Plouguin

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Plouguin
Plougin
Wappen von Plouguin
Plouguin (Frankreich)
Plouguin
Region Bretagne
Département Finistère
Arrondissement Brest
Kanton Plabennec
Gemeindeverband Pays des Abers
Koordinaten 48° 31′ N, 4° 36′ WKoordinaten: 48° 31′ N, 4° 36′ W
Höhe 0–82 m
Fläche 31,02 km²
Einwohner 2.121 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 68 Einw./km²
Postleitzahl 29830
INSEE-Code
Website http://www.plouguin.fr

Plouguin (bretonisch Plougin) ist eine Gemeinde mit 2121 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Finistère in der Bretagne in Frankreich. Sie gehört zur Communauté de communes du Pays des Abers und war Teil des Kantons Ploudalmézeau.

Der Name leitet sich von den bretonischen Wörtern ploe (Gemeinde) und ken (schön) ab. Andere Quellen führen die zweite Silbe auf die Heilige Gwen zurück.

2004 wurde auf dem Gemeindegebiet ein Windpark mit fünf Windkraftanlagen errichtet, die pro Jahr durchschnittlich 23 Millionen kWh elektrischer Energie liefern.[1]

Am 21. Dezember 2008 ist die Gemeinde der Charta Ya d’ar brezhoneg zur Förderung der bretonischen Sprache beigetreten.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plouguin liegt etwa 20 km nordwestlich von Brest, rund 7 km vom Ärmelkanal entfernt. Die Gemeinde wird in nord-südlicher Richtung vom Fluss Garo durchquert, der viele Mühlen treibt.

Nördlich wird Plouguin vom Aber Benoît begrenzt. Die höchste Erhebung im Gemeindegebiet beträgt 82 m.[2]

Es gibt zwei Menhire: im Gemeindeteil Lannoulouarn und in Kervignen-Bras.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Varianten des Gemeindenamens gehören Ploueguen (1173), Ploeken (ca. 1330), Ploeguin (1371), Ploeguen (1481) und Ploueguen (1544).[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Pierre (17. Jahrhundert)
  • Kapelle von Loc-Majan (1771)
  • Herrenhaus Keroulidic (15. Jahrhundert)
  • Herrenhaus Kerberec (16. Jahrhundert)
  • Herrenhaus Lesven
  • Menhir von Lannoulouarn

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jo Patinec (Hg.), De l'Aber-Benoît à l'Aber-Ildut, Paris 1982.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Windpark Plouguin
  2. Annuaire-Mairie.fr: Ville de Plouguin
  3. Etymologie et histoire de Plouguin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]