Stefan Steinweg

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Stefan Steinweg Straßenradsport
Stefan Steinweg (2000)
Stefan Steinweg (2000)
Zur Person
Geburtsdatum 24. Februar 1969
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin Bahn
Fahrertyp Ausdauer
Karriereende 2008
Funktion Fahrer
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
Bronze 1992 Olympiasieger in der Mannschaftsverfolgung
Weltmeisterschaften
Regenbogentrikot 2000 Weltmeister im Madison
Regenbogentrikot 1991 Amateur-Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung
Regenbogentrikot 1986 Amateur-Weltmeister im Punktefahren
Letzte Aktualisierung: 14. Juli 2018

Stefan Steinweg (* 24. Februar 1969 in Dortmund) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer und mehrfacher Weltmeister. Im Jahr 1992 wurde er Olympiasieger.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefan Steinweg war vorwiegend als Bahnradsportler aktiv und fuhr insbesondere Sechstagerennen. Seinen ersten internationalen Erfolg verbuchte er mit 17 Jahren, als er Junioren-Weltmeister im Punktefahren wurde.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona wurde Steinweg mit dem Bahnvierer (gemeinsam mit Guido Fulst, Jens Lehmann, Michael Glöckner und Andreas Walzer) Olympiasieger in der 4000-m-Mannschaftsverfolgung. Bei der Bahnrad-WM 1991 in Stuttgart wurde er Weltmeister mit dem Bahnvierer (gemeinsam mit Glöckner, Walzer und Lehmann). 2000 gelang ihm ein Sieg bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften in Manchester, und zwar im Zweier-Mannschaftsfahren mit Erik Weispfennig. Außerdem wurde er je zehnmal Weltcup-Sieger und deutscher Meister.

Stefan Steinweg startete bei 61 Sechstagerennen.[1] Zwar gelang ihm nur ein Sieg (auf Neukaledonien), aber aufgrund seiner Fahrweise gehörte er zu den Lieblingen des Publikums.

Eine zweijährige Sperre Steinwegs wegen der Einfuhr von anmeldepflichtigen Medikamenten nach Australien, die er 2003 bei der Einreise zu einem Urlaub/Trainingslager in Bendigo bei sich trug, wurde vom Internationalen Sportgerichtshof im Berufungsverfahren wieder aufgehoben. Einer der Gründe für seinen Freispruch war, dass er sich zum Zeitpunkt der Tat nicht im Besitz einer gültigen BDR-Lizenz befunden hatte.[2][3][4]

Im September 2008 beendete Stefan Steinweg seine aktive Laufbahn.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1986
  • Weltmeister Junioren-Weltmeister - Punktefahren
1987
  • Silber Junioren-Weltmeisterschaft - Punktefahren
1989
1991
1992
1993
1998
1999
2000
2001
2002

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefan Steinweg. In: cyclebase.nl. Abgerufen am 4. Juli 2018 (englisch).
  2. Die Welt, Ausgabe 217/2003 vom 17. September 2003; Seite 24. Online verfügbar
  3. Steinweg freut sich zu früh. Frankfurter Allgemeine (online), 23. September 2009 (abgerufen 27. Juni 2018)
  4. Steinweg banned for two years, Cyclingnews (englisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stefan Steinweg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien