Erzbistum Niterói

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Erzbistum Niterói
Basisdaten
Staat Brasilien
Diözesanbischof José Francisco Rezende Dias
Weihbischof Luiz Antônio Lopes Ricci
Emeritierter Diözesanbischof Alano Maria Pena OP
Generalvikar Valdir Mesquita Ferreira Lima
Fläche 4.728 km²
Pfarreien 76 (31.12.2013 / AP2014)
Einwohner 2.265.000 (31.12.2013 / AP2014)
Katholiken 1.218.000 (31.12.2013 / AP2014)
Anteil 53,8 %
Diözesanpriester 100 (31.12.2013 / AP2014)
Ordenspriester 47 (31.12.2013 / AP2014)
Katholiken je Priester 8.286
Ständige Diakone 63 (31.12.2013 / AP2014)
Ordensbrüder 55 (31.12.2013 / AP2014)
Ordensschwestern 202 (31.12.2013 / AP2014)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Portugiesisch
Kathedrale Catedral Metropolitana São João Batista
Website www.arquidioceseniteroi.org.br
Suffraganbistümer Bistum Campos
Bistum Nova Friburgo
Bistum Petrópolis

Das Erzbistum Niterói (lat.: Archidioecesis Nictheroyensis) ist eine in Brasilien gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Niterói im Bundesstaat Rio de Janeiro.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kathedrale St. Johannes der Täufer, Niterói (erbaut 1842–1854 als Pfarrkirche)

Das Bistum Niterói wurde am 27. April 1892 durch Papst Leo XIII. aus Gebietsabtretungen des Erzbistums São Sebastião do Rio de Janeiro errichtet und diesem als Suffraganbistum unterstellt. Am 15. November 1895 gab das Bistum Niterói Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Espírito Santo ab. Weitere Gebietsabtretungen erfolgten am 4. Dezember 1922 zur Gründung der Bistümer Barra do Piraí und Campos sowie am 13. April 1946 zur Gründung des Bistums Petrópolis. Das Bistum Niterói gab am 26. März 1960 Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Nova Iguaçu ab und wurde gleichzeitig zum Erzbistum erhoben.

1996 initiierte Erzbischof Carlos Alberto Etchandy Gimeno Navarro den Bau einer neuen Kathedrale in Niterói. Mit der Planung wurde der renommierte Architekt Oscar Niemeyer beauftragt. Nach Navarros Tod 2003 legte sein Nachfolger Alano Maria Pena das Projekt still. Dessen Nachfolger José Francisco Rezende Dias nahm es 2012 wieder auf.[1]

Bischöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bischöfe von Niterói[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzbischöfe von Niterói[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. novacatedral.arqnit.org.br (portugiesisch)