Karl von Utenhove

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Karl (Karel, Carolus) von Utenhove, Herr van Nieuwland (* 18. März 1536 in Gent; † 31. August 1600[1] in Köln) war ein flämischer humanistischer Gelehrter (Philologe) und Dichter, der in Basel, Paris, London und am Niederrhein wirkte.

Karl von Utenhove, Kupferstich von Theodor de Bry um 1598 nach einem zeitgenössischen Porträt von Crispin de Passe d. Ä.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl von Utenhove (auch van Uytenhofen, Vtenhouius Neochthonis u. ä.) war der Sohn von Karl von Utenhove d. Ä., Herr von Merkeghem, Horsen, Nieuwland[A 1], Warenchem und Oosthoek (um 1500–1580), und Anna de Grutere († vor 1556) und der Enkel von Nicolas von Utenhove († 1527).[A 2] Seiner verstorbenen Mutter Anna de Grutere widmete Karl von Utenhove ein Epitaphium. Die zweite Frau seines Vaters Karl d. Ä. war Elisabeth [Anna?] Wier, vermutlich eine Verwandte des Klever Leibarztes und Gegners der Hexenverfolgung Johann Weyer (1515–1588).[A 3][2]

Das Stadtschloss „Utenhovesteen“ der Familie in Gent befand sich am Vrijdagmarkt 9–10 (1839 abgerissen, heute „Ons Huis“). 1557 wurde die Bibliothek Karls von Utenhove d. Ä., der 1539 und 1548 erster Schöffe (Bürgermeister) von Gent gewesen war, konfisziert.[3] 1562[4] floh der Vater als verfolgter Protestant mit seiner Familie zunächst zu Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg (1516–1592) und suchte dann Schutz bei Graf Hermann von Neuenahr und Moers (1520–1578) in Friemersheim (heute Duisburg-Rheinhausen).

Schulzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Gent war der flämische Philologe Johann Otho (um 1520–1581) Lehrer von Karl von Utenhove; Utenhove widmete ihm 1555 und 1556 Epigramme und 1556 ein dreiseitiges Melydrion. Mit der Tochter Johanna Otho (um 1549–nach 1621) seines Lehrers, die selbst literarisch tätig war und seit 1557 mit ihrem Vater in Duisburger Exil lebte, hatte Karl von Utenhove zeitlebens Kontakt.

Studium in Löwen und Basel (1555 bis 1557)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl von Utenhove bezog 1555 zusammen mit seinem Schulfreund Bonaventura Vulcanius (1538–1614) die Universität Löwen. Noch im selben Jahr studierte er in Basel, wo er die Humanisten Sebastian Castellio (1515–1563), Bonifacius Amerbach (1495–1562) und Thomas Platter (1499–1582) kennenlernte. 1555 bis etwa 1557 war Utenhove Tischgänger bei Platter.

Handschriftliches „Pentastichon“ Utenhovens (Zeilen 8/9: „οὐθὲν ὁ βίος“) für Bonifacius Amerbach, 1555

Utenhove war polyglott und schrieb Gedichte in mindestens 10 Sprachen (Flämisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Latein, Griechisch, Hebräisch und „Chaldäisch“). Als Humanist schrieb „Uten-ho-vius“ seinen Namen oft griechisch „Οὐθὲν-ὁ-βίος“ – „drei Worte, in denen verborgen ‚Nichts ist dieses Leben‘ steckt“.[A 4][2]

Schon in seiner ersten Basler Zeit wirkte Utenhove an Publikationen des Druckers Johannes Oporinus (1507–1568) mit und veröffentlichte kleine Beiträge in Werken von Paul Dolscius (1526–1589), Gilbert Cousin (1506–1572)[A 5], Hadrian Junius (Adrian de Jonghe) (1511/12-1575), Joachim Camerarius (1500–1574), Michael Neander (1525–1595), Pierio Valeriano (1477–1558), Celio Secondo Curione (1503–1569) oder Olympia Fulvia Morata (1526–1555).

Hauslehrer in Paris (1557 bis 1561)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Winter 1556/57 reiste Utenhove mit seinem Vater und seinem Bruder Johann (Jan d. J.) nach Paris und wurde Hauslehrer der Töchter Camille (1547–nach 1611)[A 6], Lucrèce (1548/49–1580) und Diane (1550–1581) des berühmten Gelehrten Jean de Morel (1511–1581), seigneur de Grigny et du Plessis-le-Comte, und seiner Frau Antoinette de Loynes (1505–1567/68).[5] Jean de Morel war ein Gläubiger des Nostradamus (1503–1566), über dessen Verse sich Utenhove spöttisch äußerte:

Nostra damus cu[m] verba damus, q[ui]a fallere Nostru[m] est,
Et cum verba damus nil nisi Nostra-damus.[6]
Wir geben das Unsrige, wenn wir Worte geben, denn Unser ist ja zu täuschen.
Und wenn wir Worte geben, geben wir nichts anderes als das Unsrige

Morels Haus bildete einen Mittelpunkt des kulturellen Lebens[7]; Utenhove freundete sich dort an mit Jean Dorat (1508–1588), Adrianus Turnebus (1512–1565), Denis Lambin (1520–1572), George Buchanan (1506–1582), François Olivier (1497–1560), Michel de L’Hospital (um 1505–1573) und Mitgliedern der Dichtergruppe „La Pléiade“ um Pierre de Ronsard (1524–1585) und Joachim du Bellay (um 1522–1560). Im Winter 1558/59 besuchte Jan Kochanowski (1530–1584) Utenhove in Frankreich.

Johannes Sambucus (1531–1584) empfahl Utenhove 1560 als polyglotten und begabten Übersetzer der Dionysiaka des Nonnos von Panopolis (5. Jh. n. Chr.) in einem Brief aus Paris an Hieronymus Wolf (1516–1580).[8][9]

Gesandtschaft nach England und Schottland (1561 bis 1565)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1561 reiste er mit der französischen Gesandtschaft als Sekretär des Prälaten und Diplomaten Paul de Foix de Carmain (1528–1584) nach England und Schottland. In London gehört Utenhove dem literarischen Kreis um Königin Elisabeth I. an. William Camden (1551–1623) bezeichnet ihn noch 1614 als „Carolus Vtenhovius my good friend“.[10] Mit Mildred Cook Cecil, Lady Burghley (1526–1589), der Frau des Staatssekretärs William Cecil (1521–1598), die als eine der gebildetesten Frauen Englands galt, führte er einen umfangreichen Briefwechsel. Auch Philip Sidney (1554–1586), Daniel Rogers (1573–1652) und Robert Dudley, 1. Earl of Leicester (1532–1588) gehörten zu Utenhoves englischem Freundeskreis.

Zu einem Zwischenfall kam es Sylvester 1563/64 am Ende einer viermonatigen Einquartierung im Eton College, als die französische Gesandtschaft randalierte, sich nicht an die Hausordnung hielt und das College nach der Sperrstunde verlassen wollte; der Provost William Day (1529–1596) berichtete nach London, dass auch Utenhove und Dubois, der Sekretär des Botschafters, nach dem Tor-Schlüssel verlangten.[11]

Über Paris, die Niederlande und Emden kehrte Utenhove 1565 nach Düsseldorf zurück. Nach der Rückkehr aus England besuchte er Johann und Johanna Otho in Duisburg.[12]

Augsburger Reichstag und Genter Bildersturm (1566)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte der 1560er Jahre veröffentlichte Utenhove eine lateinische Übersetzung der Hymnen des Kallimachos. Das Werk ist nicht erhalten, wurde aber von Zeitgenossen wie François de Thoor († um 1601)[A 7], Jean Dorat, Johanna Otho, Johannes Curterius (um 1546-nach 1583)[A 8], Martin Hauweel[A 9] oder seinem Bruder Jan Utenhove d. J. ausgiebig gewürdigt.[13]

Während des Reichstags, der vom 23. März bis 30. Mai 1566 stattfand, hielt Utenhove sich in Augsburg auf[14]; dort hat er Wilhelm Friedrich Lutz (1551–1597) und Hieronymus Wolf[15], vermutlich auch Caspar Peucer (1525–1602) und Wilhelm Xylander (1532–1576) getroffen. Orlando di Lasso (1532–1594) und Paul Melissus (1539–1602), mit denen Utenhove freundschaftlich korrespondierte, waren 1566 ebenfalls anlässlich des Reichstages in Augsburg.

Als es in Gent 1566 zu einem Bildersturm kam, reiste Utenhove im September über Antwerpen und Brüssel sofort dorthin, berichtete Ludwig von Nassau-Dillenburg (1538–1574) aus Dentergem von den Vorgängen und bat um Milde für die Bilderstürmer[A 10]; Dentergem war Besitz seiner Cousine Anne d’Olhain-Estaimbourg (1532–1566).[A 11] In Aalter traf er im September Katharina van den Boetzelaer[A 12] († nach 1567), die eine wichtige Rolle in der kalvinistischen Partei der „Geusen“ und bei der Abfassung des sog. Adelskompromiss von Breda spielte. Im August 1566 war Utenhove in Brügge.[16]

Studien in Basel (ab 1567)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Ankunft von Herzog Alba (1507–1582) in den Spanischen Niederlanden, kehrte Utenhove im Mai/Juni 1567 in Begleitung des englischen Gesandten Thomas Redclyffe, 3. Earl von Sussex (1525–1583) aus Antwerpen zu seinem Vater nach Friemersheim zurück. Er schrieb von dort im Juni an Pierre l'Oyseleur (1530–1590), Seigneur de Villiers et Westhove, den späteren Sekretär und Hofprediger Wilhelm von Oraniens (1533–1584). Im Juli 1567 machte Utenhove brieflich William Cecil auf die Prophezeiung „Imago Flandriae“ aufmerksam, deren Erfüllung er für das kommende Jahr 1568 erwartete.[17] Diese Vision des Abtes Lubertus Hautscilt (1347–1417) aus Brügge war erstmals (um 1558?) von Utenhoves Lehrer Johann Otho veröffentlicht worden.

Utenhove versuchte zunächst vergeblich, in Köln Fuß zu fassen. Er erteilte Sprachunterricht, musste aber als Protestant die Stadt verlassen. Als er ohne Erlaubnis des Rates zurückkehrte, wurde er kurzzeitig ins Gefängnis geworfen.[18]

1567 reiste Utenhove nach Basel, um Heinrich Bullinger (1504–1575) zu besuchen, und immatrikulierte sich 1568/69 in Basel. 1568 gab Utenhove in Basel die gesammelten Gedichte „Francisanus et fratres“ seines Freundes George Buchanans heraus[19]; als Anhang dazu veröffentlichte er seine eigene Schrift Xenia mit neulateinischen, griechischen und hebräischen Gedichten. Utenhove besorgte in Basel darüber hinaus verschiedene Publikationen anderer Personen, die in der Offizin Oporinus erschienen, als „Castigator“ und „Corrector“.

1568 wandte sich Utenhove brieflich aus Basel an Königin Elisabeth mit der Bitte, dass ihr eine Geschichte der spanischen Inquisition gewidmet werden dürfe.[20] Das Erscheinen des Werkes Sanctae Inquisitionis Hispanicae artes aliquot (= Einige Künste der Heiligen spanischen Inquisition) von Casiodoro de Reina (um 1520–1594) wurde jedoch aus politischen Gründen von Opirinus aufgegeben, so dass es schließlich in Heidelberg gedruckt wurde.[21]

Karl von Utenhove („Carolus Wtenhouius“) stand 1570 (Antwerpener Index) auf dem Index Librorum Prohibitorum in der 1. Klasse häretischer Schriftsteller.

Düsseldorf (ab 1570)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1570 und 1571, vermutlich auch danach, hielt Karl von Utenhove sich in Düsseldorf auf.[22] 1570 hat Utenhove, der „fast ein ganzes Leben als Vagabund gelebt, endlich geheiratet“[23]; Dorat und andere humanistische Freunde schrieben „Epithalamien“ auf seine Hochzeit.[24][9]

Der Klever Leibarzt Reiner Solenander (1524–1601) berichtet 1576 Wilhelm V. in seinem „Consilivm XXVI“, dass ein bestimmtes Rezept dem „Gastfreund“ Carolus Vtenhouius des Herzogs früher schon einmal („aliquando“) bei gleichen Nieren- und Milzproblemen geholfen habe.[25]

Am 2. Mai 1574 immatrikulierte sich ein „Carolus Vtenhouius“ (zusammen mit „Nicolaus uten Hove“) in Heidelberg, 1576 in Köln, später in Padua; es dürfte sich dabei jedoch ebenso wie bei „Hanso Karolus Utenhovius“ aus Gent, der 1589/90 in Basel war, um Verwandte Karls gehandelt haben.

Der Cousin „Karl Uutenhove“ und die reformierte Republik in Gent (1576 bis 1584)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wird oft vermutet, dass Utenhove nach der „Genter Pazifikation“ 1576 nach Gent zurückkehrte. Bei dem Genter Ratsherren und Bürgermeister, der zusammen mit Nikolaus und Jakob Utenhove zu den „18 beharrlichen Ratsherren“ gehörte, die 1577 bis 1584 als Kalvinisten die Macht in der Stadt übernahmen, handelt es sich jedoch um den Namensvetter Karl Uutenhove, Heer van Hooghewalle en Hoogh-Seylandt († nach 1584)[A 13][26], und zwar um einen entfernten Cousin von Karl von Utenhove.[27][2] 1579 und 1583/84 gegen Ende der reformierten Republik war dieser täuferisch gesinnte Karel van Utenhove Genter Bürgermeister (erster Schöffe). Im August 1583 wurde er als Gesandter nach Deutschland geschickt, um flandrische Hilfe im Truchsessischen Krieg anzubieten.[28] Er soll den Gentschen Magistrat zusammen mit dem ebenfalls taufgesinnten Schöffen Gillis Hebberecht 1584 verlassen haben, weil die Ausübung der Todesstrafe der Überzeugung der beiden widersprach.

In dem Relief zur Unabhängigkeitserklärung der Generalstaaten (1581) von Henri Bouchard (1875–1960) auf dem Reformationsdenkmal in Genf ist Karl Utenhove van Hoogewalle als Deputierter Flanderns dargestellt.

Düsseldorf und Köln (bis 1600)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl von Utenhove, Porträt von Crispin de Passe d. Ä., 1595

In den folgenden Jahren hielt sich Utenhove vorwiegend in Friemersheim, in Neuss, am Jülich-Kleve-Bergischen Hof in Düsseldorf (bis etwa 1588)[29] und in Köln auf. Franciscus Modius (1536–1597)[A 14] stellte er einen Codex der Siegburger Benediktinerabtei für dessen Ausgabe der Alexandergeschichte des Quintus Curtius Rufus zur Verfügung.[30] 1585 besuchte ihn Melissus.[31][2] In Neuss und Düsseldorf war Wilhelm Fabry (1560–1634), der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie, ein Schüler von Utenhove.

Basilius Amerbach (1533–1591) versuchte um 1589/90[32] noch einmal - offenbar vergeblich -, Utenhove zu einem Wechsel als Professor für Griechisch nach Basel zu bewegen.

1590 lebte Utenhove in Köln, wo er den Spiegeler Hof[A 15] in der „St. Marviren“- oder Machabäerstraße in der nördlichen Vorstadt „Niederich“ erwarb[33] oder von seiner Adoptivtochter Anna von Palant-Breidenbent (um 1550–1599) übernahm.

1593 nahmen Utenhove und der Arzt Dr. Johann Slotan in Köln an der Obduktion von Ludwig Rochal Finger teil, bei der Wilhelm Fabry Steine in der Lunge fand.[34] In Köln porträtierte 1595 Crispin de Passe der Ältere (1564–1637) Utenhove im Alter von 59 Jahren. Enge Freunde Utenhoves in Köln waren Mathias Quadt von Kinckelbach (1557–1613), Hartger Henot (1571–1637) oder die Humanisten Pedro Ximémez (um 1524–1595) und Jean Matal (um 1517–1597). Der reformierte Prediger Dietrich Dunck[A 16] kam aus Düsseldorf nach Köln, um von Utenhove Französisch zu lernen.[35][2] 1597 übernahm Utenhove das Amt des Testamentsvollstreckers des Nachlasses von Matal, der seit 1593 in Köln gelebt hatte.[36] Johann von Lyskirchen († um 1608), der zwischen 1595 und 1607 fünfmal Kölner Bürgermeister war, hat Utenhove „seines hohen verstants wegen sonderlich in Ehren gehalten“.[37] Lyskirchen bereitete 1598 eine Publikation des Briefwechsels Utenhoves vor, die aber offenbar nicht realisiert wurde. Das Diktat eines Hochzeitsgedicht für Constantin von Lyskirchen (1573–1632) und Gertraud von der Recke nahm Hans von Overbeck (1582–1619)[A 17] 1599 für Utenhove auf.[38]

Im Sommer 1599 erkrankten Utenhoves Frau Ursula und seine Adoptivtochter Anna schwer, konnten aber von dem herzoglichen Leibarzt Wilhelm Fabry zunächst „aus dem Rachen des Orcus gerettet werden.[39] Anna von Palant erlag jedoch wenige Monate später im November 1599 in Köln der Pest. Utenhove litt in dieser Zeit stark an einer urologischen Erkrankung und bat Fabry um Hilfe, da das von den Kölner Ärzten Dr. Heinrich Botterus (1539–nach 1613)[A 18] und Dr. Arnold Manlius (1530/37–1607)[A 19] verabreichte „Alexipharmacum“ nicht helfe.[40]

1600 starb Utenhove erblindet an einem Schlaganfall; seine Frau Ursula überlebte ihn. Einen Kommentar zu den Dionysiaka des Nonnos, an dem er arbeitete - sein Drucker Oporinus hatte schon 1556 aus Italien eine Handschrift des Textes erhalten, editio princeps[41] 1569 durch Gerhard Falkenburg (um 1538–1578) -, konnte Utenhove nicht mehr abschließen.[42] Utenhove, der sich aus den konfessionellen Auseinandersetzungen herauszuhalten suchte und vor allem erasmisch gesinnt war, wurde außerhalb der Stadt - vermutlich auf dem Geusenfriedhof oder im freien Feld vor dem Severinstor - „gantz ehrlich, durch consent des Ehrsamen Rahts mit statlicher procession vieler Edelen vnnd gelerten leuthen in Velt uff die begrebnus der Protestierenden Religions verwanten zur erden bestattet“.[43]

1607 veröffentlichte Wilhelm Fabry als Anhang zu De Combustionibus einen Band mit Nachrufen auf Karl von Utenhove in Gedichtform (Epitaphien).[44] Beiträger waren außer Fabry selbst Amandus Polanus von Polansdorf (1561–1610), Nicolas Viret[A 20], Johann Buxtorf der Ältere (1564–1629), Johannes Rheterius († 1606)[A 21], Johannes Ulrich[A 22], Christoph Donauer (1564–1611)[A 23], Lorenz Frisäus (1568–1635)[A 24], Jean-Jacques Boissard, Bernhard Praetorius (1567–1616)[A 25], Sebastian Hornmold der Jüngere (1562–1634), Jan Gruter, Nathanaël Chambutus[A 26], Johann Jacob Grasser (1579–1627), Matthias Quadt, Daniel Tavel († 1648)[A 27], David Leclerc († 1635)[A 28] und Margaretha Bock-Erfenstein von Gutmannsdorf.

Briefwechsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Konvolut „Legionum Epistolarum Utenhovii hecatontas aut centuria prima“ des umfangreichen Briefwechsels Karls von Utenhofen gelangte in die Bibliothèque nationale de France (MS Lat. 18562).[45] Es enthält Briefe und vor allem Gedichte an oder von Basilius Amerbach (1533–1591), Théodore de Bèze (1519–1605), William Cecil, 1. Baron Burghley (1521–1598), David Chyträus (1531–1600), Jean Dorat (Auratus) (1508–1588), Janus Douza (van der Does) (1545–1604), Königin Elisabeth I. (1533–1603), Gerhard Falkenburg (um 1538–1578), Marquard Freher (1565–1614), Rudolf Goclenius (1547–1628), Kardinal Antoine Perrenot de Granvelle (1517–1586), Jan Gruter (1560–1627), Johann Gymnich III. (1540–1596), Franz Junius (1545–1602), Justus Lipsius (1547–1606), Johann von Lyskirchen († um 1608), Konstantin von Lyskirchen (1500–1581), Philips van Marnix (1540–1598), Paul Melissus (1539–1602), Jean Matal (um 1517–1597), Gerhard Mercator (1512–1594), Camille Morel (1547–nach 1611), Frédéric Morel (1523–1583), Adam Henricpetri (1543–1586), Anna von Palant (um 1550–1599), Suffridus Petrus (1527–1597), Johannes Piscator (1546–1625), Felix Platter (1536–1614), Johannes Posthius (1537–1597), Heinrich Rantzau (1526–1598), Nikolaus von Reusner (1545–1602), Pierre de Ronsard (1524–1585), Henri Estienne (Henricus Stephanus II.) (1531–1598), Johannes Sturm (1507–1589), Heinrich Sudermann (1520–1591), Anna von Utenhove (um 1550–nach 1595) und Theodor Zwinger (1533–1588) und anderen.

Weitere Briefe Utenhoves sind in Sammlungen seiner Korrespondenzpartner wie Bonifacius Amerbach (1495–1562), Justus Lipsius (1547–1606), Wilhelm Fabry (1560–1634)[46] u. a. sowie in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg[47], der Universitätsbibliothek Basel[48], der Bayerischen Staatsbibliothek München[49], der Burgerbibliothek Bern und der Vatikanischen Bibliothek in Rom[50] erhalten.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl von Utenhove war seit 1570 verheiratet mit Ursula von Vlodrop (Floderopia u. ä.) († nach 1604)[51], Tochter von Wilhelm IV. von Vlodrop († 1546)[A 29], Herr von Grevenbicht, Rijckholt, Daelenbroeck und Reckheim, und Odilia von Hoemen († 1558)[A 30], Herrin zu Odenkirchen und Leuth und Mitherrin von Reuland.

Vlodrop[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschwister von Ursula von Vlodrop:[52][53][2]

  • Wilhelm V. von Vlodrop († 1564), Herr zu Rickolt und Leuth, Erbbannerherr des Herzogtums Luxemburg und der Grafschaft Chiny, 1531 und 1549 mit Odenkirchen belehnt, war seit etwa 1534 verheiratet mit Anna Margaretha von der Donck (um 1515–um 1561), Herrin zu Bicht, Papenhoven und Wolfrath. Deren Kinder:
    • Wilhelm von Vlodrop, jung verstorben.
    • Heinrich von Vlodrop, jung verstorben.
    • Odilia von Vlodrop (um 1540–1620), Erbin von Odenkirchen, seit 1559 verheiratet mit Floris (Florentz) van den Boetzelaer (Botzlar) (um 1532–1573[54])[A 31], 1572 Burggraf von Odenkirchen, Herr von Aspern und Langerak, förderte die Reformation.
    • Alverade (Alberta, Alverta, Alveradis) von Vlodrop († 1606), Herrin zu Bicht, seit 1561 verheiratet I. mit Karl I. von Bronckhorst–Batenburg-Stein († 1580; ermordet in Köln)[55], Herr von Barendrecht, verheiratet II. mit Philipp von Bentinck († nach 1608), Gubernator von Venlo und Straelen.
    • Anna von Vlodrop († zwischen 1578 und 1584), Herrin von Dalenbroek, seit etwa 1564 verheiratet mit Hattard (Harthart) von Palant († 1615)[A 32], Herr zu Wiebelskirchen und Lindenberg, 1572 belehnt mit Wildenberg, später lothringischer Rat und Amtmann zu Sirck.
  • Maria von Vlodrop († vor 1563), seit 1532[56] verheiratet mit Johann IV. von Palant († vor 1556), Herr zu Weisweiler, Wildenburg, Nothberg, Berghe (Laurenzberg), Amtmann von Eschweiler. Deren Kinder:
    • Johann V. von Palant († nach 1564), verheiratet mit Anna von Gertzen genannt Sintzig († 1611), Erbin zu Langendorf, war 1559 Jülicher Amtmann von Wilhelmstein und Eschweiler[57],
    • (vermutlich) Anna von Palant (um 1550–1599) war eine neulateinische Dichterin.
  • Hendrik († vor 1559).
  • Balthasar von Vlodrop († 1567), Herr zu Odenkirchen, Mitherr zu Reuland, seit 1537 auch Herr zu Leuth, war seit etwa 1542 verheiratet mit Katharina von Bylandt († um 1575), Herrin von Well und Bergen. Er gewährte in Leuth taufgesinnten Flüchtlingen aus den Spanischen Niederlanden Unterschlupf. Ihre Kinder:
    • Wilhelm von Flodrop († um 1600/05), Herr zu Leuth und Well, Erbbannerherr des Herzogtums Luxemburg, verheiratet seit 1574 mit Johanna (Anna) von der Feltz († 1613)[58] zu Feltz und Paffendorf, Herrin zu Moersdorf, verlor als Anhänger Wilhelm von Oraniens (1533–1584) seine Güter in den spanischen Niederlanden, deren Kinder[59]
      • Adrian Bathasar von Flodrop (* um 1580; † um 1656), verheiratet mit Isabella van Dorth († 1652),
      • Johann (Hans) Wilhelm von Flodrop († 1616), 1595 immatrikuliert in Herborn,
      • Otto Heinrich von Flodrop († 1619/20),[60] 1595 immatrikuliert in Herborn,
      • Johann Bernhard von Flodrop († nach 1595), 1595 immatrikuliert in Herborn,
      • Anna Katharina von Vlodrop, verheiratet mit Werner II. von Bongart (1570–1645), Herr zu Wijnandsrade,
    • Odilia von Flodrop († nach 1566)[61], Herrin von Odenkirchen und Mitherrin zu Reuland, heiratete 1560/61 Carsilius V. von Palant († 1606), Herr zu Ruyff und Breitenbend,
    • Anna von Vlodrop (1543–1584) heiratete I. 1565 Matthias von Loë († um 1575), Herr von Wissen und Veylar, Dost zu Goch, und II. 1575 Graf Johann van Horne (1531–1606), Herr von Boxtel.
  • Johanna, Nonne im Prämonstratenser-Kloster Wenau.

Eine Tante der Ursula von Vlodrop war:

  • Anna [Barbara] von Vlodrop (um 1510–1579), Herrin zu Reckheim, seit 1538 verheiratet mit Johann von Quadt (um 1519–1570)[62], Herr zu Wickrath und Kreuzberg[A 33], Sohn von Dietrich Quad von Wickrath (um 1492–1539) und Regina Scheiffart von Merode (um 1486–1523) zu Bornheim. Ihre Kinder:[63]
    • Wilhelm Quadt von Wickrath († nach 1624), Herr zu Zoppenbroich, 1574 Drost zu Ringenberg, jülischer Türwärter, seit 1571 verheiratet mit Dorothea von Loe († nach 1591) zu Wissen
    • (Johann) Steffen Quadt von Wickrath († um 1600), Herr zu Kreuzberg und Mörmter, Amtmann zu Kaiserslautern, verheiratet I. mit Susanna (Anna) Quadt von Landscron, II. mit Anna von Palant[A 34], III. um 1570 mit Elisabeth Adelheid (Alheit) von Wachtendonck
    • Alvera Quadt von Wickrath († 1609), seit 1584 verheiratet mit Ambrosius II. von Viermund (um 1550–1588), Herr zu Neersen und Anradt
    • Anna Quadt von Wickrath, verheiratet mit Johann Bock von Erfenstein († 1592), Herr zu Gutsmanndorf, kurpfälzischer Marschall, Grabmal in der Peterskirche Heidelberg
    • Elisabeth Quadt von Wickrath (um 1545–1627), seit 1570 verheiratet mit Degenhard von Merode (um 1535–1604), Statthalter zu Heinsberg
    • Lutter Quadt von Wickrath, Assessor am Kammergericht zu Speyer, Statthalter zu Simmern, kurpfälzischer Amtmann zu Bacharach, seit 1590 verheiratet mit Sibilla (Isabella) von Ketteler; Karl von Utenhove widmete beiden ein Hochzeitsgedicht[64]
    • Friedrich Quadt von Wickrath († nach 1580)
    • Adolph Quadt von Wickrath
    • Margaretha Quadt von Wickrath (1562–1620 oder 1631), verheiratet mit Bernhard von Oer († zwischen 1612 und 1621), Herr zu Kakesbeck
    • Otilia Quadt von Wickrath, Erbin von Baeck, verheiratet I. mit Johann von Raesfeld, II. seit etwa 1570 mit Konrad von Westerholt (um 1522–1605), münsteraner Domscholaster und Kanzler

Mit der Nichte seiner Frau Ursula, Anna von Palant (Pallantia), korrespondierte Utenhove, und er förderte die Publikation ihrer Gedichte. Die Nichte 2. Grades Margaretha Bock-Erfenstein von Gutmannsdorf, Enkelin der Anna von Vlodrop, war seit etwa 1600 die zweite Frau von Marquard Freher (1565–1614) und ebenfalls literarisch tätig.[65] Margaretha Bock widmete 1607 „ihrem lieben Vettern vnd in der Hebreischen Sprach gewesenen Rabino oder Lehrmeister zu danckbarer gedechtnus“ ein deutsches Epitaph, das von Wilhelm Fabry veröffentlicht wurde.[66]

Karl von Utenhove, der selbst keine Kinder hatte, adoptierte seine Nichte Anna von Palant - die im Jahr vor ihm starb - und vielleicht auch seinen Verwandten Janus Gruterus.[67][24][2]

Um die Mitgift der Ursula von Vlodrop nach einem Erbteilungsvertrag von 1547 entspann sich ein 200-jähriger Prozess der Eheleute Utenhove und ihrer Erben vor dem Reichskammergericht.[68]

Utenhove[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Familie Uutenhove

siehe: Karl von Utenhove der Ältere#Familie (zu dem Geschwistern Karls von Utenhove)[69]; zu seinem Cousin Jan Utenhove d. Ä. (1516/20–1565).

Utenhoves „Nichte“ Anna von Utenhove (Utenhovia) (um 1550–nach 1595) galt als gebildete Dichterin.[70] Für ihren erblindeten Onkel nahm sie Diktate auf.[71]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • François de Thoor: In Callimachi hymnos latinis versibus expressos a Carolo Utenhovio (British Library, Sloane Manuscripts 1768, Blatt 6)
  • Jean Dorat: Griechisches Gedicht auf die Kallimachos-Edition von Karl von Utenhove[72] mit einer lateinischen Übersetzung von Johanna Otho: Callimachum qui omnes scribendis praevenit hymnis (Bibliothèque nationale de France Paris, Collection Dupuy 951, Blatt 151) und N. N.: In Callimachum latinum Caroli Utenhovii epigramma (1566) (ebd., Blatt 77v)[73]
  • Legionum Epistolarum Utenhovii hecatontas aut centuria prima (bisher ungedruckte handschriftliche Briefsammlung; Bibliothèque nationale de France Paris, MS fonds latin 18592), 1598 (Digitalisat der Bibliothèque nationale de France)
  • Guillaume Colletet (1598–1659), Lebenslauf („vie“) Utenhoves (Bibliothèque nationale de France Paris, Nouvelles acquisitions françaises, MS 3073, Blätter 489ff)
  • Gedichte an Elisabeth I., im Februar 1561 übergeben an William Cecil (Public Record Office London, SP 70/48, Blätter 4v–9r)
  • Carmen aggratulatorium Caroli Utenhovii, ad Illustrem D. Robertum Dudleium a Regina Angliae Comitem designatum Ao 1564. 8 octobris und 1564 mense Novembri Caroli Utenhovii in Robertu[m] dudleium a Regina Angliae Comitem Lecestriae designat[um]. In: Album Joannis Rotarii (Zentralbibliothek der Universität Gent, Handschrift Nr. 2465)[74]
  • Brief o. O. o. D [Edition vermutet: „1565“, eher während des Paris-Aufenthaltes 1559/61] aus Paris an Jan von Utenhove d. Ä. In: Jan Hendrick Hessels: Epistvlae et tractatvs cvm Reformationis tvm Ecclesiae Londino-Batavae historiam illvstrantes (1544–1622), Bd. II (Ecclesiae Londino-Batavae archivvm 3), Cambridge: Typis Acodemiae 1897, Nr. 76 und 77, S. 238f (Online-Ressource, abgerufen am 30. März 2015)
  • Charles Utenhove fils a M. de Villiers. Nouvelles des Pays-Bas, Brief vom 20. Juni 1567, und Charles Utenhove, le fils, au Comte Louis de Nassau / Dem Edelen Wolgebornen Hern, Hern Lodwichen, Graeffen zu Nassau, meinem gnedigen Hern, Brief von 19. September 1566. In: G. Groen van Prinsterer: Archives ou correspondance inédite de la maison d'Orange-Nassau (PDF; 2,8 MB), 1. Ser., Bd. II. 1566, Leiden: S. & J. Luchtmans 1835, S. 295–298. Bd. III. 1567-1572, Leiden: S. & J. Luchtmans 1836, S. 102–107 (Online-Ressourcen, abgerufen am 31. März 2011)
  • Brief des Karolus Utenhovius in Versform aus Köln an Wilhelm von Pilsum (Pylsom) († 1614)[75], 1588 (Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland, Düsseldorf, Bestand 4 KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf, Nr. 20 Personalakten des Pfarrers Adolf Sondermann (Idiander) (1547/48–1629)[76])
  • Veronique Despodt: Gentse Grafmonumenten en Grafschriften tot het einde van de calvinistische Republiek (1584), Bd. III Repertorium (PDF; 3,0 MB) (Lic. phil. Universiteit Gent), Gent 2000/01 (Online-Ressource, abgerufen am 4. März 2011)

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbstständige Monographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (zugeschrieben; unsicher)[77] Le Trophée de la parole diuine victorieuse au pays bas, au quel est chanté l'estat, & le changement de la religion, à la gloire de Dieu, & à la confusio[n] de ses ennemis. A monsieur V. C. gentilhome G. & Poëte tresinsigne, o. O. [Gent: Guilelmus Manilus?] o. J. [1566/67?] (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)

Herausgeberschaften und Editionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (Hrsg.): Epitaphivm in mortem Henrici Gallorvm regis christianissimi, eius nominis secundi, per Carolus Vtenhovium Gandauensem, & alios, duodecim linguis / Epitaphe svr le trespas dv Roy Treschrestien Henri Roy de France, II de ce nom, en douze langues. Avltres epitaphes, par plvsievrs auteurs, sur le trespas du mesme Roy. Plvs, les epitaphes svr le trespas de Ioachim du Bellay, Paris: Robert Estienne 1560 (Google-Books)
  • (nicht erhalten; Hrsg.): Lateinische Ausgabe der Hymnen des Kallimachos, um 1566[78]
  • (Hrsg.): Georgii Bvchanani Scoti Poetae eximij Francisanus et fratres, Basel: Thomas Guarinus, 1568
  • (Hrsg.): Xenia seu Ad illustrium aliquot Europae hominum nomina, Allusionum, (intertextis alicubi Ioach. Bellaij eiusdem argumenti versibus), Liber primus. Ad Elisabetham sereniß[imam]. Angl[iae]. Franc[iae]. Hib[erniae]. &c. Reginam, Basel [: Thomas Guarinus] 1568 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • (Hrsg.): Viri Nobiliss[imi] D. Karoli, K[aroli] F[ilii], Utenhovii Nevvlandiae Domini Aliorvmq[ue] Amicor[vm] Carmina Gratvlatoria Scripta In Honorem Simonis Toelmanni Svndatis. Pomerani Cvm. Doctoralia Ivris Vtrivsq[ue] Insignia In Celeberrima Marpvrgensi Academia Pvblice Conseqveretvr M.D.LXXXIIX. XXI. Novembr[is], Marburg: Paul Egenolff 1588
  • (Hrsg.): Gratvlationes scriptae Cl. viro Dn. Gosvino Merckelbachio, I. U. Doctori renunciato in Marp. Academica Panegyri 2. Septemb. M. D. XCVI. à ... Domino Karolo Vtenhovio, Domino in Neulandt, etc. aliis[que] Amicis, Marburg: Paul Egenolff 1596
  • (Hrsg.): Mythologia Aesopica. Metro elegiaco reditta, Steinfurt: Theophil Caesar 1607 (Google-Books)

Beiträge zu Sammelwerken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thematische Widmungsgedichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Εἰς Αδριανοῦ Ίουνίου ... βιβλία ἓξ πρὸς Ιωάννην Οθωνα Έπίγραμμα (= Epigramm für Johannes Otho über die sechs Bücher des ... Adrian Junius). In: Hadrian Junius:[A 35] Hadriani Ivnii Hornani medici Animadversoru[m] libri sex, Basel: Michael Isengrin 1556 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Basel)
  • Ad scholae Othonianae Iuuentutem μελὐδριον. In: Michael Neander: Aristologia Pindarica Graecolatina, Basel: Ludwig Lucius 1556, unpaginiert (3 S.) (Digitalisat der Universitätsbibliothek Basel)
  • Εἰς τὰ τῆς ἁγίης γλώττης Ερωτήματα τοῦ Νεάνδρου Μελύδριον (= Melydrion über das „Lehrbuch der Heiligen Sprache“ des Neander). In: Michael Neander (Hrsg.): Κατήχησις Μαρτείνου Λουθέρου ἡ καλουμένη μικρὰ, ἑλλήνικολατίνη / Catechesis Martini Lvtheri parua, Graecolatina, Basel: Johannes Oporinus 1556, S. 242 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
    • (Wiederabdruck) In Sanctae linguae Erotemata Neandri, Μελύδριον.In: Michael Neander: Sanctae linguae Hebraeae erotemata, 2. Aufl. Basel: Bartholomaeus Franck / Johann Oporinus 1567, S. 6 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München) (nicht enthalten in der 1. Aufl. Basel: Johann Oporinus 1556 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.))
  • Beitrag in: Johannes Magnus: Historiae (qua vix alia lectu jucundior) de Gothorum, Sueonumque rebus gestis, Köln: Johann Birkmann 1567[A 36]
  • In Italvm Fvnambvlvm in Sequanam lapsum, Aurati & Vtenhoij colloquiuum. In: Adriani Turnebi variorum Poematum silua o. O. [Basel: Thomas Guarinus] o. J. [1568], S. 172f (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Εἰς τοῦ Κικέρωνοῦ ἱστορίαν... (= Über die „Geschichte“ des Cicerone). In: Franz Fabricius:[A 37] M. Tvllii Ciceronis historia, per consvles descripta, & in annos LXIV distincta, 2. Aufl. Köln: Maternus Cholinus 1570[A 38]
    • (Wiederabdruck in:) M. Tullii Ciceronis Viri Consularis Historia, Hamburg: Zacharias Hertel 1672 (Google-Books)
  • In ornatissimi viri Gvielmi Mai Metagitnionis Saxonis Πολεμογραφίαν. In: Gulielmus Maius: Polemographia Belgica, Köln: Peter Keschedt 1594 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • In Publii comoedias Terentii, totidemque Cornelii Schoenaei dramata ad Annam Palantiam et Camillam Iambici extemporales. In: Cornelius Schonaeus:[A 39] Terentius Christianus, duabus comoediis additis, Köln: Gerhard Grevenbroich 1595
  • Beitrag in: Ulrich Bollinger / Paulus Schede Melissus (Hrsg.): Nonni Panopolitani poetae Graeci paraphrasis evangelica secundum D. Ioannem, carmine heroico Latino reddita ... Adiecti sunt Hymni sacri quator, item argumenta in 6. libros Christiados Vidae, Speyer: Bernhard Albin 1597
  • Infantia, Pueritia, Adolescentia, Virilitas, Senectus und Aetas decrepita. In: Crispin de Passe: ᾿Ανθρωπομορφώσεως εἰκόνες. Nobili ornatissimóque viro Ludouico Perezia clarissimi viri Marci F[ilii] Sal. pl. d. Crispianus Passaeus jnuentor, Köln: Crispin de Passe 1599 (Digitalisate der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel)

Gedichte auf Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Έπίγραμμα (= Epigramm) an Paul Dolscius und Johann Otho sowie ein handschriftliches griechisches „Pentastichon“ als Widmung an Bonifacius Amerbach. In: Paul Dolscius: Δαβίδου προφήτου καὶ βασιλέως μέλος / Psalterium prophetae et regis Davidis, Basel: Johannes Oporinus 1555 (Digitalisat und Digitalisat der Universitätsbibliothek Basel)[79]
  • Epitaphivm Annae Grvtherae, Domini Caroli Vtenhouvij, D. à Marckeghem coniugis. In: Gilbert Cousin u. a.: Epitaphia, epigrammata & elegiae aliquot doctorum & illustrium virorum, o. O. [Basel: Johannes Oporinus], 1556, S. 105f (Digitalisat der Universitätsbibliothek Basel)
  • ᾿Ιωάννῃ ᾿Οπωρινῷ … μελύδριον σεληναίον (= Mondnächtliches Melydrion für Johannes Oporinus). In: Joachim Camerarius d. Ä.: Commentatio explicationum omnium tragoediarum Sophoclis, Basel: Johannes Oporinus 1556 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Ad clariss. uiros, Arnoldum Arlenium Peraxylum, & Michaelem Isingrinium, in Ioannis Pierij Valeriani Hieroglyphicῶn libros quinquagintaocto, Epigramma.[A 40] In: Pierio Valeriano: Hieroglyphica, sive, De sacris Aegyptiorvm literis commentarii, Basel: Michael Isengrin 1556 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Basel)
  • Idem Graece fideliter expressum, In Bellaicae Mvsae et Latine & Gallicae carmina und Τοῦ αὐτοῦ εἰς Ίοαχεῖμον τὸν Βελλάϊον Άνδεῖνον, ἐπίγραμμα. In: Joachim du Bellay: Poematvm Libri Qvatvor, Paris: Frédéric Morell 1558, S. 60–62 (Google-Books)
    • (auch enthalten in:) Xenia (a.a.O), 1568, S. 76 und 79f (Digitalisat und Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Cantois svr le mesme svbiect, Eivsdem in epithalamii argvmentvm und Eivsdem. In: Joachim du Bellay: Epithalame svr le mariage de tresillvstre Prince Philibert Emanvel, dvc de Savoye, et tresillvstre Princesse Margverite de France, sœvr vniqve dv Roi, et dvchesse de Berry, Paris: Frédéric Morell 1559[80] (Digitalisat der Bibliothèque nationale de France Paris)
    • (Wiederabdruck in:) Joachim du Bellay: Œvres poétiques, Bd. V, Edition critique par Henri Chamard, Paris: Cornély-Hachette 1923, S. 199–232
  • Den Roethert souckt by Utenhoeve / Alsnu te commen in den hoeve (um 1560). In: Philippe Blommaert: De Nederduitsche schryvers van Gent. I. S. van Doosselaere, Gent 1861, S. 101f (Digitalisat im Internet Archive)
  • Εἰς Δημοσθένην καὶ ᾿Ιερώνυμον Βόλφιον (= Über Demosthenes und Hieronymus Wolf). In: Hieronymus Wolf (Hrsg.): M. T. Ciceronis libri tres de Officiis, Basel: Johannes Oporinus 1563, S. 1 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
    • (auch enthalten in:) Xenia (a.a.O) 1568, S. 106 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Carolus Utenhovius hospiti. In: Johannes Corputius: Veriss[ima] exactiss[ima]q[ue] topographia Duisburgi urbis, o. O. 1566
    • (Nachdruck in:) Günter von Roden: Duisburg im Jahre 1566. Der Stadtplan des Johannes Corputius (Duisburger Forschungen 6), Duisburg: W. Renckhoff 1964
  • Ad eruditiss. medicos, Ivlivm Alexandrinvm, Ioh. Cratonem medicos Caesareos, & Theodorum Zuinggerum Basiliensem, & Iacobum Vtenhouium fratrem Philiatrum.[A 41] In: Luigi Mondella:[A 42] Theatrvm Galeni, hoc est, Vniuersae medicinae à Medicorum Principe Galeno diffusè sparsimque traditae Promptvarivm, Basel: Eusebius Episcopius Erben 1568 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Basel)
    • 2. Aufl. Loci commvnes medicinae vniservae, a medicorvm principe Galeno diffvse, sparsimque traditae, Köln: Johann Gymnich III. 1587
  • Car. Vtenhouij Pleumosij Distichon. In: Georgii Bvchanani Scoti Poetae eximij Francisanus et fratres, Basel: Thomas Guarinus, 1568, unpaginiert (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
    • (Wiederabdruck) George Buchanan / Nathan Chyträus: Psalmorum Davidis paraphrasis poetica. Herborn: Christoph Raab 1590 (vgl. 4. Aufl. Herborn: Corvinus 1616 (Google-Books))
  • In Iohan. Sambvcvm Pannonium, ad Iohan. Oporinvm Compatrem Octastichon, Ad Avgvstiss. Romanorvm Imperatorem Maximilianvm II. etc., Ad Evndem, Alivd in Evndem, cvm Anno 1566, die 23 Martij, ad inchoandam de Comitijs Augustae indictis propositionem profisceretur und Alivd in Evndem. In: Martin Brenner[A 43] (Hrsg.): Antonii Bonfinii[A 44] rerum Ungaricarum decades quatuor, Basel: Johannes Oporinus 1568 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • In Adrianvm Turnebvm, In Io. Avratvm Lemouicem[A 45] und Ιωαν. τοῦ Αὐράτου / Εἰς ἄυρατον. In: Adriani Turnebi variorum Poematum silua o. O. [Basel: Thomas Guarinus] o. J. [1568], S. 2, 120 und 169f (Digitalisat, Digitalisat und Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • In illvstrissimi Clivorvm Montivm Ivliacique Ducis, &c. Gvilielmi laudem allusio und In Iohan. VViervm illvstriss. Clivorvm Ducis archiatrum. In: Johann Weyer: De praestigiis daemonum, 2. Aufl. Basel: Johannes Oporinus 1568, S. 25f (Digitalisat der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar) (nicht enthalten in der 1. Aufl. 1563)
    • (auch enthalten in:) Xenia (a.a.O), 1568, S. 43 und 104f (Digitalisat und Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
    • (Französische Ausgabe) In Ioannem Wiervm illvstriss. Clivorum Dvcis Archiatrum … Epigramma. In: Johann Weyer / Thomas Erastus: Histoires, disputes et discours, des illusions et impostures des diables, des magiciens infames, sorcieres et empoisonneurs, Genf: Jacques Chouet I. 1579 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Basel)
  • Εἰς χαλκοτυπίαν μουσῶν μητέρα ….[A 46] In: Wilhelm Xylander (Hrsg.): Stephanus De urbibus, Basel: Johannes Oporinus 1568, unpaginiert (Digitalisat der Universitätsbibliothek Basel)
  • Epigramm an ᾿Ιωάννης Λέων-Κλέος (= Johannes Löwenklau). In: Johannes Löwenklau: Ξενοφώντος ἅπαντα τὰ σωζόμενα βιβλία / Xenophontis et imperatoris & philosophi clarissimi omnia, quae extant, opera, Basel: Thomas Guarin 1569 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
    • 2. Aufl. Frankfurt am Main: Andreas Wechel 1594
  • Epitaphe auf Johannes Oporinus in Andreas Jociscus:[A 47] Oratio de ortv, vita, et obitv Ioannis Oporini Basiliensis, Straßburg: Theodosius Rihel 1569 (Google-Books)
  • Einleitendes Distichon. In: Hieronymus Wolf (Hrsg.): Demosthenis et Aeschinis Principum Graeciae Oratorum Opera, Bd. I, Basel: Johannes Herwagen / Eusebius Episcopius 1572, unpaginiert (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
Eigenhändige Widmung Melissus' an Utenhove
  • Εἰς παῦλον μέλισσον σχέδιον μελύδριον (= Melydrion über Paulus Melissus Schedius), Idem … secundo Allusionum libro, Vtenhovivs respondet, Responsvm Vtenhovii, Melisso suo mellitissimo, Melisso Laurigero, Melisso V. eruditiss. und Melisso liberrimo. In: Paul Melissus / Felix Fiedler:[A 48] Schediasmata poetica. Item Fidleri Flumina, Frankfurt am Main: Georg Corvinius 1574, unpaginiert (Google-Books), S. 151–153 (Google-Books) und 180-183 (Google-Books)[A 49]
    • (Wiederabdruck) in: Janus Dousa / Paulus Melissus: Musae errantes, Frankfurt (Oder): Nikolaus Voltz / Johannes Thymius 1616 (Google-Books)
  • Antiquitatis uberrimae instauratori Huberto Goltzio in amicita Symbolum scripsit Brugis Anno M. D. LXVI. Prid. Id. Aug.. In: Hubert Goltzius:[A 50] Caecar Avguvstvs sive Historiae Imperatorvm Caesarvmque Romanorvm ex antiqvis nvmismatibvs restitvtae liber secvndns, Brügge 1574 (Google-Books)
    • (Wiederabdruck) in: Hubert Goltzius: Historia Augvsta, Antwerpen: Pieter van Tongeren 1602
  • Beitrag in: Paul Melissus: Melissi Schediasmatvm Reliqviae, Frankfurt a. M.: Georg Rab 1575
  • Beitrag in: Heinrich Husanus: Henrici Hvsani Ivrisconsvlti Horarvm svccisivarum sive imaginum Mosaicarum Libri dvo. Elegarivm libri totidem, Teil II. Jakob Lucius, Rostock 1577, S. 113f (Digitalisat der Österreichischen Staatsbibliothek Wien)
  • Ad Franciscvm Modivm in Maphei vellus aureum. In: Franciscus Modius: Maphei Vegii Laudensis Astyanax & Vellus Aureum, Köln: Maternus Cholinus 1579, unpaginiert (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • In I. Posthii Parerga Poetica. In: Johannes Posthius (Hrsg.): Parerga poetica, Würzburg: Heinrich von Aich 1580
    • 2. Aufl. In I. Posthii Parerga Poetica und In Ioannis Posthii Parergorum Poeticorum secundam editionem. In: Johannes Posthius (Hrsg.): Parergorvm poeticorvm, Bd. I, o. O. [Heidelberg]: Hieronymus Commelin 1595, S. 339
  • N. Revsnero Leorino. In: Nikolaus von Reusner: Emblemata Nicolai Revsneri I[uris]C[onsulenti] partim ethica, et physica: partim vero Historica, & Hieroglyphica, Frankfurt am Main: Johann und Sigmund Feyerabend 1581, S. 365f[81] (Digitalisat der Universität Mannheim)
  • Ad sereniss. ivxta ac ervditiss. Angliae Reginam Elizabetham, in Alcestin Epigramma. In: George Buchanan (Übersetzer und Hrsg.): Alcestis Evripidis, Wittenberg: Matthäus Welack 1581, S. 4f (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Beitrag in: Johannes Piscator: Animaduersiones Ioan. Piscatoris Arg. in Dialecticam P. Rami, Frankfurt am Main: Andreas Wechel 1582
    • 2. Aufl. Frankfurt am Main: Andreas Wechel 1593
  • Virtvte generisqve aviti imaginib. ivxta claro Christophoro à Wylich Gronsteinij Domino.[A 51] In: Pierre Boaistuau: Le Théàtre Dv Monde … / Weltlicher Schawplatz …, Würzburg: Heinrich von Aich 1588 (Google-Books)
  • Beitrag in: Giovanni Mariani: Antigramma Respondens ad Programmati M. Oveni Gyntheri, quo P. Ramum caussa indicta, Frankfurt am Main: Johann Wechel 1589
  • Beitrag in: Hugo Donellus: Commentarii de iure civili, Frankfurt am Main: Andreas Wechel 1589
    • 2. Aufl. Commentariorum Iuris Civilis Libri viginti octo, hrsg. von Scipione Gentili, Hannover: Andreas Wechel / Claude de Marne / Johannes Aubry 1612
  • Epigramm ex Allusionum eius libro secundo. In: Suffridus Petrus: De Frisorvm antiqvitate et origine libri tres, Köln: Arnold Mylius 1590 (Google-Books)
  • Ad N. Revsnervm. In: Nikolaus von Reusner: Opervm Nicolai Revsneri Leorini Silesii ivirisconsvlti et consiliarii Saxonici, Bd. III, Jena: Tobias Steinmann 1593, S. 180 (Digitalisat der Universität Mannheim)
  • Epigramm. In: Suffridus Petrus: De scriptoribvs Frisiae, Decades xvj. & semis, Köln: Heinrich Falkenburg 1593 (Google-Books)
  • Εὐχὴ γαμική, Musicis numeris donanda, & in conuiuio canenda. In: Janus Gruter u.a.: Epithalamia Marquardi Freheri Marq. f. Hieron. n. et Catharinae Wierae Henr. f. Johan. n.. Heidelberg 1593, S. 43 (Digitalisat der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln)
  • Beitrag in: Matthias Quad / Georg Sabinus: Evropae totivs orbis terrarvm partis praestantissimae, vniversalis et particvlaris descriptio, Köln: Lambert Andreae 1594/96
  • Epigramm auf Petrus Ramus, in: Rudolph Snellius: Commentarius doctissimus in dialecticam Petri Rami, Herborn: Christoph Raab 1592 (Digitalisat der Staatsbibliothek Berlin)
    • 2. Aufl. Herborn: Christoph Raab 1595
  • Beitrag in: Paulus Schede Melissus (Hrsg.): Martino Braschio et Anne Schachtiae, Sponsis Gratulantur amici exteri, Rostock: Augustin Ferber d. Ä. 1595
  • In idem. In: Jakob Monau (Hrsg.): Symbolvm Iacobi Monawi. Ipse faciet variis variorvm avctorvm carminibus expressvm et decoratvm. Cum nonnullis appendicibus, Görlitz: Johannes Rhamba 1595, S. 222f (Digitalisat der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt)
  • Beitrag in: Georg Piterich: Annus ecclesiasticus, Frankfurt am Main: Nikolaus Basse 1596
  • Ad genere a vito propriaque nobilem virtvte Lodovicvm Perez Marco satvm.[A 52] In: Giovanni Botero: Commentariolus parallelos, sive Libellus assertorius … Cum Karoli Vtenhovij Neochthonis Praefatione …, Köln: Lambert Andreae 1597, unpaginiert (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Fastos in Immanvuelidae Dimetrii, Caroli Vtenhouij Octostichon Neochtonis. In: Emanuel van Meteren: Historia Belgica Nostri Potissimvm Temporis, o. O. [Köln] 1598, unpaginiert (Google-Books)
  • Clarissimis Viris Simoni Toelmanno IC. & Georgio Loysio LL. Cand., K. V. N. In: Georg Loysius:[A 53] Pervigilium Mercurii, in quo agitur de praestantissimis peregrinantis… Praeterea … carmina … à Ios. Scalingero, Iul. Caes. F., Iano Dousa, & Karol[o] Kar[oli] Utenhovio F[ilii] scripta, Hof 1598
    • 2. Aufl. Speyer: Bernhard Albin 1600 (und weitere Auflagen)
  • Lobgedichte auf Jacob Melsdorp. In: Jacob Melsdorp: Artis Scribendi scite quasi libamentum, Köln 1598
  • Katharinae VVierae Freheriados Manibvs. In: Marquard Freher: De Lvctv Minvendo, Et Desiderio Praemissae Conivgis Solando, Epistola Ad Iohannem Mvnstervm, Praefectum VViedanum. Epitaphium Catharinae Wierae. Heidelberg 1599 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Ad D. Antonivm Dvnkivm. In: Anton Dunck:[A 54] Carmina, Pietate, Virtute, Doctrina ornatissimo Dn. Antonio Dvnckio Venlonio Belgae … Heinrico Ivsto rectore … Petro Ryffio,… in inclyta Rauracorum academia, per … Casparvm Bavhinvm, Basel: Johann Schröter 1600 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Basel)

Übersetzungen von Gedichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Übersetzungen von griechischen Hymni und Epigrammata ins Lateinische, in: Olympia Fulvia Morata: Orationes, Dialogi, Epistolae, Carmina, tam Latina quam Graeca, hrsg. von Celio Secondo Curione, Basel: Peter Perna 1558
    • 2. Aufl. Basel: Peter Perna 1562, S. 228ff.244ff
    • Vgl. auch: Olympia Fulvia Morata: Opera omnia, Basel: Peter Perna 1570 (und weitere Auflagen)
  • Lateinische Übersetzung von 3 Disticha des Jean Dorat. In: Hippocratis aphorismi Graece et Latine, Lyon: Johannes Turnaesius 1580
  • Griechische Übersetzung eines Distichons von Joachim Camerarius. In: Paul Melissus / Felix Fiedler: Schediasmata poetica. Item Fidleri Flumina, Frankfurt am Main: Georg Corvinius 1574, unpaginiert

Briefwechsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (Publikation vorbereitet) Epistolarum centuria, hrsg. von Johann von Lyskirchen, Köln: Johannes Gymnich III. 1598[82]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Karl von Utenhove – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Melchior Adam: Carolvs Vtenhovivs. In: Vitae Germanorum philosophorum, qui seculo superiori, et quod excurrit, philosophicis ac humanioribus literis clari floruerunt, Frankfurt [Main]: Jonas Rosen / Heidelberg: Johann Lancelot 1615, S. 443–446 (Digitalisat der Universität Mannheim)
  • Paul Bergmans: Deux amis de Roland de Lassus: les humanistes Charles Utenhove et Paul Melissus Schede. In: Académie royale de Belgique. Bulletin de la Classe des Beaux-Arts 15 (1933), S. 101–112
  • Jean-Jacques Boissard: Carolvs Utenhovivs Neochthon[is]. In: Jean-Jacques Boissard / Theodor de Bry: Icones qvinqvaginta virorvm illustrium … cum eorum vitis descriptis, Bd. III, Frankfurt am Main: Matthäus Becker 1598, S. 69–72 (Google-Books)
  • Dirk Adrianus Brinkerink: Untenhove (Karel) (2). In: Nieuw Nederlandsch Biografisch Woordenboek, Bd. IX, Leiden: A. W. Sijthoff 1933, Sp. 1149f [z. T. ungenau]
  • Jan Adrianus van Dorsten: Poets, Patrons, and Professors. Sir Philip Sidney, Daniel Rogers, and the Leiden Humanists (1962), S. 16 Anm. 2 (Online-Ressource DBNL 2006, abgerufen am 19. Februar 2011)
  • Johan Decavele: De dageraad van de Reformatie in Vlaanderen (1520-1565), Bd. I Tekst (Verhandelingen van de Koninklijke Academie voor Wetenschappen, Letteren en Schone Kunsten van België. Klasse der Letteren 76), Brüssel: Paleis der Academien 1975, S. 85–93 (PDF; 955 kB)
  • Philip Ford: Carolus Utenhovius (1536-1600). A Tale of Two Cities. In: Jeanine de Landtsheer, Henk J. M. Nellen (Hrsg.): Between Scylla and Charybdis. Learned Letter Writers Navigating the Reefs of Religious and Political Controversy in Early Modern Europe, Brill, Leiden 2011, S. 149–160 (Google-Books)
  • Leonard Wilson Forster: Charles Utenhove and Germany (1971). In: Kleine Schriften zur deutschen Literatur im 17. Jahrhundert (Beihefte zum Daphnis 1), Amsterdam: Rodopi, 1977, S. 60–80 (Google-Books)
  • Willem Jan Cornelis van Hasselt: Het Geslacht Utenhove. In: Kerkhistorisch Archief 3 (1862), S. 226–229 (Google-Books)
  • Willem Janssen: Charles Utenhove, sa vie et son oeuvre (1536–1600) (diss. phil. Nijmegen), Maastricht: van Aelst 1939
  • Nicolaas Christiaan Kist: Johanna Otho en Karel Utenhove. Eene bijdrage tot de hervormings-geschiedenis van Gend. In: Kerkhistorisch Archief 2 (1859), S. 419–426
  • Johann Peter Lotichius: Bibliotheca poetica, Bd. III. Germaniae et Belgii Poetae, Frankfurt a. M.: Lucas Jennis 1626, S. 101f (Digitalisat der Universität Mannheim)
  • Matthias Quad: Teutscher Nation Herligkeitt, Köln: Wilhelm Lutzenkirchen 1609, S. 423f (Google-Books)
  • Antonius Sanderus, De Gandavensibus eruditionis fama claris libri tres, Antwerpen: Gulielmus a Tongris (Willem van Tongeren) 1624, S. 30f
  • Eduard Pieter Schorer: Geslacht- en wapenkunde. Geslacht Utenhove. In: De Navorscher 22 (1872), S. 473
  • Frans Vyncke: Melissus, Charles Utenhove fils et les humanistes rhénans. In: Slavica Gandensia 12 (1985), S. 249–257
  • Frans Vyncke: De Gentse familie Utenhove en haar relaties met Polen in de 16de eeuw. In: ders. (Hrsg.): Handelingen van het Internationaal Colloqium „Nederlands-Poolse Kulturele Ontmoetingen“. Vlaams-Poolse Tijdingen 6/3-4 (1985), S. 25–44

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Herrschaft Nieuwland lag im Stadtgebiet von Gent im Bereich der heutigen gleichnamigen Straße; vgl. Rijksarchief Gent (Archief van de Heren van Nieuwland te Gent, Fonds Gent Nr. 64-69).
  2. Präsident des Rates von Flandern, verheiratet mit Agnes van der Vaerent († 1520) (Epitaphe im Dominikanerkloster Gent) und Elizabeth de Grutere.
  3. Karl von Utenhove steuerte ab 1568 Widmungsgedichte zu späteren Auflagen von Weyers De praestigiis daemonum bei (vgl. auch Xenia, S. 104f) und korrespondierte freundschaftlich mit dessen Sohn Galenus Weyer (1547–1619).
  4. Vgl. „tria ... Verba, quibus NIHIL-HAEC-VITA latenter inest“: Xenia, S. 94; gemeint ist im erasmischen Sinne ein Leben „ohne Gott“.
  5. Auch Gilbertus Cognatus, Kanoniker in Nozeroy, Sekretär des Erasmus von Rotterdam.
  6. Zu ihr vgl. Samuel Will: Camille de Morel: a prodigy of the Renaissance. In: Publications of the Modern Language Association 51 (1936), S. 83–121; Philip Ford: Camille de Morel. Female Erudition in the French Renaissance. In: Gay Ferguson / Catherine Hampton (Hrsg.), (Re)Inventing the Past, Durham 2003, S. 245–259.
  7. Auch Franciscus Thorius Bellio; aus Bailleul, flämischer Humanist, Arzt und Dichter, als protestantischer Flüchtling in England gestorben.
  8. Auch Jean Courtier; französischer Humanist, Vorbesitzer des „Berner Exemplars“ der Kallimachoshymnen.
  9. Kapitän der Genter Bürgerwehr, 1573 aus Flandern verbannt, naher Verwandter von Daniel Heinsius.
  10. Charles Utenhove „der Sohn“ erwähnt in dem Brief als seinen älteren Bruder den „Monsr. de Markeghem“.
  11. Auch „Ollehain“ u. ä., Tochter von Josse I. d'Olhain-Estaimbourg (1498–1547) und (∞ 1531) Joasina van Uutenhove († 1582) - eine Tante Utenhoves -; verheiratet seit 1549 mit Robert d'Aubigny (um 1527–1585); vgl. L'Epitaphe sur le trespas de feu Mad. Anne de Dolehaing Dame d'Esteinbourg, Dentreghem, &c. sa Cousine germaine. In: Xenia, S. 109f (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  12. Auch bekannt als „Madame de Praet“; Tochter von Wessel VI. van Boetzelaer († 1575) und Françoise van Praet van Moerkercken (um 1509–1562), ∞ I. 1552 mit Jacob van Vlaanderen, Herr van Beveren und Onlede († vor 1566); ∞ II. 1566/67 mit Frans van Haeften († 1573); Schwägerin von Karls angeheirateter Nichte Odilia von Vlodrop (um 1540–1620). Zu Katharina van den Boetzelaer vgl. Johan Decavele: De eerste protestanten in de Lage Landen, Zwolle / Löwen: Davidsfonds / Waanders 2004, S. 159–171; vgl. Xenia, S. 72–74.
  13. Auch Jonkheer Charles Ouytenhove, Utenhove, Utinovius.
  14. Aus Brügge; Jurist und Philologe.
  15. Auch Hof an der Marvirenstraße oder Hof zum Irregang, s. genauer unter Niederich (Köln)#Landwirtschaft, Höfe, Weinbau. Der Hof war 1569/70 ein Versammlungsort der Täufer, eine dort wohnende „Jungfer Palant“ wurde ausgewiesen. Auf dem Gelände befindet sich heute das Evangelische Gemeindehaus für die Kölner Altstadt.
  16. Aus Venlo, 1599 verhaftet und aus Köln vertrieben.
  17. Aus Antwerpen, Sohn des Kaufmanns Peter van Overbeke († 1602 in Köln) und der Catharina Plaquet († 1607), Bruder des Mäzen Matthias van Overbeke (1568-1638); Johannes (Hans) Overbecius aus Antwerpen starb 1619 in Frankfurt am Main; vgl. Carl Mönkeberg: Jobst von Overbek. In: Zeitschrift des Vereines für hamburgische Geschichte 4 (1858), S. 314–327, bes. S. 315f.
  18. Aus Amersfoort, 1561 in Köln, 1576 kurzzeitig Professor der Medizin in Marburg, später Professor und 1601 Dekan in Köln, Kur-Kölner und Herzoglich-Jülicher Leibarzt.
  19. Aus Gent, Philologe, Dichter, Arzt in Konstantinopel, 1578 Professur der Medizin in Köln, 1587 Rektor der Universität; vgl. Penkert Sibylle: Zur systematischen Untersuchung von Emblematik-Stammbüchern. Am Beispiel des Kölner Professors der Medizin Arnoldus Manlius, phil. et med. dr. (gest. 1607). In: Albrecht Schöne (Hrsg.): Stadt - Schule - Universität - Buchwesen und die deutsche Literatur im 17. Jahrhundert, München: Beck 1976, S. 424–432; Stammbuch mit Einträgen zwischen 1570 und 1610 aus Delft, Köln, Konstantinopel, Philippolis, Prag und Wien in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Hs. 487).
  20. Reformierter Pfarrer in Thonon-les-Bains.
  21. Professor der hebräischen Sprache in Lausanne.
  22. Aus Kusel, Dr. jur., Prinzenerzieher in Pfalz-Zweibrücken, gekrönter Dichter.
  23. Pfarrer in Regensburg, gekrönter Dichter.
  24. Pfarrer, gekrönter Dichter.
  25. Syndikus und Bibliothekar in Nürnberg, Dr. jur., 1589 durch Paulus Melissus Schede zum Dichter gekrönt.
  26. Schweizer Pfarrer.
  27. Lehrer (Ludimoderator), ab 1616 Pfarrer in Payerne.
  28. Pfarrer und Professor für Hebräisch in Genf.
  29. Zu ihm: Augustinus Janssen: Willem van Vlodrop, pandheer van Grevenbicht, en het ontluikende protestantisme. In: HJLZ 30 (2009), S. 67–75; Grabplatte aus der alten St. Laurentiuskirche in Odenkirchen jetzt im Torbogen des Burgturmes.
  30. Nach ihr wurde der „Odiliengarten“ in Odenkirchen benannt.
  31. Sohn von Wessel VI. van Boetzelaer († 1575) und Françoise van Praet van Moerkercken (um 1509–1562), Bruder der Katharina van Boetzelaer († nach 1567), die Karl von Utenhove 1566 in Aalter besuchte; s. o.
  32. Er heiratete II. um 1591 Magdalena von Reiffenberg.
  33. ∞ I. Anna von Geldern (nach 1502–vor 1538).
  34. Tochter von Carsilius V. von Palant († 1606/08) und Odilia von Flodrop.
  35. Adrian de Jonghe (1511/12-1575) aus Hoorn, Arzt und Philologe.
  36. Nicht enthalten in Gothorum Sueonumque historia, ex probatis antiquorum monumentis collecta, et in xxiiij. libros redacta, Basel: Michael Isengrin 1558.
  37. Aus Düren (1527–1573), Studium in Paris, Humanist, Rektor des akademischen Gymnasiums in Düsseldorf.
  38. Nicht enthalten in der 1. Aufl. 1564.
  39. Auch Cornelis Schoon oder de Schoone (1540-1611) aus Gouda.
  40. Arnold Arlenius Peraxylus (Arnoud van Eynhouts, Eindhoven, Arnould de Lens) (um 1510-1574/82), holländischer Humanist in Florenz und Mondovì; Michael Isingrin (um 1500–1557), Drucker in Basel.
  41. Julius Alexandrinus von Neustein (1506–1590) und Johann Crato von Krafftheim (1519–1585) waren kaiserliche Leibärzte in Wien.
  42. Aus Brescia, Arzt, Professor in Padua, bekämpfte die Astrologie, † 1553.
  43. Aus Bistritz, * um 1510, Humanist, 1533 Pfarrer in Heidendorf in Siebenbürgen, 1549 Arzt in Bistritz, † 1553 als Stadtphysicus in Hermannstadt.
  44. Antonius Bonfinius (1427–1502), italienischer Historiker.
  45. Jean Dorat (1508–1588).
  46. Gedicht an Johannes Oporinus (1507–1568) und Wilhelm Xylander (1532–1576).
  47. Auch Andrea Josciscus Silesius aus Grünberg, Studium 1562 in Wittenberg und 1566 in Heidelberg, 1567/88 in Basel immatrikuliert, dann Professor für Moral am Akademischen Gymnasium in Straßburg, † 1569.
  48. Aus Danzig oder aus der Schweiz, 1548 Studium in Wittenberg, Poeta laureatus im Königsberger Dichterkreis, kaiserlicher Kriegsrat, † 1553; Fluminum Germaniae descriptio, Königsberg 1550.
  49. Digitale Kopien aus dem vom Verfasser Karl von Utenhove zugeeigneten Exemplar.
  50. Aus Venlo („Herbipolita Venlonianus“) (1526–1583), Humanist, Numismatiker und Drucker, † in Brügge.
  51. Christoph von Wylich und Lottum, Herr von Hueth und Grünstein (um 1525/30–1590).
  52. Ludwig Perez (* um 1555), Sohn des Marcos Perez (1527–1572), ursprünglich aus Lucca, aus den Spanischen Niederlanden (Antwerpen) als Protestanten vertrieben, 1567 Basler Bürgerrecht, später Textilhandel und Bankier in Nürnberg; vgl. Lothar Bauer: Die italienischen Kaufleute und ihre Stellung im protestantischen Nürnberg am Ende des 16. Jahrhunderts. In: Jahrbuch für Fränkische Landesforschung 22 (1962), S. 1–18, bes. S. 12.
  53. Aus Hof.
  54. Auch Antonius Dunckius, aus Venlo („Venlonio Belgae“), Arzt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. W. J. C. van Hasselt, a. a. O., S. 288 Anm. 2, nennt 1608 als Sterbejahr und hält die Angabe „1600“ in David van Hoogstraten / Jan Lodewyk Schuer / Louis Moreri: Groot algemeen historisch, geographisch, genealogisch en oordeelkundig woordenboek, Amsterdam u. a. 1733, s. v., auf das sich die Sekundärliteratur in der Regel bezieht, für einen Druckfehler; vgl. aber M. Quadt: a. a. O., S. 424; M. Adam: a. a. O., S. 445 (Daten in ausgeschriebenen Wörtern) u. a.
  2. a b c d e f g Vgl. L. W. Forster, Charles Utenhove (a. a. O.), bes. S. 77 Anm. 1, 84f Anm. 7, 87-89 und 98.
  3. Vgl. Johan Decavele: Het culturele en intellectuele netwerk. Middeleeuwen en 16de eeuw. In: Het stedelijk netwerk in België in historisch perspectief (1350–1850) (Historische uitgaven 86), Brüssel: Gemeentekrediet 1992, S. 365–384, bes. S. 380f.
  4. Nach anderen 1557; vgl. aber Ulrich Gäbler / Kurt Jakob Rüetschi: Die drei Briefe Jan Utenhoves des Jüngern an Bullinger (1564), Anm. 13 (Online-Ressourse, abgerufen am 19. Februar 2011).
  5. Vgl. Antonia Deloina ex Graeco C. V. Camilla Morella Interprete. In: Xenia, S. 67.
  6. Xenia, S. 108; wird auch Étienne Jodelle (1532–1573) oder Théodore de Bèze (1519–1605) zugeschrieben.
  7. Philip Ford: An Early French Renaissance Salon: The Morel Household. In: Renaissance and Reformation 28 (2004), S. 9–20 (Online-Ressource, abgerufen am 29. Juni 2011).
  8. Vgl. Brief vom 12. Dezember 1560 aus Paris an Hieronymus Wolf in Augsburg; Österreichische Nationalbibliothek Wien (Cod. lat. 9736, Blatt 1).
  9. a b Vgl. Hans Gerstinger: Die Briefe des Johannes Sambucus (Zsamboky) 1554 - 1584.(Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse. Sitzungsberichte 255). Böhlau, Wien / Graz / Köln 1968, S. 52f.
  10. Remaines, concerning Britaine, London: John Legatt 1614, S. 173 (Google-Books).
  11. Vgl. Elizabeth: January 1564, 1-15. In: Calendar of State Papers Foreign, Elizabeth 7 (1870), S. 1–17 (British History Online)
  12. Vgl. Richmond Laurin Hawkins: A Letter from One Maiden of the Renaissance to Another. In: Modern Language Notes 22 (1907), S. 243–245, bes. S. 244.
  13. Siehe unter „Quellen“ sowie Ιω. Κουρτήριος: Εἰς Καρόλου τὸν Οὐθὲν-ὁ-βίος Καλλιμάχον; J. Dorat: Εἰς Καλλιμάχον Καρόλου τὸν Οὐθὲν-ὁ-βίος; Jan Utenhove d. J.: Epigramma in Callimachum Romanum C. Vtenhouij fratris sui; Martin Hauwelius: In Callimachum Latinis versibus redditum à Carolo Vtenhouio Caroli filio. In: Xenia (a. a. O.), S. 118f (Digitalisat), 119 (Digitalisat), 121f (Digitalisat) und 122f (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  14. Eintrag von „Carl Utenhof“ im Stammbuch des Guilelmus Fridericus Lucius (Bibliothek des Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, Hs. 91.766); vgl. Xenia, S. 24 und 115.
  15. Vgl. Hieronymus Wollf's Denkwürdigkeiten seines Lebens. Von ihm selbst beschrieben. In: Ludwig Gotthard Kosegarten: Rhapsodieen, Bd. III, Leipzig: Heinrich Gräff 1801. S. 137–286, bes. S. 229f (Google-Books).
  16. Vgl. die Datierung seines Gedichtes an Hubert Goltzius, a. a. O.
  17. Brief vom 26. Juli 1567 aus Friemersheim („e Urimurso“); vgl. Elizabeth: July 1567, 21-31. In: Calendar of State Papers Foreign, Elizabeth 8 (1871), S. 301 (British History Online).
  18. Vgl. Leonard Ennen: Geschichte der Stadt Köln. Meist aus den Quellen des Kölner Stadt-Archivs Bd. IV, Köln / Neuss: L. Schwann 1875, S. 848f.
  19. Georgii Bvchanani Scoti Poetae eximij Francisanus et fratres, quibus accessere varia eiusdem & aliorum poemata…, Eiusdem Psalmos…, Basel: Thomas Guarinus, 1568 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  20. Brief vom 13. Januar 1568 an Dr. jur. utr. Christoph Mundt († 1572), den englischen Gesandten in Deutschland in Straßburg; vgl. Elizabeth: January 1569, 1-15. In: Calendar of State Papers Foreign, Elizabeth 9 (1874), S. 1–13 (British History Online).
  21. Reginaldus Gonsalvius Monatus (Pseudonym): Sanctae Inqvisitionis Hispanicae artes aliqvot, Heidelberg: Michael Schirat 1567 (wohl vordatiert) u. a.; deutsch: Der Heiligen Hispanischen Inquisition etliche ... ränck und Practicken, Heidelberg: Johann Meyer 1569 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  22. Briefe an Theodor Zwinger; Universitätsbibliothek Basel.
  23. „tota fere vita vagus ... postremo uxore ducta...“; Gerhard von Stökken: Carolus Utenhovius. In ders.: Thuanus Enucleatus, Bd. II, Helmstedt: Henning Müller 1656, S. 50 (Google-Books), nach Jacques Auguste de Thou (1553–1617).
  24. a b J. A. van Dorsten: Poets, Patrons, and Professors (a. a. O.).
  25. Reiner Solenander: Consiliorvm medicinalivm ... Sectiones quinque, Frankfurt am Main: Andreas Wechel 1596, S. 293 (Google-Books).
  26. Vgl. Bernardus de Jonghe: [Ghendtsche geschiedenissen] of chronyke van de beroerten en ketterye binnen, en ontrent de stadt van Ghendt sedert 't jaer 1566, tot het jaer 1585, Bd. II, Gent: Petrus de Goesin Erben o. J. [1752], passim, bes. S. 333 (Google-Books); David A. Shank: A Dutch „Anabaptist“ Among the „Powers“. In: The Mennonite Quaterly Review 80 (2006), S. 415–433.
  27. „… they made M. Charles Utinovio chief burgomaster, cousin of the other who was formerly there in company with M. de Foys, now French ambassador to the Pope“, vgl. Elizabeth: March 1583-4, 21-25. in: Calendar of State Papers Foreign, Elizabeth 18 (1914), S. 422–432 (British History Online); Vgl. February 1583–4, 21–29, S. 358–376.
  28. Vgl. Friedrich von Bezold (Hrsg.): Briefe des Pfalzgrafen Johann Casimir mit verwandten Schriftstücken, Bd. II 1582–1586. M. Rieger, München 1884, S. 155f (Nr. 207).
  29. Das Epigramm in „Le Théâtre du monde“ von Pierre Boaistuau ist „Dusselopoli Montium Anno 1588 Calen. Ian“ datiert; vgl. auch das Gedicht auf Jakob Monau (veröffentlicht 1595).
  30. Vgl. Franciscus Modius: Q. Cvrtii Rufi Historiarvm Magni Alexandri Macedonis libri octo. Nouè editi & recogniti, Köln: Maternus Cholinus 1579, S. 3.
  31. Brief Melissus' an Francis Walsingham (1532–1590) aus Friemersheim vom 19. Februar 1585.
  32. Vgl. Rudolf Thommen: Geschichte der Universität Basel 1532-1632. Carl Detloff, Basel 1889, S. 364f (Digitalisat im Internet Archive).
  33. Vgl. Leonard Ennen: Die Alterthumsstudien in Köln. In: Monatsschrift für rheinisch-westfälische Geschichtsforschung und Alterthumskunde 3 (1877), S. 384–413, bes. S. 400 und 410f.
  34. Vgl. Aanmerkingen van Guilhelmus Fabricivs Hildanvs. Arnout Leers, Rotterdam 1656, S. 146 (Goggle-Books).
  35. Vgl. Eduard Wiepen: Neues über die Lebensverhältnisse des Geographen Matthias Quad von Kinckelbach. In: Beiträge zur Geschichte des Niederrheins 20 (1906), S. 62–122, bes. S. 111 (Digitalisat im Internet Archive).
  36. Vgl. Peter Arnold Heuser: Jean Matal. Humanistischer Jurist und europäischer Friedensdenker (um 1517-1597), Köln: Böhlau 2003, S. 235.
  37. M. Quadt, a. a. O., S. 424.
  38. Clm 10741, Blatt 242 (= Cod. Vat. Palat. 1905; dort nicht verzeichnet); vgl. Anton Ruland: Beitrag zur Kenntnis der Handschriften des Janus Gruterus. In: Serapeum 1854, S. 100–123, bes. S. 117: „Dictante Karolo Janus Utenhovio scribebat Querbequius“.
  39. Vgl. Brief Utenhoves vom 18. September 1599. In: Guilhelmus Fabricius Hildanus: Observationum et Curationum Chirurgicarum Centuria Quarta (Bd. IV). Accessit Eivsdem Avthoris Epistolarvm ad amicos, eorundemque ad ipsum, Oppenheim: Johann Theodor de Bry 1619, S. 276 (Google-Books): „… quippe qui Flodropiam & filiolam adoptivam Annam ab orci faucibus, Carolíque familiam Utenhovi integram, hac eruere non gravatus aestate es, Deo juvante“ (= „der du ja in diesem Sommer keine Mühe gescheut hast, die Vlodrop und das Adoptivtöchterchen Anna und eine unversehrte Familie des Karl Utenhove - mit Gottes Hilfe - aus den Schlunden des Orcus hervorzuholen“).
  40. Brief Utenhoves vom 18. September 1599 an Wilhelm Fabry; (a. a. O.).
  41. Nonni Panopolitae Dionysiaca. Nunc primum in lucem ed[ita], ex Bibliotheca Ioannis Sambvci Pannonij. Cum lectionibus, & coniecturis Gerarti Falkenbvrgii Nouiomagi, Antwerpen: Christoffel Plantijn 1569.
  42. Vgl. Gerhard von Stökken: a. a. O.
  43. M. Quadt, a. a. O.
  44. Guilielmi Fabricii Hildani Chirurgi: De Combustionibus … Cui acceßit Bustum, In quo accensi sunt odores suavissimi memoriae Nobilissimi viri D. Caroli Utenhovii, C. F. Ludwig König, Basel 1607, bes. S. 76–107 (Google-Books).
  45. Beschreibung des Bestands in Paul Oskar Kristeller (Hrsg.): Iter Italicum, Bd. III., Leiden: Brill 1983, S. 270 (Google-Books).
  46. G. Fabricius: a. a. O.
  47. Nachlass- und Autographensammlung; vgl. bes. Nilüfer Krüger (Hrsg.): Supellex epistolica Uffenbachii et Wolfiorum. Katalog der Uffenbach-Wolfschen Briefsammlung (Katalog der Handschriften der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg 8), 2 Bde, Hamburg: Hauswedell, 1978.
  48. Katalog Handschriften und Nachlässe.
  49. Bayerische Staatsbibliothek München; Collectio Camerariana Bd. 13 = Clm 10363, 84.114; Bd. 19 = Clm 10369, 160–183; Bd. 33 = Clm 10383, 255–274; Clm 10741 = Abschrift von Cod. Vat. Palat. 1905; Clm 10789 = Abschrift von Cod. Vat. Palat. 1821; Clm 10790 = Abschrift von Cod. Vat. Palat. 1906; Clm 28289.
  50. Cod. Vat. Palat. 1821, 1905 und 1906
  51. Geboren in Odenkirchen; Testament vom 30. September 1604 im Historischen Archiv der Stadt Köln (Best. 110F, U/265).
  52. Vgl. Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland Duisburg (Reichskammergericht, 737, Az. B 2000/5980 u. a.).
  53. Vgl. Ernst von Oidtman: Die Herren von Vlodorp, Erbvögte zu Roermond. In: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins 8 (1886), S. 125–147, bes. S. 138f [z. T. etwas ungenau].
  54. Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland Duisburg (Reichskammergericht, 1791, Az. F 452/1692).
  55. Vgl. Xenia (a. a. O.), S. 110f: Utenhove ließ ein Gedicht vom Augsburger Reichstag „par Batenbourg“ überbringen.
  56. Ehevertrag im Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland Duisburg (Reichskammergericht, 4290).
  57. Vgl. Armin Tille / Johannes Krudewig: Übersicht über den Inhalt der kleineren Archive der Rheinprovinz (Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein Erg.Bd. 2), Bd. II., Köln: J. &. W. Boisserée 1904, S. 31.
  58. Sie ∞ II. Oberst N. von Brempt.
  59. Vgl. Regionaal Historisch Centrum Limburg (Rijkskamergerecht te Wetzlar, Az. B 5977 und B 5994–5996) u. a.
  60. Vgl. Regionaal Historisch Centrum Limburg (Rijkskamergerecht te Wetzlar, Nr. 68, Az. F 1696).
  61. Vgl. Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland Duisburg (Paffendorf, Urkunden Nr. 1536).
  62. Vgl. Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland Duisburg (Reichskammergericht, 737, Az. B 2000/5980); Hauptstaatsarchiv Darmstadt (B 11 Urkunden der Grafschaft Stolberg-Königstein, Nr. 95 und 107).
  63. Viele Familienmitglieder sind z. B. 1590 in einer Eheberedung erwähnt; vgl. Landeshauptarchiv Münster (Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden, Nr. 1183).
  64. Vgl. Gedicht vom 12. Mai 1590. In: Legionum Epistolarum Utenhovii (a. a. O.), Blatt 75 links f.
  65. Vgl. Jane Stevenson: Women Latin poets, Oxford: University Press 2005, S. 236.240.244–247.524f.565 (dort werden Anna und Johanna von Palant für zwei verschiedene Personen gehalten).
  66. Wilhelm Fabricius: De Combustionibus... In quo accensi sunt odores suavissimi memoriae Nobilissimi viri D. Caroli Utenhovii, C[aroli] F[ilii], Basel: Ludwig König (Rex) 1607, S. 106.
  67. Vgl. M. Adam, a. a. O., S. 445
  68. Vgl. Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland Duisburg (Reichskammergericht, 115, Az. A 565/1319); 1790, Az. F 451/1691.
  69. Vgl. W. J. C. van Hasselt, a. a. O.; Frans de Potter: Généalogie de la famille De Gruutere, Gent: C. Annoot-Braeckman 1868, S. 19 und 30f (Google-Books; dort Angabe von archivalischen Quellen im Stadtarchiv Gent).
  70. Vgl. J. Stevenson: a. a. O., S. 240 und 244f.
  71. „Dictante Karolo Anna ab Vtenhouia scribebat Vtenhouio“ in: Cornelius Schoneus: a. a. O. (1595); vgl. Hans van de Venne: Cornelius Schoneus 1541-1611. A Bibliography of His Printed Works II. In: Humanistica Lovaniensia 33 (1984), S. 206–314, bes. S. 210; vgl. auch „Karolus Vtenhovius, Kar[oli] F[ilius] Neochthonij Dominus, dictabat“ in: Anton Dunck: a. a. O. (1600).
  72. Vgl. Ιω. Αὐράτου (Jean Dorat): Εἰς Καλλιμάχον Καρόλου τὸν Οὐθὲν-ὁ-βίος. In: Xenia (a. a. O.), S. 119 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  73. Vgl. Paul Oskar Kristeller (Hrsg.): Iter Italicum, Bd. III, Leiden: Brill 1983, S. 326f (Google-Books); Bd. IV, Leiden: Brill 1983, S. 60 (Google-Books).
  74. Stammbuch von Johann Radermacher d. Ä. (1560-1620); vgl. Karel Utenhove in: „digitale bibliotheek voor de nederlandse letteren“ (abgerufen am 17. Februar 2011).
  75. Aus Wesel („Wesaliensis“), ab 1571 bis 1602 Rentmeister des bergischen, 1593 bis 1607 an den Grafen Simon VI. zur Lippe verpfändeten Amtes Beyenburg, ab 1584 auch Richter in Barmen; vgl. Staatsarchiv Detmold (Bestand L 51 Auswärtiger Besitz, Nr. 1 Akten der Lippischen Pfandschaft zu Beyenburg).
  76. Auch Adolph Sundermann, ab 1590 reformierter Pfarrer in Radevormwald, 1628 auf Veranlassung des Jesuitenpaters Arnold von Grotfeld und Herzogs Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg verhaftet, gestorben im Gefängnis in Kaiserswerth.
  77. In einem satirischen „Epitaph“ wird das „Chasteau de Vrimursheim erwähnt, vgl. ebd. (unpaginiert); möglicherweise ist auch Karl von Utenhove d. Ä. der Verfasser.
  78. Siehe oben. Die Übersetzung Utenhoves beruhte vermutlich auf der zeitgleichen Edition Καλλιμάχου Κυρηναίου ὕμνοι. In: Οἱ της ἡρωικής ποιήσεως πρωτεύοντες ποιηταί, καὶ ἄλλοι τινές. Poetae Graeci principes heroici carminis, & alii nonnulli, o. O. [Genf]: Henricus Stephanus 1566, S. 153–181 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  79. Exemplar FNP IX 18 Nr. 1 der Universitätsbibliothek Basel; vgl. Frank Hieronymus: Griechischer Geist aus Basler Pressen, Basel 2003 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Basel).
  80. Vgl. Margarethe Zimmermann: Europäische Netzwerke und Kulturtransfer im Familien-Salon des Jean de Morel und der Antoinette de Loynes. In: Dorothea Nolde / Claudia Opitz (Hrsg.): Grenzüberschreitende Familienbeziehungen, Köln / Weimar / Wien: Böhlau Verlag 2008, S. 157–175, bes. S. 167.
  81. Vgl. ebd., S. 154f: N. Revsneri Sursum Corda. Emblema XXXIX. Ad Carolum Utenhouium Patr. Gaudauensem (Digitalisat der Universität Mannheim).
  82. Obwohl in älterer Literatur vereinzelt als Publikation Utenhoves verzeichnet, scheint das Buch nur im Manuskript „Epistolarum Utenhovii hecatontas“ der Französischen Nationalbibliothek erhalten zu sein, s. oben unter „Quellen“. Auch die bei Heinrich Eschbach: Dr. med. Johannes Wier, der Leibarzt des Herzogs Wilhelm III. von Cleve-Jülich-Berg. Ein Beitrag zur Geschichte der Hexenprozesse. In: Beiträge zur Geschichte des Niederrheins 1 (1886), S. 59–174, bes. S. 69 Anm. 32, zitierte angebliche Veröffentlichung Utenhoves: „Astragalus sive Xeniorum liber. Allusiones ad illustrium aliquot hominum nomina, Köln 1597“, ist eine Kombination dieser Angabe mit den „Xenia“ von 1568.