 2011 Countdown
7. Dezember 2011 Love on Top
2012 I Was Here[1]

4 ist das vierte Studioalbum der US-amerikanischen Sängerin Beyoncé. Es erschien im Juni 2011 bei Columbia Records.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knowles auf einem Promobild von 4.

Beyoncé lieferte für ihr viertes Album 72 Stücke bei ihrem Plattenlabel ab.[2] Sie hatte im Frühjahr 2009 mit der Arbeit am Album begonnen und arbeitete mit der Band aus dem Broadwaymusical Feal! zusammen.

Der größte Teil von 4 wurde in den MSR Studios in New York City aufgenommen, aber es fanden auch Aufnahmen in Los Angeles, Las Vegas, Denver, Boston, Hollywood, Atlanta und Honolulu sowie in London und Sydney statt.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Webseite Metacritic.com erhielt das Album 74 von 100 Punkten, basierend auf 30 englischsprachigen Besprechungen.[3] Andy Kellman von Allmusic schrieb, die Stärke des größten Teils der Stücke auf dem Album und Knowles’ „akrobatische Gesangsfähigkeiten“ linderten die Probleme, sich durch den Rest der „wirren Mischung“ auf dem Album zu wühlen. Nur eine Künstlerin wie Beyoncé Knowles, die mit 16 Grammys nichts mehr zu beweisen habe, habe so ein Album machen können. Er vergab 3,5 von fünf Sternen.[4]

Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die offizielle Coverabbildung zum Album 4 wurde am 18. Mai 2011 auf Knowles Website veröffentlicht, am selben Tag wurde das Veröffentlichungsdatum des Albums bekanntgegeben, und das Musikvideo zu Run the World (Girls) feierte Premiere.[5] Auf der Coverabbildung ist Knowles nur von einem blauen Tuch umhüllt, das ihre intimen Stellen verdeckt.[5]

Kommerzieller Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits am ersten Tag nach seiner Veröffentlichung verkaufte sich das Album im Vereinigten Königreich 32.000 Mal[6] und stieg bereits nach der ersten Verkaufswoche am 4. Juli 2011 mit nun insgesamt 89.211 Einheiten auf Platz 1 der britischen Albencharts ein.[7]

In den Vereinigten Staaten debütierte 4 mit 310.000 verkauften Einheiten auf Platz 1 der amerikanischen Billboard 200[8] und wurde später von diversen Magazinen als eines der erfolgreichsten Alben 2011 bezeichnet.[9][10]

Single-Auskopplungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. April 2011 wurde Run the World (Girls) als erste Single des Albums veröffentlicht. Am 7. Mai debütierte sie in den Billboard Hot 100 auf Platz 33 und erreichte seine Spitzenposition auf Platz 23, womit sie Knowles’ bisher schwächste erste Single-Auskopplung darstellt.

Die Veröffentlichung der zweiten Single, Best Thing I Never Had, erfolgte am 1. Juni 2011 und wurde am selben Tag in den Vereinigten Staaten erstmals im Radio präsentiert.[11] In Deutschland wurde die Auskopplung von Run the World (Girls) direkt durch Best Thing I Never Had ersetzt. Am letzten Tag des Glastonbury Festivals gab Knowles ein 90-minütiges Konzert[12], wodurch zahlreiche Songs von ihr wieder in die britischen Charts einstiegen und Best Thing I Never Had dort sogar auf Platz 3 debütierte. Das Album platzierte sich eine Woche nach Knowles’ Konzert auch auf Platz 1 der britischen Albumcharts.

Am 25. Mai 2011 wurde 1+1 als Promotion-Single veröffentlicht, am selben Tag präsentierte Knowles das Stück erstmals bei American Idol. Das Stück konnte sich in mehreren Ländern in den Charts positionieren, u. a. auf Platz 57 der amerikanischen Billboard 200, Rang 82 der Canadian Hot 100 und Position 71 in Großbritannien. Ebenfalls als Promo-Download diente der Song Party, der erstmals am 28. Juni 2011 veröffentlicht wurde und im Juli Platz 2 der amerikanischen Hot R&B/Hip-Hop-Charts erreichte. Erst nach Freigabe des Tracks für diverse Radiostationen stieg er auf Platz 50 der Billboard 200 ein. Daneben entstand ein weiterer Clip zu dem Song Dance for You, der auf der Deluxe-Edition des Albums enthalten ist. Das Video – produziert von Knowles und Alan Ferguson – ist vom Schwarzweißfilm-Genre der 1940er Jahre inspiriert und stellt eine Hommage an Marlene Dietrich dar. Die Videopremiere erfolgte am 25. November 2011. Anders als 1+1 und Party wurde der Song allerdings nicht als Promo-Single veröffentlicht und erreichte lediglich Platz 200 der südkoreanischen Charts.

Die dritte Single des Albums, Countdown, wurde erstmals am 4. Oktober 2011 von amerikanischen Radiostationen gespielt. Nach regulärer Veröffentlichung chartete Countdown zunächst auf Platz 85 der Billboard 200 und stieg in den folgenden Wochen auf Position 71. In Großbritannien konnte mit Platz 35 ein Erfolg verbucht werden; in Deutschland erschien die Single am 25. November, platzierte sich allerdings nicht in den Charts.

Am 7. Dezember 2011 wurde mit Love on Top die vierte Single ausgekoppelt. Knowles präsentierte den Song am 28. August 2011 bei den MTV Video Music Awards in Los Angeles, woraufhin Love on Top u. a. in Großbritannien auf Platz 75, wo er später bis auf Position 13 kam, und in Neuseeland auf Rang 14 in die Charts einstieg. In Amerika erreichte die Single Platz 20 der Billboard 200, ebenso in Australien, wo sie von der Australian Recording Industry Association mit Platin ausgezeichnet wurde.

Single-Chartplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B
2011 Run the World (Girls)
4
300! 300! 22
(13 Wo.)
11
(19 Wo.)
29
(13 Wo.)
30
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. April 2011
Verkäufe: + 1.382.500
Best Thing I Never Had
4
29
(14 Wo.)
39
(12 Wo.)
35
(18 Wo.)
3
(27 Wo.)
16
(20 Wo.)
4
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2011
Verkäufe: + 1.757.500
Party
4
300! 300! 300! 300! 50
(18 Wo.)
2
(46 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. August 2011
feat. André 3000
Love on Top
4
300! 300! 300! 13
(21 Wo.)
20
(20 Wo.)
1
(57 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. September 2011
Verkäufe: + 1.790.000
Countdown
4
300! 65
(1 Wo.)
300! 35
(10 Wo.)
71
(15 Wo.)
12
(40 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Oktober 2011
Verkäufe: + 700.000
2012 End of Time
4
300! 300! 300! 39
(8 Wo.)
300! 300!
Erstveröffentlichung: 23. April 2012
Verkäufe: + 200.000
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zu Download und Streaming bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
2011 1+1
4
300! 300! 300! 71
(4 Wo.)
57
(2 Wo.)
300!
Charteinstieg: 9. Juli 2011
I Was Here
4
300! 300! 74
(1 Wo.)
300! 300! 300!
Charteinstieg: 10. Juli 2011
2012 Dance for You
4
300! 300! 300! 300! 78
(15 Wo.)
7
(36 Wo.)
Charteinstieg: 25. August 2012

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Titel Länge
1. 1+1 4:33
2. I Care 3:59
3. I Miss You 2:59
4. Best Thing I Never Had 3:52
5. Party (mit André 3000) 4:13
6. Rather Die Young 3:42
7. Start Over 3:19
8. Love on Top 4:27
9. Countdown 3:33
10. End of Time 3:44
11. I Was Here 3:59
12. Run the World (Girls) 3:55

Bonus Tracks (Deluxe Edition)

Nr. Titel Länge
1. Lay Up Under Me 4:13
2. Schoolin' Life 4:52
3. Dance For You (mit T. I.) 6:19
4. Run the World (Girls) (Kaskade Club Remix) 5:03
5. Run the World (Girls) (Redtop Club Remix) 6:03
6. Run the World (Girls) (Jochen Simms Club Remix) 3:42

Bonus Tracks (Japan-Version)

Nr. Titel Länge
1. Dreaming 4:38
2. Party (Remix) (mit Kanye West & J. Cole) 3:54

Charts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charts Höchstplatzierung Wochen
DeutschlandDeutschland Deutschland (GfK)[13] 5 12
OsterreichÖsterreich Österreich (Ö3)[14] 13 10
SchweizSchweiz Schweiz (IFPI)[15] 1 19
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (OCC)[16] 1 63
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Billboard)[17] 1 78

Verkaufszahlen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land/Region Aus­zeich­nung Ver­käu­fe
AustralienAustralien Australien (ARIA) Platinum record icon.svg Platin 70.000
BrasilienBrasilien Brasilien (PMB) Triple platinum record icon.svg 3× Platin 120.000
DanemarkDänemark Dänemark (IFPI) Gold record icon.svg Gold 10.000
FrankreichFrankreich Frankreich (SNEP) Gold record icon.svg Gold 75.000
IrlandIrland Irland (IRMA) Platinum record icon.svg Platin 15.000
ItalienItalien Italien (FIMI) Gold record icon.svg Gold 30.000
KanadaKanada Kanada (MC) Gold record icon.svg Gold 40.000
KolumbienKolumbien Kolumbien (ASINCOL) Gold record icon.svg Gold 5.000
NeuseelandNeuseeland Neuseeland (RMNZ) Gold record icon.svg Gold 7.500
PolenPolen Polen (ZPAV) Platinum record icon.svg Platin 20.000
RusslandRussland Russland (NFPF) Gold record icon.svg Gold 10.000
SchwedenSchweden Schweden (IFPI) Gold record icon.svg Gold 20.000
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (RIAA)[18] Platinum record icon.svg Platin 1.500.000
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI) Double platinum record icon.svg 2× Platin 600.000
Insgesamt Gold record icon.svg 8× Gold
Platinum record icon.svg 9× Platin
2.522.500

Hauptartikel: Beyoncé/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. abendblatt.de
  2. Beyonce has 72 tracks in contention for new album ‘4’ – audio. In: NME. 14. Mai 2011. Abgerufen am 22. Mai 2011.
  3. 4. metacritic.com
  4. Andy Kellman: Rezension 4. allmusic.com
  5. a b Album Cover: Beyoncé – ‘4’. In: Rap-Up. 18. Mai 2011. Abgerufen am 18. Mai 2011.
  6. Paul Williams: Beyoncé to lead Glastonbury-dominated chart. In: Billboard. Prometheus Global Media. 28. Juni 2011. Abgerufen am 7. Juli 2011.
  7. Alan Jones: Beyonce’s 4 wins the album chart numbers game. United Business Media. 3. Juli 2011. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  8. Keith Caulfield: Beyonce Notches 4th Billboard 200 No. 1 with ‘4’. In: Billboard. Prometheus Global Media. 6. Juli 2011. Abgerufen am 7. Juli 2011.
  9. rap-up.com
  10. rollingstone.com
  11. Jason Lipshutz: Beyonce to Release New Single on Wednesday. In: Billboard. Prometheus Global Media. 31. Mai 2011. Abgerufen am 1. Juni 2011.
  12. Beyonce to Headline Glastonbury Festival – NEW YORK, Feb. 10, 2011. In: PR Newswire, 10. Februar 2011. Abgerufen am 12. Februar 2011. 
  13. 4, Chartposition Deutschland. GfK Entertainment, abgerufen am 26. Oktober 2019.
  14. 4, Chartposition Österreich. GfK Entertainment, abgerufen am 26. Oktober 2019.
  15. Chartplatzierung Schweiz 4. Hung Medien, abgerufen am 26. Oktober 2019.
  16. 4 Chart History. The Official Charts Company, abgerufen am 26. Oktober 2019 (englisch).
  17. 4 Chart History. Billboard, abgerufen am 26. Oktober 2019.
  18. Keith Caulfield: Beyoncé’s 'Dangerously in Love' Album Surpasses 5 Million Sold in U.S. Billboard, 30. Dezember 2015, abgerufen am 3. Dezember 2016 (englisch).