Jüchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Jüchen
Jüchen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Jüchen hervorgehoben

Koordinaten: 51° 6′ N, 6° 30′ O

Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Rhein-Kreis Neuss
Höhe: 81 m ü. NHN
Fläche: 71,87 km2
Einwohner: 23.516 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 327 Einwohner je km2
Postleitzahl: 41363
Vorwahlen: 02164, 02165, 02166, 02181, 02182
Kfz-Kennzeichen: NE, GV
Gemeindeschlüssel: 05 1 62 012
Stadtgliederung: 27 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Rathaus 5
41363 Jüchen
Website: www.juechen.de
Bürgermeister: Harald Zillikens (CDU)
Lage der Stadt Jüchen im Rhein-Kreis Neuss
DüsseldorfDuisburgKölnKrefeldKreis DürenKreis HeinsbergKreis MettmannKreis ViersenMönchengladbachRhein-Erft-KreisDormagenGrevenbroichJüchenKaarstKorschenbroichMeerbuschNeussRommerskirchenKarte
Über dieses Bild
Marktplatz mit evangelischer Hofkirche

Jüchen (mit langem ü gesprochen) ist eine mittlere kreisangehörige Stadt[2] im Rhein-Kreis Neuss in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt zwischen dem nordwestlich gelegenen Mönchengladbach und dem südöstlich gelegenen Grevenbroich. Der Tagebau Garzweiler liegt südlich von Jüchen in unmittelbarer Nähe.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 10,8 Kilometer und die Ost-West-Ausdehnung 9,4 Kilometer.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden bzw. -städte Jüchens sind im Uhrzeigersinn:

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt Jüchen gehören folgende Ortsteile:

Hochneukirch hieß bis zum Anschluss an das Kaiserliche Eisenbahnnetz im Jahr 1873 Neukirchen.

Im Zuge des Tagebau Garzweiler wurden im Laufe der Zeit die Ortschaften:

umgesiedelt und später abgebaggert. Während der Umsiedlung wurden die Ortsnamen der bislang bestehenden Ortschaften (zur Unterscheidung) durch die Bezeichnung „Alt“ und die Ortsnamen der neu angelegten Ortslagen durch die Bezeichnung „Neu“ ergänzt. Nach der vollständigen Umsiedlung und Auflösung der alten Ortslagen wurden die Zusatzbezeichnungen „Neu“ vor den Ortsnamen der neuen Ortslagen entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Ansiedlungen gehen auf die urgeschichtliche Zeit (Bandkeramiker) zurück. Aus der Zeit des 6. und 7. Jahrhunderts wurden fränkische Gräber gefunden.[3] Im Jahre 866 wurde der Abtei Prüm Grund in Iuhcgende / Iughgende geschenkt; diese frühe Erwähnung identifizierte man früher mit Jüchen, was heute jedoch abgelehnt wird.[4]

Die sichere Ersterwähnung erfolgt zum Jahr 1273/4 als „Jughende“. Der Name kommt wohl vom Bach, der auf eine indogermanische Wurzel zurückgeht und etwa wallender Bach bedeutet.[5] Ein anderer Ansatz vermutet den Namensursprung bei der römischen Villa Jucunda, die sich am Westrand des heutigen Jüchen befand. Jüchen gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Herzogtum Jülich (Amt Kaster). 1794 wurde das Gebiet von französischen Truppen besetzt. Es entstand die Mairie Jüchen, die zum Kanton Odenkirchen im Arrondissement Krefeld im Département de la Roer gehörte. 1815 kam Jüchen an das Königreich Preußen. Ein Jahr später entstand die Bürgermeisterei Jüchen, die an den Kreis Grevenbroich kam und 1929 an den Kreis Grevenbroich-Neuß. 1975 wurde Jüchen ein Teil des Rhein-Kreis Neuss.

Am 28. November 2017 wurde durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen, vertreten durch Ministerpräsident Armin Laschet und Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Ina Scharrenbach die Verordnung unterzeichnet, dass Jüchen zum 1. Januar 2019 zur mittleren kreisangehörigen Stadt ernannt wird.[6]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1930er Jahren kam es zu einigen lokalen Neugliederungen, die auch den Raum Jüchen betrafen: 1937 wurde das Amt Elsen aufgelöst. Die Gemeinde Elsen wurde in die Stadt Grevenbroich eingemeindet und die Gemeinde Elfgen blieb eine selbständige Gemeinde im Amt Jüchen. Kurz hierauf wurde die Gemeinde Kelzenberg aufgelöst und in die Gemeinde Jüchen eingegliedert. 1964 wurde die Gemeinde Elfgen aufgrund der Braunkohlenplanungen aufgelöst und der Ort fand in der Stadt Grevenbroich seinen Umsiedlungsstandort. Am 1. Januar 1975 wurde die neue Gemeinde Jüchen aus den Gemeinden Jüchen, Hochneukirch, Garzweiler und Bedburdyck gebildet.[7]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(zum 30. September)

  • 1983 – 20.926

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 – 22.662
  • 1999 – 22.636
  • 2000 – 22.710
  • 2001 – 22.569
  • 2002 – 22.476
  • 2003 – 22.517
  • 2004 – 22.642
  • 2005 – 22.793
  • 2006 – 22.487
  • 2007 – 22.534
  • 2008 – 22.732
  • 2010 – 22.455[8] (Stand: 30. Juni 2010)
  • 2012 – 22.379
  • 2013 – 22.556
  • 2014 – 22.855
  • 2015 – 23.260
  • 2016 – 23.691 (Stand: 16. Juni 2016)
  • 2018 – 23.757

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl des Jüchener Gemeinderats 2020
Wahlbeteiligung 54,35 % (2014: 47,7 %)
 %
50
40
30
20
10
0
44,07 %
18,44 %
10,73 %
13,06 %
8,43 %
5,26 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
−2,32 %p
−7,52 %p
+2,66 %p
+5,60 %p
+1,02 %p
+5,26 %p

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im
Jüchener Gemeinderat 2020
      
Insgesamt 44 Sitze

Die Gesamtzahl der Sitze: im Jüchener Stadtrat beträgt 44 (regulär 38 Sitze, zuzüglich 6 Überhang- und Ausgleichsmandate). Nach der Kommunalwahl am 13. September 2020 verteilen sie sich folgendermaßen auf die einzelnen Parteien und Wählergemeinschaften:[9]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harald Zillikens (* 1959) (CDU) wurde 2009 zum Bürgermeister gewählt und 2015 sowie 2020[10] im Amt bestätigt. Amtsvorgängerin war Margarete Kranz (CDU), die für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Stadt Jüchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Jüchen
Blasonierung: „In Blau eine silberne Kirche in Seitenansicht, rechts ein goldener Schild mit einem rotgezungten schwarzen Löwen; oben vorne ein zunehmender goldener Mond, hinten ein sechsstrahliger, goldener Stern.“
Wappenbegründung: Das Wappen wurde am 21. Juli 1978 genehmigt. Das an einer Urkunde vom 8. September 1303 im preußischen Staatsarchiv Düsseldorf (Urkunde-Nr. 17, Saarn, Zisterzienserinnen) hängende Siegel von Jüchen zeigt im runden Siegelfeld vorne, überhöht von einem nach außen offenen Halbmond, den Schild von Jülich als denjenigen der Grundherren, hinten mit je einem Kreuz auf Turm und Chor. Die Farben von Jülich sind bekannt: In Gold ein schwarzer Löwe mit roter Zunge. Dazu passend wurde als Farbe des Schildes von Jüchen Blau gewählt, worin dann über einer weißen Kirche mit schwarzer Tür und gleichen Fenstern gelbe Gestirne leuchten. Die dargestellte Kirche scheint das bei der Entstehung des Siegels in Jüchen vorhanden gewesene Gotteshaus zu sein. Die Zugaben Mond und Stern finden sich in dieser Zeit häufiger in Siegeln und Wappen. So ziert das älteste erhaltene Siegel von Titz bei Jülich aus dem Jahre 1343 über dem Jülicher Löwen ebenfalls Mond und Stern. Die Zutaten könnten durch die Kreuzzüge aus dem Orient, wo Mond und Stern noch zahlreiche Flaggen zieren, in das Rheinland gekommen sein.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

katholische Pfarrkirche
  • Neugotische katholische Kirche St. Jakobus d. Ä. in Jüchen
  • Evangelische Hofkirche hinter den Häusern am Jüchener Markt
  • Haus Katz in Jüchen, das denkmalgeschützte Gebäude beherbergt unter anderem das Jugendamt
  • Windmühlentürme in Jüchen und Hochneukirch
  • Schloss Dyck (bei Damm, früherer Stammsitz der Fürsten Salm-Reifferscheidt-Dyck)
  • Nikolauskloster bei Damm
  • Dycker Weinhaus in Damm
  • Wasserturm in Holz (wegen Tagebau Garzweiler im Januar 2011 gesprengt)
  • Katholische Kirchen in Hochneukirch und Bedburdyck
  • Becherhof in Aldenhoven
  • Burgturm Gierath
  • Rittergut Leuffen in Alt-Otzenrath (wegen Tagebau Garzweiler abgerissen am 26. Februar 2007)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tagebau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Jüchen heute

Südwestlich von Jüchen liegt der Tagebau Garzweiler. Die zur Gemeinde Jüchen gehörenden Ortsteile Otzenrath und Spenrath wurden deshalb abgerissen und umgesiedelt. Der Braunkohletagebau Garzweiler ist von einem Aussichtspunkt aus einzusehen.

Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Windpark Jüchen

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Jüchen befinden sich in städtischer Trägerschaft insgesamt fünf Grundschulen (die kath. Grundschule in Hochneukirch, die Janusz-Korczak-Grundschule in Neu-Otzenrath, die Gemeinschaftsgrundschule in Jüchen, die Lindenschule in Gierath und die Gemeinschaftsgrundschule in Stessen), das Gymnasium und die Gesamtschule Jüchen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüchen liegt an der Bahnstrecke Rheydt–Köln-Ehrenfeld und besitzt zwei Bahnstationen: Jüchen und Hochneukirch. Beide werden vom RE 8 und von der RB 27 bedient.

Linie Verlauf Takt
RE 8 Rhein-Erft-Express:
Mönchengladbach Hbf – Rheydt Hbf – Rheydt-Odenkirchen – Hochneukirch – Jüchen – Grevenbroich – Rommerskirchen – Stommeln – Pulheim – Köln-Ehrenfeld – Köln Hbf – Köln Messe/Deutz – Porz (Rhein) – Troisdorf – Friedrich-Wilhelms-Hütte – Menden (Rheinl) – Bonn-Beuel – Bonn-Oberkassel – Niederdollendorf – Königswinter – Rhöndorf – Bad Honnef (Rhein) – Unkel – Erpel (Rhein) (Mo–Fr einzelne Züge) – Linz (Rhein) – Bad Hönningen – Rheinbrohl – Neuwied – Urmitz Rheinbrücke – Koblenz-Lützel – Koblenz Stadtmitte – Koblenz Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2019
60 min
RB 27 Rhein-Erft-Bahn:
Mönchengladbach Hbf – Rheydt Hbf – Rheydt-Odenkirchen – Hochneukirch – Jüchen – Grevenbroich – Rommerskirchen – Stommeln – Pulheim – Köln-Ehrenfeld – Köln Hbf – Köln Messe/Deutz – Köln/Bonn Flughafen – Troisdorf – Friedrich-Wilhelms-Hütte – Menden (Rheinl) – Bonn-Beuel – Bonn-Oberkassel – Niederdollendorf – Königswinter – Rhöndorf – Bad Honnef (Rhein) – Unkel – Erpel (Rhein) – Linz (Rhein) – Leubsdorf (Rhein) – Bad Hönningen – Rheinbrohl – Leutesdorf (Rhein) – Neuwied – Engers – Vallendar – Koblenz-Ehrenbreitstein – Koblenz Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2020
60 min

Der Bahnhof Jüchen wurde 1889 mit einem Empfangsgebäude errichtet, welches heute in Privatbesitz ist. Im Bahnhof von Hochneukirch mündete die bis 1983 von Jülich kommende Strecke ein.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Kiltz: Vom Katzenhaus zum Haus Katz. Ein geschichtlicher Abriss. (= Geschichte der Stadt Jüchen. Band 1). Hundt Druck, Köln 2019, ISBN 978-3-9804847-2-5.
  • Jürgen Kiltz: Straßen-, Gassen-, Wege- und Hausnamen in der Gemeinde Jüchen. (= Geschichte der Gemeinde Jüchen. Band 12). Hundt Druck, Köln 2014, ISBN 978-3-00-045099-0.
  • Jürgen Kiltz: Die Ortschaft Jüchen auf Ansichtskarten. (= Geschichte der Gemeinde Jüchen. Band 11). 1. Auflage. Hundt Druck, Köln 2013, ISBN 978-3-00-045338-0.
  • Hans-Joachim Bauschke: "Gott zur Ehr',dem Nächsten zur Wehr". Entstehung und Werdegang des Feuerlöschwesens in der Gemeinde Jüchen. (= Geschichte der Gemeinde Jüchen. Band 3). Geiger-Verlag, Horb a. Neckar 1997, ISBN 3-89570-352-4.
  • Hans-Georg Kirchhoff: Von der Urgeschichte bis 1794. (= Geschichte der Gemeinde Jüchen. Band 2). Geiger-Verlag, Horb a. Neckar 1996, ISBN 3-89570-137-8.
  • Ulrike von Leszczynski: Am Rande der großen Industrie: Die Bürgermeisterei Jüchen 1845 bis 1914. (= Geschichte der Gemeinde Jüchen. Band 5). Geiger-Verlag, Horb a. Neckar 1999, ISBN 3-89570-545-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Jüchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Jüchen – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2020 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 21. Juni 2021. (Hilfe dazu)
  2. https://rp-online.de/nrw/staedte/juechen/juechen-wird-am-1-januar-2019-zur-stadt_aid-20721843
  3. Frank Siegmund: Merowingerzeit am Niederrhein. (= Rheinische Ausgrabungen. 34). Rheinland-Verlag, Köln 1998, ISBN 3-7927-1247-4, S. 314–315.
  4. Ingo Schwab: Das Prümer Urbar. (= Rheinische Urbare. 5). Droste Verlag, Düsseldorf 1983, ISBN 3-7700-7545-5, S. 236 Nr. 85 mit S. 122 f.
  5. Manfred Niemeyer (Hrsg.): Deutsches Ortsnamenbuch. De Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-018908-7, S. 298.
  6. Gesetz- und Verordnungsblatt (GV. NRW.) Ausgabe 2017 Nr. 34 vom 8.12.2017 Seite 863 bis 916
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 295.
  8. Gemeinde in Zahlen (Memento vom 22. Juli 2010 im Internet Archive)
  9. Landeswahlleiterin NRW: Kommunalwahlen 2014 – Endgültiges Ergebnis für: Jüchen
  10. Bürgermeisterwahl - Kommunalwahlen 2020 in der Stadt Jüchen - Gesamtergebnis. Abgerufen am 5. November 2020.