La Martyre

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La Martyre
Ar Merzher-Salaun
Wappen von La Martyre
La Martyre (Frankreich)
La Martyre
Region Bretagne
Département Finistère
Arrondissement Brest
Kanton Pont-de-Buis-lès-Quimerch
Gemeindeverband Pays de Landerneau-Daoulas
Koordinaten 48° 27′ N, 4° 10′ WKoordinaten: 48° 27′ N, 4° 10′ W
Höhe 49–191 m
Fläche 18,01 km2
Einwohner 759 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 42 Einw./km2
Postleitzahl 29800
INSEE-Code
Website http://www.lamartyre.fr/

Kirche Saint-Salomon und Tor zum Pfarrbezirk mit Calvaire

La Martyre (bretonisch Ar Merzher-Salaun) ist eine französische Gemeinde mit 759 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Westen der Bretagne im Département Finistère.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort befindet sich rund 22 Kilometer südlich der Atlantikküste am Eingang des Ärmelkanals. Die Groß- und Hafenstadt Brest liegt 25 Kilometer westlich und Paris etwa 480 Kilometer östlich (Angaben in Luftlinie).

Die Nachbargemeinden sind: La Roche-Maurice, Ploudiry, Le Tréhou, Tréflévénez, Saint-Urbain und Pencran.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Ortes soll auf ein Ereignis zurückgehen, das sich am 25. Juni 874 zugetragen haben soll: Der Bretonenfürst Salomon soll in der Kirche des Ortes auf der Flucht vor seinem Schwiegersohn Zuflucht gesucht haben und dort ermordet worden sein. Er wird als Märtyrer verehrt, was dem Ort den Namen gegeben haben soll. Die Kirche hat ihn als PatronSaint-Salomon.[1]

Bevölkerungsentwicklung[2]
Jahr 1968 1975 1982 1990 1999 2009
Einwohner 509 527 575 580 596 771

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Landerneau und Landivisiau gibt es die nächsten Abfahrten an der Schnellstraße E 50 Richtung Rennes und bei Daoulas eine an der E 60 Richtung Nantes.

Der Bahnhof von Brest ist Endpunkt des TGV Atlantique nach Paris und in Landerneau halten Regionalbahnen in Richtung Morlaix/Rennes und Quimper/Nantes.

Nahe der Stadt Brest in Guipavas befindet sich der Regionalflughafen Aéroport de Brest Bretagne.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der umfriedeten Pfarrbezirk von La Martyre aus dem 16. und 17. Jahrhundert ist als Monument historique[3] klassifiziert. Der Calvaire steht hier nicht abseits als eigene Gruppe, sondern ist über dem Portal, rund um die Balustrade arrangiert. Gut erhalten ist auch noch die hohe Schwelle des Nebeneinganges, der anders als das Hauptportal, immer offen stand. Die hohe Schwelle sollte verhindern, dass umherstreunende Schweine den Friedhof verwüsteten.

In der Kirche Saint-Salomon sind vier farbige Glasfenster aus dem 16. Jahrhundert erhalten (siehe: Passionsfenster, Tod Mariens, Wurzel-Jesse-Fenster). An die Kirche angefügt ist ein Beinhaus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: La Martyre – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. nominis: Saint-Salomon (französisch)
  2. INSEE@1@2Vorlage:Toter Link/recensement.insee.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Base Mérimée