Bohoduchiw

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Bohoduchiw
Богодухів
Wappen von Bohoduchiw
Bohoduchiw (Ukraine)
Bohoduchiw
Basisdaten
Oblast: Oblast Charkiw
Rajon: Rajon Bohoduchiw
Höhe: 186 m
Fläche: 83,52 km²
Einwohner: 15.020 (2020)
Bevölkerungsdichte: 180 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 62100
Vorwahl: +380 5758
Geographische Lage: 50° 10′ N, 35° 32′ OKoordinaten: 50° 9′ 42″ N, 35° 31′ 32″ O
KOATUU: 6320810100
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt, 4 Dörfer
Adresse: вул. Куйбишева 16
64200 м. Балаклія
Website: http://bogodukhov-city.com.ua/
Statistische Informationen
Bohoduchiw (Oblast Charkiw)
Bohoduchiw
i1
Bahnhof von Bohoduchiw

Bohoduchiw (ukrainisch Богодухів; russisch Богодухов Bogoduchow) ist eine Stadt in der Ukraine und das administrative Zentrum des gleichnamigen Rajons im Nordwesten der Oblast Charkiw mit etwa 15.000 Einwohnern (2020).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bohoduchiw liegt am rechten Ufer des Flusses Merla, einem 116 km langen, linken Nebenfluss der Worskla, 60 km nordwestlich des Oblastzentrums Charkiw und 55 km östlich von Ochtyrka. Die Stadt hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Sumy – Charkiw.

Zur Stadtgemeinde gehören auch noch die Dörfer Moskalenky (Москаленки), Mussijky (Мусійки), Paljanytschnyky (Паляничники) und Semeniw Jar (Семенів Яр).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet im Jahr 1662 erhielt der Ort 1781 den Status einer Stadt. Im 19. Jahrhundert war die Stadt das Verwaltungszentrum des Ujesd Bohoduchiw im Gouvernement Charkow. Am 7. August 1943 wurde die Stadt von der Besatzung der Wehrmacht durch die Rote Armee befreit.[2]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marija Hrintschenko (Марія Миколаївна Грінченко; 1863–1928), ukrainische Folkloristin, Schriftstellerin und Übersetzerin
  • Wiktor Iwtschenko (1912–1972), ukrainisch-sowjetischer Filmregisseur
  • Nina Ruslanowa (1945–2021), sowjetische bzw. russische Schauspielerin
  • Andrij Rewa (* 1966), ukrainischer Politiker

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen: 1787–1854;[2] 1959–2015[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bohoduchiw – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Demographie ukrainischer Städte auf pop-stat.mashke.org
  2. a b Geschichte der Städte und Dörfer – Bohoduchiw (Memento vom 5. Oktober 2013 im Internet Archive) (russisch).