Andervenne

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Andervenne
Andervenne
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Andervenne hervorgehoben
Koordinaten: 52° 31′ N, 7° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Emsland
Samtgemeinde: Freren
Höhe: 36 m ü. NHN
Fläche: 19,68 km2
Einwohner: 888 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km2
Postleitzahl: 49832
Vorwahl: 05902
Kfz-Kennzeichen: EL
Gemeindeschlüssel: 03 4 54 001
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 1
49832 Freren
Bürgermeister: Reinhard Schröder (CDU)
Lage der Gemeinde Andervenne im Landkreis Emsland
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Über dieses Bild

Die Gemeinde Andervenne ist eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Freren im Landkreis Emsland in Niedersachsen. Die Gemeinde erstreckt sich auf einer Fläche von 19,52 Quadratkilometern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Andervenne liegt an der B 214 zwischen Freren und Fürstenau und etwa 20 km östlich der Ems und der Stadt Lingen auf der Südseite der Lingener Höhe. Auf dem Gebiet der Gemeinde Andervenne liegt das Südostufer des Saller Sees.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Norden die Gemeinden Lengerich und Handrup, beide in der Samtgemeinde Lengerich, im Osten die Stadt Fürstenau in der gleichnamigen Samtgemeinde im Landkreis Osnabrück und im Südwesten die Stadt Freren.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andervenne (an der = bei der; Venn = Moor) besteht aus Andervenne-Oberdorf, Andervenne-Ebendorf und Andervenne-Niederdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft (Anderveni) wurde um 1000 erstmals urkundlich erwähnt. Die heutige Gemeinde Andervenne entstand am 1. März 1974 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Andervenne, Niederdorf und Andervenne, Oberdorf.[2]

Entwicklung der Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andevenne 1880 1900 1925 1933 1939 1950 2005 2015
A-Oberdorf 342 431 380 508 497 624 k. A. k. A.
A-Ebendorf 53 72 94 103 7 5 k. A. k. A.
A-Niederdorf 419 358 380 369 337 455 k. A. k. A.
Gesamt 814 861 854 980 841 1.084 933 882

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Gemeinderat gehören neun Ratsfrauen und -herren an. Nach der Kommunalwahl am 11. September 2016 entfallen acht Mandate auf die CDU sowie ein Mandat auf die SPD.[3] Die nächsten Kommunalwahlen werden 2021 stattfinden.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2001 ist Reinhard Schröder der Bürgermeister, er wurde zuletzt 2016 im Amt bestätigt.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt im oberen Bereich eine goldene Gerstengarbe auf blauem Grund. Die Halme im unteren Bereich sind blau auf goldenem Grund. In der linken und rechten unteren Ecke finden sich zwei nach außen zeigende rote Pferdeköpfe auf goldenem Grund.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet um den Saller See im Nordwesten der Gemeinde ist 2008 zu einem „Skike-Park“ ausgebaut worden.[5] Der Skike-Park ist der älteste seiner Art in Deutschland.[6]

Größter Verein der Gemeinde Andervenne ist der SV Heidekraut Andervenne. Ihm gehören ca. 500 Mitglieder an. In acht verschiedenen Sparten sind ca. 300 Sportlerinnen und Sportler aller Altersstufen aktiv. Neben Fußball bietet der Verein Karate, Kinderturnen, Volleyball, Frauensport, Walking, Montagssport für Männer und Tischtennis an. Die erste Fußballmannschaft der Frauen stieg 2014 in die drittklassige Regionalliga Nord auf, spielt aktuell aber in der Oberliga Niedersachsen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lehrerverein der Diözese Osnabrück: Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück Heft I, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905
  • Werner Kaemling: Atlas zur Geschichte Niedersachsens, Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3
  • Hermann Abels: Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
  • Christoph Oberthür, Franz Busche, Franz Barth, Heinrich Dünheuft: Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953
  • Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Hrsg.): Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen, Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andervenne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2017 (Hilfe dazu).
  2. Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Grafschaft Bentheim/Lingen vom 3. Juli 1973
  3. http://www.freren.com/
  4. (Memento des Originals vom 12. April 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/el-news.de
  5. Touristik-Verein Freren-Lengerich-Spelle e. V.: SKIKE Park Saller See
  6. Neue Trendsportart am Saller See in Freren. Erster Skike-Park in Deutschland eröffnet – „Leicht zu erlernender Sport“@1@2Vorlage:Toter Link/www.gn-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Grafschafter Nachrichten. 26. September 2008