Liste der Baudenkmäler in Wurmannsquick

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler des niederbayerischen Marktes Wurmannsquick aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Baudenkmäler in Wurmannsquick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bürgerfeld
(Standort)
Wegkapelle offener Massivbau mit Satteldach, wohl zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-153-6 BW
Hirschhorner Straße 3
(Standort)
Schulgebäude zweigeschossiger Ziegelbau in neuromanischem Stil mit Backsteingliederung und flachem Walmdach, wohl vom Architekten der Pfarrkirche, um 1885 D-2-77-153-2 BW
Kühdoblholz
(Standort)
Gedenkkreuz für Frieda Hausenberger, Steingusskreuz mit Bronze-Kruzifix und Bronze-Madonna, über mehrstufigem Sockelbau, mit Inschrift, 1914; östlich der B 20 im Kühdoblholz gelegen D-2-77-153-37 BW
Lindwurmstraße 1
(Standort)
Kleinbauernhaus an zwei Seiten zweigeschossiger Blockbau (die Straßenseite verputzt), die beiden anderen Außenwände aus Ziegel, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-153-34 BW
Marktplatz 29
(Standort)
Ehemaliges Rathaus Schmalbau mit neugotischer Verzierung und Dacherker, Erdgeschoss als tonnengewölbte Durchfahrt mit Stichkappen, 18./19. Jahrhundert, Fassade wohl letztes Viertel 19. Jahrhundert D-2-77-153-3 BW
Marktplatz 36
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossig mit flachem Walmdach und hofseitigem überdachten Balkon, um 1860 D-2-77-153-35 BW
Nähe Marktplatz
(Standort)
Kriegerdenkmal Haustein mit Skulptur eines Fahnenträgers, nach 1918 D-2-77-153-5 BW
Sankt-Andreas-Weg 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Andreas Wandpfeilersaal mit eingezogenem, gewestetem Chor und Ostturm, Ziegelbau in neuromanischen Formen, 1878–81; mit Ausstattung D-2-77-153-1 Katholische Pfarrkirche St. Andreas

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dersch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dersch 1
(Standort)
Hofkapelle rechteckiger Satteldachbau, spätes 19. / frühes 20. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-153-8 BW

Dirnaich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dirnaich 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes mit Blockbau-Obergeschoss und flach geneigtem Satteldach, im Kern Ende 18. Jahrhundert D-2-77-153-9 BW

Egelsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Egelsberg 4
(Standort)
Zugehörig Stadel an der Ostseite mehrfarbige Backsteingliederung, bezeichnet 1910 D-2-77-153-10 BW

Grasensee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kolomann Straße 16
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Kolomann einschiffiger unverputzter Backsteinbau, im Kern zweite Hälfte 15. Jahrhundert, im Langhaus und Chor bezeichnet 1522; mit Ausstattung; auf freiem Feld gelegen D-2-77-153-12 BW

Guggenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Guggenberg 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes mit Blockbau-Obergeschoss, Mitte 19. Jahrhundert, Dach nachträglich in Firstrichtung gedreht; Remise, geziegeltes Erdgeschoss mit Arkadenöffnungen, darüber Ständerbohlen-Obergeschoss, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-153-13 BW

Haid[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haid 1
(Standort)
Hofkapelle offener Backsteinbau mit dreiseitigem Schluss und Giebelreiter, Mitte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-153-14 BW

Hinterloh[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hinterloh 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes mit Blockbau-Obergeschoss, Stallteil mit Bundwerküberbau (Heuboden), bezeichnet 1840; Bundwerkstadel, zweitennig, mit Gitterbundwerk und geziegelten Giebelseiten, Mitte 19. Jahrhundert; Traidkasten, mit teilweise gemauertem Erdgeschoss und Blockbau-Obergeschoss, Mitte 19. Jahrhundert, Dach später D-2-77-153-17 BW

Hirschhorn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchenberg 2
(Standort)
Ehemaliges Stall- und Wirtschaftsgebäude des alten Pfarrhofs lang gestreckter Blankziegelbau mit Satteldach, um 1860 D-2-77-153-36 BW
Kirchenberg 6
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Rupertus Backsteinbau mit eingezogenem Chor und Westturm, im Kern 15. Jahrhundert, 1880/85 umgestaltet; mit Ausstattung D-2-77-153-18 Katholische Pfarrkirche St. Rupertus

Höllbruck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Höllbruck 5
(Standort)
Ehemalige Mühle mit Blockbau-Obergeschoss, Giebelschroten und flach geneigtem Satteldach sowie Bemalung, bezeichnet 1785, geschnitzte Haustür, bezeichnet 1845 D-2-77-153-20 BW

Kreuzhäusl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Kreuzhäusl
(Standort)
Wegkapelle Satteldachbau mit dreiseitigem Schluss, Putzgliederung und Giebelreiter, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-153-21 BW

Martinskirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kreuzbergstraße 7
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Martin einschiffiger spätgotischer Bau mit kaum eingezogenem Chor und mächtigem Blankziegel-Turm auf der Südseite, zweite Hälfte 15. Jahrhundert; mit Ausstattung; Friedhofsmauer, 18. Jahrhundert D-2-77-153-22 BW

Oberleitenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oberleitenbach 3
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofs unverputzter Backsteinbau mit flach geneigtem Satteldach, um 1840; Nordostflügel mit Traidkasten im Blockbau-Obergeschoss, gleichzeitig D-2-77-153-24 BW

Rigl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauswiesen
(Standort)
Historische Kapellenausstattung neubarocker Altaraufsatz, um 1900; in modernem Kapellenbau D-2-77-153-26 BW
Rigl 5
(Standort)
Wohnstallhaus Rottaler Bauernhaus mit Blockbau-Obergeschoss, zwei Giebelschroten und flach geneigtem Satteldach, Ende 18. Jahrhundert D-2-77-153-25 BW

Rogglfing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dorfstraße 14
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt einschiffiger spätgotischer Bau mit leicht eingezogenem Chor und Turm an der Südseite, zweite Hälfte 15. Jahrhundert, Langhaus 1884 verlängert; mit Ausstattung D-2-77-153-27 Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Dorfstraße 15
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Massivbau mit Putzgliederung und Krüppelwalmdach, bezeichnet 1906 D-2-77-153-28 BW
Dorfstraße 31
(Standort)
Wohnstallhaus eines Dreiseithofs mit Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot, Mitte 19. Jahrhundert, Dach später D-2-77-153-29 BW

Steinbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Steinbach 2
(Standort)
Zugehörig Ständerbohlenstadel mit flach geneigtem Satteldach, bezeichnet 1789 D-2-77-153-31 BW
Steinbach 3
(Standort)
Zugehörig Ständerbohlenstadel mit flach geneigtem Satteldach, erstes Drittel 19. Jahrhundert D-2-77-153-30 BW

Straßhäuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Straßhäuser 3
(Standort)
Wegkapelle kleiner Massivbau mit Putzgliederung, Ende 18. Jahrhundert D-2-77-153-33 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]