Breuberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Breuberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Breuberg
Breuberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Breuberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 49′ N, 9° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Odenwaldkreis
Höhe: 186 m ü. NHN
Fläche: 30,76 km²
Einwohner: 7432 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 242 Einwohner je km²
Postleitzahl: 64747
Vorwahlen: 06163 (Sandbach), 06165Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ERB
Gemeindeschlüssel: 06 4 37 004
Stadtgliederung: 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Ernst-Ludwig-Straße 2–4
64747 Breuberg
Webpräsenz: www.breuberg.de
Bürgermeister: Jörg Springer (SPD)
Lage der Stadt Breuberg im Odenwaldkreis
Breuberg Höchst im Odenwald Lützelbach Bad König Brensbach Brombachtal Fränkisch-Crumbach Reichelsheim (Odenwald) Mossautal Michelstadt Erbach (Odenwald) Hesseneck Beerfelden Sensbachtal Rothenberg Landkreis Darmstadt-Dieburg Bayern Baden-Württemberg Baden-Württemberg Kreis Bergstraße Kreis Bergstraße Kreis BergstraßeKarte
Über dieses Bild

Breuberg ist eine Stadt im Odenwaldkreis in Hessen, Deutschland. Der Verwaltungssitz befindet sich im größten Stadtteil Sandbach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breuberg liegt im nördlichen Odenwald. Am 16. August 1971 schlossen sich die Gemeinden Hainstadt, Neustadt, Sandbach und Wald-Amorbach infolge der hessischen Gebietsreform zur neuen, nach der zentral auf dem Gemeindegebiet liegenden Burg benannten Stadt Breuberg zusammen. Die Stadtverwaltung saß fortan in Sandbach, dem größten Ortsteil. Die Stadtrechte wurden im Jahre 1378 durch Kaiser Karl IV. an die Siedlung Neustadt verliehen. Sie war einst als Wohnsiedlung für Bedienstete der Burgherren angelegt und entwickelte sich vom 14. Jahrhundert an zu einer befestigten Markt- und Landstadt mit eigener Gerichtsbarkeit. Im Laufe der Zeit siedelten sich Handwerker und Bauern, welche für den Lebensunterhalt der Burgherren und deren Leute mit sorgten, entlang der alten Handelsstraße an.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breuberg grenzt im Norden an die Stadt Groß-Umstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) und die Gemeinde Mömlingen, im Osten an die Stadt Obernburg am Main (beide Landkreis Miltenberg in Bayern), im Süden an die Gemeinde Lützelbach sowie im Westen an die Gemeinde Höchst.

Burg Breuberg im Sommer 2006
Blick auf Hainstadt und die Burg

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt besteht aus den Stadtteilen Hainstadt, Neustadt, Rai-Breitenbach, Sandbach (Sitz der Stadtverwaltung) und Wald-Amorbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rai-Breitenbach in die Stadt Neustadt eingegliedert.

Die heutige Stadt entstand im Zuge einer Gemeindegebietsreform in Hessen im Jahre 1971. Die Hessische Landesregierung beschloss am 21. September 1971 die Stadt Neustadt und die Gemeinden Hainstadt, Sandbach und Wald-Amorbach mit Wirkung vom 1. Oktober 1971 zu einer Stadt mit dem Namen „Breuberg“ zusammenzuschließen.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Magistrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Magistrat besteht derzeit aus neun Mitgliedern – dem Bürgermeister und acht ehrenamtlichen Stadträten (6 SPD, 2 BWG und 1 Bündnis90/GRÜNE). Der bisherige Bürgermeister Frank Matiaske (SPD) musste sein Amt zum 31. August 2015 niederlegen, da er zum 1. September des Jahres die Nachfolge von Dietrich Kübler (ÜWG) als Landrat des Odenwaldkreises antrat. Zum neuen Bürgermeister wurde am 8. November 2015 Jörg Springer (SPD) gewählt, der sein Amt zum 1. Dezember 2015 antrat.[3]

Dem Magistrat gehören von der SPD Werner Seibert (Erster Stadtrat und Stellvertreter des Bürgermeisters), Angelika Romig-Saul, Ute Kowarschik, Walter Amend und Hubertus Starsinski an. Für die BWG haben Wolfgang Cieslik und Roland Koch sowie Horst Heckmann für die Grünen in diesem Gremium Sitz und Stimme.[4]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[5] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[6][7]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
    
Von 31 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften  %
2016
Sitze
2016
 %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 51,0 16 57,8 18 67,7 21 63,5 20
BWG Breuberger Wähler Gemeinschaft 35,7 11 22,5 7 32,3 10 36,5 11
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 10,2 3 12,0 4
CDU Christlich Demokratische Union 3,1 1 6,8 2
DIE LINKE Die Linke 0,8 0
Gesamt 100 31 100 31 100 31 100 31
Wahlbeteiligung in % 49,1 48,6 50,0 58,1

Die Stadtverordnetenversammlung hat vier Ausschüsse sowie eine Kommission gebildet:[8]

  • Haupt- und Finanzausschuss
  • Bau- und Verkehrsausschuss
  • Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss
  • Ausschuss für Soziales und Vereine
  • Kulturkommission (Zusammengesetzt aus Vertretern der Fraktionen, des Magistrats, der Bürger und der Verwaltung)

Ausländerbeirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Breuberg besteht seit 1993 ein Ausländerbeirat, der die Belange ausländischer Bürger gegenüber der Stadt vertritt. Die ehrenamtlichen Mitglieder werden alle fünf Jahre gewählt. Bei der letzten Wahl am 29. November 2015 haben 85 von 1357 Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 6,26 % (2010: 13,53 %, 2005: 10,29 %). Der Ausländerbeirat besteht aus sieben Sitzen (2010: neun Sitze). Derzeitiger Vorsitzender ist Marios Nassos.[9][10]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Breuberg

Schild durch ein aufgerichtetes silbernes Schwert mit goldenem Griff gespalten (heraldisch) rechts in Blau eine silberne, golden bebutzte Rose, links in Rot ein silberner sechszackiger Stern.

Mit Erlass des hessischen Ministeriums des Inneren vom 2. Juli 1975, IV A 23- 3 k 06- 40/75 St.Anz. 29/1975, S. 1281 ist der Stadt Breuberg im Odenwaldkreis, Regierungsbezirk Darmstadt, gemäß § 14 Abs, 1 der Hessischen Gemeindeordnung in der Fassung vom 1. Juli 1960 (GVBl. S. 103) das vorstehend beschriebene und abgebildete Wappen, das bis zum Zusammenschluss der Stadt Neustadt und der Gemeinden Hainstadt, Sandbach und Wald-Amorbach am 1. Oktober 1971 von der früheren Stadt Neustadt geführt wurde, genehmigt worden.

Das Schwert versinnbildlicht die Marktgerichtsbarkeit bzw. den Marktfrieden der ehemaligen Stadt Neustadt, die Rose ist dem Wappen des Hauses Wertheim entnommen, der Stern dem des Hauses Erbach. Das Wappen der ehemaligen Stadt Neustadt führt eine rotbebutzte Rose.

Fahne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dreibahnig Rot-Weiß-Blau, in der oberen Flaggenhälfte aufgelegt das Stadtwappen.[11]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DeutschlandDeutschland OsterreichÖsterreich UngarnUngarn TschechienTschechien PolenPolen SlowakeiSlowakei NiederlandeNiederlande Breuberg ist für seinen Stadtteil Neustadt Mitglied der größten internationalen Städtefreundschaft Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa, in der sich 37 Städte und Gemeinden (Stand: 03-2014) mit Namen Neustadt aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, Polen, der Slowakei und den Niederlanden zusammengeschlossen haben. In Breuberg ist der Sitz der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klettersteig in einem Steinbruch in Breuberg-Hainstadt

Burg Breuberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Burg Breuberg

Die Burg Breuberg zählt zu den am besten erhaltenen Burgen Deutschlands. Die so genannte Kernburg entstand im 12. Jahrhundert. Seit dem 14. Jahrhundert wurde die Burg immer wieder erweitert, so dass die Burg heute eine Reise durch die Baustile der vergangenen 850 Jahre bietet. Die Burg wurde wohl beschädigt, aber nie zerstört, und als Mittelpunkt der Herrschaft Breuberg und später als Landratssitz des Landratsbezirks Breuberg genutzt, was ihren guten Zustand erklärt. Heute gehört das Bauwerk dem Land Hessen und dient seit über 90 Jahren als Jugendherberge und Museum.

Ein weiteres mittelalterliches Gebäude auf Breuberger Gemarkung ist das Mühlhäuser Schlößchen südlich von Mühlhausen.

Neustädter Altstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rodensteiner Herrenhaus aus dem Jahre 1569 ist eines der markantesten Fachwerkhäuser der Neustädter Altstadt; es wurde im Zuge der Dorferneuerung unter viel Eigeninitiative und Unterstützung der Bürger, der Stadt Breuberg, des Odenwaldkreises und des Landes Hessen renoviert. Davor erhebt sich noch heute ein in Deutschland einmaliges hölzernes Kreuz mit den Symbolen des Marktfriedens und der Marktgerichtsbarkeit, Handschuh und Richtschwert. Am ehemaligen Rathaus neben der evangelischen Kirche, zeitweilig auch Sitz des Landratsamtes, wurde ein Glockenspiel installiert. Alle zwei Jahre (zu den ungeraden Jahreszahlen) findet der weit über Breubergs Grenzen hinaus bekannte Historische Markt statt.

Evangelische Kirche Sandbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Mittelalter diente die Pfarrei Sandbach als Mutterkirche zahlreicher Gemeinden im Breuberger Land. Die heutige Kirche ist ein Werk der Barockzeit aus dem späten 18. Jahrhundert, der Turm aber wesentlich älter. Im Inneren ist neben der Einrichtung aus dieser Zeit der Grabstein des Grafen Michael III. von Wertheim aus der späten Renaissance erwähnenswert.

Das sich nahe der Kirche befindliche Pfarrhaus, war eigentlich Pfarrhaus und Jagdschloss, genannt Carlsruhe, zugleich.

Skulpturenpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 32 Sandstein-Skulpturen an der Mümling-Aue von den Bildhauern Peter Hörr, Sabine Wagner, Karin Ebert, Marianne Wagner, Paul August Wagner.[12]
  • Bildhauer-Treffen. Der Kunstverein Breuberg lädt jedes Jahr Bildhauerinnen und Bildhauer zum gemeinsamen Arbeiten in das Skulpturenfeld Breuberg-Aue ein.

Steinbruch mit Klettersteig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtteil Hainstadt im Tal der Mümling befindet sich ein Steinbruch, der von den Odenwälder Kletterfreunden zum Klettern eingerichtet worden ist. Es gibt zudem einen kurzen mit Drahtseilen gesicherten Klettersteig. Die Odenwälder Kletterfreunde sorgen dafür, dass die Wege gepflegt werden. Der Steinbruch liegt auch im Einzugsbereich der Sektion Darmstadt des DAV.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in der Stadt Breuberg ansässigen Unternehmen haben überregionale Bedeutung. Nach dem Jahre 1903, nach der Patentierung des Laufstreifenprofils für Fahrradreifen durch Friedrich Veith (1860–1908) wurden im Stadtteil Sandbach Luftschläuche für Fahrräder und Motorräder hergestellt. 1963 erwarb der Konzern Pirelli durch Aktienkäufe die Mehrheitsbeteiligung an der Veith-Gummiwerke GmbH mit der gleichzeitigen Umwandlung in die Veith-Pirelli GmbH. Der Standort zog im Folgenden die Ansiedlung weiterer Unternehmen, wie Metzeler und die Trelleborg Automotive Germany GmbH, ein Tochterunternehmen der Trelleborg AB im Geschäftsbereich Automotive, nach. Die rasante wirtschaftliche Entwicklung bedingte einen Zuzug von ausländischen Arbeitskräften, insbesondere aus der Türkei. Daher erklärt sich der hohe Ausländeranteil von 19,9 % im Stadtgebiet Breuberg (Vergleich: Odenwaldkreis: 10,0 %, Hessen 11,1 %) und des benachbarten Höchst im Odenwald.[13]

Von den 4118 sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern im Jahre 2008 waren 3217 in produzierenden Betrieben tätig:

  • Odenwald-Früchte GmbH, Obst- u. Gemüseverarbeitung im Ortsteil Neustadt, gegründet 1915 als Obst- und Gemüsehandel. 1955 nach einer Rekordapfelernte wurde die Idee geboren, das Obst in Konserven als Apfelmus einzumachen – es war die Geburtsstunde der Konservenindustrie in Breuberg. 175 Mitarbeiter, Umsatz: 51 Mio. Euro (2006). Seit 1991 eine Tochterfirma des französischen Unternehmens Andros.
  • Pirelli Reifenwerke GmbH & Co KG, der italienische Reifenhersteller Pirelli ist Hauptlieferant für die Fahrzeughersteller BMW, Daimler AG und Porsche. Gegründet wurde das Unternehmen 1872 von Giovanni Battista Pirelli, die deutsche Niederlassung in Breuberg-Sandbach wurde 1905 als Veith & Companie gegründet. 2510 Mitarbeiter, Umsatz: 775 Mio. Euro (2007).
  • Robert Friedrich Metzeler eröffnete 1863 in München eine Handelsfirma für Gummi- und gummielastische Waren. 1968 wurde in Breuberg eine weitere Produktionsanlage geschaffen; 1978 wurde die Produktion von Reifen mit Ausnahme der Motorradreifen wieder eingestellt, die Fertigung im Werk München stillgelegt und ins Werk 2 nach Breuberg im Odenwald verlegt. 1986 wird die Metzeler Kautschuk GmbH ein Unternehmen der Pirelli Gruppe. 1999 gründete der Geschäftsbereich Trelleborg Wheel Systems der schwedischen Trelleborg AB ein Joint Venture mit dem italienischen Konzern Pirelli. Seit 2001 ist Trelleborg alleiniger Inhaber der Lizenzrechte für die Marke Pirelli Landwirtschaftsreifen, die in der ehemaligen Metzeler-Anlage gefertigt werden.
  • Der Tourismus hat in Breuberg eine zunehmende Bedeutung mit jährlichen Steigerungsraten. Im Jahre 2008 wurden 55770 Übernachtungen in den 507 zur Verfügung stehenden Fremdenbetten gezählt (11,7 % des gesamten Odenwaldkreises).[13]

Radwanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Stadtgebiet führen folgende Radwanderwege:

  • An der Mümling verläuft der 225 km lange 3-Länder-Radweg. Er führt als Rundweg durch das Dreiländereck von Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Entlang von Mümling, Neckar und Main erkundet die Route den Odenwald. Teil dieser Route ist der 75 Kilometer lange Mümling-Radweg, der Obernburg mit Hirschhorn am Neckar verbindet.
  • Der Hessische Radfernweg R9 startet in Worms und führt über 82 Kilometer durch den Odenwald an die Mümling und dort bis zur bayerischen Grenze.
  • Der 16 Kilometer lange 2-Burgen-Radweg verbindet die zwei imposante Odenwälder Burgenanlagen Burg Breuberg und Veste Otzberg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arnold Bergsträsser (* 5. Oktober 1841; † 5. Januar 1897 in Darmstadt) war ein hessischer Politiker (NLP) und ehemaliger Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen
  • Klaus Teuber (* 25. Juni 1952 in Rai-Breitenbach) bekannter deutscher Spieleautor (u.a. Erfinder von Die Siedler von Catan)
  • Ralph Berner (* 28. März 1968 in Sandbach), Radsportler

Persönlichkeiten, die in Breuberg gelebt und gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernhard Würschmitt (* 21. November 1788 in Mainz; † 18. Juni 1853 in Bad Bergzabern) amtierte von 1821 bis 1825 als katholischer Pfarrer von Breuberg. Er war neben seinem Priesterberuf ein weithin bekannter Bildhauer und schuf hauptsächlich Skulpturen und Grabsteine aus Sandstein.[14]
  • Friedrich Hartmann (* 4. Dezember 1859 in Mühlhausen, † 5. September 1934 in Neustadt) war ein hessischer Landtagsabgeordneter (SPD).
  • Friedrich Veith (* 24. April 1860 in Mainz; † 6. September 1908 in Sandbach) war ein Erfinder und Unternehmer, der in Sandbach die Veith-Werke gründete, wo er nach eigenen Patenten eine Fabrikation von Gummireifen eröffnete, aus der später das Unternehmen Veith-Pirelli hervorging.
  • Oka Nikolov (* 25. Mai 1974 in Erbach), Torwart von Eintracht Frankfurt, wuchs in Sandbach auf und begann seine Karriere bei der SG Sandbach.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Winfried Wackerfuß (Hrsg. u. Bearb.): Das Zinsbuch der Herrschaft Breuberg von 1426. Breuberg-Bund, Breuberg-Neustadt 2004, ISBN 3-922903-08-8.
  • Winfried Wackerfuß: Kultur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Odenwaldes im 15. Jahrhundert. Die ältesten Rechnungen für die Grafen von Wertheim in der Herrschaft Breuberg (1409–1484). Breuberg-Bund, Breuberg-Neustadt 1991, ISBN 3-922903-04-5.
  • Winfried Wackerfuß (Hrsg.): Burg Breuberg im Odenwald. Breuberg-Bund, Breuberg-Neustadt 1979.
  • Wolfram Becher, Alfred F. Wolfert: Die Stuckdecke im Rittersaal des Johann-Casimir-Baus auf Burg Breuberg. Breuberg-Bund, Neustadt im Odenwald 1979.
  • Wolfgang Stapp: Verschleppt für Deutschlands Endsieg. Ausländische Zwangsarbeiter im Breuberger Land 1939–1945. 2. Auflage. Höchst im Odenwald 2004.
  • Wolfgang Stapp: Niemals wieder vergessen - Zum Gedenken Odenwälder Antifaschisten. Teil 2: Verfolgung und Widerstand in Breuberg. In: gelurt. Odenwälder Jahrbuch für Kultur und Geschichte 2008. Erbach 2007.
  • Jutta Reisinger-Weber: Merk_mal(e) Erinnern und Gedenken in der Stadt Breuberg. hrsg. vom Stadtarchiv Breuberg. Breuberg 2014, ISBN 978-3-00-046384-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Breuberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Breuberg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/ Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 357 und 358.
  3. Bekanntmachung des endgültigen Wahlergebnisses der Bürgermeisterwahl in Breuberg 2015. 20. November 2015, abgerufen am 12. Dezember 2015 (PDF, 731 kB).
  4. Magistrat der Stadt Breuberg. Abgerufen am 12. Dezember 2015.
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  7. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  8. Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Breuberg. Abgerufen am 27. Juni 2016.
  9. Endgültiges Endergebnis der Ausländerbeiratswahl 2015 in Breuberg. Abgerufen am 12. Dezember 2015.
  10. Ausländerbeirat der Stadt Breuberg. Abgerufen am 13. Februar 2016.
  11. Staatsanzeiger 29/1975 Seite 12
  12. Skulpturenpark im Internet
  13. a b Zahlen des Hessischen Statistischen Landesamtes zum Stand vom 31. Dezember 2008 aufgerufen am 3. Juli 2010.
  14. Otto Abel: Dr. Bernhard Gottfried Josef Würschmitt, katholischer Pfarrer, ein Bildhauer in der Pfalz. 1938.