Feuerbestattung

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Kremation in Ubud (Indonesien)
Darstellung einer japanischen Einäscherung
Verbrennung eines Toten

Unter Feuerbestattung oder Brandbestattung, auch Kremation, Kremierung oder Einäscherung, früher Leichenverbrennung, versteht man die Veraschung einer Leiche. In vielen Ländern wird dieser Vorgang in Krematorien durchgeführt. Die Überreste werden unverwechselbar in eine Aschekapsel überführt, die für die Beisetzung gewöhnlich in einer Bestattungsurne eingesetzt ist.

Die Feuerbestattung ist der Naturbestattung/Erdbestattung rechtlich gleichgestellt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brandbestattung stellt ein Element der geistigen Kultur bzw. des Überbaus dar, das in Urgesellschaften auf der ganzen Welt und zu allen Zeiten bei Menschengruppen unterschiedlicher Entwicklungsstufen auftrat. Seit dem Erscheinen von Ursula Schlenthers Werk Brandbestattung und Seelenglaube (1960) über Ursachen und Verbreitung der Leichenverbrennung liegt eine zusammenfassende Darstellung des ethnographischen und archäologischen Materials außereuropäischer Völker vor, das für die Zeit vor den Weltreligionen jedoch spärlich ist. Es besteht keine Bindung der Brandbestattung an bestimmte wirtschaftlich-kulturelle Gruppen oder Klimazonen. Sie fand bei Jägern und Sammlern, z. B. auf Tasmanien, in Patagonien und den asiatischen Gebieten Russlands, sowie bei bäuerlichen Kulturen und solchen, die bereits Merkmale einer differenzierten Gesellschaft aufweisen statt. Dabei scheint es wenige Gruppen gegeben zu haben, bei denen die Verbrennung (auch nur zeitweise) die einzige Bestattungsart war, wie z. B. bei den ältesten Kulturen Patagoniens und in der Hohekam-Kultur in Nordamerika. Meist steht wenigen Brandbestattungen eine weitaus größere Zahl an Körperbestattungen gegenüber. Auf Erscheinungen wie die Urnenfelderkultur, die Jahrhunderte den Grabritus fast ganz Europas bestimmte, ist man bisher in frühen außereuropäischen Gesellschaft noch nicht gestoßen.

Ur- Frühgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbrennung des Körpers eines Verstorbenen ist in vielen Kulturen gebräuchlich. Die Asche wurde verstreut oder aufbewahrt. Das Verstreuen erfolgte je nach den regionalen Besonderheiten an Land oder in einem Gewässer. Um die Asche aufzubewahren, wurden besondere Urnen, aber auch Vasen oder Krüge benutzt. Das Urnengrab ist in Mitteleuropa eine Erscheinung der Bronzezeit, die sich mit der Urnenfelder-Kultur zwischen 1250 und 750 v. Chr. weit verbreitete. Es gibt keine Anzeichen, dass dies ein Übergang von der Körper- zur Brand- oder Feuerbestattung war. Der Leichenbrand wurde bereits im Neolithikum aufgesammelt und ggf. mit Beigaben im Brandgrab (Leichenbrandlager, -schüttung) deponiert. Von den Trägern der Schönfelder Kultur wurde er erstmals in oft besonders gestalteten Urnen (Gesichtsurnen) auf eigentlichen Friedhöfen (Urnenfeldern) in die Erde verbracht. In der Jungbronzezeit schützten mitunter kleine Steinkisten die Urnen, wie Funde in Dohren im Landkreis Harburg belegen. Urnengräber waren auch noch in der Eisenzeit gebräuchlich und wurden wie beim Urnenfeld im Ruser Steinbusch mitunter durch Steinsetzungen markiert.

Antike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der griechischen Antike wurde neben der verbreiteten Erdbestattung in einzelnen Felsgrüften, Mausoleen und Erdhügeln auch die Verbrennung der Leichen praktiziert, vorzugsweise von wohlhabenden Bevölkerungskreisen. Das Feuer dieser Zeremonie löschte man mit Wein, und die Asche des Verstorbenen kam in Urnen, die letztlich in ein Steingrab unter einem Erdhügel versenkt wurden. Im antiken Griechenland gab es erhebliche regionale Unterschiede bei den Bestattungszeremonien. In Athen erfolgten Einäscherungen auch in großen Massen, wenn Epidemien zu einer sprunghaft ansteigenden Sterblichkeitsrate führten. Die hellenischen Urnen waren Blechkapseln, die in kleinen Kästchen aus Marmor oder Bleiblech ruhten. Die Einäscherung ermöglichte auch den erleichterten Rücktransport von gefallenen Kriegern zu ihren Heimatorten.[1]

In der römischen Epoche vollzogen sich die Erdbestattung und die Feuerbestattung als parallele Begräbniskulturen. Zuerst übernahmen reiche Römer die Feuerbestattung durch hellenistische Einflüsse in ihre Praxis. Seit dem 3. Jahrhundert war sie zur üblichen Bestattungsweise geworden. Die Aschenreste der Verstorbenen aus den einfachen Bevölkerungsgruppen verbrachte man in einen kleinen Urnenraum des Cinerariums oder in gemeinschaftliche Schachtgräber (Puticuli). Für die Sklaven und ärmsten Bevölkerungsgruppen verblieb nur die unwürdige Verbrennung ihrer Leichen an einem Holzpfahl vor einer Erdgrube. Dabei fielen die nicht vollständig verbrannten Totenkörper in die Grube und wurden nachträglich mit Erde bedeckt. Aus hygienischen Motiven bestimmte das Zwölftafelgesetz (450 v. Chr.), dass die Verbrennungsstätten vor der Stadt anzulegen sind. Es untersagte auch Prunkzeremonien. Die wohlhabenden römischen Familien besaßen neben ihrer eigenen Grabstätte ein dazugehörendes Krematorium (Castel franco) oder eine zweite Begräbnisstätte (Ustrinum) für die Einäscherungszeremonie. Die Aschen der Toten wurden in einen kleinen, etwa 60 Zentimeter langen Sarkophag aufbewahrt. Die mittlere Bürgerschaft nutzte ein gemeinschaftliches, öffentliches Krematorium.[2]

„Zwischen dem ersten und dem fünften Jahrhundert wurden in Rom und seinen Provinzen Körper- und Brandbestattung parallel geübt, wobei während der früheren und mittleren Kaiserzeit in der Oberschicht die Brandbestattung bevorzugt wurde, dagegen mussten sich die unteren sozialen Schichten mit der weniger aufwändigen Erdbestattung zufrieden geben.“

Reiner Sörries, Das römische Grabrecht, 2003[3]

Mit der Verbreitung des Christentums entwickelte sich in der spätantiken Epoche das heidnische Feuerbestattungsritual zunehmend rückläufig. Die Gründe für diese Veränderung beruhen in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten primär auf nichtreligiösen Ursachen. Nach Stefan Fayans (1907) geht der Wandel in der Bestattungskultur auf sich verändernde Kulturverhältnisse und die fortschreitende Abholzung in den europäischen Waldbeständen zurück. Mit einem Erlass von Karl dem Großen aus dem Jahr 786 wurde die Erdbestattung verpflichtend eingeführt.[4]

Diese Annahme bleibt nach der modernen Erkenntnislage unberührt. Die Holzverknappung im Mittelmeerraum wird nach Reiner Sörries als die wahrscheinlichste Ursache für den Rückgang der antiken Feuerbestattung angesehen. Eine veränderte Sicht auf den Jenseitsglauben durch aufkommende Mysterienreligionen könnte darauf einen hintergründigen Einfluss ausgeübt haben. Die Ursachen für den Wechsel bei den Bestattungsformen gelten als nicht abschließend geklärt. Die kaiserlichen Kapitularien von 786 sowie 810/813 verlangten schließlich die Beisetzungen auf kirchlichen Friedhöfen.[5]

Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Christentum wurde die Feuerbestattung jahrhundertelang abgelehnt. Der Grund ist im Glauben an die leibliche Auferstehung der Toten zu suchen, zu der sich das Christentum im Glaubensbekenntnis bekennt. Die christliche Praxis der Erdbestattung orientiert sich an der Grablegung Jesu Christi. Die Neuregelungen zur Bestattungskultur durch Karl den Großen aus dem Jahre 786 verboten die Verbrennung von Toten, und im Mittelalter diente der Feuertod als Todesstrafe.

Der § 814 des Preußischen Allgemeinen Landrechts (1794) steht für das Bewusstwerden der hygienischen Probleme der Leichenbehandlung, darin wurde die Bestattung von Leichen in bewohnten Gebieten untersagt. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verstärkte sich die Forderung nach einer Feuerbestattung aus mehreren Gründen. Die Ärzteschaft lobte die Feuerbestattung als die hygienischere Bestattungsform, die Arbeiterverbände und die aufkeimende Sozialdemokratie sahen hier eine kostengünstigere Bestattungsart, und die sich ausbreitenden areligiösen Verbände wie die Freidenker propagierten die Feuerbestattung gezielt, auch in bewusster Abgrenzung zur christlichen Bestattungskultur, da das Konzept der Auferstehung abgelehnt wurde.

Steyr, Gedenktafel für den Verein Die Flamme

Das erste Krematorium in Deutschland wurde am 10. Dezember 1878 in Gotha eröffnet, das zweite 1891 in Heidelberg. Die erste Feuerbestattung in Deutschland fand schon vier Jahre zuvor 1874 in Dresden statt.[6] Der kulturelle Wandel hielt an und führte zur Gründung verschiedener Vereine, die sich für die Kremation einsetzten. So bestand in Dresden Die Urne – Verein für facultative Leichenverbrennung, der 1876 den ersten „Europäischen Kongress der Freunde der Feuerbestattung“ veranstaltete. 1905 bildete sich der Verband Freidenker für Feuerbestattung. In Österreich setzte sich seit Ende des 19. Jahrhunderts vor allem der Verein Die Flamme für die Errichtung eines Krematoriums ein. Das erste österreichische Krematorium – die Feuerhalle Simmering in Wien – wurde 1922 eröffnet.

Die Kongregation für die Glaubenslehre unter Papst Leo XIII. untersagte am 15. Dezember 1886 Katholiken die Feuerbestattung sowie die Zugehörigkeit zu Feuerbestattungsvereinen und nannte die Feuerbestattung eine „barbarische Sitte“. Das Dekret legte fest, dass für Katholiken, die letztwillig ihre Verbrennung verfügt hatten, keine kirchliche Begräbnisfeier gehalten und sie nicht auf dem Kirchhof bestattet werden konnten. Mit dem Codex Iuris Canonici von 1917 wurde dies ins Kirchenrecht aufgenommen.[7] Die katholische Kirche empfiehlt heute die Erdbestattung, verbietet ihren Gläubigen jedoch die Feuerbestattung nicht,[8] sofern sie nicht aus Gründen gewählt wurde, die der christlichen Glaubenslehre widersprechen und der Glaube an die Auferstehung dadurch nicht ausdrücklich geleugnet werden soll.[9][10]

In der orthodoxen Kirche wird die Feuerbestattung bislang noch abgelehnt. In Griechenland wurde sie 2006 legalisiert.[11]

Die evangelischen Kirchen standen gegen Ende des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts der Feuerbestattung ebenfalls überwiegend ablehnend gegenüber, danach setzte sich eine tolerierende (wenn auch nicht fördernde) Haltung durch. Erd- und Feuerbestattung waren Ursache und Folge von Kommunalisierungen des Bestattungswesens im 19. Jahrhundert.[12]

Andere Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Judentum und im Islam[13] ist die Verbrennung des toten Körpers, also die Feuerbestattung, grundsätzlich verboten.
  • Für die Bahai-Religion verbot ihr Stifter Baha’u’llah 1873 in seinem Kitab-i-Aqdas die Feuerbestattung.
  • Der Hinduismus kennt keine einheitlichen Rituale. Zumeist wird der Verstorbene vom Sohn zur Grabstätte gebracht und auf den gereinigten Boden gelegt. Die Verbrennung erfolgt offen in dem dazu aufgerichteten Altar.
  • Für Buddhisten ist die offene Verbrennung üblich, der Tote gelangt so statt in Erde in transzendente Luft.
  • In Japan werden Leichenverbrennungen bei niedrigeren Temperaturen als in Europa durchgeführt. Die Tradition begann im Jahre 700 mit der Verbrennung des Mönchs Dōshō, gefolgt von der des Jitō-tennō im Jahr 703 und des Mommu-tennō im Jahr 707 und wurde in der Nara-Zeit üblich. Knochenbestandteile in der Asche werden durch die Angehörigen, die eine Kette bilden, mittels Stäbchen weitergegeben, bevor sie in die Urne gelegt werden.

Durchführung und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Feuerbestattung bedarf in Deutschland einer gesonderten Genehmigung. Insbesondere dürfen keine Zweifel an der Identität des Toten und an der Todesursache bestehen, da eine nachträgliche Untersuchung der Leiche (Exhumierung) nach der Verbrennung nicht mehr möglich ist. Daher erfolgt vor der Kremierung eine zweite Leichenschau durch einen Amtsarzt oder Rechtsmediziner im Kühlraum des Krematoriums, in der Regel innerhalb von zwei Tagen.[14] In Deutschland gilt Sargpflicht, deshalb erfolgt vor der Einäscherung auf jeden Fall die Einsargung. Ein menschlicher Körper besteht zu über 70 Prozent aus Wasser und für die Verbrennung wird zusätzliches Brennmaterial benötigt. Der Leichnam wird deshalb mitsamt dem Sarg im Krematorium verbrannt.[15] In manchen Anlagen ist allerdings auch eine pietätvolle Einführung in einfacheren Behältnissen möglich.

Eine Feuerbestattung unter freiem Himmel, wie für Hindus und Buddhisten,[16] ist in Mitteleuropa nicht gestattet. In der Schweiz sind landesüblich abweichende Vorgänge möglich.[17]

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Einäscherung werden nichtgeschraubte Särge aus Holz verwendet. Beschläge aus anderen Werkstoffen werden vor der Kremierung entfernt. Das Holz des Verbrennungssarges ist Energiequelle und die Totenbekleidung ist eine weitere Quelle, sie sollte nicht aus Kunststoffen bestehen.[18] Sarg und Sargausstattung werden so ausgewählt, das die Emissionen während der Verbrennung den Vorschriften genügen. Die Ofensysteme verfügen über Sicherheitseinrichtungen, die eine umwelt- und ressourcenschonende und für den Mitarbeiter sichere Verbrennung sicherstellen.

Ein vor der Verbrennung beigelegter Schamottestein mit einer Nummer, der auf den Sarg oder zum Leichnam gelegt wird, gewährleistet die eindeutige Zuordnung der Asche. Auch sind die Öfen in den (meisten) Krematorien nicht dafür ausgelegt, mehr als einen Sarg gleichzeitig aufzunehmen.[19]

Die Kremierung selber erfolgt in einem mit Schamottsteinen ausgemauerten Muffelofen, der auf etwa 900 °C vorgeheizt wurde. Der Sarg wird meist automatisiert eingefahren, um einen übermäßigen Temperaturverlust zu vermeiden. Der Sarg entzündet sich durch die von der wärmespeichernden Schamotteauskleidung des Ofens abgegebene Hitze von selbst. Andererseits bringt die Verbrennung des Sarges auch die notwendige Energiemenge ein, um die Verbrennung am Laufen zu halten. Der Brand wird lediglich durch Zuführen heißer Luft unterstützt. Diese Phase dauert etwa 45 Minuten und endet mit dem Abblasen der Asche aus der Verbrennung von Sarg und Kleidung. Die Temperatur wird anschließend – etwa durch Zuschalten von Gasbrennern – auf 1.200 °C erhöht, um verbliebene Bestandteile zu veraschen. Im Wesentlichen verbleiben so nur mineralische Knochenbestandteile, dazu Zähne und nichtbrennbare Implantate. Der Kremationsprozess dauert so insgesamt etwa 90 Minuten, hängt im Einzelnen von der Körpermasse und dem Wassergehalt des Körpers ab. Durch eine anschließende Verbleibezeit in der Verbrennungskammer kann sich die Gesamtzeit auf 180 Minuten erhöhen.

Während der Einäscherung verbrennen die Organe und weichen Gewebeteile, es verbleiben danach etwa fünf Prozent des Körpergewichtes. Eisenteile, wie Sargklammern, werden magnetisch aussortiert, Implantate aus Gold und Titan werden vor dem anschließenden Mahlgang in einem Urnenabfüllgerät ausgesondert. Das Mahlgut und die keramische Markierungstafel, die dem Sarg bei der Verbrennung beigelegt war, werden in eine Aschekapsel gefüllt und diese wird verschlossen. Außen auf dem Kapseldeckel werden der Name des Krematoriums, der Name des Verstorbenen und sein Geburts-, Todes- und Einäscherungsdatum sowie die Identifizierungsnummer geprägt. Viele Betreiber von Krematorien spenden die anfallenden Edelmetalle und andere Wertteile karitativen Organisationen. Je nach den bestehenden Vorschriften müssen bereits vor der Kremierung Herzschrittmacher und medizinische Hilfsmittel aus dem Körper entfernt werden, wegen der Explosionsgefahr bei Hitzeeinwirkung könnten Batterien den Ofen schädigen. Es können auch Vorschriften zur Vorbehandlung wegen radioaktiver Belastung des Leichnams bestehen.

Die Abgase aus dem Einäscherungsofen werden gereinigt. In modernen Anlagen folgt auf einen Kühler der Rauchgase der Zyklon mit einem Kalk-/Kohle-Gemisch und ein Feinstaubfilter für feine Festteilchen. Daran schließt sich Katalysatoreinrichtung, um die Emissionswerte einzuhalten, bevor das gereinigte Abgas über den 10 Meter hohen Kamin in die Umgebungsluft austritt.

Die Aschenkapsel wird oft in eine repräsentative oder dekorative Überurne eingesetzt, welche der schlicht gestalteten Aschekapsel ein würdiges, pietätvolles Aussehen gibt. Einige Krematorien bieten auf Nachfrage die Möglichkeit zur Besichtigung an.[20] Angehörige können in besonderen Fällen bei der Kremierung anwesend sein. Während in einigen Ländern die Asche in der Urne an die Angehörigen ausgehändigt wird, ist dies in Deutschland (gewöhnlich) nicht erlaubt, die Aschekapsel wird wiederum an den Bestatter übergeben.[21] Dieser übernimmt den Transport oder die Überführung zum Friedhof.

Eigentum und Erlöse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verstorbene muss nach den von ihm hinterlassenen Weisungen bestattet werden, die auch den Ort der Kremierung und der Bestattung enthalten können. Solche Weisungen sind unanfechtbar, soweit sie sich im ethischen Rahmen halten. Der Körper des Toten ist kein Eigentum im Sinne des bürgerlichen Rechts. Die bei der Verbrennung des Leichnams nicht veraschten Edel- und Hartmetallimplantate werden juristisch wie ein Teil des Körpers behandelt.

Im Durchschnitt fallen (Edel-)Metalle im Werte von 70 Euro je Einäscherung an. Verbleibende Wertstoffe werden nur auf Verlangen der Erben herausgegeben. Es gibt keine klare Vorgabe, was mit beigesetzt wird oder wie und zu wessen Gunsten etwas an Recycler übergeben wird.[22] In den Niederlanden und Großbritannien wurden gemeinnützige Fonds für Erlöse geschaffen. Trifft der Erblasser eine Verfügung über solche Metallreste für seine eigene Kremierung, ist der Testamentsvollstrecker juristisch an diese Weisung gebunden.

Über die kommunale Bereicherung der die Krematorien betreibenden Kommunen oder ihrer Mitarbeiter gibt es zum Teil Gerichtsentscheidungen, wobei diese die Frage offenlassen, wie mit den werthaltigen Resten allgemein umzugehen ist. Der Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Bestatter (BDB), Rolf Lichtner, ist der Ansicht, es sei „durchaus üblich, dass Krematorien Metalle wie Zahngold nach der Verbrennung zu kommerziellen Zwecken verkaufen“,[23] Ethisch verurteilt der BDB diesen Umgang jedoch. „Grundsätzlich gehört alles in die Urne“. Laut OLG Bamberg, NJW 2008, 1543 besteht sogar ein strafrechtlicher Schutz wegen Störung der Totenruhe.

Privatrechtlich kann der Auftraggeber grundsätzlich für die Kremierung dem Betreiber des Krematoriums andere Vorgaben machen, an die der Betreiber gebunden ist, wenn er die Kremierung ausführt. So kann der Erbe des Toten als Lastenträger für die Bestattung und als Auftraggeber für die Kremierung bei Vereinbarung über die Dienstleistung der Einäscherung eine Vertragsbedingung setzen, die jede fehlende Regelung ausfüllt. Das Krematorium muss diese Bedingung allerdings nicht annehmen. Wer in solchem Fall die Einäscherung in den vorgesehenen Fristen ausführen wird, bedarf gegebenenfalls einer Verwaltungsentscheidung der Kommune, in welcher der Leichnam aufgebahrt ist.

Beisetzungsmöglichkeiten der Asche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt zahlreiche Beisetzungsformen für die Asche Verstorbener. Die häufigste Form der Beisetzung der Urne ist das Urnengrab. Als letzte Ruhestätte der Urne ist die Beisetzung im Erdgrab, einer Nische in einer Urnenwand oder die Vergabe in anderer Form ebenfalls möglich. Sowohl in Deutschland und Österreich als auch in der Schweiz ist eine Bestattung der Asche im Wurzelbereich von Bäumen in einem (Bestattungswald) möglich. Diese Methode wird auch in Deutschland in genehmigten Wäldern, aus markenrechtlichen Gründen unter anderer Bezeichnung durchgeführt.[24] Trotz einiger Diskussionen in Deutschland besteht die gesetzliche Pflicht zur Beisetzung der Asche auf einem Friedhof (Friedhofszwang).

Verstreuen der Asche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

das einfache Verstreuen in Wald, Wiese oder Bach entfällt in Deutschland durch die Pflicht zur Beisetzung der Urne auf einem Friedhof oder einem vergleichbar pietätsgewidmeten Gelände.

In der Schweiz gibt es keinen Friedhofszwang, dadurch kann die Asche einfach in den Wald oder einen Fluss gestreut werden. Auch die private Aufbewahrung in Haus oder Garten ist somit möglich; es gibt nahezu keine Einschränkungen im Umgang mit der Kremationsasche und mit der Urne eines Menschen.

In Österreich kann die Urne mit einer gesonderten Genehmigung auch im eigenen Garten beigesetzt werden. Die Beisetzung im eigenen Garten ist in Frankreich nach dem Gesetz Nr. 2008-1350 vom 19. Dezember 2008 nicht mehr erlaubt.[25]

Nach der Änderung von Bestattungsgesetzen ist in einigen deutschen Bundesländern[26] die anonyme Beisetzung in Form des Verstreuens der Asche auf einem Feld eines Friedhofs möglich. Vorreiter sind dabei Bremen und Nordrhein-Westfalen: In Bremen wurde zum 1. Januar 2015 der Friedhofszwang abgeschafft. In Nordrhein-Westfalen ist es erlaubt, Asche außerhalb von Friedhöfen zu verstreuen, lediglich der Beisetzungsort muss nach Angaben des Gesundheitsministeriums zumindest zu bestimmten Zeiten „dauerhaft öffentlich zugänglich“ bleiben.[27]

In Frankreich, Tschechien und der Schweiz besteht die Möglichkeit der Luftbestattung. Dabei wird die Asche von einem Fluggerät aus (auch Heißluftballon) über Wald- oder Wiesengebieten verstreut.

Einen eher symbolischen Akt stellt die Weltraumbestattung dar. Diese seltene und teure Form der Ehrung wurde unter anderem dem Astronomen und Impaktforscher Eugene Shoemaker zuteil. 1998 brachte die Sonde Lunar Prospector wenige Gramm seiner Asche zum Mond.

Seebestattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einer Seebestattung wird eine wasserlösliche Urne von Bord eines Schiffes aus im Meer versenkt.

Prinzipiell kann die Kremierung so geführt werden, dass aus verbleibenden Spuren von amorphem Kohlenstoff (Ruß) der Körperasche in einem getrennten Vorgang unter Hinzufügung weiterer anorganischer Materialien ein Diamant kristallisiert wird (siehe auch: Diamantbestattung).

Kolumbarium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kolumbarium auf dem Friedhof in Ebingen (Baden-Württemberg)

In vielen Ländern ist es so möglich, Urnen in Kolumbarien einzustellen. Dabei handelt es sich um Urnenwände oder Stelen in speziellen Hallen, auch umgewidmeten Kirchengebäuden, wo die Urnen mindestens für die gesetzliche Ruhefrist aufbewahrt werden.

Kontroverse Fachdiskussionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund einer seit einigen Jahren verstärkt geführten Fachdiskussion über die ökologischen Aspekte der Einäscherung hat das deutsche Umweltbundesamt eine Studie beauftragt, mit der die Klärung über festgestellte Schwermetallbelastungen durch Aschen herbeigeführt werden soll.[28]

Sollen die Aschen in besonders geschützten Wäldern beigesetzt werden sind zum Schutz des Grundwassers unverrottbare Edelstahlurnen festgesetzt.[29][30] Vorliegenden Veröffentlichungen zufolge sind einige Belastungswerte für Wälder grenzwertüberschreitend. Abplatzungen und Erosionen der Ofenbeschichtungen – bestehend aus Chrom-Nickelstählen – scheinen ursächlich verantwortlich zu sein.[31]

Kontrovers diskutiert wird auch der Bestattungs„tourismus“. Von Deutschland aus werden durch den bestehenden Preisdruck zunehmend Krematorien in Nachbarländern, insbesondere Tschechien, genutzt.[32] Dort sind zudem Bestattungsarten möglich, die nach deutscher Gesetzgebung untersagt sind.

Einäscherungsstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland ist die Zahl der Feuerbestattungen stetig gestiegen. Sie haben einen Anteil von 60 % aller Bestattungsarten.[33] Für 2008 bis 2011 lag der Anteil der Einäscherungen etwa bei 55 % in Deutschland. 1999 waren es 38,1 % Feuerbestattungen in den alten und 75,3 % in den neuen Bundesländern. Nach einer Statistik aus dem Jahre 2009 wurde durch Befragungen ein Anteil von 42 % Feuerbestattungen ermittelt,[34] wobei davon 2,5 % zu See bestattet wurden. Nach Angaben der Verbraucherinitiative Aeternitas gibt es ein Ost-West-Gefälle, in Ostdeutschland betrage der Anteil der Feuerbestattungen mehr als 80 Prozent. In den katholisch geprägten Regionen Deutschlands im Süden ist die Bestattung im Sarg noch stark vertreten. Im Norden und Osten werden Verstorbene vorwiegend eingeäschert, während ansonsten die Zahl der Feuerbestattungen etwa den Erdbestattungen gleichkommt.[35]

Die Zahl der Feuerbestattungen in München lag 1990 bei 37 % und 2009 bei 58 %.[36] In Berlin stiegen die Anteile vom Jahr 1965 zum Jahr 1990 im Westteil von 45,1 % auf 65,1 % und im Ostteil von 53,3 % auf 72,6 %.[37]

Als Ursachen für den gestiegenen Feuerbestattungsanteil gelten vorrangig die niedrigeren Gebührensätze auf Friedhöfen, denen jedoch die Kosten der Einäscherung gegenüberstehen. Weiterhin spielen neben der besseren Handhabbarkeit vermeintlich ästhetische und hygienische und Erwägungen eine Rolle, wonach die Verbrennung im Gegensatz zur Verwesung des Leichnams im Boden als praktischer betrachtet wird.


Einäscherungsraten im Jahre 1998[12] nach Angaben von „The Cremation Society of Great Britain“
Anzahl Krematorien (o. J.) nach crematorium.eu
und 3 verschiedene aktuelle Quellen für DACH[38][39][40]
Staat Anteil in % Kremationen Todesfälle Krematorien
(1998)
Krematorien
(o. J.)[41][42]
Krematorien
(16.3.2017)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 000000000000074.420000000074,42 00439.145 000614.910 238 251
DanemarkDänemark Dänemark 000000000000071.110000000071,11 00041.594 000058.490 32 32
SchwedenSchweden Schweden 000000000000067.840000000067,84 00063.273 000093.271 72 68
SchweizSchweiz Schweiz 000000000000055.000000000055 (1997) 00034.561 000062.839[43] 27 27 25
NiederlandeNiederlande Niederlande 000000000000048.240000000048,24 00066.322 000137.482 54 72
DeutschlandDeutschland Deutschland 000000000000039.060000000039,06 00332.914 000852.382 113 144 159
BelgienBelgien Belgien 000000000000030.970000000030,97 00032.389 000104.583 10 11
FinnlandFinnland Finnland 000000000000024.020000000024,02 00011.834 000049.262 20 21
OsterreichÖsterreich Österreich 000000000000018.090000000018,09 00014.139 000078.339 10 10 10
SpanienSpanien Spanien 000000000000010.910000000010,91 00035.995 000330.000 54 109
FrankreichFrankreich Frankreich 000000000000004.90000000004,90 00080.534 000540.497 74 119
IrlandIrland Irland 000000000000004.56000000004,56 00001460 000032.000 1 3
ItalienItalien Italien 000000000000004.09000000004,09 00023.613 000576.911 33 52
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 1
TschechienTschechien Tschechien 27
EstlandEstland Estland 2
UngarnUngarn Ungarn 12
SlowenienSlowenien Slowenien 2
SlowakeiSlowakei Slowakei 3
LettlandLettland Lettland 1
PortugalPortugal Portugal 4
LitauenLitauen Litauen 1
PolenPolen Polen 9
GriechenlandGriechenland Griechenland 1
Zypern RepublikZypern Zypern 0
MaltaMalta Malta 0
JapanJapan Japan 1600
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1877

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

nach Autoren alphabetisch geordnet

  • Horst Deinert, Wolfgang Jegust (Hrsg.): Todesfall- und Bestattungsrecht. Sammlung bundes- und landesrechtlicher Vorschriften. FVB Fachverlag des Deutschen Bestattungsgewerbes, Düsseldorf 2005, ISBN 3-936057-18-4 sowie ISBN 3-89817-476-X.
  • Norbert Fischer: Vom Gottesacker zum Krematorium: eine Sozialgeschichte der Friedhöfe in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert. Böhlau, Köln 1996, ISBN 3-412-11195-3.
  • Norbert Fischer: Zwischen Trauer und Technik: Feuerbestattung, Krematorium, Flamarium. Eine Kulturgeschichte. Nora, Berlin 2002, ISBN 3-935445-95-4.
  • Jürgen Gaedke, Joachim Diefenbach: Handbuch des Friedhofs- und Bestattungsrechtes mit ausführlicher Quellensammlung des geltenden staatlichen und kirchlichen Recht. Heymann, Köln/Berlin/München 20049, ISBN 3-452-25310-4.
  • Edith Hokffmann: Die Anfänge des Brandritus – Versuch einer Deutung. In: F. Schlette, D. Kaufmann (Hrsg.): Religion und Kult in Ur- und frühgeschichtlicher Zeit. Akademie-Verlag, Berlin 1989, S. 99 ff.
  • Horst Günter Lange: Die Feuerbestattung und ihr Einfluß auf die Friedhofsplanung dargestellt am Beispiel des Hamburger Friedhofs Ohlsdorf. In: Die Gartenkunst  8 (1/1996), S. 108–118.
  • Fritz Schumacher: Die Feuerbestattung. Handbuch der Architektur. Teil 4: Entwerfen, Anlage und Einrichtung der Gebäude. Halbband 8: Kirchen, Denkmäler und Bestattungsanlagen. Heft 3b. Gebhardt, Leipzig 1939.
  • Henning Winter: Die Architektur der Krematorien im Deutschen Reich 1878–1918. Röll, Dettelbach 2001, ISBN 3-89754-185-8.
  • Walter Zimmermann: Rechtsfragen bei einem Todesfall : Erbrecht, Testament, Steuern, Versorgung, Bestattung. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 20106, ISBN 978-3-423-05632-8. Und: C. H. Beck, München 20106, ISBN 978-3-406-59310-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Feuerbestattungen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Feuerbestattung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikisource Carl ReclamDie Feuerbestattung. In: Die Gartenlaube, Jahrgang 1874, Heft 19, S. 308–313 – online verfügbar bei Wikisource
  • Norbert Fischer: Zwischen Technik und Trauer. Nora, Berlin 2002. (Geschichte von Feuerbestattung und Krematorium) Bericht auf RP online, aktualisiert 1. März.
  • Artikel Leichenverbrennung. In: Otto Lueger (Hrsg.): Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften. Bd. 6, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/Leipzig 1908, S. 120–127.
  • Ferdinand Steinmann: Siemens Leichenverbrennungsofen. In: Ferdinand Steinmann: Compendium der Gasfeuerung in ihrer Anwendung auf die Hüttenindustrie, mit besonderer Berücksichtigung des Regenerativsystems. Felix, Leipzig 19003, S. 113–116.
  • DER SPIEGEL 28/1964, 08.07.1964

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefan Fayans: Bestattungsanlagen (= Handbuch der Architektur, 4. Teil, 8. Halbband, Heft 3). Stuttgart 1907, S. 9–11.
  2. Stefan Fayans: Bestattungsanlagen (= Handbuch der Architektur, 4. Teil, 8. Halbband, Heft 3). Stuttgart 1907, S. 11–12.
  3. Reiner Sörries: Gräberstraßen und Nekropolen nach römischem Vorbild. Das Friedhofswesen in den germanischen Provinzen des Imperium Romanum. In: Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur Kassel (Hrsg.): Raum für Tote. Braunschweig 2003, ISBN 3-87815-174-8, S. 12
  4. Stefan Fayans: Bestattungsanlagen (= Handbuch der Architektur, 4. Teil, 8. Halbband, Heft 3). Stuttgart 1907, S. 16.
  5. Reiner Sörries: Gräberstraßen und Nekropolen nach römischem Vorbild. Das Friedhofswesen in den germanischen Provinzen des Imperium Romanum. In: Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur Kassel (Hrsg.): Raum für Tote. Braunschweig 2003, ISBN 3-87815-174-8, S. 15 und 25.
  6. Johannisfriedhof Dresden-Tolkewitz
  7. CIC 1917, can Canon 1203, § 2
  8. katholisch.de: Regeln zur Feuerbestattung
  9. Katholischer Erwachsenenkatechismus, Bd. II., 5.3 Tod und Bestattung.
  10. CIC 1983, can. 1176 § 3.
  11. Feuerbestattung in Griechenland – Stand Juni 2006. Archiviert vom Original am 16. Oktober 2007, abgerufen am 4. Januar 2016.
  12. a b Dagmar Hemmer, Andreas Höferl, Bela Hollos: Privatisierung und Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen in der EU-15: Bestattungswesen. Wien, April 2003 (PDF; 67 kB)
  13. Im Koran (5:31) ist folgender Satz zu finden: „Da sandte Allah einen Raben, der auf dem Boden scharrte, daß Er ihm zeige, wie er den Leichnam seines Bruders verbergen könne.“
  14. Feuerbestattung: Ablauf und Besonderheiten
  15. http://www.feuerbestattungen.de/10-ablauf-einer-feuerbestattung.html
  16. Der heilige Strand von Varkala – Feuerbestattung in Indien. In: Ohlsdorf – Zeitschrift für Trauerkultur, August 2006
  17. abschied-nehmen.ch: Organisation und Ablauf
  18. bestattungen.de: Die Kremierung
  19. Respekt ist oberste Pflicht im Osnabrucker Krematorium. In: Osnabrücker Zeitung, 25. Juni 2015.
  20. Krematorium Meißen
  21. Berliner-testament.net: Feuerbestattung Kosten und Ablauf
  22. VDI nachrichten, 18. Januar 2013: Emissionsarm auf die letzte Reise. S. 3.
  23. Kommunale Bereicherung am Zahngold
  24. bestatterweblog.de: Wo bleiben Urnen nach Ablauf der Ruhezeit
  25. Originaltext des Gesetzes in französisch
  26. Anmerkungen zum Friedhofszwang für Totenaschen
  27. http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Liberales-Bestattungsrecht-In-Bremen-darf-die-Asche-von-Toten-verstreut-werden Bericht der Hannoverschen Allgemeinen zur endgültigen Verabschiedung der Gesetzesänderung.
  28. Forschungsauftrag des Bundesumweltamtes zur Schwermetallbelastung von Totenaschen
  29. Edelstahlurne im Friedwald Elisenhöhe
  30. Edelstahlurne im Ruheforst Creglingen
  31. Präsentation bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Januar 2016
  32. Preisgekrönter Artikel zum Kremations- und Bestattungstourismus nach Tschechien
  33. Bundesverband Deutscher Bestatter: Presseinformation vom 6. November 2015.
  34. Quelle: Fachverlag des deutschen Bestattungsgewerbes GmbH
  35. Mehrheit der Deutschen wird eingeäschert. Bericht auf RP online, aktualisiert 1. März 2011, abgerufen 6. Juni 2016.
  36. tz-online.de: Münchner Friedhöfe: Immer mehr Gräber bleiben leer
  37. Auswirkungen der Teilung der Stadt auf das Friedhofswesen (PDF; 3,8 MB)
  38. Übersicht über Krematorien in Deutschland entwicklung1.aeternitas.de, abgerufen 16. März 2017.
  39. Statistics > Statistics European countries crematorium.eu abgerufen 16. März 2017.
  40. Schweizerischer Verband für Feuerbestattung: Mitgliederliste abgerufen 16. März 2017.
  41. http://crematorium.eu/statistics-european-countries.html abgerufen 13. März 2017.
  42. Krematorien in der Schweiz crematorium.eu, Adel BV, Eindhoven, NL. – Informationssammlung des Bestatters über 30 europäische Länder.
  43. Bevölkerungsbewegung – Detaillierte Daten bfs.admin.ch