Altmannstein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Altmannstein
Altmannstein
Deutschlandkarte, Position des Marktes Altmannstein hervorgehoben
Koordinaten: 48° 54′ N, 11° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Eichstätt
Höhe: 388 m ü. NHN
Fläche: 114,18 km2
Einwohner: 6958 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km2
Postleitzahl: 93336
Vorwahlen: 08468, 09442, 09446Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: EI
Gemeindeschlüssel: 09 1 76 112
Marktgliederung: 20 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 4
93336 Altmannstein
Webpräsenz: www.altmannstein.de
Bürgermeister: Norbert Hummel
Lage des Marktes Altmannstein im Landkreis Eichstätt
Landkreis Donau-Ries Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Regensburg Landkreis Kelheim Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Ingolstadt Haunstetter Forst Adelschlag Altmannstein Beilngries Böhmfeld Buxheim (Oberbayern) Denkendorf (Oberbayern) Dollnstein Egweil Eichstätt Eitensheim Gaimersheim Großmehring Hepberg Hitzhofen Kinding Kipfenberg Kösching Lenting Mindelstetten Mörnsheim Nassenfels Oberdolling Pollenfeld Pförring Schernfeld Stammham (bei Ingolstadt) Titting Walting Wellheim WettstettenKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Altmannstein ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und liegt im Schambachtal im Naturpark Altmühltal.

Altmannstein, Kupferstich von Michael Wening.
Blick auf Altmannstein.
Altmannstein mit Burgruine.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in den südöstlichen Ausläufern der Fränkischen Alb und den nördlichen der Hallertau zwischen der Altmühl im Norden und der Donau im Süden.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altmannstein besteht aus den folgenden Ortschaften, Weilern und Einöden (in Klammern Einwohnerzahl, Stand: 15. März 2007):

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingang zur Burg Altmannstein
Burg Altmannstein

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort erhielt seinen Namen nach der von Altmann II. von Abensberg nach dem Jahr 1232 erbauten Burg Altmannstein. Herzog Ludwig II. von Bayern erwarb 1291 von Ulrich III. von Stein 1291 das castrum Altmannstein und beließ den Verkäufer als Lehensträger und Verwalter auf der Burg.

Im Jahr 1331 erhielt Altmannstein durch seinen Eigentümer, Kaiser Ludwig den Bayern, die Marktrechte. 1777 bis 1808 gehörte der Ort zu Niederbayern, 1818 wurde er im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern eine selbstständige Gemeinde.

19. und 20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1808 bis 1810 gehörte Altmannstein organisatorisch zum Altmühlkreis, von 1810 bis 1838 zum Regenkreis, von 1838 bis 1972 zur Oberpfalz und ab dem 1. Juli 1972 im Zuge der Kreisreform zu Oberbayern.

Altmannstein besaß mit der gleichnamigen Station einen Eisenbahnanschluss an der Bahnstrecke Ingolstadt–Riedenburg. Personenverkehr bestand zwischen dem 1. Mai 1903 und der endgültigen Betriebseinstellung am 28. Mai 1972.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Berghausen, Hexenagger, Mendorf (mit Gebietsteilen der am 1. April 1929 aufgelösten Gemeinde Sollern), Neuenhinzenhausen (mit den restlichen Gebietsteilen der aufgelösten Gemeinde Sollern), Schafshill, Schamhaupten und Steinsdorf eingegliedert.[2] Am 1. Oktober 1976 kam Sandersdorf hinzu. Am 1. Juli 1977 folgten Pondorf und Winden. Die Reihe der Eingemeindungen wurde am 1. Mai 1978 mit der Eingliederung von Hagenhill, Laimerstadt und Tettenwang abgeschlossen.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktgemeinderat von Altmannstein hat 20 Mitglieder.

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister war seit dem 1. Januar 1986 Adam Dierl (CSU); er wurde im September 2012 zum Altbürgermeister ernannt. Zu seinem Nachfolger wurde am 22. Juli 2012 Norbert Hummel (CSU/Parteilose Wähler) gewählt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: Wappen mit von Schwarz und Silber schräg geteiltem Schild, oben und unten je ein gestieltes Kleeblatt in verwechselten Farben.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerschaftliche Beziehungen pflegt der Markt mit

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Altmannstein führen die Staatsstraße St 2231 und die Kreisstraße EI 30. Die nächsten Autobahnanschlüsse sind die Anschlussstellen Denkendorf (etwa 19 km) und Ingolstadt-Nord der A9 (etwa 24 km). Busverbindungen bestehen ins gesamte Altmühltal.

Touristische Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altmannstein liegt an der Deutschen Limes-Straße.

Radfernwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt der Deutsche Limes-Radweg. Er folgt dem Obergermanisch-Raetischen Limes über 818 km von Bad Hönningen am Rhein nach Regensburg an der Donau.

Fernwanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Limeswanderweg verläuft ebenfalls durch Altmannstein.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volksschule Altmannstein (Grundschule, Hauptschule und Mittelschule)
  • Volksschule Sandersdorf (Grundschule)
  • Grundschule Pondorf

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altmannstein, Pfarrkirche und Rathaus

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ignaz-Günther-Museum
  • Heimatmuseum Altmannstein

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Große Eiche bei Ottersdorf

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 557.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 598 und 599.
  4. Große Eiche im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Altmannstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien