Landkreis Grevenbroich-Neuß

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Der Landkreis Grevenbroich-Neuß war von 1929 bis 1946 (bis 1938 als Kreis Grevenbroich-Neuß) ein Landkreis im Regierungsbezirk Düsseldorf in der Rheinprovinz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Grevenbroich-Neuß war ein am 1. August 1929 aus dem Kreis Grevenbroich, dem Landkreis Neuß und Teilen des Landkreises Gladbach gebildeter Landkreis. Als der Preußische Landtag das Neugliederungsgesetz im Jahre 1929 beschlossen hatte, veränderte sich die Landkarte am Niederrhein erheblich. Eine der größten Veränderungen war dabei die Gründung des neuen Großkreises Grevenbroich-Neuß. Im Einzelnen bestand er zunächst aus folgenden Gemeinden:

Aus dem Kreis Grevenbroich wurden folgende Gemeinden eingebracht:

Aus dem ehemaligen Kreis Gladbach kamen folgenden Gemeinden:

und aus dem ehemaligen Landkreis Neuß die Gemeinden:

und nur teilweise die Gemeinden

Als einer der ersten Maßnahmen wurde noch am 4. November 1929 die Zusammenlegung der drei Kreissparkassen Grevenbroich, Neuß und Gladbach zur neuen Kreissparkasse Grevenbroich-Neuß beschlossen. 1933 übernahmen die Nationalsozialisten die Macht im Kreise. Im Frühjahr 1945 besetzten amerikanischen Truppen das Kreisgebiet und der neue erste Mann im Kreise, der USA-Captain Brooks, ernannte Ende Februar 1945 Dr. Peter Gilles zum vorläufigen Landrat. Ihm zur Seite stand ein Vertrauensausschuss, der aus 6 Personen bestand und der zu seiner ersten Sitzung am 2. August 1945 zusammentrat. Am 26. Februar 1946 kam der ernannte Kreistag zu seiner ersten Sitzung zusammen. Er bestand aus 15 Mitgliedern.

1946 wurde der Landkreis Grevenbroich-Neuß in Kreis Grevenbroich umbenannt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1929 97.454 Einwohner
  • 1933 104.580 Einwohner
  • 1939 112.340 Einwohner
  • 1945 111.030 Einwohner

Fläche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

508 Quadratkilometer.

Die Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinz Ohletz: 1929–1974 Jahre Menschen Initiativen im Großkreis Grevenbroich.o.O., (1975)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]