Zweier-Mannschaftsfahren

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Das Zweier-Mannschaftsfahren, auch Madison oder Américaine genannt, ist eine Disziplin des Bahnradsports.

Die Ablösungen sind das „Markenzeichen“ der Américaine.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Zweier-Mannschaftsfahren gibt es seit 1899. Damals wurden die Zweier-Teams bei Sechstagerennen eingeführt, nachdem bis dahin diese Rennen rund um die Uhr von einem einzigen Fahrer durchgeführt worden waren. Das erste Rennen mit Zweier-Teams gab es im New Yorker Madison Square Garden, weshalb diese Wettbewerbsform bis heute Madison oder Américaine genannt wird.

Erst seit 1995 ist das Zweier-Mannschaftsfahren eine Disziplin bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften. Obwohl eine der ältesten Bahnradsport-Disziplinen wurde es sogar erst 2000 in das olympische Programm aufgenommen, allerdings nach drei Spielen wieder gestrichen, da der Bahnradsport einige Wettbewerbe abgeben musste.

Über 100 Jahre war das Zweier-Mannschaftsfahren eine rein männliche Domäne. Seit den 2010er Jahren richten jedoch einige nationale Verbände auch Landesmeisterschaften im Zweier-Mannschaftsfahren für Frauen aus, wie zum Beispiel die Niederlande seit 2010 und Australien seit 2013. Auch Veranstalter von Sechstagerennen nehmen zunehmend Wettbewerbe für Frauen in ihr Programm.

Regeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rennen im Zweier-Mannschaftsfahren werden vorrangig bei Sechstagerennen ausgetragen. Bei offiziellen Meisterschaften und bei Olympischen Spielen gehen die Rennen über eine geringere Distanz (normalerweise 50 Kilometer). Zwei Fahrer bilden eine Mannschaft (bei Sechstagerennen, bspw. Stuttgart, früher Zürich, Rotterdam wird bzw. wurde auch in Dreier-Mannschaften gefahren). Grundsätzlich kann die Ablösung nach beliebiger Distanz erfolgen. Da aber üblicherweise beide Fahrer auf der Bahn bleiben, überrundet ständig der eine Fahrer den anderen und die Ablösung erfolgt aufgrund des Verhältnisses der Geschwindigkeiten – etwa 35:50 – etwa alle zwei bis zweieinhalb Runden.

Zu vorher festgelegten Zeitpunkten (z. B. 30, 20 und 10 Runden vor Schluss) werden Punktewertungen ausgefahren (5, 3, 2, 1 Punkte). Eine Mannschaft kann auch versuchen, einen Rundengewinn herauszufahren. Sobald diese Mannschaft nach dem Rundengewinn das Ende des Feldes erreicht, wird ihr die Runde gut geschrieben, indem für die anderen Mannschaftschaften je eine Verlustrunde addiert wird und der Stand der Verlustrunden angezeigt wird. Wenn eine oder mehrere Mannschaften mit der gleichen Anzahl von Runden führen, „liegen sie in der Nullrunde“.

Sieger ist die Mannschaft in der Nullrunde mit den meisten Punkten, es gilt also: Rundengewinn geht vor Punktgewinn. Liegen z. B. drei Mannschaften in der Nullrunde mit 25, 19 und 12 Punkten und liegt eine weitere Mannschaft mit einer Verlustrunde zurück mit 30 Punkten, so ist diese Mannschaft die viertplatzierte, obwohl sie mehr Punkte aufweist als die anderen drei Mannschaften.[1]

Schleudergriff bei der Ablösung

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Schleudergriff zur Ablösung zwischen den beiden Fahrern kommt eine entscheidende Rolle zu. Dabei schiebt/zieht („schleudert“) der mit hoher Geschwindigkeit von hinten kommende Fahrer den vorderen Fahrer, der sich an dessen ausgestreckten Hand festhält bzw. „abzieht“, ins Rennen.[2] Der Schleudergriff hat seinen Ursprung in der Ablösetechnik der Rollschuhläufer.[3] Später wurde dieser Griff verboten, weil er zu gefährlich sei. In den folgenden Jahrzehnten erfolgte bei Sechstagerennen eine Ablösung „auf Sicht“, wozu sich z. B. einige Fahrer auf eine Kiste stellten.[4][5] Nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1970er-Jahre nutzten die Fahrer die „Anschiebetechnik“, bei der sie sich mittels eines Knaufs in der Hose gegenseitig ins Rennen schoben. Der Schleudergriff wurde zwar auch benutzt, war aber umstritten: Da sich beim Zweier-Mannschaftsfahren immer viele Fahrer in hohem Tempo auf der Bahn befinden, ist die Sturzgefahr groß, wenn die Ablösung nicht gut beherrscht wird. So schrieb Werner Scharch noch 1977 in seinem Buch Faszination des Bahnrennsports: „Eine oft gesehene Unsitte […] ist das Ablösen durch Schleudergriff. Bei den Amateuren ist diese Art der Ablösung ob ihrer Gefährlichkeit grundsätzlich verboten“.[6] Heute wird der Schleudergriff eigentlich durchgängig von allen Fahrern bei Zweier-Mannschaftswettbewerben benutzt, da er am effektivsten ist.

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UCI-Bahn-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Gold Silber Bronze
1995 ItalienItalien Silvio Martinello, Marco Villa ArgentinienArgentinien Gabriel Curuchet, Juan Esteban Curuchet SchweizSchweiz Kurt Betschart, Bruno Risi
1996 ItalienItalien Silvio Martinello, Marco Villa AustralienAustralien Scott McGrory, Stephen Pate DeutschlandDeutschland Andreas Kappes, Carsten Wolf
1997 SpanienSpanien Joan Llaneras, Miguel Alzamora ItalienItalien Silvio Martinello, Marco Villa ArgentinienArgentinien Gabriel Curuchet, Juan Esteban Curuchet
1998 BelgienBelgien Etienne De Wilde, Matthew Gilmore ItalienItalien Silvio Martinello, Andrea Collinelli DeutschlandDeutschland Andreas Kappes, Stefan Steinweg
1999 SpanienSpanien Joan Llaneras, Isaac Gálvez DanemarkDänemark Jimmi Madsen, Jakob Piil DeutschlandDeutschland Andreas Kappes, Olaf Pollack
2000 DeutschlandDeutschland Erik Weispfennig, Stefan Steinweg SpanienSpanien Joan Llaneras, Isaac Gálvez ArgentinienArgentinien Edgardo Simón, Juan Esteban Curuchet
2001 FrankreichFrankreich Jérôme Neuville, Robert Sassone SpanienSpanien Joan Llaneras, Isaac Gálvez ArgentinienArgentinien Gabriel Curuchet, Juan Esteban Curuchet
2002 FrankreichFrankreich Jérôme Neuville, Franck Perque OsterreichÖsterreich Roland Garber, Franz Stocher ArgentinienArgentinien Edgardo Simón, Juan Esteban Curuchet
2003 SchweizSchweiz Bruno Risi, Franco Marvulli NeuseelandNeuseeland Greg Henderson, Hayden Roulston ArgentinienArgentinien Juan Esteban Curuchet, Walter Pérez
2004 ArgentinienArgentinien Juan Esteban Curuchet, Walter Pérez SchweizSchweiz Bruno Risi, Franco Marvulli NiederlandeNiederlande Robert Slippens, Danny Stam
2005 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mark Cavendish, Robert Hayles NiederlandeNiederlande Robert Slippens, Danny Stam BelgienBelgien Matthew Gilmore, Iljo Keisse
2006 SpanienSpanien Isaac Gálvez, Joan Llaneras UkraineUkraine Ljubomyr Polatajko, Wolodymyr Rybin ArgentinienArgentinien Juan Esteban Curuchet, Walter Pérez
2007 SchweizSchweiz Franco Marvulli, Bruno Risi NiederlandeNiederlande Danny Stam, Peter Schep TschechienTschechien Petr Lazar, Alois Kaňkovský
2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mark Cavendish, Bradley Wiggins DeutschlandDeutschland Roger Kluge, Olaf Pollack DanemarkDänemark Michael Mørkøv, Alex Rasmussen
2009 DanemarkDänemark Michael Mørkøv, Alex Rasmussen AustralienAustralien Leigh Howard, Cameron Meyer TschechienTschechien Martin Bláha, Jiří Hochmann
2010 AustralienAustralien Leigh Howard, Cameron Meyer FrankreichFrankreich Morgan Kneisky, Christophe Riblon BelgienBelgien Ingmar De Poortere, Steve Schets
2011 AustralienAustralien Leigh Howard, Cameron Meyer TschechienTschechien Martin Bláha, Jiří Hochmann NiederlandeNiederlande Theo Bos, Peter Schep
2012 BelgienBelgien Kenny De Ketele, Gijs Van Hoecke Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ben Swift, Geraint Thomas AustralienAustralien Leigh Howard, Cameron Meyer
2013 FrankreichFrankreich Vivien Brisse, Morgan Kneisky SpanienSpanien David Muntaner, Albert Torres DeutschlandDeutschland Henning Bommel, Theo Reinhardt
2014 SpanienSpanien David Muntaner, Albert Torres TschechienTschechien Martin Bláha, Vojtěch Hačecký SchweizSchweiz Stefan Küng, Théry Schir
2015 FrankreichFrankreich Bryan Coquard, Morgan Kneisky ItalienItalien Liam Bertazzo, Elia Viviani BelgienBelgien Jasper De Buyst, Otto Vergaerde

Deutsche Meisterschaften (Profis/Elite)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Erster Zweiter Dritter
1946 Harry Saager, Rudi Mirke Georg Voggenreiter, Karl Kittsteiner Heinrich Schwarzer, Karl Siehl
1947 Hans Preiskeit, Rudi Mirke Sepp Berger, Emil Schöpflin Harry Saager, Heinrich Schwarzer
1948 Willy Funda, Herbert Bolten Erich Hoffmann, Karl Weimer Heinrich Schwarzer, Georg Voggenreiter
1949 Günther Pankoke, Werner Holthöfer Heinrich Schwarzer, Erich Zawadski Hans Hörmann, Ludwig Hörmann
1950 Harry Saager, Heinrich Schwarzer Ludwig Hörmann, Hans Hörmann Karl Weimer, Heinz Müller
1951 Hans Hörmann, Ludwig Hörmann Viktor Wichterich, Georg Voggenreiter Karl Weimer, Theo Intra
1952 Walter Schürmann, Fritz Siefert Heinz Zoll, Waldemar Knoke Valentin Petry, Karl Weimer
1953 Günther Pankoke, Karl Weimer Georg Voggenreiter, Hans Mlady  ? Josef, Josef Kolbeck
1954 Ludwig Hörmann, Hans Preiskeit Rudi Theissen, Werner Holthöfer Heinz Zoll, Herbert Weinrich
1955 Heinz Zoll, Herbert Weinrich Walter Schürmann, Valentin Petry Hans Preiskeit, Edi Gieseler
1956 Valentin Petry, Heinz Scholl Horst Holzmann, Klaus Bugdahl Hans Preiskeit, Edi Gieseler
1957 Manfred Donike, Edi Gieseler Heinz Scholl, Günther Ziegler Horst Tüller, Willi Liebelt
1958 Klaus Bugdahl, Valentin Petry Hennes Junkermann, Emil Reinecke Edi Gieseler, Heinz Scholl
1959 Klaus Bugdahl, Hennes Junkermann Edi Gieseler, Heinz Vopel Horst Holzmann, Günther Ziegler
1960 Klaus Bugdahl, Hennes Junkermann Otto Altweck, Sigi Renz Manfred Donike, Rolf Roggendorf
1961 Rudi Altig, Hennes Junkermann Klaus Bugdahl, Rolf Roggendorf Sigi Renz, Günther Ziegler
1962 Rudi Altig, Hennes Junkermann Sigi Renz, Günther Ziegler Willi Altig, Friedhelm Fischerkeller
1963 Klaus Bugdahl, Sigi Renz Dieter Kemper, Horst Oldenburg Wolfgang Schulze, Rolf Roggendorf
1964 Rudi Altig, Hennes Junkermann Edi Ziegler, Sigi Renz Willi Altig, Friedhelm Fischerkeller
1965 Hennes Junkermann, Horst Oldenburg Sigi Renz, Wolfgang Schulze Rudi Altig, Dieter Kemper
1966 nicht ausgetragen
1967 Winfried Bölke, Klemens Großimlinghaus Dieter Puschel, Wilfried Peffgen Dieter Kemper, Horst Oldenburg
1968–76 nicht ausgetragen
1977 Wilfried Peffgen, Albert Fritz Dietrich Thurau, Günter Haritz Horst Schütz, Hans Hindelang
nicht ausgetragen
1981 Wilfried Peffgen, Horst Schütz
1982 Dietrich Thurau, Albert Fritz
1983 Horst Schütz, Hans Hindelang
1984−86 (offenbar) nicht ausgetragen
1987 Uwe Messerschmidt, Manfred Donike
1988
1989 Stefan Steinweg,Erik Weispfennig Volker Kirn, Gerd Dörich Reinhard Alber, Udo Liehner 
1990 (offenbar) nicht ausgetragen
1991 Patrick Billian, Gerd Wieber Stefan Steinweg, Erik Weispfennig Andreas Beikirch, Olaf Röhrig
1992 Andreas Beikirch,Torsten Schmidt Lars Teutenberg, Erik Weispfennig Klaus Kaufmann, Maik Müller
1993 (offenbar) nicht ausgetragen
1994 Markus Heß, Gerd Dörich Erik Weispfennig, Hardy Zimmermann Uwe Messerschmidt, Andreas Beikirch
1995 Uwe Messerschmidt, Andreas Beikirch Konstantin Hamann, Mario Vonhof Martin Bösch, Stefan Kleinhans
1996 Uwe Messerschmidt, Andreas Beikirch Lars Teutenberg, Steffen Blochwitz Frank Kowatschitsch, Hardy Zimmermann
1997 Andreas Kappes, Carsten Wolf Steffen Blochwitz, Olaf Pollack Andreas Beikirch, Lars Teutenberg
1998 Stefan Steinweg, Erik Weispfennig Christian Lademann, Thorsten Rund Guido Fulst, Ralf Liehner
1999 Guido Fulst, Thorsten Rund Andreas Kappes, Olaf Pollack Stefan Steinweg, Erik Weispfennig
2000 Andreas Beikirch, Olaf Pollack Stefan Steinweg, Erik Weispfennig Andreas Kappes, Robert Bartko
2001 Mathias Kahl, Christian Lademann Stefan Steinweg, Erik Weispfennig Andreas Walzer, Lars Teutenberg
2002 Frank Kowatschitsch, Lars Teutenberg Jan Ott, Daniel Palicki Christoph Meschenmoser, Patrick Billian
2003 Andreas Müller, Guido Fulst Christian Bach, Sebastian Siedler Frank Kowatschitsch, Lars Teutenberg
2004 Gerd Dörich, Frank Kowatschitsch Andreas Müller, Henning Bommel Christian Bach, Tony Martin
2005 Robert Bartko, Guido Fulst Christian Lademann, Erik Weispfennig Leif Lampater, Christian Grasmann
2006 Robert Bartko, Andreas Beikirch Henning Bommel, Andreas Müller Robert Bengsch, Marcel Kalz
2007 Robert Bengsch, Marcel Kalz Olaf Pollack, Roger Kluge Erik Mohs, Christian Lademann
2008 Robert Bengsch, Marcel Kalz Leif Lampater, Christian Grasmann Fabian Schaar, Ralf Matzka
2009 Roger Kluge, Olaf Pollack[7] Robert Bengsch, Marcel Kalz Robert Bartko, Leif Lampater
2010 Leif Lampater, Christian Grasmann Henning Bommel, Franz Schiewer Marcel Barth, Erik Mohs
2011 Robert Bengsch, Marcel Kalz Marcel Barth, Erik Mohs Ralf Matzka, Theo Reinhardt
2012 Robert Bengsch, Marcel Kalz Leif Lampater, Christian Grasmann Sebastian Wotschke, Philipp Zwingenberger
2013 Leif Lampater, Nico Heßlich Marco Mathis, Christopher Muche Marcel Barth, Erik Mohs
2014 Leif Lampater, Marcel Kalz Nico Heßlich, Maximilian Beyer Pascal Ackermann, Marco Mathis
2015 Christian Grasmann, Stefan Schäfer Achim Burkart, Nico Heßlich Marcel Kalz, Leif Lampater

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. UCI-Regeln für Bahnradsport, dort : 3.2.156ff Madison. Abgerufen am 5. Januar 2016 (englisch).
  2. Jan Eric Schwarzer: Das Zweier-Mannschaftsfahren im Bahnradsport. Technikbeschreibung, Anforderungsprofil und Übungsformen, DA Köln 2009.
  3. Werner Scharch: Faszination des Bahnrennsports. Teningen 1977. S. 86.
  4. Programmheft des 56. Berliner 6-Tage-Rennens 1. bis 7. Oktober 1965. Selbstverlag, Berlin 1965. S. 17
  5. Walter Rütt: Vom Antritt zum Schleudergriff – Das Mannschaftsrennen im Wandel der Zeiten. In: Der Deutsche Radfahrer - Illustrierter Radrenn-Sport. Alleinige amtl. Zeitung d. Fachamtes Radsport im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen, d. Deutschen Radfahrer-Verbandes u. d. Reichsgemeinschaft für Radwegebau. Stoof Verlag, Berlin 17. Juni 1942, S. 1.
  6. Werner Scharch: Faszination des Bahnrennsports. Teningen 1977. S. 90.
  7. Wegen Dopings wurde Pollack der deutsche Meistertitel später aberkannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jan Eric Schwarzer: Das Zweier-Mannschaftsfahren im Bahnradsport. Technikbeschreibung, Anforderungsprofil und Übungsformen, DA Köln 2009.