Lampaul-Ploudalmézeau

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Lampaul-Ploudalmézeau
Lampaul-Ploudalmézeau (Frankreich)
Lampaul-Ploudalmézeau
Region Bretagne
Département Finistère
Arrondissement Brest
Kanton Ploudalmézeau
Gemeindeverband Pays d’Iroise
Koordinaten 48° 34′ N, 4° 39′ WKoordinaten: 48° 34′ N, 4° 39′ W
Höhe 0–62 m
Fläche 6,35 km²
Einwohner 810 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 128 Einw./km²
Postleitzahl 29830
INSEE-Code
Website http://www.lampaul-ploudalmezeau.fr/

Kirche Saint-Paul Aurélien

Lampaul-Ploudalmézeau (bretonisch Lambaol-Gwitalmeze) ist eine Gemeinde mit 810 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Finistère in der Bretagne in Frankreich. Sie ist Teil des Kantons Ploudalmézeau. Die Gemeinde gehört zur Communauté de communes du Pays d’Iroise.

Der Name der Gemeinde leitet sich von Lann (Kloster) und Paol (Paulinus Aurelianus) ab. Ehemalige Bezeichnungen sind Monasterium sive vulgato nomine Lanna Pauli in Plebe Telmedovia (884), Landapauli Ploedalmezeu (1467) sowie Lambaol Guitalmezeau (1787).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lampaul-Ploudalmézeau liegt etwa 27 Kilometer nordwestlich von Brest direkt am Ärmelkanal. Nachbargemeinden sind Saint-Pabu, Plouguin und Ploudalmézeau. Die Gemeinde liegt zwischen den kleinen Küstenflüssen Kouer er Frout im Westen und Ribl im Osten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lampaul-Ploudalmézeau ist auf eine von Paulinus Aurelianus gegründete Einsiedelei (an Stelle der Kirche) zurückzuführen.

In Lampaul-Ploudalmézeau wurde 1977 auf Initiative von Reun L’Hostis die erste bretonische Schule (Diwan) gegründet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche des Heiligen Paulinus Aurelianus: Der Bau aus dem 16. Jahrhundert wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch Blitzschlag teilweise zerstört und (unter Mitwirkung von Ernest Le Guerranic) anschließend wieder aufgebaut. Der Sakralbau ist seit 1926 ein französisches Kulturdenkmal.[1]
  • Herrenhaus Rocervo: Von der Départementsstraße D28, die Ploudalmézeau mit Lannilis verbindet, sind Herrenhaus und Taubenturm sehr gut zu erkennen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jo Patinec (Hg.), De l’Aber-Benoît à l’Aber-Ildut, Paris 1982.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag Nr. PA00090022 in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lampaul-Ploudalmézeau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien