Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm Deutschlandkarte, Position des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm hervorgehobenKoordinaten: 48° 36′ N, 11° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Verwaltungssitz: Pfaffenhofen a.d.Ilm
Fläche: 761,14 km2
Einwohner: 124.128 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 163 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: PAF
Kreisschlüssel: 09 1 86
Kreisgliederung: 19 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Hauptplatz 22
85276 Pfaffenhofen a.d.Ilm
Webpräsenz: www.landkreis-pfaffenhofen.de
Landrat: Martin Wolf (CSU)
Lage des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten (Allgäu) Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Die Hallertau bei Schweitenkirchen

Der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, amtlich Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm, liegt im Norden des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern, die Kreisstadt ist Pfaffenhofen a.d.Ilm.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Pfaffenhofen liegt in der Mitte Bayerns. Geographisch gehört das Kreisgebiet zum Großteil zur Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Den Landkreis durchfließen die Donau, die das nördliche Kreisgebiet von West nach Ost streift, sowie deren beiden rechten Nebenflüsse, die Paar, die im äußersten Nordosten des Kreisgebiets mündet, sowie die Ilm, die im niederbayerischen Nachbarlandkreis Kelheim mündet.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die kreisfreie Stadt Ingolstadt und an die Landkreise Eichstätt, Kelheim, Freising, Dachau, Aichach-Friedberg und Neuburg-Schrobenhausen.

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis gibt es vier Naturschutzgebiete, drei Landschaftsschutzgebiete, sechs FFH-Gebiete und mindestens vier vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope (Stand Mai 2016).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet des Landkreises Pfaffenhofen ist seit Jahrhunderten eng mit der bayerischen Geschichte verbunden. Hauptgrund dafür ist, dass der Ort Scheyern Stammsitz des ehemaligen Herrscherhauses der Wittelsbacher ist. 1803 wurde das Landgericht Pfaffenhofen errichtet. Es gehörte zum Isarkreis, der 1838 in Oberbayern umbenannt wurde.

1862 wurde das Landgericht Geisenfeld gebildet.

Bezirksamt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1862 wurden aus 26 Gemeinden des Landgerichts Pfaffenhofen und zwölf Gemeinden des benachbarten Landgerichts Ingolstadt das neue Landgericht Geisenfeld errichtet. Dieses bildete mit dem Landgericht Pfaffenhofen das Bezirksamt Pfaffenhofen an der Ilm.[2]

Am 1. August 1927 wurde das Bezirksamt Pfaffenhofen an der Ilm um die Gemeinde Volkersdorf des Bezirksamtes Schrobenhausen vergrößert.

Landkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[3] So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.

Am 1. Mai 1971 wurde die Gemeinde Gotteshofen des Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm in den Landkreis Ingolstadt um- und in die Gemeinde Reichertshofen eingegliedert.

Im Rahmen der Gebietsreform wurde der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm am 1. Juli 1972 im Westen und Norden um einige Gemeinden der aufgelösten Landkreise Mainburg, Schrobenhausen und Ingolstadt auf seine heutige Größe erweitert.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm gewann von 1988 bis 2008 über 26.000 Einwohner hinzu bzw. wuchs um ca. 29 %. Er verzeichnete im Großraum München-Ingolstadt auch seither weiteren Zuwachs.

Die Einwohnerzahlen ab 1840 beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohnerzahl[4] 34.248 40.202 45.904 51.359 54.609 72.373 67.537 76.564 88.449 98.010 105.453 111.669 115.809 117.371 124.128

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagswahl 2014[5]
 %
40
30
20
10
0
39,6 %
17,3 %
18,8 %
9,1 %
4,4 %
6,7 %
4,1 %
CSU FW SPD GRÜNE AUL FDP ödp Gesamt
2008 25 13 9 4 4 3 2 60
2014 24 10 11 4 5 3 3 60 [5]

(Stand: Wahl am 16. März 2014)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.svg

Beschreibung: Das Wappen ist gespalten und vorn liegt auf den bayrischen weiß-blauen Rauten ein goldenes Scheyrer Kreuz auf, hinten in Gold eine grüne Hopfenrebe mit Dolde und Blatt.

Symbolik: Die linke (heraldisch rechts) Hälfte des Landkreiswappens zeigt das Doppelkreuz der Monstranz des Klosters Scheyern über den weiß-blauen Rauten der Wittelsbacher. Auf der rechten (heraldisch links) Seite ist in Gold eine grüne Hopfenrebe mit Dolde und Blatt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden des Landkreises ist in Vohburg und Münchsmünster die Mineralöl- und Petroindustrie angesiedelt: Agip, BP/Ruhroel und OMV betreiben hier gemeinschaftlich die Bayernoil-Raffinerien. Im Gewerbepark Münchsmünster unterhalten unter anderem die Firmen Basell, Degussa und BP/Ruhroel Niederlassungen. In Manching befindet sich das Werk der EADS, in dem der Prototyp des Eurofighters hergestellt wurde und nun die Serienproduktion aller deutschen Maschinen läuft. Die EADS nutzt den Flugplatz der Wehrtechnischen Dienststelle 61 mit. Zahlreiche Zulieferer der Automobilindustrie haben ihren Standort wegen der Nähe zum Audi-Werk Ingolstadt im nördlichen Teil des Landkreises. In Geisenfeld ist die Firma Wolf Anlagentechnik, ein führender Hersteller von Oberflächen-, Luft- und Landtechnik ansässig. In der Kreisstadt Pfaffenhofen hat die Firma Hipp ihren Ursprung. Hipp produziert Bio-Babynahrung und ist der weltweit größte Verarbeiter von Rohstoffen aus organisch-biologischer Landwirtschaft. Der Arzneimittel-Hersteller Daiichi Sankyo Europe GmbH stellt in Pfaffenhofen Tabletten und Salben her. Des Weiteren fertigt Panasonic in einem Produktionsbetrieb in Pfaffenhofen Relais. Von Pfaffenhofen aus liefert Hecht Technologie Maschinen und komplette Anlagen für die schüttgutverarbeitende Industrie in die ganze Welt. Im südlichen Landkreis produziert und vertreibt LOWA Sportschuhe in Jetzendorf Ski-, Berg- und Sportschuhe. Außerdem hat der PC-Monitorhersteller iiyama in Rohrbach seine deutsche Niederlassung.

Der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm ist 2011 nach einer Studie des Wirtschaftsmagazins Focus-Money die wirtschaftsstärkste Region Deutschlands.[6]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis und die Kommunen betreiben folgende Einrichtungen: 26 Grund- und Hauptschulen, 3 Realschulen, 2 Gymnasien, Berufsschule, Berufsoberschule, Förderschule. Über 50 Kindergärten und Horte decken den Bedarf flächendeckend ab.

Gesundheitswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ilmtalklinik ist ein modernes Gesundheitszentrum in der Kreisstadt. 126 Fach- und Allgemeinärzte, 56 Zahnärzte und 27 Apotheken, 8 Alten- und Pflegeheime stellen die Gesundheitsversorgung im Landkreis sicher.

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wolnzacher Ortsteil Hüll betreiben die Gesellschaft für Hopfenforschung und der Freistaat Bayern das Hopfenforschungszentrum Hüll.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis ist im Straßenverkehr durch diese Hauptverkehrsachsen angebunden: Die Autobahnen A 9 (München–Nürnberg), die A 93 (München–Regensburg), in Nord-Süd-Richtung die B 13 und in Ost-West-Richtung die B 16 und die B 300.

Von den Landkreisgrenzen aus ist der Flughafen München 25 km und der Binnenhafen Kelheim am Main-Donau-Kanal 15 km entfernt.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Landkreis durchzieht seit 1867 die Hauptbahn Ingolstadt–Pfaffenhofen–München. Sie wurde von der Bayerischen Staatsbahn erbaut; diese ließ an der Station Wolnzach Bahnhof (heute: Rohrbach) zwei Lokalbahnen abzweigen: die Nebenstrecken der Hallertauer Lokalbahn von Wolnzach-Bahnhof nach Wolnzach Markt (1894) und in der Verlängerung nach Mainburg (1895) sowie nach Freising über Au und Langenbach (1909) und die nördlich abzweigende 1906 eröffnete Stichstrecke nach Geisenfeld.

Die Personenbeförderung auf den Hallertauer Nebenstrecken wurde zwischen 1969 und 1975 eingestellt, ebenso einige Jahre später der Güterverkehr. Zwischen Wolnzach und Rohrbach sind heute noch Güterzüge im Einsatz. Das führte zu einer Reduzierung des Netzes von 78 km auf 58 km Länge. An der Hauptbahnlinie wurden die Haltepunkte Walkersbach, Hög und Oberstimm aufgelassen.

Die Fertigstellung der ICE-Strecke München–Nürnberg erfolgte im Jahre 2006. Seither wurde die Bahnanbindung an der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München deutlich verbessert: Im Stundentakt verkehren Züge nach München, Ingolstadt, Treuchtlingen und Nürnberg. Die Bahnhöfe Rohrbach und Pfaffenhofen werden zudem regulär vom München-Nürnberg-Express bedient.

Im nördlichen Landkreis werden die Bahnhöfe Münchsmünster, Vohburg und Ernsgaden von der Donautalbahn, die von Regensburg über Ingolstadt nach Ulm fährt, bedient. Der Manchinger Bahnhof wurde aufgelassen.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit mehr als zehn Jahren arbeiten die Landkreise Pfaffenhofen a.d.Ilm, Kelheim, Freising und Landshut in der touristischen Arbeitsgemeinschaft „Hopfenland Hallertau“ zusammen. Ein großer Bereich ist der Gastronomie und Hotellerie gewidmet. Hier werden Basisleistungen angeboten, ohne die eine touristische Entwicklung in einer Region nicht möglich sind.
Jedes Jahr finden kulinarische Aktionswochen wie die Hopfenspargelwochen, die Spargelwochen, die Hopfenwochen und Wildwochen statt.

Eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten ist im Gebiet des Landkreises zu finden. Ein Glanzlicht darunter ist wohl das Kloster Scheyern, hervorgegangen aus der ehemaligen Stammburg der Grafen von Scheyern. Das Wahrzeichen von Pfaffenhofen an der Ilm ist die Stadtpfarrkirche, deren enorm hoher, sich verjüngender Turm weit ins Land grüßt. Der Hauptplatz zählt zu den schönsten Stadtplätzen Oberbayerns. Südlich der Kreisstadt steht auf einem Hügel die imposante ehemalige Kollegiatstiftskirche St. Arsatius von Ilmmünster.

In einem weitläufigen englischen Park liegt das Wasserschloss Reichertshausen. Das Rohrbacher Schloss bildet mit der historischen Wehrkirche und der alten Tafernwirtschaft ein sehenswertes Ensemble. Auf einer Anhöhe über dem Ort dominiert die moderne Basilika Verklärung Christi auf dem Berge des Architekten von Branca. Jeweils zwei Kilometer von Rohrbach entfernt liegen die Wallfahrtskirchen Sankt Kastl und Lohwinden, Kleinode der Gotik und des Barock. Eine bauliche Besonderheit ist die Stadtpfarrkirche (ehemalige Klosterkirche) von Geisenfeld, deren Südturm im Stil der Renaissance auf das Doppelte erhöht wurde. Am Stadtbild von Vohburg an der Donau ist noch viel von der Vergangenheit als Herzogstadt abzulesen. Wahrzeichen sind das Kleine Donautor und die Reste der Burg.

Auch das Deutsche Hopfenmuseum und das Kelten-Römer-Museum in Manching machen den Landkreis zu einem beliebten Ausflugsziel.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FOCUS-Landkreis-Ranking[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut dem Magazin FOCUS, das 2015 ein Landkreis-Ranking aufgestellt hat, bietet der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Unternehmen und Beschäftigten die besten Bedingungen in Deutschland. Der FOCUS verglich alle 402 Landkreise und Städte Deutschlands in den Kategorien Wachstum und Jobs, Firmengründungen, Produktivität und Standortkosten sowie Einkommen und Attraktivität. Der Landkreis schaffte es als einzige Region, in allen vier Bereichen gleichermaßen zu überzeugen.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2015[7])

Städte

  1. Geisenfeld (10.930)
  2. Pfaffenhofen a.d.Ilm (25.226)
  3. Vohburg a.d.Donau (8120)

Märkte

  1. Hohenwart (4569)
  2. Manching (12.317)
  3. Reichertshofen (8066)
  4. Wolnzach (11.355)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Geisenfeld
    mit den Mitgliedsgemeinden Ernsgaden und Geisenfeld (Stadt)
  2. Ilmmünster
    mit den Mitgliedsgemeinden Hettenshausen und Ilmmünster
  3. Reichertshofen
    mit den Mitgliedsgemeinden Pörnbach und Reichertshofen (Markt)

Gemeinden

  1. Baar-Ebenhausen (5181)
  2. Ernsgaden (1573)
  3. Gerolsbach (3429)
  4. Hettenshausen (2110)
  5. Ilmmünster (2127)
  6. Jetzendorf (2995)
  7. Münchsmünster (2990)
  8. Pörnbach (2140)
  9. Reichertshausen (5018)
  10. Rohrbach (5936)
  11. Scheyern (4862)
  12. Schweitenkirchen (5184)
Ingolstadt Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Dachau Landkreis Eichstätt Landkreis Freising Landkreis Kelheim Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Baar-Ebenhausen Ernsgaden Geisenfeld Gerolsbach Hettenshausen Hohenwart Ilmmünster Jetzendorf Manching Münchsmünster Pfaffenhofen an der Ilm Pörnbach Reichertshausen Reichertshofen Rohrbach (Ilm) Scheyern Schweitenkirchen Vohburg an der Donau WolnzachMunicipalities in PAF.svg
Über dieses Bild

Städte und Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gebietsreform 1971/78 hatte der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm 78 Gemeinden (siehe Liste unten).

Im Nordosten grenzte der Landkreis an den Landkreis Kelheim, im Osten an den Landkreis Mainburg, im Südosten an den Landkreis Freising, im Süden an den Landkreis Dachau, im Südwesten an die Landkreise Aichach und Schrobenhausen und im Nordwesten an den Landkreis Ingolstadt.

Die Gemeinden des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm vor der Gemeindereform in den 1970er-Jahren[8][9][10]. (Die Gemeinden, die es heute noch gibt, sind fett geschrieben.)

frühere Gemeinde heutige Gemeinde heutiger Landkreis
Affalterbach Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Angkofen Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Aufham Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Burgstall Wolnzach,
Teile des Gemeindegebiets
auch zu Rohrbach
Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Dietersdorf (bis zum 31. Dezember 1883) Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Dürnzhausen Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Eberstetten Pfaffenhofen a.d.Ilm,
Teile des Gemeindegebiets
auch zu Schweitenkirchen
Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Ehrenberg Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Engelbrechtsmünster Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Entrischenbrunn Hettenshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Ernsgaden Ernsgaden Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Eschelbach a.d.Ilm Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Euernbach Scheyern Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Fahlenbach Rohrbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Förnbach Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gaden b.Geisenfeld Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gaden b.Pförring Pförring Landkreis Eichstätt
Gambach Rohrbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gebrontshausen Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Geisenfeld (seit 1952 Stadt) Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Geisenfeldwinden Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Geisenhausen Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Geroldshausen i.d.Hallertau Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gosseltshausen Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gotteshofen Reichertshofen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gundamsried Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Haimpertshofen Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Hartacker Vohburg a.d.Donau Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Haushausen Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Hettenshausen Hettenshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Hög Reichertshofen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Ilmendorf Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Ilmmünster Ilmmünster Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Ilmried Ilmmünster Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Irsching Vohburg a.d.Donau Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Jetzendorf Jetzendorf Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Königsfeld Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Langenbruck Reichertshofen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Langwaid Reichertshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Mitterscheyern Scheyern Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Münchsmünster Münchsmünster Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Niederlauterbach Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Niederscheyern Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Nötting Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Oberlauterbach Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Paindorf Reichertshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Parleiten Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Pfaffenhofen a.d.Ilm (Stadt) Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Pischelsdorf Reichertshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Pörnbach Pörnbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Puch Pörnbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Raitbach Pörnbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Reichertshausen Reichertshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Rockolding Vohburg a.d.Donau Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Rohr Rohrbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Rohrbach Rohrbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Rottenegg Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Scheyern Scheyern Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Schillwitzried Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Schweitenkirchen Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Steinkirchen Reichertshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Sulzbach Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Sünzhausen Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Tegernbach Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Triefing Scheyern,
Teile des Gemeindegebiets
auch zu Jetzendorf
Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Untermettenbach Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Unterpindhart Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Uttenhofen Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Vieth Scheyern Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Vohburg a.d.Donau (seit 1952 Stadt) Vohburg a.d.Donau Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Volkersdorf (gehörte bis 1927 zum
Bezirksamt Schrobenhausen)
Jetzendorf Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Waal Rohrbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Walkersbach Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Westenhausen Manching Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Winden a.Aign Reichertshofen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Winden b.Scheyern Scheyern Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Wöhr Münchsmünster Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Wolnzach (Markt) Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Zell Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen PAF zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 550.
  3. Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  4. Statistik für den Landkreis, abgerufen am 7. Januar 2011
  5. a b c Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
  6. Kommunen: Studie: Wirtschaftsstärkste Regionen in Bayern. zeit.de am 20. Dezember 2011
  7. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  8. Seite über den Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm auf verwaltungsgeschichte.de (abgerufen am 13. November 2010)
  9. BayernViewer der Bayerischen Vermessungsverwaltung
  10. Volkert, W. & Bauer, R. 1983: Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Verlag C.H.Beck, München, ISBN 3-406-09669-7, 703 S. (S. 550 f.)