Liste der Baudenkmäler in Falkenberg (Niederbayern)

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Falkenberg aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Falkenberg

Baudenkmäler in Falkenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Sommerstraße 5; Sommerstraße 3
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Laurentius weitgehend neugotischer Bau, 1857; Turmuntergeschoss wohl 13. Jahrhundert, Chor im Kern spätgotisch, darunter Tattenbach'sche Gruft; mit Ausstattung; Friedhofskapelle, neugotischer Bau mit Dachreiter, wohl 1857 neu errichtet; kleiner neugotischer Kapellenbau mit Treppengiebel und Lourdesgrotte, 2. Hälfte 19. Jahrhundert; Friedhofsummauerung, wohl spätmittelalterlich, erneuert um 1857 D-2-77-119-1
Katholische Pfarrkirche St. Laurentius

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altgmain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Malgersdorfer Straße 4
(Standort)
Einfirsthof mit verputztem Blockbau im Kern Ende 17. Jahrhundert; angebaut kleiner Ständerbohlen-Stadel mit Steildach, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-119-3 BW

Amelgering[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Amelgering
(Standort)
Weilerkapelle neubarocker Saalbau, erbaut 1870; mit Ausstattung D-2-77-119-4 BW

Berg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Berg 2
(Standort)
Zugehörig Stadel in Ständerbohlen-Bundwerk-Konstruktion, Ende 18. Jahrhundert D-2-77-119-6 BW
Langfeld
(Standort)
Hofkapelle kleiner Satteldachbau, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-119-7 BW

Brunning[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Brunning 12
(Standort)
Querstockhaus eines Vierseithofes zweigeschossiger Bau mit flach geneigtem Satteldach und Blockbau-Obergeschoss (z. T. verschalt), anstelle des Eselsbretten geschnitzter Rumpf eines Hirsches, um 1820/40 D-2-77-119-8 BW

Bürchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bürchen 3
(Standort)
Ehem. Stockhaus der Hofanlage zweigeschossiger Bau mit Blockbau- Obergeschoss und langem hofseitigem Schrot, frühes 19. Jahrhundert; First 1898 gedreht D-2-77-119-9 BW

Diepoltsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Diepoltsberg 2
(Standort)
Ständerbohlen-Bundwerkstadel Südflügel des Vierseithofes, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-119-10 BW
Diepoltsberg 4
(Standort)
Ständerbohlen-Bundwerkstadel mit Viertelkreisbügen und Bemalung, Ostflügel des großen Vierseithofes, 1. Drittel 19. Jahrhundert D-2-77-119-11 BW

Diepoltskirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Eichenstraße 7
(Standort)
Mitterstallbau zweigeschossiger Satteldachbau, mit Blockbau- Obergeschoss, Trauf- und Giebelschrot, rückwärts Ständerbohlenwand, 2. Viertel 19. Jahrhundert D-2-77-119-12 BW
Hauptstraße 27
(Standort)
Zugehörig kleiner Ständerbohlenstadel Ende 18. Jahrhundert D-2-77-119-15 BW
Hauptstraße 39
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche St. Valentin Saalbau mit eingezogenem Chor des späten 15. Jahrhunderts, um 1730/40 barockisiert, Turmoberbau und geschweifte Zwiebelhaube 1777; mit Ausstattung D-2-77-119-16
Katholische Wallfahrtskirche St. Valentin
Rimbachstraße 12
(Standort)
Zugehörig Ständerbohlenstadel 2. Viertel 19. Jahrhundert D-2-77-119-18 BW

Fünfleiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Fünfleiten 6
(Standort)
Stockhaus eines Dreiseithofes mit Blockbau-Obergeschoss und Flachsatteldach, bez. 1767; zugehörig Ständerbohlenstadel mit profilierten Kopfbändern, Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert, später aufgestockt D-2-77-119-20 BW

Gmainbauer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gmainbauer 1
(Standort)
Zugehöriger Stadel Westflügel des ehem. Dreiseithofes Gmainbauer, Ständerbohlenwand auf der Innenseite, 1835 D-2-77-119-22 BW
Gmainbauer 2
(Standort)
Hofkapelle kleiner Satteldachbau, Anfang 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-119-23 BW
Gmainjodl 1
(Standort)
Hofkapelle kleiner Satteldachbau, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-119-24 BW

Heinzing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Heinzing 1
(Standort)
Bauernhaus eines Dreiseithofes zweigeschossiger Satteldachbau mit offenem Blockbau-Obergeschoss und kleinem Traufschrot über Erdgeschoss in Ziegelbauweise, 3. Viertel 19. Jahrhundert D-2-77-119-27 BW

Heißprechting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Heißprechting 10
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Martin spätgotischer Saalbau mit massigem Spitzturm, 2. Hälfte 15. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-119-29 BW

Horading[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Horading 5
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Stephan kleiner spätgotischer Saalbau, innen bez. 1519; mit Ausstattung D-2-77-119-30 BW

Kasten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kasten 12
(Standort)
Ortskapelle kleiner Satteldachbau, 1. Drittel 19. Jahrhundert D-2-77-119-32 BW

Kumpfmühl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kumpfmühl 1
(Standort)
Ehem. Querstockhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit offenem Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot, im Kern Anfang 19. Jahrhundert, Dach später D-2-77-119-34 BW

Obereisbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Obereisbach 2
(Standort)
Querstockhaus zweigeschossiger Bau mit offenem Blockbau- Obergeschoss und Flachsatteldach, langer Traufschrot, bez. 1817 D-2-77-119-37 BW

Oberhamberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ranzinger Feld
(Standort)
Feldkapelle kleiner Satteldachbau, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-119-38 BW

Oberhöft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hochstraße 8 a; Nähe Hochstraße
(Standort)
Stockhaus eines Vierseithofes mit einem gemauerten Stallteil, bemalten Balkenköpfen, 4. Viertel 18. Jahrhundert; Ständerbohlen-Stadel mit Bundwerkteil (Troadkasten), bez. 1833 D-2-77-119-39 BW
Hochstraße 16
(Standort)
Kapelle 2. Viertel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-119-41 BW
Hochstraße 16
(Standort)
Querstockhaus eines Vierseithofes Massivbau mit Halbwalmdach, gegen Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-119-40 BW

Perterting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Perterting 4
(Standort)
Querstockhaus zweigeschossiger Bau mit offenem Blockbau- Obergeschoss über massivem, verputztem Erdgeschoss, Traufschrot, im Kern 1. Viertel 19. Jahrhundert D-2-77-119-43 BW

Remmelsberg b.Falkenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oberfeld
(Standort)
Bildstock 18./19. Jahrhundert; südlich, an der Hauptstraße D-2-77-119-44 BW

Ruderfing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Industriestraße; Nähe Ruderfing
(Standort)
Hofkapelle kleiner Satteldachbau, 2. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-119-46 BW

Schöfbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schöfbach 5
(Standort)
Mittertennbau zweigeschossig, mit verschaltem Blockbau-Obergeschoss, Flachsatteldach und Giebelschrot, 2. Viertel 19. Jahrhundert D-2-77-119-47 BW

Sillaching[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Sillaching 5
(Standort)
Querstockhaus eines Dreiseithofes zweigeschossiger Bau mit verkleidetem Blockbau-Obergeschoss und langem Traufschrot über massivem Erdgeschoss, bez. 1902, im Kern wohl älter; Ständerbohlen-Stadel, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-119-51 BW

Sparöd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Sparöd 2
(Standort)
Querstockhaus zweigeschossiger Bau mit Blockbau-Obergeschoss (z. T. verschalt) über massivem Erdgeschoss (z. T. verputzt), Flachsatteldach, um 1820/40 D-2-77-119-52 BW

Stopfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kastner Feld
(Standort)
Feldkapelle kleiner Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-119-53 BW

Sulzbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Sulzbach 5
(Standort)
Stockhaus Stattliches Stockhaus mit Blockbau-Obergeschoss und Brettbaluster-Schrot, gegen 1800. D-2-77-119-54 BW

Taufkirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Eisbacher Straße 2; Hofmarkstraße 18
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt mittelalterlicher Saalbau, wohl um 1400, Chor bez. 1459, Turm 2. Hälfte 15. Jahrhundert, Kirche 1913 erweitert; mit Ausstattung; Friedhofskapelle und Lourdesgrotte, Ende 19. Jahrhundert; Friedhofsmauer D-2-77-119-55 BW
Falkenberger Straße 1
(Standort)
Pfarrhaus ehem. Schloss, zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach, um 1720 D-2-77-119-56 BW
Nähe Reitler Weg
(Standort)
Wegkapelle neugotischer, verputzter Backsteinbau, Ende 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-119-60 BW
Ringstraße 1
(Standort)
Gasthof zweigeschossiger Satteldachbau mit Mezzanin, Lisenengliederung und Giebelrisalit, um 1890 D-2-77-119-59 BW

Volksdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Volksdorf 2
(Standort)
Einfirsthof zweigeschossiger Bau mit Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot, Giebel z. T. verbrettert, um 1840 D-2-77-119-63 BW
Volksdorf 2
(Standort)
Wohnstallhaus eines Dreiseithofes zweigeschossiger, giebelständiger Satteldachbau mit Obergeschoss in Blockbauweise, Giebelschrote, bez. 1727 D-2-77-119-73 BW

Wald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wald 1
(Standort)
Kleines Querstockhaus eines Hakenhofes zweigeschossiger Blankziegelbau mit Blockbaukniestock, Flachsatteldach und Traufschrot, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-119-65 BW
Wald 10
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Maria kleiner Saalbau mit Sattelturm nordseitig am Chor, 2. Hälfte 15. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-119-66 BW

Zell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Arnstorfer Straße 20
(Standort)
Ehem. Stockhaus eines Dreiseithofes zweigeschossig, z. T. verschaltes Blockbau-Obergeschoss mit traufseitigem Brettbalusterschrot über Backstein-Erdgeschoss, im Kern noch 18. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert zu Querstockhaus umgebaut D-2-77-119-67 BW
Arnstorfer Straße 24
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Ulrich spätgotischer Saalbau, 2. Hälfte 15. Jahrhundert, neugotischer Ausbau 1890/94; mit Ausstattung D-2-77-119-68
Katholische Pfarrkirche St. Ulrich
Bürchener Feld
(Standort)
Feldkapelle Mitte 19. Jahrhundert; mit neugotischer Ausstattung; am Hohlweg nach Bürchen D-2-77-119-72 BW
Reisacher Feld
(Standort)
Kapelle mit zwei vorgestellten Pfeilern, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung; am Weg nach Reuth an der Kreuzung D-2-77-119-71 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]