Kirchenbirkig

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Kirchenbirkig
Koordinaten: 49° 44′ 34″ N, 11° 24′ 4″ O
Höhe: 465 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 91278
Vorwahl: 09243
Dorfbackofen von Kirchenbirkig

Kirchenbirkig (abgeleitet von Kirche im Birkenwald) ist ein Kirchdorf in der Fränkischen Schweiz, etwa drei Kilometer südlich der Stadt Pottenstein in Oberfranken (Landkreis Bayreuth).

Kirchenbirkig hat etwa 430 Einwohner und war bis zur Eingemeindung in die Stadt Pottenstein am 1. Januar 1972 eine selbständige Gemeinde.[1] In der örtlichen Grund- und Teilhauptschule werden auch die Kinder der umliegenden Dörfer unterrichtet.

Als besondere touristische Attraktion wird jeden zweiten Donnerstag im Monat der dorfeigene Backofen befeuert und Zwiebelkuchen sowie Brot gebacken und verkauft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 930: Otto von Wihsenstein hatte in Kirchenbirkig den Zehnt vom Bistum Würzburg als Lehen
  • Mai 1738: In Kirchenbirkig und Weidenloh herrschte eine ansteckende Seuche
  • 1737: Das Schulhaus fiel einem Feuer zum Opfer
  • 1739: Ein Großteil von Kirchenbirkig brannte nieder
  • 1881: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchenbirkig, die auch die Orte Trägweis und Weidenloh betreut
  • 1936–37: Die Pfarrkirche Johannes der Täufer erhielt einen großen Anbau

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmäler in Pottenstein (Oberfranken) sind für Kirchenbirkig vier Baudenkmäler aufgeführt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 550.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kirchenbirkig (Pottenstein) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien