Friedrich Küppersbusch (Journalist)

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Friedrich Wilhelm Küppersbusch (* 24. Mai 1961 in Velbert) ist ein deutscher Journalist, Autor und Fernsehproduzent. Bekannt wurde er mit der WDR-Politsendung ZAK.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Küppersbusch studierte von 1981 bis 1989 Journalistik an der Universität Dortmund und volontierte 1982/83 beim Westdeutschen Rundfunk. Er moderierte Radiosendungen und ab 1987 arbeitete er als Autor für die WDR-Politiksendung ZAK, deren Moderation er 1990 übernahm. Für seine Arbeit erhielt er 1991 den Grimme-Preis und 1993 den Fernsehpreis Telestar. Ab 1993 wurde ZAK bundesweit durch die ARD ausgestrahlt und 1996 nach 271 Folgen eingestellt. Von 1996 bis 1997 moderierte Küppersbusch in der ARD die Nachfolgesendung Privatfernsehen. 1998 spielte er in dem Film Zugvögel … Einmal nach Inari die Rolle eines Fahrplanexperten.

Heute ist Küppersbusch als Journalist in wöchentlichen Kolumnen im Nordwestradio (Gemeinschaftsprogramm von NDR und Radio Bremen) (seit 2009/mittwochs in Nachgeschlagen – Das Wort zur Woche) und auf Radio Eins (seit 1998, montags morgen) zu hören.[1][2] Auch die tageszeitung veröffentlicht seit 2003 jeden Montag die Interview-Kolumne Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?.

Küppersbusch ist geschäftsführender Inhaber der probono Fernsehproduktion GmbH. Sie produziert beispielsweise die mit dem Deutschen und Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnete n-tv-Sendung maischberger (2000–2006) und politische Gesprächssendungen für n-tv wie busch@n-tv (2006–2010), Das Duell bei n-tv (seit 2003) und 2+4 (2003–2007) sowie 4 Gewinnt – die Meinungsshow. Darüber hinaus produzierte Küppersbusch u. a. auch für RTL den Großen Deutschtest mit Hape Kerkeling (2003–2006) und Raus aus den Schulden (2007–2010) sowie die 3sat-Sendung Bauerfeind mit Katrin Bauerfeind (seit Februar 2009). Für das SWR Fernsehen produziert er mit der probono von 2009 bis 2013 die Sendungen 2+Leif und besser lesen.

Anfang 2009 wurde ihm die Leitung als Intendant von Radio Bremen, der kleinsten und ältesten der neun Landesrundfunkanstalten der ARD, angetragen, was er jedoch ausschlug.[3]

Vom 10. Juni 2013 bis zur Bundestagswahl am 22. September 2013 moderierte er die Sendung Tagesschaum, die sich dreimal die Woche jeweils gut zehn Minuten lang auf satirische Art und Weise mit dem politischen Thema des Tages beschäftigte.[4] Aufgrund der Fangemeinde und großen Interesses an Küppersbuschs halb-satirischen Politikkommentaren startete er am 13. Februar 2014 mit Lukas Heinser die Podcast-Reihe Lucky & Fred.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bis hierhin vielen Dank. Moderationen aus ZAK. Rowohlt, Reinbek 1997, ISBN 3-499-60226-1.
  • mit Oliver Becker: Lebenslänglich Todesstrafe. Konkret, Hamburg 2000, ISBN 3-89458-187-5.

CDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Küppersbusch, in: Internationales Biographisches Archiv 11/2014 vom 11. März 2014, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Friedrich Küppersbusch: Nachgeschlagen - Das Wort der Woche. In: Nordwestradio. Radio Bremen, abgerufen am 13. Juni 2013.
  2. radioeins Kommentator: Friedrich Küppersbusch. Radio Eins, abgerufen am 13. Juni 2013.
  3. Benno Schirrmeister: Radio Bremen: Als ob die Welt voll Männer wär. In: die tageszeitung. taz, die tageszeitung Verlagsgenossenschaft eG, 8. Januar 2009, abgerufen am 13. Juni 2013.
  4. Alexander Krei: Niggemeier: Neues TV-Format mit Küppersbusch. In: DWDL.de. DWDL.de GmbH, 18. Mai 2013, abgerufen am 13. Juni 2013.