Katharina Gallhuber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Katharina Gallhuber Ski Alpin
Katharina Gallhuber beim City Event in Stockholm (2018)
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 16. Juni 1997 (21 Jahre)
Geburtsort Scheibbs, Österreich
Größe 165 cm
Gewicht 68 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom
Verein SC Göstling-Hochkar
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
EYOF 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 Pyeongchang 2018 Slalom
0Silber0 Pyeongchang 2018 Mannschaft
Olympische Ringe Europäisches Olympisches Jugendfestival
0Silber0 Schruns 2015 Slalom
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Silber0 Sotschi 2016 Slalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 24. Oktober 2015
 Gesamtweltcup 26. (2017/18)
 Slalomweltcup 7. (2017/18)
letzte Änderung: 17. März 2019

Katharina Gallhuber (* 16. Juni 1997 in Scheibbs, Niederösterreich)[1] ist eine österreichische Skirennläuferin. Sie gehört seit 2018 der Nationalmannschaft[2] des Österreichischen Skiverbandes an und ist auf die technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom spezialisiert.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gallhuber stammt wie Kathrin Zettel, Thomas Sykora, Elfi Deufl und einige andere ehemalige Weltcupläufer aus Göstling an der Ybbs und setzt damit die Tradition des größten niederösterreichischen Skiortes fort.[3] Das Skifahren erlernte sie im Alter von drei Jahren auf dem Hochkar.[4] 2013 gewann sie den Slalom beim Trofeo Topolino. Zwei Jahre später nahm sie am Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival in Malbun teil, wo sie im Slalom die Silbermedaille gewann. Ihr Europacup-Debüt gab sie im selben Winter im bayerischen Bad Wiessee. Bei den Österreichischen Meisterschaften in Hinterstoder verpasste sie als Vierte im Riesenslalom nur knapp einen Podestrang. In der folgenden Saison wurde sie vermehrt im Europacup eingesetzt, wo sie am 21. Jänner 2016 nach zwei Podestplätzen im Slalom von Oberjoch ihren ersten Sieg feiern konnte. Nach insgesamt sechs Podestplätzen beendete sie die Saison mit den Rängen vier und zwei in Gesamt- und Slalomwertung.

Ihr Weltcup-Debüt gab Gallhuber am 24. Oktober 2015 im Riesenslalom von Sölden. Im Slalom von Aspen errang sie in ihrem erst dritten Weltcuprennen mit Platz 26 erstmals Punkte. In Santa Caterina landete sie zum ersten Mal unter den besten 20, ehe sie sich im zweiten Slalom von Flachau mit Platz elf erstmals den Top 10 annäherte. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2016 in Sotschi gewann sie die Silbermedaille im Slalom. Im Februar 2017 nahm sie nach einer durchwachsenen Weltcupsaison an der Weltmeisterschaft in St. Moritz teil, wo sie im zweiten Durchgang des Slaloms nach Rang 25 ausschied. Am 26. November 2017 erreichte sie mit dem siebenten Platz im Slalom von Killington erstmals ein Top-10-Resultat, dem sie im Laufe der Saison fünf weitere folgen ließ.

Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang gewann die 20-Jährige mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang überraschend die Bronzemedaille im Slalom, nachdem sie im ersten Lauf noch auf Rang neun gelegen war.[5] Zusätzlich errang sie am 24. Februar gemeinsam mit Stephanie Brunner, Manuel Feller, Katharina Liensberger, Michael Matt und Marco Schwarz die Silbermedaille im erstmals olympisch ausgetragenen Mannschaftswettbewerb.[6]

Am 14. Dezember 2018 zog sie sich im Slalomtraining am Semmering einen Kreuzband- und Meniskusriss im rechten Knie zu.[7]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Bruder Philipp Gallhuber (* 1995) ist Fußballspieler.[8]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 11 Platzierungen unter den besten zehn

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Slalom
Platz Punkte Platz Punkte
2015/16 86. 44 33. 44
2016/17 86. 35 32. 35
2017/18 26. 303 7. 303
2018/19 61. 97 23. 97

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
21. Jänner 2016 Oberjoch Deutschland Slalom
17. Dezember 2016 Kronplatz Italien Parallelslalom

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zweite bei den Liechtensteiner Staatsmeisterschaften im Slalom 2015
  • Silber beim EYOF 2015 im Slalom
  • 2 Siege in FIS-Rennen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Katharina Gallhuber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Österreichs Aufgebot für Pyeongchang. (Nicht mehr online verfügbar.) ORF, archiviert vom Original am 8. Februar 2018; abgerufen am 7. Februar 2018. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sport.orf.at
  2. Einteilung der Nationalkader. (Nicht mehr online verfügbar.) ÖSV, archiviert vom Original am 11. Dezember 2016; abgerufen am 4. Mai 2018. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oesv.at
  3. Katharina Gallhuber holt sensationell Bronze im Slalom. Der Standard, 16. Februar 2018, abgerufen am 16. Februar 2018.
  4. Gallhuber tritt in Zettels Fußstapfen. 23. Oktober 2015, abgerufen am 21. Januar 2016.
  5. Katharina Gallhuber holt sensationell Slalom-Bronze. Kurier, 16. Februar 2018, abgerufen am 16. Februar 2018.
  6. Katharina Liensberger holt Silber mit dem ÖSV-Team (24. Februar 2018)
  7. Saisonende für Gallhuber nach Sturz. ORF, 14. Dezember 2018, abgerufen am 15. Dezember 2018.
  8. Gallhuber und Drga verstärken den SKU meinfussball.at, am 17. Jänner 2018, abgerufen am 26. August 2018