Ingersheim (Neckar)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ingersheim
Ingersheim (Neckar)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ingersheim hervorgehoben
Koordinaten: 48° 58′ N, 9° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ludwigsburg
Höhe: 254 m ü. NHN
Fläche: 11,55 km²
Einwohner: 6183 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 535 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74379
Vorwahl: 07142
Kfz-Kennzeichen: LB, VAI
Gemeindeschlüssel: 08 1 18 077
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hindenburgplatz 10
74379 Ingersheim
Webpräsenz: www.ingersheim.de
Bürgermeister: Volker Godel (FDP/DVP)
Lage der Gemeinde Ingersheim im Landkreis Ludwigsburg
Erdmannhausen Erdmannhausen Remseck am Neckar Schwieberdingen Marbach am Neckar Marbach am Neckar Marbach am Neckar Marbach am Neckar Oberstenfeld Oberstenfeld Mundelsheim Mundelsheim Affalterbach Asperg Benningen am Neckar Besigheim Besigheim Bönnigheim Erligheim Freudental Gemmrigheim Großbottwar Großbottwar Hessigheim Löchgau Murr (Gemeinde) Murr (Gemeinde) Pleidelsheim Pleidelsheim Steinheim an der Murr Tamm Walheim Ingersheim Freiberg am Neckar Bietigheim-Bissingen Bietigheim-Bissingen Ditzingen Eberdingen Kornwestheim Möglingen Oberriexingen Sersheim Vaihingen an der Enz Sachsenheim Korntal-Münchingen Ludwigsburg Markgröningen Hemmingen Gerlingen Kirchheim am NeckarKarte
Über dieses Bild

Ingersheim ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingersheim liegt am westlichen Ufer des Neckars etwa 20 Kilometer (gemessen nach Luftlinie) nördlich von Stuttgart. Der niedrigste Punkt ist auf 182 m ü.NN am Neckar, der höchste Punkt auf 310 m ü.NN im Gewand Bürkle. Die östliche Gemarkungsgrenze bildet im Wesentlichen der Neckar, im Norden der Saalenwald, im Westen entlang des Bietigheimer Forstes und im Süden der Brandholz.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbarkommunen von Ingersheim sind reihum die Gemeinden Hessigheim im Norden, Mundelsheim im Nordosten, Pleidelsheim im Osten, sowie die Städte Freiberg am Neckar im Süden, Bietigheim-Bissingen im Westen und Besigheim im Nordwesten. Sie gehören alle ebenfalls dem Landkreis Ludwigsburg an.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingersheim besteht aus den ehemals selbständigen Gemeinden Großingersheim und Kleiningersheim. Zur ehemaligen Gemeinde Großingersheim gehört das Dorf Großingersheim. Zur ehemaligen Gemeinde Kleiningersheim gehören das Dorf Kleiningersheim, das Gehöft Talhof und das Haus Kleiningersheimer Mühle.[2]

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kleiningersheimer Schloss (16. Jahrhundert), erbaut neben einer älteren Burg

Ingersheim wurde im Jahre 779 in einer Urkunde des Klosters Lorsch (Lorscher Codex) erstmals urkundlich erwähnt. Ob es sich dabei um Großingersheim oder Kleiningersheim handelte, lässt sich nicht mehr feststellen. Wahrscheinlich aber Großingersheim. Auf dem Gebiet von Großingersheim deuten archäologische Funde auf eine frühmittelalterliche Siedlung aus der fränkisch-merowingischen Zeit hin. Im frühen Mittelalter war Ingersheim ein Hauptort der Grafen von Calw mit eigenem Gerichtsplatz.

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde Ingersheim badisch, gefolgt von einer kurpfälzischen Herrschaft. Im Jahre 1504 nahm Ulrich von Württemberg die beiden heutigen Teilorte in Besitz, die seither württembergisch sind.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingersheim gehörte bis 1810 zum Amt Bietigheim, danach zum Oberamt Besigheim und gehört seit 1938 zum Landkreis Ludwigsburg.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Großingersheim bei einem Bombenangriff am 16. Dezember 1944 erheblich zerstört, am 21. April 1945 von französischen Truppen besetzt.

Das heutige Ingersheim wurde am 1. Januar 1972 aus den beiden bis dahin selbstständigen Gemeinden Großingersheim und Kleiningersheim gebildet. Die erst 1829 erfolgte Trennung der beiden „Ingersheims“ wurde damit wieder rückgängig gemacht.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg[4] (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1. Dezember 1871¹ 1698
1. Dezember 1880¹ 1707
1. Dezember 1890¹ 1631
1. Dezember 1900¹ 1601
1. Dezember 1910¹ 1622
16. Juni 1925¹ 1710
16. Juni 1933¹ 1775
17. Mai 1939¹ 1758
13. September 1950¹ 2361
Jahr Einwohner
6. Juni 1961¹ 2935
27. Mai 1970¹ 3882
31. Dezember 1980 4975
27. Mai 1987¹ 5074
31. Dezember 1990 5141
31. Dezember 1995 5378
31. Dezember 2000 5899
31. Dezember 2005 6025
31. Dezember 2010 6023

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Reformation ist Ingersheim vorwiegend protestantisch geprägt. Auch heute gibt es in beiden Ortsteilen je eine evangelische Kirchengemeinde. Während für die Katholiken die römisch-katholische Gemeinde in Pleidelsheim zuständig ist, gibt es in Ingersheim eine evangelisch-methodistische Gemeinde. Auch die neuapostolische Kirche hat in Ingersheim eine eigene Gemeinde. Im Jahre 1981 wurden die bis dahin selbstständigen Kirchengemeinden der beiden Ortsteile in einer neuen Kirche in Großingersheim vereinigt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Ingersheim hat 18 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem vorläufigen Ergebnis:[5] Das amtliche Endergebnis wird vom Statistischen Landesamt gegen Ende des Jahres bekannt gegeben. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
40
30
20
10
0
32,28 %
25,04 %
23,43 %
10,75 %
8,50 %
SPD-FB
WIR
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-4,27 %p
-0,54 %p
+2,84 %p
+2,08 %p
-0,12 %p
SPD-FB
WIR
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
FW Freie Wählergemeinschaft Ingersheim 32,28 6 36,55 7
SPD-FB Sozialdemokratische Partei Deutschlands-Fortschrittliche Bürger 25,04 4 25,58 5
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 23,43 4 20,59 4
WIR WIR-Bürger für Ingersheim 10,75 2 8,67 1
GRÜNE BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 8,50 2 8,62 1
gesamt 100,0 18 100,0 18
Wahlbeteiligung 53,60 % 57,56 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1945–1964: Karl Braun (SPD)
  • 1964–1996: Martin Maier
  • seit 1996: Volker Godel (FDP)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindewappen zeigt in Rot einen silbernen Anker mit silbernem Tau. Die Gemeindeflagge ist weiß-rot. Wappen und Flagge wurden der Gemeinde am 18. Dezember 1972 verliehen.

Der Anker ist seit dem 18. Jahrhundert als Marksteinzeichen beider Orte nachgewiesen, die bereits bis 1829 eine gemeinsame Gemeinde bildeten. Er weist auf die Neckarschifffahrt hin. Später war das Großingersheimer Wappen „In Gold ein blauer Anker mit blauem Tau“, das Kleiningersheimer „In Rot ein silberner Anker.“ Kleiningersheim wurde zudem am 11. Juni 1955 eine Gemeindeflagge in den Farben Weiß-Rot verliehen. Nach dem erneuten Zusammenschluss von Groß- und Kleiningersheim im Jahre 1972 wurden die Großingersheimer Form des Ankers und die Farben von Kleiningersheim angenommen.

Wappen der Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnergemeinde ist seit 1999 die gleichnamige französische Gemeinde Ingersheim im Elsass.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Rathaus Großingersheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das alte Rathaus ist ein ehemaliger Pfleghof des Frauenklosters Pforzheim. Er wurde 1570 von der Gemeinde übernommen und zum Rathaus ausgebaut. Das Haus wurde mehrfach umgebaut, zuletzt 1958. 1995/96 wurde es durch einen Neubau als Hauptsitz der Verwaltung ersetzt. Heute ist im alten Rathaus u. a. das Gemeindearchiv untergebracht.

Martinskirche Großingersheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Martinskirche ist eine ehemalige Wehrkirche, die von einer hohen Mauer umgeben war. Diese wurde weitgehend entfernt. Sichtbare Wehrelemente sind im Turm und der ehemaligen Mantelmauer erhalten. Die unteren Turmstockwerke und die Südwand stammen aus dem 12. Jahrhundert. Der spätgotische Chor wurde um 1460 errichtet. Im Chor wurden bei einer Renovierung 1961/62 bedeutende Wandmalereien freigelegt, darunter eine monumentale Figurengruppe an der Nordwand, eine Evangelistengruppe im Kreuzgewölbe und ein großes Wandgemälde an der Südwand.[6] Eine Besonderheit ist der in seiner Art einmalige Emporenaufgang aus Maßwerk an der Außenseite der Kirche.

Georgskirche Kleiningersheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Georgskirche wurde im Jahre 1601 unter der Leitung des Stuttgarter Baumeisters Hans Braun, einem Mitarbeiter Heinrich Schickhards, erbaut. In den Kriegswirren des 17. Jahrhunderts wurden das Kircheninnere zerstört und wertvolle Gegenstände geraubt. Besonders sehenswert ist die achteckige Glockenstube.

Schloss Kleiningersheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 16. Jahrhundert in unmittelbarer Nähe einer verfallenen Burg von Ritter Caspar Nothaft im Renaissance-Stil erbaut. Im Innenhof werden im Sommer Konzerte veranstaltet.

Kleiningersheimer Mühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mühle lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen und befindet sich direkt unterhalb des Schlosses. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Mühlbetrieb eingestellt.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Neckarufer im Ingersheimer Wiesental gehört zum Naturschutzgebiet Altneckar, einem der letzten naturnahen Flussabschnitte des Neckar im Regierungsbezirk Stuttgart.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingersheim ist mit dem Auto über die Ausfahrt Pleidelsheim an der A 81 und weiter über die L 1125 erreichbar. Nächstgelegener Bahnhof ist Bietigheim-Bissingen. Dort besteht Anschluss an das S-Bahn-System der Landeshauptstadt Stuttgart. ÖPNV-Anbindung per Bus u.a. nach Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg (über Freiberg am Neckar).

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Schillerschule verfügt Ingersheim über eine eigene Grundschule. Außerdem gibt es vier Kindergärten im Ort. Weiterführende Schulen gibt es nur in den Nachbarorten.

Ver- und Entsorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stromnetz im Ortsteil Großingersheim wird von der EnBW Regional AG betrieben, im Ortsteil Kleiningersheim von der Syna GmbH.

Eine Gasversorgung besteht nur in Großingersheim, betrieben durch die Syna GmbH.

Zur Trinkwasserversorgung fördert die Gemeinde Ingersheim Grundwasser aus eigenen Brunnen (Epple- und Talbrunnen) und pumpt es über eine Druckleitung zum Hochbehälter "Weiden". Dort wird es mit Fremdwasser von der Bodensee-Wasserversorgung gemischt.

Das Abwasser der Gemeinde Ingersheim wird über eine 4,6 km lange Druckleitung zur Kläranlage Bietigheim-Bissingen gepumpt und dort gereinigt.

Die Abfallentsorgung wird von der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH (AVL) übernommen, einer 100%igen Tochtergesellschaft des Landkreises Ludwigsburg. Die AVL ist beauftragt, die Aufgaben zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen im Auftrag des Landkreises Ludwigsburg zu erfüllen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingersheim verfügt über mehrere Gewerbegebiete mit kleineren Handwerks- und Industriebetrieben. Der Ort ist aber auch noch landwirtschaftlich geprägt (Getreide, Mais, Zuckerrüben, Obstbau) und ein traditionsreicher Weinort. Es gibt eine eigenständige Raiffeisenbank Ingersheim eG mit Filiale in Kleiningersheim sowie eine Filiale der Kreissparkasse Ludwigsburg.

Windkraftanlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windkraftanlage Ingersheim im Mai

Bis April 2012 wurde auf der Anhöhe oberhalb von Ingersheim eine Windkraftanlage errichtet. Die Anlage befindet sich unweit der L 1113 (Besigheimer Straße), rund einen Kilometer nördlich des Ingersheimer Ortsteils Groß-Ingersheim, 1,5 km westlich von Klein-Ingersheim und 500 m südlich des Besigheimer Sprengsels Husarenhof (Geographische Koordinaten: 48° 58′ 28″ N, 9° 10′ 18″ O). Der Sockel gründet auf rund 300 m ü. NHN.

Finanziert und betrieben wird sie von der Energiegenossenschaft Ingersheim. Die Energiegenossenschaft hat nach eigenen Angaben mehr als 360 Mitglieder. Diese beteiligen sich jeweils mit einem Anteil ab 2500 €. Die Mitglieder kommen zu mehr als 75 % aus Ingersheim und anderen in der näheren Umgebung gelegenen Gemeinden.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anlage vom Typ Enercon E-82, mit 138,6 m Nabenhöhe und einer Gesamthöhe von 179,6 m, verfügt über eine elektrische Leistung von 2 MW.[7] Anlagen dieses Typs zählen zu den derzeit am häufigsten aufgestellten Windkraftanlagen in Deutschland. Die Anlage gründet auf einem Stahlbetonfundament von 19,6 m Durchmesser und 3,45 m Tiefe. Der Hybridturm, der im unteren Bereich aus Stahlbeton-Fertigteilen und im oberen Bereich aus Stahl besteht, hat eine Masse von rund 1650 t. Die Masse des Maschinenhauses beträgt 120,4 t. Die Anlage ist Stand April 2012 das fünfthöchste Bauwerk in der Region Stuttgart, nach den Kaminen des Kraftwerks Altbach, dem Stuttgarter Fernsehturm, dem Fernmeldeturm auf dem Frauenkopf und dem Kamin des Kraftwerks Stuttgart-Münster.

Die Netzeinspeisung erfolgt mittels eines ebenfalls von Enercon stammenden Wechselrichters, die Übergabestation befindet sich rund 200 m westlich der Windkraftanlage.

Baugeschichte und Baufortschritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Bau gingen jahrelange Vorüberlegungen, Untersuchungen und kontroverse Auseinandersetzungen voraus.[8] So wurde z. B. in Ingersheim, auf dem Besigheimer Sprengsel Husarenhof und in Besigheim die Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof[9] gebildet, die Widerstand gegen den Bau der Windkraftanlage leistete.

Im Januar 2011 wurde der Bau schließlich vom Ludwigsburger Landrat Rainer Haas genehmigt.[10][11] Schon vor offiziellem Baubeginn am 17. September 2011 waren die Bauarbeiten in Gange.[12] Am 15. März 2012 war mit der Montage der Flügel der Bau äußerlich abgeschlossen.[13] Am 15. April 2012 wurde die Anlage offiziell in Betrieb genommen; sie lief zu diesem Zeitpunkt noch im Probebetrieb.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Leibrecht, Politiker, FDP, von 2002 bis 2013 Mitglied des Bundestages, wohnt in Kleiningersheim.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 393–395
  3. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Ingersheim.
  4. Bevölkerungsentwicklung in Baden-Württemberg von 1871 bis 2012
  5. Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart
  6. Markus Otto: Nachreformatorische Gemälde in den Kirchen des Kreises Ludwigsburg. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter XVI, 1964, S. 30–56, hier S. 36–39.
  7. Soweit nicht ausdrücklich andere Quellen genannt werden, stammen die Angaben von den Internetseiten der Energiegenossenschaft Ingersheim; Abruf am 29. Februar 2012
  8. Sammlung von Presseartikeln, zusammengetragen von den Projektgegnern, abgerufen am 29. Februar 2011
  9. Internetseite der Gegner, abgerufen am 29. Februar 2012
  10. 3,5 Millionen für Riesen-Rotor, Stuttgarter Nachrichten, 15. Januar 2011, abgerufen am 29. Februar 2012
  11. Pressemitteilung des Landratsamts Ludwigsburg, abgerufen am 29. Februar 2012
  12. Angelika Baumeister: Die Bagger für das große Windrad sind schon angerückt. In: Ludwigsburger Kreiszeitung. 19. September 2011 (lkz.de [abgerufen am 30. September 2011]).
  13. Alfred Drossel: Millimeterarbeit in luftiger Höhe, Ludwigsburger Kreiszeitung, 16. März 2012. Online abgerufen am 15. März 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ingersheim (Neckar) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien