Eitensheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Eitensheim
Eitensheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eitensheim hervorgehoben
48.81611111111111.318333333333403Koordinaten: 48° 49′ N, 11° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Eichstätt
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Eitensheim
Höhe: 403 m ü. NHN
Fläche: 15,72 km²
Einwohner: 2904 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 185 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85117
Vorwahl: 08458
Kfz-Kennzeichen: EI
Gemeindeschlüssel: 09 1 76 124
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Eichstätter Str. 1
85117 Eitensheim
Webpräsenz: www.eitensheim.de
Bürgermeister: Michael Stampfer (CSU)
Lage der Gemeinde Eitensheim im Landkreis Eichstätt
Landkreis Donau-Ries Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Regensburg Landkreis Kelheim Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Ingolstadt Haunstetter Forst Adelschlag Altmannstein Beilngries Böhmfeld Buxheim (Oberbayern) Denkendorf (Oberbayern) Dollnstein Egweil Eichstätt Eitensheim Gaimersheim Großmehring Hepberg Hitzhofen Kinding Kipfenberg Kösching Lenting Mindelstetten Mörnsheim Nassenfels Oberdolling Pollenfeld Pförring Schernfeld Stammham (bei Ingolstadt) Titting Walting Wellheim WettstettenKarte
Über dieses Bild

Eitensheim ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft.

Geografie[Bearbeiten]

Eitensheim liegt auf der Hochfläche der Südlichen Frankenalb zwischen Eichstätt und Ingolstadt im Naturpark Altmühltal.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Eitensheim, sie werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt: Hitzhofen, Lippertshofen, Gaimersheim, Friedrichshofen, Buxheim und Tauberfeld.

Geschichte[Bearbeiten]

Eitensheim, das 908 als „ltensheim“ in einer Urkunde König Ludwigs des Kindes für den Eichstätter Bischof Erchanbald erstmals erwähnt wird, war jahrhundertelang eng mit dem Eichstätter Domkapitel verbunden: Bereits 1179 wurden dem Domkapitel durch Papst Alexander III. und emeut 1186 durch Papst Urban III. zwei Drittel des Neubruchzehents bestätigt. 1433 gehörten 28 ganze und 18 halbe Hufen sowie zwei Feuerhöfe zum Domkapitel. Wegen dieser – bis zur Säkularisation (1803) andauernden – bedeutenden Rolle des Domkapitels als Grundherr wurde in das Gemeindewappen die Figur des Löwen aus dem Wappen des Eichstätter Domkapitels übernommen. Das Andreaskreuz im Schildhaupt erinnert an den Kirchenpatron Sankt Andreas, dem zwischen 1182 und 1197 durch den Eichstätter Bischof Otto die Pfarrkirche geweiht wurde.

Eitensheim gehörte bis zur Gebietsreform im Jahr 1972 zum Landkreis Ingolstadt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1671 445
1706 600
1741 596
1796 529
1835 639
1848 689
Jahr Einwohner
1855 832
1861 723
1867 680
1882 826
1889 834
1897 795
Jahr Einwohner
1900 850
1902 873
1912 858
1925 924
1937 950
1939 1.004
Jahr Einwohner
1950 1.530
1962 1.430
1973 1.616
1983 1.721
1990 1.801
1999 2.359
Jahr Einwohner
2002 2.455
2004 2.502*
2006 2.674
2008 2.748
2010 2.768

* Zahlen vom 30. Juni, sonst 31. Dezember

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Eitensheim hat 14 Mitglieder.

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die Bürgermeister der Gemeinde Eitensheim seit 1876:

  • 1876 – 1895: Willibald Dier
  • 1895 – 1905: Sebastian Trini
  • 1905 – 1924: Anton Wagner
  • 1924 – 1933: Josef Knörr
  • 1933 – 1946: Andreas Bauer
  • 1946 – 1948: Ludwig Bernecker
  • 1948 – 1966: Andreas Meyer
  • 1966 – 1978: Franz Bernecker
  • 1978 – 1990: Dr. Günter Lachnit
  • 1990 – 2002: Josef Funk (SPD)
  • seit 2002: Michael Stampfer (CSU)

Wappen[Bearbeiten]

Unter silbernem Schildhaupt, darin ein blaues Andreaskreuz, in Rot ein schreitender goldener Löwe.

Die Gemeinde Eitensheim nahm mit Beschluss des Gemeinderates vom 8. Februar 1983 nebenstehendes Wappen an (Wappenentwurf: Theodor Goerge). Die Regierung von Oberbayern stimmte der Annahme des Wappens am 10. Juni 1983 zu.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Pfarrkirche St. Andreas
Barockbild der „Vierzehn Nothelfer“ in St. Andreas

Kirchen[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Andreas, Neubau von 1960/61, mit älteren Ausstattungsstücken
  • St. Salvator-Kirche
  • St. Sebastianskapelle

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Eitensheim

Museen[Bearbeiten]

  • Heimatmuseum Eitensheim

Musik[Bearbeiten]

  • Männergesangsverein

Sport[Bearbeiten]

  • SV Eitensheim (7 Abteilungen: Fußball, Tennis, Tischtennis, Volleyball, Gymnastik, Ju-Jutsu, Kegeln)
  • Schützomania Eitensheim (Faschingsgarde)
  • Schützenverein „Orient“ Eitensheim

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • März: Starkbierfest
  • Juli: Johannisfeuer (Pfarrjugend Eitensheim), Rock in Eitensheim
  • August: Delacherfest
  • November: Hoagarten, Weihnachtsmarkt
  • Dezember: Adventssingen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eitensheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien