Albert Fritz (Radsportler)

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Albert Fritz Straßenradsport
Zur Person
Geburtsdatum 30. März 1947
Sterbedatum 1. September 2019
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin Bahn (Ausdauer) / Straße
Karriereende 1985
Verein(e)
Stuttgarter SC
Letzte Aktualisierung: 7. September 2019

Albert Fritz (* 30. März 1947 in Jestetten; † 1. September 2019[1] in Zürich[2]) war ein deutscher Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1968 wurde Albert Fritz mit der Mannschaft des Stuttgarter SC deutscher Meister der Amateure in der Mannschaftsverfolgung. Nachdem er nicht für die Olympischen Spiele 1968 in Mexiko-Stadt nominiert worden war, wurde er Profi.

1969 fuhr Fritz in Münster sein erstes Sechstagerennen und belegte gemeinsam mit dem Dänen Freddy Eugen den dritten Platz. Im selben Jahr wurde er Deutscher Meister in der Einerverfolgung. Sein geringer Erfolg auf der Straße bewog ihn, sich gänzlich auf den Bahnradsport zu konzentrieren, wenn er auch in den Jahren 1970 und 1971 bei der Tour de Suisse drei Etappensiege errungen hatte.

Bis 1984 startete Albert Fritz bei 198 Sechstagerennen, von denen er 34 gewinnen konnte. Damit wurde er einer der erfolgreichsten Sechstagefahrer Deutschlands, allein in Köln war er mit sieben Siegen bester Fahrer. In der „ewigen Rangliste“ belegt er Platz sieben, einziger Deutscher vor ihm ist Klaus Bugdahl auf Platz sechs. Die meisten Starts (78) und Siege (13) hatte er gemeinsam mit Wilfried Peffgen. Er fuhr jedoch auch mit anderen Fahrern, darunter Patrick Sercu und Dietrich Thurau.

Später lebte Albert Fritz in der Schweiz und war bei der Firma Bicycle Holidays tätig, die vom ehemaligen Steher-Weltmeister Max Hürzeler gegründet worden war.[3]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1968

1969

  • MaillotAllemania.svg Deutscher Meister – Verfolgung

1970

1971

1972

1973

1975

1976

1977

1978

1979

1980

1981

1982

1983

1984

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Albert Fritz in der Datenbank von Radsportseiten.net
  • Roger de Maertelaere: Mannen van de Nacht. Eeklo 2000, S. 263.
  • Jacq van Reijendam: 6-daagsen statistiken 2009.

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige. In: Südkurier, 7. September 2019. Abgerufen am 7. September 2019.
  2. Todesfall: Tour-de-Suisse-Etappensieger und Sechstagekönig Albert Fritz gestorben. In: 06.live-radsport.ch. Abgerufen am 7. September 2019.
  3. Gruppenleiterausbildung bei Huerzeler Bicycle Holidays. In: Bike Performance. 18. April 2015, abgerufen am 30. Dezember 2017.
  4. Die Europameisterschaften vor Gründung der „Union Européenne de Cyclisme“ (UEC) im Jahre 1995 gelten als inoffiziell, da sie bis zu diesem Zeitpunkt in der Regel Einladungsrennen waren, an der auch nicht-europäische Fahrer teilnehmen konnten.