Beziehungsweise New York

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Filmdaten
Deutscher Titel Beziehungsweise New York
Originaltitel Casse-tête chinois
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Englisch, Französisch, Chinesisch
Erscheinungsjahr 2013
Altersfreigabe FSK 6
JMK 8[1]
Stab
Regie Cédric Klapisch
Drehbuch Cédric Klapisch
Produktion Cédric Klapisch
Bruno Levy
Musik Christophe Minck
Kamera Natasha Braier
Schnitt Anne-Sophie Bion
Besetzung

Beziehungsweise New York (Originaltitel: Casse-tête chinois) ist ein französischer Spielfilm aus dem Jahr 2013. Am 1. Mai 2014 kam der Film in die deutschen Kinos. Die Regie führte, wie bereits beim ersten Teil Barcelona für ein Jahr und zweiten Teil Wiedersehen in St. Petersburg, der Franzose Cédric Klapisch.

Handlung[Bearbeiten]

Der mittlerweile neununddreißigjährige Xavier − Vater von zwei Kindern zusammen mit Wendy, die er im ersten Teil der Reihe kennen lernte − findet das Leben sehr kompliziert. Als Wendy ihn verlässt und nach New York zieht, kann er es nicht ertragen, dass die Kinder weit weg von ihm aufwachsen. Also beschließt er, ihnen nach New York zu folgen. Wie bereits in der Vergangenheit läuft dies nicht ohne ein Wiedersehen mit alten Freunden und den ein oder anderen Zwischenfall ab.

Kritik[Bearbeiten]

„Das schöne ist, dass die Zuschauer von diesem Film gar nichts anderes erwarten werden, als in eigenen Erinnerungen zu schwelgen. Und im charmanten Umsetzen leichter romantischer Komödien sind Klapisch und sein Hauptdarsteller Duris ziemlich unschlagbar − es ist bereits ihre siebte Zusammenarbeit. Deshalb nervt diese neue Variante einer alten Geschichte auch nicht, sondern kommt schön leichtfüßig und nicht zu aufregend daher.“

Der Spiegel [2]

„"Beziehungsweise New York" ist ein rundum erfreuliches Wiedersehen mit vertrauten Charakteren. Anders als etwa in Richard Linklaters "Before"…-Langzeit-Serie überwiegt hier weniger die Beziehungsanalyse, als das freie Fluten der Gefühle.

Klapischs grundsympathische Figuren sind auch nach zwölf Jahren quicklebendig und fühlen sich gerade in ihrer Wankelmütigkeit immer noch sehr glaubwürdig an. Dabei besteht der Film auf einem sympathisierenden Blick, der einerseits die komischen Seiten der unsteten Lebensentwürfe, andererseits aber auch das Bemühen der Figuren zeigt, Gefühle authentisch auszuleben und immer wieder flexibel auf neue Situationen zu reagieren. So gelingt "Beziehungsweise New York" ganz nebenbei das Porträt einer kosmopolitischen Generation, für die die Globalisierung und das Gleiten zwischen den Kulturen zur Selbstverständlichkeit geworden sind.“

Die Zeit [3]

„Mit allerlei komischen Einfällen (die längst verstorbenen Philosophen Hegel und Schopenhauer eilen dem Sinn suchenden Xavier zu Hilfe!) und originellen gestalterischen Mitteln (der Realfilm wird durch originelle Animationen unterbrochen) steuert der Film auf seinen höchst amüsanten und voller Lebensfreude steckenden Höhepunkt zu.

Mit seinem großartigen Ensemble und dem stets perfekt ins Bild gerückten Schauplatz empfiehlt sich „Beziehungsweise New York“ als ideales Date-Movie für alle, die etwas mehr vom Kino erwarten.“

Stuttgarter Nachrichten [4]

„In all dem Gefühls-, Lebens- und Beziehungs-Chaos beherrscht Klapisch die Kunst, geradlinig klassisch zu erzählen, dabei aber so viele Ideen, Farben und filmische Spielchen einzubauen, dass „Beziehungsweise New York“ elegant, lebensklug, witzig und intelligent zugleich ist – und noch nebenbei ein Porträt über den Umgang mit Einwanderung und den kulturellen Unterschied zwischen Amerika und Europa.“

Abendzeitung München [5]

„Cédric Klapischs klischeefreie, lebendige Komödie ist ein schöner Abschied von diesen liebenswerten Figuren, die uns nach drei Filmen wirklich ans Herz gewachsen sind.“

RadioEins [6]

„"Beziehungsweise New York" ist ein eindrucksvolles melancholisches Bild über den Verlust der Leichtigkeit und über das Älterwerden, herausragend gespielt von Romain Duris, Audrey Tautou, Cécile de France oder Kelly Reilly. - empfehlenswert.“

Deutschlandfunk [7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. Rezension von Moritz Piehler Abgerufen am 1. Mai 2014
  3. von Martin Schwickert Abgerufen am 1. Mai 2014
  4. Rezension von Wolfram Hannemann Abgerufen am 1. Mai 2014
  5. Rezension von Adrian Prechtel Abgerufen am 1. Mai 2014
  6. [1] Abgerufen am 1. Mai 2014
  7. Rezension von Hartwig Tegeler Abgerufen am 1. Mai 2014